Monesiglio

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Monesiglio
Wappen
Monesiglio (Italien)
Monesiglio
Staat: Italien
Region: Piemont
Provinz: Cuneo (CN)
Koordinaten: 44° 28′ N, 8° 7′ O44.4666666666678.1166666666667372Koordinaten: 44° 28′ 0″ N, 8° 7′ 0″ O
Höhe: 372 m s.l.m.
Fläche: 12 km²
Einwohner: 666 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einw./km²
Postleitzahl: 12077
Vorwahl: 0174
ISTAT-Nummer: 004131
Volksbezeichnung: Monesigliesi
Schutzpatron: San Pietro

Monesiglio (auf piemontesisch Munisij) ist eine Gemeinde mit 666 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der italienischen Provinz Cuneo (CN), in der Region Piemont. Sie liegt 99 km südlich von Turin.

Monesiglio

Geografie[Bearbeiten]

Monesiglio liegt im obersten Bórmidatal, auf der rechten Seite der Bórmida di Millésimo. Der Ort gehört zur Alta Langa, einem Vorgebirge des Ligurischen Apennin.

Nachbargemeinden sind Camerana, Gottasecca, Mombarcaro und Prunetto.

Typische Produkte[Bearbeiten]

Monesiglio liegt im Anbaugebiet des Dolcetto. Die Beeren der Rebsorten Spätburgunder und/oder Chardonnay dürfen zum Schaumwein Alta Langa verarbeitet werden. Außerdem hat wie in der ganzen Alta Langa die Haselnuss Bedeutung. Als Käse wird der Tome di Langa produziert.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde geht auf eine vorrömische Ansiedlung der Ligurer zurück. Um 172 v. Chr. wurde es dem Römischen Reich einverleibt. Im Mittelalter wurde Monsiglione unter Aleramo Teil von Monferrato. Im 13. Jahrhundert kam es an die Grafen von Caldera. Durch die Heirat der Contessa Olimpia Elisabetta Caldera mit Marchese Alessandro Saluzzo-Valgrana 1702 kam es zum Besitz der Markgrafen von Saluzzo.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Jahr 1871 1901 1921 1951 1971 1991 2001 2009
Einwohner 1.478 1.543 1.548 1.372 1.048 853 752 753

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten]

Paolo Torcello wurde am 13. Juni 2004 zum Bürgermeister gewählt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Castello dei Caldera wurde von der Familie der Caldera Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut. Durch zahlreiche Umbauten im folgenden Jahrhundert erhielt die Burg ihre spätgotische Erscheinung. 1785 erfolgte der Umbau zum barocken Herrensitz. In der Kapelle wurden bei der Restaurierung 1940 elegante Fresken von 1532 des Antonino Ocello da Ceva wiederentdeckt. Sehenswert die Sala degli Stemmi (Wappensaal).

Die Wallfahrtskapelle Santa Maria d’Acqua Dolce im romanischen Stil.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.

Weblinks[Bearbeiten]