Mondovì

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mondovì
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Mondovì (Italien)
Mondovì
Staat: Italien
Region: Piemont
Provinz: Cuneo (CN)
Koordinaten: 44° 23′ N, 7° 49′ O44.3833333333337.8166666666667559Koordinaten: 44° 23′ 0″ N, 7° 49′ 0″ O
Höhe: 559 m s.l.m.
Fläche: 87 km²
Einwohner: 22.598 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 260 Einw./km²
Postleitzahl: 12084
Vorwahl: 0174
ISTAT-Nummer: 004130
Volksbezeichnung: Monregalesi (selten Mondoviti)
Schutzpatron: Regina Montis Regalis
Website: Mondovi
Mondovì
Mondovì

Mondovì (piemontesisch: ël Mondvì [əlmʊn'dwi]) ist eine italienische Stadt mit 22.598 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) im Südwesten des Piemont in der Provinz Cuneo.

Die Bewohner werden meist Monregalesi genannt, nach dem lateinischen Namen der Stadt, Montis Regalis (selten auch Mondoviti).

Geographie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt zwischen Turin und Savona am Fluss Ellero, circa 395 bis 559 m s.l.m.. Die zur Gemeinde gehörende Fläche beträgt 87 km².

Sie besteht aus den Stadtteilen (Rioni) Piazza (Altstadt), Breo (Unterstadt), Carassone und Altipiano (im 20. Jahrhundert erbaut). Darüber hinaus gehören zum Gemeindegebiet die Dörfer Sant’Anna Avagnina, Merlo, Sciolli, Rifreddo, Gratteria, San Giovanni Govoni, San Quintino, Breolungi, Pogliola, San Biagio und Pascomonti.

Die Nachbargemeinden sind Bastia Mondovì, Briaglia, Carrù, Cigliè, Magliano Alpi, Margarita, Monastero di Vasco, Morozzo, Niella Tanaro, Pianfei, Rocca de’ Baldi, Vicoforte und Villanova Mondovì.

Turm des Belvedere

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt wurde ursprünglich als „Mont ëd vico“ (Monte di Vico) im Jahr 1198 gegründet. Sie ist seit dem 14. Jahrhundert katholischer Bischofssitz.

Älter als Mondovì selbst sind einige seiner Stadtteile, vor allem Breolungi, eine Siedlung der Bagienni, die im 2. Jahrhundert v. Chr. von den Römern unterworfen wurden. In der spätkarolingischen Periode wurde Breolungi von einer Zivilregierung verwaltet, genannt Komitee von Bredulo, wobei Bredulo der Sitz des Komitees war und davon ausgegangen wird, dass er mit Breolungi identisch ist. Im Jahr 901 wurde die Führung des Komitees dem Bischof von Asti übertragen. Im 12. Jahrhundert schließlich verschwand es.

Im Jahr 1796 schlug Napoleon in einer Schlacht in der Nähe die Armee des Königreichs Sardinien.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

In Mondovì ansässig sind stahlverarbeitende, pharmazeutische, chemische und Papierindustrie sowie eine Außenstelle des polytechnischen Instituts der Universität Turin.

Mondovì hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke TurinSavona. Östlich der Stadt verläuft die Autostrada A6, an die Mondovì durch die Anschlussstelle 63 angebunden ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kathedrale San Donato (1743–1753)
  • Kirche San Francesco Saverio (1664–1678), mit Gemälden des Architekten und Malers Andrea Pozzo
  • Kapelle Santa Croce aus dem 14. Jahrhundert mit einem gotischen Freskenzyklus
  • Mittelalterliche Stadtmauer (12. Jahrhundert)
  • Torre del Belvedere aus dem 13./14. Jahrhundert

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

In der näheren Umgebung der Gemeinde wird Weinbau betrieben. Die Beeren der Rebsorten Spätburgunder und/oder Chardonnay dürfen zum Schaumwein Alta Langa verarbeitet werden. Eine weitere Spezialität der Region ist der Rotwein Barbera.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mondovì – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien