Ferdi Van Den Haute

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Ferdi Van Den Houte (* 25. Juni 1952 in Deftinge) ist ein ehemaliger belgischer Radrennfahrer und -trainer.

Schon als Amateur konnte Ferdi Van Den Houte zahlreiche Erfolge verzeichnen, vor allem auf der Bahn. 1976, in seinem ersten Profijahr, gewann Van Den Houte die siebte Etappe der Vuelta a España. Bei der Vuelta im Jahre 1978 gewann er zwei Etappen sowie die Punktewertung. Im selben Jahr gewann er Gent-Wevelgem, 1979 die Tour de l’Aude, 1984 den Großen Preis des Kantons Aargau sowie den Grand Prix de Fourmies, 1985 die Ronde van Midden-Zeeland sowie viele weitere Rennen. Viermal nahm er an der Tour de France teil, 1984 gewann er die vierte Etappe. Bei der Internationalen Vitamalz-Rundfahrt 1979, einer Vorgängerin der Deutschland Tour, belegte er Platz neun in der Gesamtwertung.

Insgesamt wurde Van Den Houte zehnmal Belgischer Meister, neunmal auf der Bahn und einmal - 1986 in Antwerpen - Belgischer Meister im Straßenrennen, nachdem er zwölfmal an dieser Meisterschaft teilgenommen hatte. Anschließend beendete er seine Radsport-Karriere.

Bevor Van Den Haute Profi-Rennfahrer geworden war, hatte er ein Studium zum Sportlehrer absolviert und galt daher als „witte raaf“ (niederl. = „weißer Rabe“) im Peloton. Nach seinen Profijahren wurde er Trainer an der „Vlaamse Wielerschool“, später noch Sportdirektor und -koordinator. 2007 ging er in Rente.

Literatur[Bearbeiten]

  • Herman Laitem, Jozef Hamels: De Tricolore Trui. 1882–2007. 125 Jaar Belgische Kampioenschappen. Pinguin Productions u. a., Balegem u. a. 2008, ISBN 978-90-73322-21-9, S. 206ff.

Weblinks[Bearbeiten]