Guido Reybrouck

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1966 bei der WM

Guido Reybrouck (* 25. Dezember 1941 in Brügge) ist ein ehemaliger belgischer Radrennfahrer.

Guido Reybrouck war Profi-Rennfahrer von 1964 bis 1973. Sein erstes Profi-Rennen war die Meisterschaft von Zürich, das er auf Anhieb gewann. Im selben Jahr siegte er bei Paris-Tours, das er 1966 und 1968 zwei weitere Male gewann. 1965 wurde Reybrouck Erster bei Kuurne-Brüssel-Kuurne, im Jahr darauf Belgischer Straßenmeister und Zweiter der Flandern-Rundfahrt. 1969 belegte er den ersten Platz beim Amstel Gold Race. Zudem gelangen ihm zahlreiche Etappensiege bei den wichtigen Rundfahrten.

Nach dem Ende seiner aktiven Radsport-Karriere eröffnete Guido Reybrouck eine Autowaschanlage in Knokke und wurde Sportlicher Leiter des Teams „Ebo-Cinzia“. Gemeinsam mit seinem Bruder Wilfried eröffnete er einen Fahrrad-Großhandel mit Namen „Fangio" (dem Namen seines Sohnes) und finanzierte ein Radsportteam gleichen Namens, das von 1979 bis 1987 bestand.

Familie[Bearbeiten]

Guido Reybrouck stammt aus einer Familie von Radrennfahrern: Er ist der Neffe von Gustave Danneels, der ebenfalls dreimal Paris-Tours gewann. Auch sein Bruder Wilfried war als Rennfahrer erfolgreich. Sein Sohn Fangio begründete gemeinsam mit Johan Museeuw die Firma „Museeuw Bikes“.

Literatur[Bearbeiten]

  • Herman Laitem, Jozef Hamels: De Tricolore Trui. 1882–2007. 125 Jaar Belgische Kampioenschappen. Pinguin Productions u. a., Balegem u. a. 2008, ISBN 978-90-73322-21-9, S. 154.

Weblinks[Bearbeiten]