Ferrari F399

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Ferrari F399

Eddie Irvine im Ferrari F399, 1999 beim Großen Preis von Kanada

Konstrukteur: Scuderia Ferrari
Designer: Rory Byrne
Vorgänger: F300
Nachfolger: F1-2000
Technische Spezifikationen
Chassis: Wabenkernsandwich-Monocoque aus CFK
Motor: Ferrari Tipo 048, V10-Motor, 3,0 Liter
Gewicht: 600 kg
Reifen: Bridgestone
Benzin: Shell
Statistik
Fahrer: 3. DeutschlandDeutschland Michael Schumacher
3. FinnlandFinnland Mika Salo
4. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eddie Irvine
Erster Start: Großer Preis von Australien 1999
Letzter Start: Großer Preis von Japan 1999
Starts Siege Poles SR
16 6 3 6
WM-Punkte: 128
Podestplätze: 17
Führungsrunden: 311 über 1461,562 km
Vorlage:Infobox Rennwagen/Wartung/Alte Parameter

Der Ferrari F399 war ein Formel-1-Rennwagen, den die Scuderia Ferrari 1999 in der Formel-1-Weltmeisterschaft einsetzte.

Technik[Bearbeiten]

Der Ferrari F399 war, wie der F300, eine Konstruktion von Rory Byrne. Es war keine Neukonstruktion, sondern ein in vielen Details verbesserter F300. Der Wagen bekam einen neuen Frontflügel, eine neue Auspuffanlage und einen überarbeiteten V10-Motor. Im Winter hatte Ferrari die Reifenpartner gewechselt. Nunmehr kamen die Rennreifen von Bridgestone zum Einsatz.

Lackierung und Sponsoren[Bearbeiten]

Der F399 war vollkommen in rot lackiert. Nachdem in den Vorjahren auf den Seitenkästen für Asprey und Pioneer geworben wurde, trug der F399 1999 erstmals die Logos von Tic Tac und FedEx. Marlboro und Shell waren weiterhin die Hauptsponsoren.

Fahrer[Bearbeiten]

Michael Schumacher und Eddie Irvine stellten wieder die Stammfahrer der Scuderia Ferrari dar. Luca Badoer war weiterhin Test- und Ersatzfahrer. Nach Schumachers Unfall in Silverstone übernahm Mika Salo das Cockpit von Schumacher für 6 Rennen. Ursprünglich sollte Salo die Saison für Schumacher zu Ende fahren, doch Ferrari überredete Schumacher dazu noch die letzten zwei Rennen der Saison zu bestreiten, um Eddie Irvine im Kampf um den WM-Titel zu unterstützen.

Verlauf der Saison 1999[Bearbeiten]

Die Saison war geprägt von Michael Schumachers schwerem Unfall beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone. Nach dem Beinbruch des Deutschen kam Mika Salo als Ersatzmann ins Team. Dennoch hatte die Scuderia bis zum letzten Rennen die Chance auf beide Weltmeistertitel. Irvine reiste mit 4 Punkten Vorsprung auf Mika Häkkinen zum letzten WM Lauf nach Japan. Trotz vier Saisonsiegen musste sich Eddie Irvine nach dem Großen Preis von Japan mit dem zweiten Rang in der Fahrerweltmeisterschaft hinter Mika Häkkinen begnügen.

Mit dem F399 konnte die Scuderia aber zum ersten Mal seit 1983 wieder den Konstrukteurspokal gewinnen. 2000 wurde der F399 vom F1-2000 abgelöst, mit dem Schumacher die erste Fahrerweltmeisterschaft seit 1979 einfuhr.

Ergebnisse[Bearbeiten]

Fahrer Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Punkte Rang
Formel-1-Saison 1999 Flag of Australia.svg Flag of Brazil.svg Flag of San Marino.svg Flag of Monaco.svg Flag of Spain.svg Flag of Canada.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Austria.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Europe.svg Flag of Malaysia.svg Flag of Japan.svg 128 1.
DeutschlandDeutschland M. Schumacher 03 8 2 1 1 3 DNF 5 DNF INJ INJ INJ INJ INJ INJ 2 2
FinnlandFinnland M. Salo                 9 2 12 7 3 DNF    
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich E. Irvine 04 1 5 DNF 2 4 3 6 2 1 1 3 4 6 7 1 3

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]