Florence and the Machine

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Florence and the Machine beim Shoreditch Festival 2007

Florence and the Machine ist eine englische Band um Singer-Songwriter Florence Mary Leontine Welch (* 28. August 1986 in London) in Zusammenarbeit mit anderen Musikern. Das Debütalbum Lungs wurde am 6. Juli 2009 veröffentlicht und erreichte Platz eins im Vereinigten Königreich.

Die Musik der Band lässt sich nicht eindeutig einem Genre zuordnen, sie ist vielmehr eine Mischung aus Indie, Folk, Rock, Pop und Soul.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

Geboren und aufgewachsen in Camberwell, Südlondon, besuchte Welch das dortige Camberwell College of Arts, an dem sie jedoch ihre Ausbildung im Bereich Art Foundation abbrach, um sich ihrer Musikkarriere zu widmen.[1]

[Bearbeiten] Karriere

Bekannt wurde sie durch ihre Auftritte beim BBC Introducing sowie als Vorband für MGMT. Es folgten Auftritte bei Musikfestivals in Glastonbury, Reading und Leeds.

Am 18. Februar 2009 wurde ihr der zweite „Critics Choice“-BRIT Award (den ersten erhielt 2008 die Sängerin Adele) verliehen, der nur Künstlern zuerkannt wird, die noch kein Debütalbum veröffentlicht haben. Dadurch gelangte sie zu großer Beliebtheit im Heimatland.

Die restlichen Bandmitglieder sind Robert Ackroyd (Gitarre), Christopher Lloyd Hayden (Schlagzeug), Isabella Summers (Keyboard), Tom Monger (Harfe) und Mark Saunders (Bass).

[Bearbeiten] Lungs

Das Debütalbum Lungs erschien am 6. Juli 2009 in Großbritannien und am 10. Juli 2009 in Deutschland.[2][3] Das Album erreichte Platz eins im Vereinigten Königreich. Es erhielt den "MasterCard Best British Album"-Award bei den BRIT Awards 2010.

Das große Debüt in den USA hatte die Band am 12. September 2010 mit ihrem Liveauftritt bei den MTV Video Music Awards 2010. Darauf folgten zahlreiche Live-TV-Performances, sodass das Album Lungs Platz 14 bei den US-amerikanischen Albumcharts erreichte. Zusätzlich wurde die Band als "Best New Artist" bei den Grammy Awards 2011 nominiert.

Den größten Erfolg feierte die Band mit dem Song "You've Got the Love", welcher eine Coverversion von The Source und Candi Staton ist. Die Single erreichte Nummer 5 der britischen Singlecharts und ist bisher die einzige Single der Band, die in Deutschland veröffentlicht worden ist.

[Bearbeiten] Ceremonials

Welch erklärte, dass sie im Mai 2011 in den Abbey Road Studios in London das zweite Album aufnahm, welches am 28. Oktober 2011 erschien. Das Album ist als normale und limited Edition erhältlich.[4] Das Album erreichte sofort nach seinem Erscheinen Platz 1 der britischen Charts.

[Bearbeiten] Diskografie

[Bearbeiten] Alben

  • 6. Juli 2009: Lungs (Island Records)
  • 28. Oktober 2011: Ceremonials (Island Records)[5]

[Bearbeiten] EPs

  • 28. April 2009: A Lot of Love. A Lot of Blood (IAMSOUND Records)

[Bearbeiten] Singles

  • 9. Juni 2008: Kiss with a Fist (Island Records)
  • 1. Dezember 2008: Dog Days Are Over (Island Records)
  • 5. Januar 2009: You've Got the Love (Island Records; Re-Release am 16. November 2009)
  • 21. Juni 2009: Rabbit Heart (Raise It Up) (Islands Records)
  • 13. September 2009: Drumming Song (Islands Records)
  • 17. Februar 2010: You Got the Dirtee Love (Islands Records; Mashup mit Dizzee Rascal)
  • 5. Juli 2010: Cosmic Love (Islands Records)
  • 15. November 2010: Heavy in Your Arms
  • 23. August 2011: What the Water Gave Me
  • 3. Oktober 2011: Shake It Out

[Bearbeiten] Charterfolge

[Bearbeiten] Alben

Jahr Titel Chartplatzierungen[6]
UK DE AT CH US
2009 Lungs 1 55
(4 Wo.)
73
(1 Wo.)
54
(4 Wo.)
14
2011 Ceremonials 1 11
(… Wo.)
12
(… Wo.)
10
(… Wo.)
6
(… Wo.)

[Bearbeiten] Singles

Jahr Titel Chartpositionen [6]
UK DE AT CH US
2008 Kiss With a Fist
Lungs
51
(2 Wo.)
Dog Days Are Over
Lungs
23
(5 Wo.)
21
2009 Rabbit Heart (Raise It Up)
Lungs
12
(17 Wo.)
You’ve Got the Love
Lungs
5
(43 Wo.)
52
(7 Wo.)
28
(7 Wo.)
49
(2 Wo.)
Drumming Song
Lungs
54
(5 Wo.)
2010 You Got the Dirtee Love (Mit Dizzee Rascal) 2
(14 Wo.)
Cosmic Love
Lungs
51
(2 Wo.)
Heavy in Your Arms
Between Two Lungs
53
(1 Wo.)
2011 What the Water Gave Me
Ceremonials
24 91
(1 Wo.)
Shake It Out
Ceremonials
12
(… Wo.)
47
(… Wo.)
62
(… Wo.)
73
(… Wo.)
2012 No Light, No Light
Ceremonials
67
(… Wo.)

[Bearbeiten] Awards

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Biografie Florence And The Machine auf laut.de
  2. http://hmv.com/hmvweb/displayProductDetails.do?ctx=280;1;-1;-1;-1&sku=919714
  3. http://www.universal-music.de/musik/florence-and-the-machine/detail/product/159277/lungs/
  4. http://www.vogue.de/kultur/musik/vogue-gespraech-florence-welch
  5. http://www.universal-music.de/florence-and-the-machine/diskografie/detail/product:177855/ceremonials
  6. a b Chartquellen: DE AT CH UK US
  7. guardian, Meldung vom 12. Dezember 2008
  8. Sound of 09 Top 10 bei der BBC

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Florence and the Machine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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