Grammy Award for Best Dance Recording

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Der Grammy Award for Best Dance Recording (deutsch: „Grammy Award für die beste Dance-Aufnahme“) ist ein seit 1998 jährlich auf den Grammy Awards verliehener Musikpreis. Mit ihm werden hochwertige Werke aus der Dance-Musik geehrt. Bis 2010 wurde Justin Timberlake mit zweien dieser Preise geehrt und ist damit der erfolgreichste Künstler in dieser Kategorie.

Hintergrund und Geschichte[Bearbeiten]

Die seit 1958 verliehenen Grammy Awards (eigentlich Grammophone Awards) werden jährlich in zahlreichen Kategorien von der National Academy of Recording Arts and Sciences (NARAS) in den Vereinigten Staaten von Amerika vergeben, um künstlerische Leistung, technische Kompetenz und hervorragende Gesamtleistung ohne Rücksicht auf die Album-Verkäufe oder Chart-Position zu ehren.[1][2]

Dieser Preis wurde 1998 erstmals als Grammy Award for Best Dance Recording an Donna Summer und Giorgio Moroder, für ihren Titel Carry On verliehen. 2003 entstand die Kategorie Grammy Award for Best Electronic/Dance Album, für die jeweils besten Dance-Alben.[3] Für die Kategorie können Solokünstler, Duos, Gruppen, die Zusammenarbeit mehrerer Künstler (Gesang oder Instrumental) und nur Lieder nominiert werden.[4]

Statistik[Bearbeiten]

Die Künstler mit den meisten Auszeichnungen sind Justin Timberlake und Skrillex, die jeweils zwei Mal geehrt wurde. Bislang waren die meisten Preisträger US-Amerikaner, andere Preisträger kamen aus Großbritannien, Australien, den Bahamas, Frankreich und Italien. Madonna hält den Rekord für die meisten Nominierungen, mit fünf. Gloria Estefan, die dreimal nominiert wurde, ist die Künstlerin mit den meisten Nominierungen ohne Auszeichnung.

Preisträger[Bearbeiten]

Jahr Künstler / Band Nationalität Werk Weitere nominierte Künstler Bilder
der Künstler
1998
25. Februar 1998
Donna Summer & Giorgio Moroder Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
ItalienItalien Italien
Carry On Donna Summer 2005
1999
24. Februar 1999
Madonna Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Ray Of Light Madonna singt Ray of Light (2005)
2000
23. Februar 2000
Cher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Believe
2001
22. Februar 2001
Baha Men BahamasBahamas Bahamas Who Let the Dogs Out? Cher, 2010
2002
21. Februar 2002
Janet Jackson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten All For You Janet Jackson
2003
20. Februar 2003
Dirty Vegas Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Days Go By
2004
19. Februar 2004
Kylie Minogue AustralienAustralien Australien Come Into My World Kylie Minogue 2008
2005
18. Februar 2005
Britney Spears Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Toxic Britney Spears 2009
2006
17. Februar 2006
The Chemical Brothers & Q-Tip Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Galvanize Chemical Brothers live (2005)Ed Simons (Links) und Tom Rowlands (Rechts)
2007
16. Februar 2007
Justin Timberlake und Timbaland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten SexyBack Justin Timberlake, 2007
2008
15. Februar 2008
Justin Timberlake Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Love Stoned/I Think She Knows Justin Timberlake, 2007
2009
14. Februar 2009
Daft Punk FrankreichFrankreich Frankreich Harder, Better, Faster, Stronger Daft Punk, 2007
2010
13. Februar 2010
Lady Gaga Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Poker Face Lady Gaga, 2010
2011
13. Februar 2011
Rihanna BarbadosBarbados Barbados Only Girl (In the World) Rihanna, 2010
2012
12. Februar 2012
Skrillex Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Scary Monsters and Nice Sprites Skrillex, 2011
2013
10. Februar 2013[5][6]
Skrillex Featuring Sirah Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Bangarang Skrillex, 2011
2014
26. Januar 2014
Zedd feat. Foxes DeutschlandDeutschland Deutschland
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Clarity Zedd, 2012

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. “honor artistic achievement, technical proficiency and overall excellence in the recording industry, without regard to album sales or chart position” Overview. National Academy of Recording Arts and Sciences. Abgerufen am 11. September 2014.
  2. Grammy Awards at a Glance. In: Los Angeles Times. Tribune Company. Abgerufen am 19. Juli 2010.
  3. Michael Paoletta: Beat Box. In: Billboard. 1. Februar 2003. Abgerufen am 25. Juni 2010. „For the first time, the best dance recording category is broken out into its own dance field. In previous years, this category was in the pop field …“
  4. 49th Annual Grammy Awards Winners List – Past Winners Search. National Academy of Recording Arts and Sciences. Abgerufen am 25. Juni 2010.
  5. Dan Auerbach, Fun., Jay-Z, Mumford & Sons, Frank Ocean, Kanye West Lead 55th GRAMMY Nominations, Pressemitteilung der Recording Academy, 5. Dezember 2012.
  6. 55th Annual GRAMMY Awards Nominees. Auf: grammy.com, abgerufen am 6. Dezember 2012 (englisch).