Guido Fulst

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Guido Fulst 2006

Guido Fulst (* 7. Juli 1970 in Wernigerode) ist ein deutscher Olympiasieger und Weltmeister im Radsport.

Sportliche Laufbahn [Bearbeiten]

Der aus Drübeck in Sachsen-Anhalt stammende Guido Fulst errang bei den Olympischen Spielen in Sydney und Barcelona je eine Goldmedaille und in Athen zwei Bronzemedaillen. Er wurde mehrfacher Weltmeister, so etwa in der 4000m Mannschaftsverfolgung bei den Bahn-Radweltmeisterschaften 1989, seinerzeit noch für die DDR startend.[1] Bei 61 Sechstagerennen gelangen ihm drei Siege.[2]

Bei den Olympischen Sommerspielen 2000 gewann er eine Goldmedaille und errang den Weltrekord in der 4000-m-Mannschaftsverfolgung gemeinsam mit Robert Bartko, Daniel Becke und Jens Lehmann.

Im Jahr 2001 wurde Fulst aufgrund eines erhöhten Koffein-Wertes wegen Dopings disqualifiziert und zu einer Geldstrafe von 2000 Schweizer Franken verurteilt.[3]

1992 wurde Fulst mit einem Bambi ausgezeichnet. Er fuhr für den Marzahner Radsport Club Berlin '94 e.V.

Guido Fulst beendete seine aktive Laufbahn offiziell zum 1. März 2008 und machte anschließend eine einjährige Ausbildung zum Objektleiter bei einem Serviceunternehmen für Krankenhäuser und Altenheime.[4][5]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Rad-Weltmeisterschaften (Bahn - Herren - 4000m Mannschaftsverfolgung) auf Sport-Komplett.de abgerufen am 19. November 2012
  2. Guido Fulst-Erfolge bei Sechstagerennen auf Kulturbuch.de abgerufen am 19. November 2012
  3. Ralf Meutgens: Doping im Radsport, Bielefeld 2007, S. 275. ISBN 978-3-7688-5245-6
  4. Tagesspiegel.de vom 26. Januar 2008: Der Star wird Azubi
  5. radsport-news.com vom 23. Januar 2008 Guido Fulst: Abschied nach 19 Jahren in der Weltspitze

Weblinks [Bearbeiten]