Heino Ferch
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Heino Ferch (* 18. August 1963 in Bremerhaven) ist ein deutscher Filmschauspieler. Durch seine Rolle als Fluchthelfer Harry Melchior in dem Fernseh-Zweiteiler „Der Tunnel“ ist er einem großen Publikum bekannt. Er zählt zu den bekanntesten Filmschauspielern Deutschlands.
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[Bearbeiten] Leben
Der Sohn eines Kapitäns stand im Alter von fünfzehn Jahren noch während seiner Gymnasialzeit für das Musical Can Can unter der Regie des ehemaligen Solotänzers der Bayerischen Staatsoper Franz Baur-Pantouiler zum ersten Mal für tanzakrobatische Nummern auf der Bühne des Stadttheaters seiner Heimatstadt Bremerhaven. Bis 1984 reiste er zeitgleich als Bundeskader-Mitglied im Kunstturnen (2. Bundesliga) durch Europa. Im Jahr 1987 beendete Heino Ferch sein Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg. Neben dem Hauptfach Schauspiel hatte er auch Kurse in Stepptanz, Ballett und Gesang belegt.
Von 1987 bis 2007 lebte Ferch in Berlin, einer Stadt, deren Schicksal von Teilung und Wiedervereinigung immer wieder in seiner filmschauspielerischen Arbeit reflektiert wird (Wedding, Reise hinter den Spiegel, Wer hat Angst von RotGelbBlau, Menteurs, Der Tunnel, Mord am Meer, Die Luftbrücke, Die Mauer – Berlin '61 und Das Wunder von Berlin). Nach seiner Hochzeit 2005 verlegte Heino Ferch seinen Wohnsitz Mitte 2007 nach Inning am Ammersee.
Er war bis 1999 neun Jahre lang mit der Schauspielerin Suzanne von Borsody liiert, mit der er in mehreren Filmprojekten gemeinsam auftrat (Lauras Entscheidung (1994), Wer Kollegen hat, braucht keine Feinde, Visum in den Tod – Die Russenhuren, Lola rennt (alle 1995), Marlene (1999)). Aus der darauf folgenden Beziehung mit einer Berliner Humanmedizinerin stammt eine Tochter (* 2000). Im Jahr 2002 lernte Ferch durch Vermittlung der Casterin Rita Serra-Roll, die die beiden auf einer Veranstaltung nebeneinander platzierte, das damalige Bundeskader-Mitglied im Vielseitigkeitsreiten Marie-Jeanette Steinle kennen. 2005 heirateten Ferch und Steinle während der Sail 2005 auf dem Dreimast-Vollsegler Dar Młodzieży in Bremerhaven standesamtlich. Die kirchliche Trauung folgte im selben Monat im Marienmünster zu Dießen am bayerischen Ammersee. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter (* 2008).
Das Ehepaar Ferch ist aktiv als Spieler und in der Nachwuchsförderung dem Polosport verbunden. Beide sind Mitglieder des Polo Club Landsberg e.V., beider gemeldetes DPV-Handicap ist 0 (Stand: Juni 2008). Im Mai 2008 gewann das Team Landsberg I/Texas Trading mit Heino Ferch auf Spielposition 2 das Poloturnier um die Texas Trading Trophy. Mit Heino Ferch erstmals als Team-Captain (auf Position 4) erspielte sich das Team Landsberg/Logtech im Juli 2008 den vierten Platz des Amateur Cup 2008.
Im September 2008 gewann ein Team des Poloclubs Landsberg-Ammersee mit Heino Ferch auf Spielposition 2 zum zweiten Mal in Folge das Süddeutsche Poloderby um den Nissan-Cup (offizielles DPV-Turnier). Im Januar 2009 belegte das Team mit Heino Ferch als Team Captain auf Position 3 und Marie-Jeanette Ferch auf Position 2 beim siebten Snow Arena Polo World Cup in Kitzbühel Platz 4 von 8 und verpasste in gleicher Besetzung nur um einen halben Punkt Platz 3 beim S Club Snow Arena Polo World Cup im französischen Courchevel ebenfalls im Januar 2009.
[Bearbeiten] Karriere
[Bearbeiten] Theater
Sein erstes Engagement nach dem Studium nahm Heino Ferch an der Freien Volksbühne Berlin an,wo er von 1987 bis 1990 u. a. unter Hans Neuenfels zum Ensemble gehörte. In dieser Zeit übernahm er in einer Fernseh-Verfilmung von Der zerbrochne Krug von Heinrich von Kleist die Rolle des Rupert (mit Günter Strack als Dorfrichter Adam unter der Regie von Heinz Schirk). 1990 bis 1994 war er unter Alfred Kirchner und Alexander Lang Ensemblemitglied am Schillertheater (Berlin) (Die Räuber; Mockinpott; Kasimir und Karoline; Wie es Euch gefällt). Er gastierte bei den Salzburger Festspielen (Un re in ascolto; Jedermann; Macbeth; Il ritorno d´Ulisse), an der Mailänder Scala und am Wiener Burgtheater (Die Geisel). 1992 spielte er unter der Regie von Peter Zadek im Theater des Westens 120 Vorstellungen in Der blaue Engel. Ende der 1980er-Jahre wechselte Ferch vom Theater zum Film.
[Bearbeiten] Film
Sein Spielfilmdebüt gab Ferch 1987 mit einem Kurzauftritt in Schloss Königswald. 1989 spielte er seine erste Hauptrolle als Amokläufer Klaus Asmus in Wedding. Es folgten unter der Regie von Tom Toelle Deutschlandlied, eine Geschichte, die den Umbruch von Nazideutschland zur Demokratie am Kriegsende skizziert und der Schlöndorff-Kinofilm Der Unhold, ein Filmepos über die verführerische Macht der organisierten Nazi-Selbstpropaganda, wo er in der Rolle des Napola-Kommandanten Raufeisen auf sich aufmerksam machte.
Im Jahr 1997 gelang ihm sein Durchbruch als Filmschauspieler in Joseph Vilsmaiers Kinofilm Comedian Harmonists, mit der Rolle des ruhigen und geradlinigen A-Cappella-Tenors Roman Cycowski und mit der Verkörperung des getrieben ruhelosen und unglücklichen Skilehrers Marco in Tom Tykwers frühem Meisterwerk Winterschläfer. In diesem Jahr sah man Ferch in neun unterschiedlichen Rollen, sieben davon Haupt- oder Co-Hauptrollen (Comedian Harmonists, Winterschläfer, Das Leben ist eine Baustelle, Spiel um dein Leben, Der Schutzengel, Koma, Buddies, Lucie Aubrac, Es geschah am hellichten Tag).
1998 verkörperte er in Tom Tykwers Lola rennt den brutalen Gangster Ronnie. Im selben Jahr synchronisierte er die Figur des Lokalreporters Harry Barber in dem amerikanischen Volker Schlöndorff-Film Palmetto – Dumme sterben nicht aus. Das Interesse an dieser Art von Film (Neo-)Noir-Figur bestätigte er im Folgejahr mit der Übernahme der Rolle des Johannes in Buddy Giovinazzos englischem Film-Noir-Thriller The Unscarred (Jeder stirbt). 1999 wiederholt der das Thema Amokläufer in der Rolle des Ex-Fremdenlegionärs Volker Bretz, Kampfnahme: Straight Shooter im gleichnamigen Film. Die damalige Ähnlichkeit mit dem amerikanischen Schauspieler Bruce Willis zur Zeit des Films The Mercury Puzzle (1998) verschaffte ihm die bis heute von ihm selbst mit persönlicher Distanz wahrgenommene Etikettierung eines „deutschen Bruce Willis“.
2002 spielte er in der Thriller-Satire Nachts im Park Dr. Steffen Hennings, einen Herzchirurgen unter Lustmordverdacht, der sich eine sowohl gefährliche als auch komische Verfolgungsjagd mit der Polizei liefert.
Im Jahr 2001 startete der Fernseh-Zweiteiler Der Tunnel. Die Produktion erhielt sieben Filmpreise und wurde in Folge in mehr als 70 Länder verkauft. Ferch wurde für seine Darstellung des Fluchthelfers Harry Melchior mit der „Goldenen Kamera“ ausgezeichnet. Im Jahr 2004 kam der Film Der Untergang in die Kinos, der eine Oscar-Nominierung erhielt und in mehr als 145 Länder verkauft wurde. Ferch verkörperte in diesem Film den Hitler-Architekten Albert Speer. Im Jahr 2005 sahen acht Millionen Zuschauer den Fernseh-Zweiteiler Die Luftbrücke – Nur der Himmel war frei mit Ferch in der Rolle des amerikanischen Generals Philipp Turner, einer Fiktionalisierung des historischen Organisators der Luft-Versorgungsbrücke für das von den Alliierten eingeschlossene Berlin General William H. Tunner. Der Film erhielt die Goldene Kamera für den besten deutschen Fernsehfilm des Jahres und wurde in 43 Länder verkauft.
Positives Presseecho für Ferch bewirkte seine Rolleninterpretation des jüdischen Ghettoleiters Jacob Gens, die Kälte und Härte einerseits und wachsende Verzweiflung andererseits dem Publikum eindringlich fühlbar machte, in der Kinoverfilmung des Theaterstückes Ghetto von Joshua Sobol.
2006 sah man ihn in der Rolle eines einfachen Ostberliner Bauarbeiters, dessen Familie am 13. August 1961 auseinander gerissen wird. Der Mann und seine Frau werden mittellos in Westberlin festgehalten, der Sohn bleibt im Osten. Ferch wurde für die Rolleninterpretation der Figur Hans Kuhlke, der – von der Situation haushoch überfordert – immer mehr erstarrt und verstummt, 2008 mit dem Jupiter Filmpreis ausgezeichnet.
Ende 2007 spielte er nach langer Abstinenz im komödiantischen Fach die Rolle des eifersüchtigen Ehemannes Jan in der erfolgreichen Kinokomödie Meine schöne Bescherung (Messy Christmas), für die er ebenfalls sehr gute Kritiken erhielt.
Immer wieder übernimmt Ferch neben historischen Figuren auch Rollen in semidokumentarischen Spielfilmen, die aktuelle Themen erzählen, so zum Beispiel 1991 in Der Tod kam als Freund, einem Film, der sich mit dem Nazierbe in der Bundesrepublik dieser Zeit beschäftigte, 1993 in Gefährliche Verbindung, ein Film, der die Umweltgefährdung und Beschäftigungspolitik in der Firmenpolitik von Chemiekonzernen exemplarisch diskutierte, 2005 in Hunt for Justice, einem Film, der die Politik im Kosovo-Krieg kritisch skizzierte, oder 2005 in Mord am Meer, einem Film, der an einem Einzelschicksal die Frage nach den Auswirkungen der damaligen DDR-BRD-Politik stellte.
In der kanadischen TV-Großproduktion The Trojan Horse, 2008, spielte Ferch Johann Kruse, Repräsentant des BND in Kanada. Der Politthriller fiktionalisierte die möglichen Auswirkungen von Wahlfälschung und machtpolititschen Verstrickungen.
Ebenfalls 2008 stand er in der Golden Globe- und Oscar- bzw. Academy Award-nominierten Bernd Eichinger- Produktion Der Baader-Meinhof-Komplex in der Figur des Assistenten von Horst Herold Dietrich Koch, auf der Seite der verfolgenden Justiz.
Im selben Jahr verpflichtete sich Heino Ferch erstmals mit dem Film Hanni & Nanni (Drehbuch: Katharina Reschke, Jane Ainscough nach der gleichnamigen Romanreihe von Enid Blyton, Regie: Christine Hartmann) zu einer Rollenübernahme im Filmgenre Familien-/Kinderfilm. Parallel zu den Großproduktionen spielt Ferch regelmäßig in kleineren Produktionen – häufig Thrillern –, deren hohe Qualität die Anzahl ihrer Filmpreis-Auszeichnungen widerspiegeln. (z.B. Der Anwalt und sein Gast, Das Konto, Hölle im Kopf, Mord am Meer, Jagd nach Gerechtigkeit.) Rollenübernahmen in Europäischen und Canadischen (Gemeinschafts-)Produktionen, wie Lucie Aubrac, Julius Caesar, Napoleon, Mávahlátur, Hunt for Justice-The Louise Arbour Story (CAN) und Die Drei Musketiere, H2O Part II: The Trojan Horse (CAN) förderten den Bekanntheitsgrad des deutschen Schauspielers im internationalen Umfeld.
Als Synchronsprecher lieh er David Morse (in: Prototype. Regie: David Greene, 1983) und Woody Harrelson (in: Palmetto. Regie: Volker Schlöndorff, 1998) seine Stimme.
Der Name des Charakterdarstellers Heino Ferch ist eng verknüpft mit Namen renommierter deutschsprachiger Regisseure wie Volker Schlöndorff, Tom Toelle, Peter Schamoni, Nico Hofmann, Roland Suso Richter, Tom Tykwer, Joseph Vilsmaier, Vivian Naefe, Sherry Horman, Hartmut Schoen, Uli Edel, Matti Geschonneck, Helmut Dietl, Markus Imboden, Carlo Rola, Margarethe von Trotta und Oliver Hirschbiegel. Nach frühen Projekten unter dem Autorenfilmregisseur Heiko Schier verband ihn in den 1990er-Jahren wiederholte Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Drehbuchautor Uwe Janson.
[Bearbeiten] Themen
Neben der Mehrzahl seiner Filmfiguren, die sich in dramatischen und psychisch belastenden bis scheinbar ausweglosen Situationen äußeren Drucks bewegen, zeigt Ferch mitunter auch sein komödiantisches Talent, wie z. B. in 2 Männer, 2 Frauen – 4 Probleme?!, Single sucht Nachwuchs oder Meine schöne Bescherung. Drehen sich die Themen seiner Filmrollen vor der Jahrtausendwende häufig um den inneren Druck dunkler Seiten des Individuums, des Einzelnen – Verlust, Macht und Ohnmacht, nehmen seine Figuren ab circa 2002 hellere Themenvarianten auf, die mehr und häufiger auf ein großes Ganzes gerichtet sind: Verantwortung für eine Gemeinschaft, Freundschaft, Fürsorge werden thematisch verstärkt fokussiert.
Des Öfteren findet sich die Läuterungsthematik nach dem Saulus-Paulus-Prinzip. Vor der Jahrtausendwende exemplifizieren die Filmfiguren häufig dunkle Charaktere, Täter. Gelingt der Figur die Läuterung nicht, geht sie unter. (Der Unhold, Samstags wenn Krieg ist, Winterschläfer, Der Schutzengel). Nach 2004 durchlaufen Filmfiguren, die Ferch verkörpert, des Öfteren einen Läuterungsvorgang, der zu einem guten Ende führt. (Drei Musketiere, Die Luftbrücke, Auf ewig und einen Tag, Der geheimnisvolle Schatz von Troja).
Häufig zu finden ist in Filmen mit Heino Ferch der Topos des Rettungsversuches. Der Protagonist versucht – oft erfolgreich –, den Untergang einer einzelnen Person, einer Gruppe oder der im Film vorgestellten Erlebenswelt des Protagonisten zu verhindern. Beispiele dafür sind Koma, Das Baby, Der Feuerteufel, Todfeinde, Wer Kollegen hat ..., Straight Shooter, Der Tunnel, Extreme Ops, Hunt for Justice, Der Untergang, Ghetto, Die Luftbrücke, Die Mauer, Und Jimmy ging zum Regenbogen.
Die Figuren der Komödien vermitteln oft zunächst den Eindruck überdurchschnittlicher Leistung, Unnahbarkeit, Korrektheit oder Perfektion, der im Verlauf des Films dann schrittweise zerfällt. Der Zuschauer empfindet nach anfänglichen Gefühlen von Neid und Schadenfreude nach Demontage der Fassade letztendlich Mitleid mit dem Helden, der mit der Offenbarung seiner Schwächen menschliche Qualitäten entwickelt. (2 Männer, 2 Frauen – 4 Probleme, Single sucht Nachwuchs, Möwengelächter, Meine Schöne Bescherung).
[Bearbeiten] Stil
Ferchs meist auf innere Entwicklung angelegten Figuren decken häufig in ein-und derselben Figur die Bandbreite von reaktionsschnell aktiv zupackendem Pragmatismus bis hin zu fast zärtlicher Sensibilität ab. Ferchs Figuren agieren zwischen dem Fortissimo von Schrei und Aktion bis zur Reaktion im Pianissimo leiser Traurigkeit, die den Zuschauer in äußerster Nahsicht an schwebende Zwischentöne heranholt. Timing, Rhythmus und Balance, Hauptmittel seiner Darstellung, generieren die besondere Stärke seines körperorientiert choreografierten Spieles.
Von der Kritik hervorgehoben wird Ferchs große Wandlungsfähigkeit in der Figurenzeichnung, die den hilflos verstummenden, geistig mittellosen Mann (z. B. Hans Kuhlke in Die Mauer – Berlin '61, oder Hans Lederer, „Bock“ in Es geschah am hellichten Tag), den hochintelligenten Manager, Yuppie, Anwalt oder Architekten bis hin zum adligen Traditionsbewahrer (Marquis des Caulaincourt in Napoléon) und historischen Verantwortungsträger (Vercingetorix in Julius Caesar, General Turner in Die Luftbrücke) oder Abenteurer (Fluchthelfer Harry Melchior in Der Tunnel, Entdecker Heinrich Schliemann in Der geheimnisvolle Schatz von Troja) mit Farbe, Kraft und Kontur abbildet.
[Bearbeiten] Theaterrollen
- Freie Volksbühne Berlin 1987–1990
- Emilia Galotti: Rolle: Battista. Regie: Hans Neuenfels
- Antonius und Cleopatra: Hauptrolle. Regie: Hans Neuenfels
- Kleist-Projekt: Hauptrolle. Regie: Hans Neuenfels
- Romeo und Julia: Rolle: Mercutio. Regie: C. Nel
- Erwin Piscator-Revue: Hoppla, du lebst: Hauptrolle. Regie: Hermann Treusch
- Die Braut von Messina: Rolle: Diego. Regie: Ruth Berghaus
- Salzburger Festspiele 1990–1994
- Un re in Ascolto. Regie: G. Friedrich
- Jedermann. Regie: Gernot Friedel
- Macbeth. Regie: Piero Faggioni
- Il ritorno d´Ulisse. Regie: M. Ilampe
- Schillertheater Berlin 1990–1994
- Die Räuber: Rolle: Schweizer. Regie: Alexander Lang
- Mockinpott: Hauptrolle. Regie: Alexander Lang
- Kasimir und Karoline: Hauptrolle. Regie: Lore Stefanek
- Wie es euch gefällt: Rolle: Silvius. Regie: Katharina Thalbach
- Theater des Westens / Schauspielhaus Hamburg 1992
- Der Blaue Engel: Rolle: Kapusta. Regie: Peter Zadek / Jerome Savary
- Burgtheater Wien 1997
- Die Geisel. Hauptrolle. Regie: Alfred Kirchner
[Bearbeiten] Filmrollen
- Kino
- 1987: Schloss Königswald: als Funker. Regie: Peter Schamoni
- 1989: Wedding: als Amokläufer Klaus Asmus. Regie: Heiko Schier
- 1991: Wer hat Angst vor Rot, Gelb, Blau?: als Kunst-Student Müller. Regie: Heiko Schier
- 1995: Küss mich!: als Johannes. Regie: Maris Pfeiffer
- 1996: Der Unhold: als SS-Obersturmbannführer Raufeisen. Drehbuch: Jean-Claude Carrière, Regie: Volker Schlöndorff
- 1996: Lucie Aubrac: als Klaus Barbie. Regie: Claude Berri
- 1997: Das Leben ist eine Baustelle: als Supermarktleiter Hoffmann. Regie: Wolfgang Becker
- 1997: 2 Männer, 2 Frauen – 4 Probleme?!: als Staranwalt Nick Leonard. Regie: Vivian Naefe
- 1997: Winterschläfer: als Skilehrer Marco. Regie: Tom Tykwer
- 1997: Comedian Harmonists: als A Capella Sänger Roman Cykowski. Regie: Joseph Vilsmaier
- 1998: Lola rennt: als Gangster Ronnie. Regie: Tom Tykwer
- 1999: Straight Shooter: als Ex-Fremdenlegionär Volker Bretz. Regie: Thomas Bohn
- 2000: Marlene: als geheimer Geliebter von Marlene Dietrich Carl von Seidlitz. Regie: Joseph Vilsmaier
- 2001: Möwengelächter: als Ingenieur Björn Theodor. Regie: Agust Gudmundson
- 2002: Nachts im Park: als Herzchirurg Dr. Steffen Hennings. Regie: Uwe Janson
- 2003: Extreme Ops: als Stunt Coordinator Mark. Regie: Christian Duguay
- 2004: Der Untergang: als Albert Speer. Regie: Oliver Hirschbiegel
- 2005: Vom Suchen und Finden der Liebe: als Halbgott und Liebesbote Hermes Aphroditus. Regie: Helmut Dietl
- 2006: Ghetto: als jüdischer Ghettoleiter Jacob Gens. Regie: Audrius Juzenas
- 2007: Meine schöne Bescherung: als Saras Ehemann Psychologe Jan Meinhold. Regie: Vanessa Jopp
- 2008: Der Baader Meinhof Komplex: als Dietrich Koch, Assistent des BKA-Chefs Horst Herold. Regie: Uli Edel
- Fernsehen
- 1985: Der Alte - Der Leibwächter: als Polizist. Regie: Dietrich Haugk
- 1989: Reise hinter den Spiegel: als Skinhead Eddie. Regie: Wolf Vogel
- 1991: Der Tod kam als Freund: als Student und junger Chemiker Korten. Regie: Nico Hofmann
- 1991: Fernseh-Version Der zerbrochne Krug von Heinrich von Kleist: als Ruprecht. Regie: Heinz Schirk
- 1994: Deutschlandlied: als Schreinermeister Hanno Schmidbauer. Regie: Tom Toelle
- 1994: Polizeiruf 110 - Samstags, wenn Krieg ist: als Skinhead Wolf Kleinhaupt. Regie: Roland Suso Richter
- 1995: Polizeiruf 110 - Jutta oder die Kinder von Damutz: als Uwe Rockstroh. Regie: Bernd Böhlich
- 1995: Wer Kollegen hat braucht keine Feinde: als Softwarespezialist Georg Meier. Regie: Martin Enlen
- 1996: Es geschah am hellichten Tag (Remake): als Hausierer Hans Lederer „Bock“. Regie: Nico Hofmann
- 1997: Der Schutzengel: als Psychiatriepatient Marc Bittner. Regie: Uwe Janson
- 1997: Buddies – Leben auf der Überholspur: als Loader Weber. Regie: Roland Suso Richter
- 1998: Todfeinde - Die falsche Entscheidung: als Streifenpolizist im BKA-Sondereinsatz. Regie: Oliver Hirschbiegel
- 1998: Single sucht Nachwuchs: als Agenturchef Robert Breuer. Regie: Uwe Janson
- 2001: Der Tunnel: als Fluchthelfer Harry Melchior. Regie: Roland Suso Richter
- 2002: Napoleon: als Adjutant des Kaisers Armand de Caulaincourt. Regie: Yves Simoneau
- 2002: Julius Caesar: als Arvernerfürst Vercingetorix. Regie: Uli Edel
- 2002: Der Anwalt und sein Gast: als Anwalt Christian Weller. Regie: Torsten C. Fischer
- 2003: Das Wunder von Lengede: als Sprengmeister Franz Wolbert. Regie: Kaspar Heidelbach
- 2003: Das Konto: als Foodmanager Dr. Michael Mühlhausen. Regie: Markus Imboden
- 2005: Hölle im Kopf: als Architekt Marc Hofmann. Regie: Johannes Grieser
- 2005: Mord am Meer: als Kommissar Anton Glauberg. Regie: Matti Geschonneck
- 2005: Die Drei Musketiere: als Musketier Athos. Regie: Pierre Aknine
- 2005: Die Luftbrücke – Nur der Himmel war frei: als General Philipp Turner. Regie: Dror Zahavi
- 2006: Auf ewig und einen Tag: als Investmentberater Jan Ottmann. Regie: Markus Imboden
- 2006: Die Mauer – Berlin '61: als Plastefuger Hans Kuhlke. Regie: Hartmut Schoen
- 2007: The Trojan Horse (CAN): als BND-Agent Johann Kruse. Regie: Charles Binamé
- 2007: Der geheimnisvolle Schatz von Troja: als Geschäftsmann und Archäologe Heinrich Schliemann. Regie: Dror Zahavi
- 2008: Das Wunder von Berlin: als Stasi-Offizier Jürgen Kaiser. Regie: Roland Suso Richter
- 2008: Und Jimmy ging zum Regenbogen: als argentinischer Chirurg Manuel Aranda. Regie: Carlo Rola
- 2009: Entführt: als Hauptkommissar Thomas Danner. Regie: Matti Geschonneck
- 2009: Krupp – Eine deutsche Familie: als Gustav Krupp von Bohlen und Halbach. Regie: Carlo Rola
[Bearbeiten] Audio-CDs
- Ostern – Biblische Texte und festliche Musik. Heino Ferch liest Texte aus dem Alten Testament und die Ostergeschichte. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2003, ISBN 3-438-01826-8.
- Rilke-Projekt „Überfließende Himmel“. Heino Ferch liest die Gedichte Das Karussell und Schlaflied. Schönherz & Fleer, München 2005, ISBN 3-89830-695-X.
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- 1998: Bayerischer Filmpreis
- 1998: UCI-Filmpreis
- 2001: Bayerischer Fernsehpreis
- 2002: Goldene Kamera
- 2003: Berliner Bär (BZ-Kulturpreis)
- 2003: Bambi
- 2004: DIVA-Award
- 2006: Gemini-Award Toronto
- 2008: Jupiter
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Heino Ferch im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Heino Ferch in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Biografie und Foto aus dem Jahr 2000, Filmografie auf filmportal.de
- Szenenfotos Filmrollen Heino Ferch auf kino.de, auf cinema.de
- Porträt aus dem Jahr 2007-08 auf vanityfair.de
- Videointerview mit Heino Ferch auf der Berlinale 2008 (Dauer 3 Minuten), abgerufen am 31. August 2008
- Planet Interview: "Rationalität ist zu trocken für einen Schauspieler." - ausführliches Interview mit Heino Ferch (23. März 2009)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ferch, Heino |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 18. August 1963 |
| GEBURTSORT | Bremerhaven |

