Theater des Westens

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Das Theater des Westens in der Berliner Kantstraße

Das Theater des Westens ist eine der bekanntesten Musical- und Operettenbühnen Berlins. Es befindet sich in der Kantstraße 10–12 im Ortsteil Charlottenburg (City West).

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

Innenansicht mit Bestuhlung, 1912
Theater des Westens, um 1900

Das Theater wurde 1895/1896 im Stil des wilhelminischen Historismus von Bernhard Sehring auf dem ehemaligen Kohlenplatz der Meierei C. Bolle errichtet. Im August 1895 begannen die Arbeiten an der Kantstraße, die Grundsteinlegung war am 4. September 1895. Der erste Betreiber des Theaters war die Theater des Westens GmbH, ein Unternehmen von Bernhard Sehring und Paul Blumenreich. Das Theater wurde am 1. Oktober 1896 mit Holger Drachmanns Märchenschauspiel Tausendundeine Nacht eröffnet. Nachdem der gewünschte Erfolg des Theaters zunächst ausblieb, wurde das Haus ab 1898 dann als Opernbühne genutzt und ab 1908 als Operettentheater.

Ein Brand beschädigte das Haus am 25. August 1912 schwer, worauf es wiederhergestellt wurde. 1922 hielt die Oper Einzug in das Theater und eine Gemeinnützige Aktiengesellschaft Große Volksoper wurde gegründet (nicht zu verwechseln mit der älteren Volks-Oper auf der Belle-Alliance-Straße).[1]

Die Folgen der Hyperinflation der Weimarer Republik und ausbleibende Aktionäre zwangen die Aktiengesellschaft, das Theater 1925 zu schließen.

Goldene Zwanziger Jahre[Bearbeiten]

Eintrittskarte zur Operette Friederike, 1929
Mistinguett während ihres Aufenthalts in Berlin 1931 zur Mistinguett-Revue im Theater des Westens

In den „Goldenen Zwanzigern“ wurde Carl Richter neuer Direktor.[2] Ständig wechselnde Pachtverträge hinterließen ein unüberschaubares Labyrinth von Direktoren und künstlerischen Leitern und demzufolge entstand ein sehr wechselhafter Spielplan in den späteren Jahren. Die Gastspiele der Tanzgruppe Mary Wigman und Anna Pawlowa 1926 lösten Beifallsstürme aus. Die Aufführungen im Theater des Westens gerieten immer mehr in Konkurrenz zu den Ausstattungsrevuen im Admiralspalast und dem Großen Schauspielhaus.

Emil Schwarz wurde neuer Pächter und künstlerischer Leiter.[3] Seine neuen Revuen Der Zug nach dem Westen und Wissen Sie schon…? fanden keine sehr große Resonanz.

Hans Lüpschütz[4] übernahm das Theater und mischte traditionelle Stücke, darunter Die Fledermaus oder Alt Heidelberg, mit modernen Aufführungen und besetzte sie mit prominenten Persönlichkeiten der Zeit, wie Fritzi Massary in Eine Frau von Format 1927, Max Adalbert in Das Ekel[5] 1928 sowie Josephine Baker in Bitte Einsteigen[6] 1928.

Ab 1929 pachteten Alfred Rotter und Fritz Rotter mit der Deutschen Schauspiel-Betriebs-Aktiengesellschaft[7] das Theater in der Kantstraße, Direktor blieb weiter Hans Lüpschütz. Die Gebrüder Rotter waren auch gleichzeitig Generaldirektoren im Metropol-Theater[8] in der Behrenstraße sowie Eigentümer des Lessing-Theater. Das Theater wurde wiedereröffnet mit der Inszenierung Friedericke von Franz Lehár, direkt übernommen aus dem Metropol-Theater, es standen Käthe Dorsch und Richard Tauber auf dem Besetzungszettel.[9] Darauf folgten Marietta, Hotel Stadt Lemberg und im April 1930 Das Land des Lächelns alternierend mit Paganini. Zur Spielzeit 1930/1931 unterverpachteten die Gebrüder Rotter für kurze Zeit, das Theater des Westens und das Lessing-Theater an Heinz Saltenburg und die Saltenburg-Bühnen wurden gegründet.[10]

Im Jahr 1931 gastierte die Mistinguett in der Mistinguett-Revue[11] erfolgreich im Theater des Westens.

Im Souterrain des Theaters befand sich von 1921 bis 1923 die Wilde Bühne von Trude Hesterberg, ab 1931 das Tingel-Tangel-Theater, geleitet von Friedrich Hollaender.

Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Programmzettel der Volksoper im Theater des Westens zu Hänsel und Gretel, 1935

Die Gebrüder Rotter gerieten in einen Finanzskandal und wurden in der nationalsozialistischen Propaganda zum Hassbild des „jüdischen Finanzhasardeurs“. 1932 wurde ein Herr Spitz als neuer Leiter in der Person des Direktors bestellt und plante ein volkstümliches Operettenprogramm.[12]

Nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 wurde weiterhin die leichte Muse im Theater des Westens gezeigt unter der Leitung von Karl Jöken gemeinsam an der Seite seiner Frau Edith Schollwer. Die Aufführungen hießen Alles für Eva, Junger Wein, Lockende Flamme und So zwitschern die Jungen. Am 29. Dezember 1933 wurden alle Theaterdirektoren aufgefordert, die Parole Kraft durch Freude (KdF) wahrzumachen.[13]

Erst am 23. Dezember 1934 wurde das Theater als Teil des nationalsozialistischen Programms Kraft durch Freude mit Albert Lortzings Der Waffenschmied.[14] wiedereröffnet und erhielt den Namen Volksoper. Im Deutschen Bühnen-Jahrbuch 1936 wurde wie bei vielen anderen Theatern als Betreiber das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda genannt und ist eine Bezuschussung seitens der Deutschen Arbeitsfront ausgewiesen.[15] Zum Leiter wurde im Juli 1935 der bisherige Danziger Generalintendant und Generalmusikdirektor Erich Orthmann ernannt. Die neue Spielzeit begann am 1. Oktober 1935 mit der Oper Fidelio.

Nach einem großen Luftangriff während des Zweiten Weltkriegs Ende 1943, konnten wieder einige Berliner Theater spielen, jedoch nicht die Volksoper.[16] Es fanden Volksoper-Konzerte in der Plaza und der Philharmonie statt und ein Gastspiel am 25. April 1944 in Hirschberg (heute: Jelenia Góra).[17] Schäden durch Bombentreffer konnten wieder bis zum 7. Juni 1944 beseitigt werden.[18] Am 14. Juli 1944 schrieb der Berliner Lokal-Anzeiger den Artikel Die Theater unter dem Luftterror. Insbesondere das Dach sowie der Foyer- und Verwaltungsbereich wurden stark beschädigt.

Städtische Oper[Bearbeiten]

Intendant Michael Bohnen während der Generalprobe zu Fidelio 1945 gemeinsam mit Wilhelm Schirp, Irma Beilke, Karina Kutz und Günther Treptow

Nach provisorischer Wiederherstellung des Daches für den Zuschauerraum wurde am 14. Mai 1945 Heinz Tietjen vom Stadtkommandanten Nikolai Erastowitsch Bersarin zum Leiter aller Operntheater der Stadt Berlin bestimmt. Heinz Tietjen beauftragte dann Michael Bohnen zum Intendanten der Städtischen Oper. Ab 15. Mai 1945[19] war das Haus nun die Heimstätte der Städtischen Oper Berlin (Deutsches Opernhaus), weil der Zuschauerraum des Opernhauses in der Bismarckstraße im Krieg zerstört worden war. Im Deutschen Opernhaus fand mit Beethovens Fidelio am 2. September 1945[20] die erste Opernaufführung in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Die Inszenierung erfolgte durch den Oberspielleiter der Oper Hans Wenzel (1904–1966).

Intendanten der Städtischen Oper
Name Zeit
Michael Bohnen 1945–1947
Heinz Tietjen 1948–1954
Carl Ebert 1954–1961

Mit der Fertigstellung der neuen Deutschen Oper zog das Opernensemble 1961 wieder in die Bismarckstraße.

Wichtige Ensemblemitglieder und Gäste: Mathieu Ahlersmeyer, Sari Barabas, Hans Beirer, Johanna Blatter, Inge Borkh, Maria Callas, Lisa Della Casa, Marcel Cordes, Dietrich Fischer-Dieskau, Gottlob Frick, Josef Greindl, Boris Greverus, Elisabeth Grümmer, Margarete Klose, Rober Koffmane, Sándor Kónya, Erika Köth, Ernst Krukowski, Vera Little, Josef Metternich, Martha Mödl, Mario del Monaco, Martha Musial, Tomislav Neralic, Hans-Heinz Nissen, Lisa Otto, Hermann Prey, Nadar Puttar, Anneliese Rothenberger, Leonie Rysanek, Tatjana Sais, Wilhelm Schirp, Rudolf Schock, Gisela Settgast, Giuseppe di Stefano, Rita Streich, Ludwig Suthaus, Renata Tebaldi, Elfriede Trötschel, Sieglinde Wagner.

Ballett: Klaus Beelitz, Erwin Bredow, Marion Cito, Heinz Egner, Michael Egner, Jürgen Feindt, Konstanze Herzfeld, Rudolf Holz, Benno Kaminski, Rainer Köchermann, Wolfgang Leistner, Gert Reinholm, Hans-Joachim Stahl, Manfred Taubert, Carl Jaeger, Gisela Deege, Lieselotte Herbeth, Friedel Herfurth, Tana Herzberg, Suse Preisser, Ingeborg Settgast, Margo Ufer, Lieselotte Köster-Stahl, Horst Stibbe, Konstanze Vernon.

Operetten- und Musicaltheater 1961–1978[Bearbeiten]

Programmzettel zu My Fair Lady, 1961, Beginn des Musicals im Theater des Westens

Seit dieser Zeit wird das Theater des Westens vor allem für Operetten- und Musicalaufführungen genutzt. Als erste Vorstellung stand am 1. Oktober 1961 Frederick Loewes Musical My Fair Lady auf dem Programm.

Karl-Heinz Stracke wurde ab 1964 Intendant und leitete das Theater sehr erfolgreich. Um ein Finanzloch rechtzeitig zu verhindern, gab Stracke die Leitung des Theaters auf und neuer Pächter wurde Siegfried Wölffer.[21] Die Gebrüder Wölffer hatten das Theater schon einmal ab 1961 geleitet und konnten nicht mehr an die Erfolge des Musicals My Fair Lady anknüpfen. 1974 wurden Vincent und Eynar Grabowsky Unterpächter.[21] Ab 1976 gerieten auch die Brüder Grabowksy in einen Finanzskandal, ausbleibende Gagen, erschlichene Subventionen und hinterzogene Steuern bis hin zu einem Haftbefehl ließen auch die Ära Grabowksy zu Ende gehen.[22]

Operetten- und Musicaltheater 1978–2003[Bearbeiten]

Götz Friedrich, Intendant von 1984 bis 1994 im Theater des Westens

Im Jahr 1978 wurde das gesamte Theater modernisiert, im gleichen Jahr übernahm Karl Vibach die Leitung des Hauses. In den 1980er Jahren wurde das Gebäude von innen und außen immer wieder erneut saniert und modernisiert. 1984 wurde Götz Friedrich Intendant des Hauses, Helmut Baumann sein Künstlerischer Direktor. Die beiden ersten großen Erfolge dieser Zeit waren Guys and Dolls und La Cage aux Folles.

Götz Friedrich inszenierte 1988 mit Porgy and Bess die erste Neuproduktion einer „all black opera“ in Europa und erlebte einen sensationellen Welterfolg. Er und seine Chefdramaturgin Valerie Hennecke, die zwei Jahre lang die Produktion einschließlich mit Leitung PR und Marketing zwischen Berlin und New York aufbaute, erhielten den „Audience Award“. Die Mehrfachbesetzung wurde in New York (Harlem) und Berlin gecastet.

Die Theater des Westens GmbH war zu dieser Zeit eine der modernsten Musicalbühnen Europas mit raffinierten technischen Einrichtungen und Erfindungen. Es bestand eine Zusammenarbeit mit allen Botschaften in Berlin, den Berliner Festspielen zu den Berliner Festwochen, den Internationalen Filmfestspielen bezüglich der jährlichen Internationalen Filmpreis-Verleihung, dem RIAS, dem SOB und der Deutschen Oper Berlin (als Ersatzbühne wegen Renovierungsarbeiten), dabei wurde festgestellt, dass die „Alte Oper Charlottenburg“ eine hervorragende Akustik für Klassik hat, die auch ohne Mikrophone trägt.

Das Management unter Götz Friedrich und Helmut Baumann mit ausgesuchten Spitzenkräften war vorbildlich und innovativ. Es gab den ersten Marketingdirektor und das erste Eventmarketing in Deutschland. Die GmbH war über mehrere Jahre ausgebucht und hatte eine Dauerauslastung von über 98 Prozent. Trotzdem sollte das Theater des Westens nach der Wende zugunsten der drei Opernhäuser Berlins geschlossen werden. Götz Friedrich gab schließlich die Intendanz auf.

Wichtige Ensemblemitglieder und Gäste: Donnie Ray Albert, Albert Bonnema, Helmut Baumann, Terry Cook, Clamma Dale, Ute Lemper, Wilhelmenia Fernandez, Hildegard Knef, Angelika Milster, Helen Schneider, Caterina Valente, Daniel Washington, Elisabeth Werres, Charles Williams und Queen Yahna. Ehrenmitglied war Johannes Heesters.

Helmut Baumann wurde 1993 auch Intendant des Theaters des Westens und sorgte 1994 mit der 1950er-Jahre-Revue Blue Jeans für ein monatelang ausverkauftes Haus. 1996 wurde der 100. Geburtstag des Theaters gefeiert, doch die Zeiten wurden schwieriger: Der Auftrag, ein abwechslungsreiches Programm mit vier Premieren oder Wiederaufnahmen pro Jahr anzubieten, ließ sich angesichts geringerer öffentlicher Zuschüsse und Einstellungsstop schlecht realisieren, sodass Helmut Baumann mit Ende der Spielzeit im Sommer 1999 das Haus verließ.[23]

Im Jahr 1999 wurde Elmar Ottenthal neuer Intendant.[24] Die gemeinnützige Betriebs-GmbH, die dem Land Berlin gehörte, geriet immer tiefer in die roten Zahlen, das Haus konnte mit Ausnahme von Falco meets Amadeus im Jahr 2000 an die Erfolge der Baumann-Ära nicht mehr anknüpfen.[25]

Zu der Spielzeit 2001/2002 wurde Georg Vierthaler vom Aufsichtsrat zum Intendanten und Geschäftsführer der Theater des Westens GmbH bestellt. Er war gleichzeitig auch Geschäftsführender Direktor der Staatsoper Unter den Linden.[26]

Im Jahr 2002 konnte der Berliner Senat tarifrechtlich den bereits 1990 gefassten Beschluss umsetzen, die GmbH zu veräußern.

Stage Entertainment[Bearbeiten]

Das Logo des Veranstalters

Am 24. September 2002 beschloss der Berliner Senat den Verkauf des Theater des Westens an den niederländischen Musical-Konzern Stage Entertainment, das Gebäude selbst bleibt in Landesbesitz.[27] Im Januar 2003 wurde mit Umbauarbeiten begonnen. Die Renovierung kostete nach eigenen Angaben zehn Millionen Euro.[28]

Am 26. September 2003 wurde das Theater mit dem Musical Les Misérables von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg wiedereröffnet.

Die Stage Entertainment beschäftigt seitdem kein festes Ensemble mehr und zeigt Langzeit-Aufführungen mit Produktionen der Stage Entertainment, die wechselweise auf verschiedenen deutschen und internationalen Bühnen zu sehen sind.

Im Jahr 2011 wurde das Theater in Stage Theater des Westens umbenannt.

Gebäude[Bearbeiten]

Dach[Bearbeiten]

An der Westseite Max Kruses Siegesbote von Marathon. 1987 wurden die von Gustav Eberlein geschaffenen Dachlaternen rekonstruiert.

Bühne[Bearbeiten]

Die Bühnenbreite beträgt 20 Meter und ist 16,75 Meter tief, zusammen mit der Vor- und Hinterbühne ist sie 24,5 Meter tief, Portalbreite 11,5 Meter, Portalhöhe 8,2 Meter. Die Obermaschinerie hat 24 Elektrowinden und 33 Handkonterzüge[29]

Foyer[Bearbeiten]

Die Gesamtfläche beträgt 1673 Quadratmeter. Im Parkett findet sich eine Kassettendecke, die 800 Blumenrosetten mit Glühbirnen hat, dazwischen Wappenmotive. Foyer erster Rang (Hochparkett): 1200 Rosetten mit Glühbirnen.

Zuschauerraum[Bearbeiten]

Angabe des jeweiligen Jahres mit der entsprechenden Platzanzahl

  • 1896: 1710 Sitzplätze und rund 100 Stehplätze
  • 1907: 1271 Sitzplätze und 98 Stehplätze
  • 1937: 1592 Sitzplätze
  • 1950: 1514 Sitzplätze
  • 1978: 1354 Sitzplätze
  • 1984: 1401 Sitzplätze
  • 2009: 1712 Sitzplätze[29]
  • 2012: 1600 Sitzplätze

Fassade[Bearbeiten]

40,58 Meter lang, 22 Meter hoch, Balkon 28 Meter lang, Bogenfenster 9 Meter hoch.

Produktionen[Bearbeiten]

Produktionen im Theater des Westens Berlin 1978 bis zur Übernahme durch Stage Entertainment 2003
Beginn Ende Titel Genre
Mai 1978 Mai 1978 I Was Sitting on My Patio This Guy Appeared I Thought I Was HallucinatingRobert Wilson Theaterstück
Dezember 1978 Mai 1979 Cabaret Musical
Mai 1979 Oktober 1979 Wie einst im Mai Operette
Oktober 1979 Dezember 1979 Showboat Musical
Januar 1980 April 1980 Applaus Musical
April 1980 Mai 1980 Kiss me Kate Musical
Mai 1980 Juni 1980 Robert Stolz und seine Welt Revue
Oktober 1980 November 1980 Cinderella (Gastspiel) Ballett
November 1980 Januar 1981 Das tapfere Schneiderlein Oper
Januar 1981 Januar 1981 Cinderella (Gastspiel) Ballett
Februar 1981 Mai 1981 West Side Story Musical
Mai 1981 Juni 1981 Das Feuerwerk Musical
Juni 1981 August 1981 West Side Story Musical
August 1981 August 1981 Hurra wir sterben Musical
Oktober 1981 November 1981 Frau Luna Operette
Dezember 1981 Dezember 1981 Das Feuerwerk Musical
November 1981 Dezember 1981 Schneewittchen Oper
Dezember 1981 Dezember 1981 Der Nussknacker Ballett
Januar 1982 Januar 1982 Bubbling Brown Sugar Musical
Januar 1982 Mai 1982 Oklahoma Musical
April 1982 Mai 1982 Die lustige Witwe Operette
Mai 1982 Mai 1982 Anachnu Kan – We are here Gastspiel
Mai 1982 Mai 1982 Marcel Marceau Pantomime
Mai 1982 Mai 1982 Julia Migenes Konzert
Mai 1982 Juni 1982 No, No, Nanette Musical
Juli 1982 August 1982 Frau Luna Operette
September 1982 November 1982 Evita Musical
November 1982 Januar 1983 Der gestiefelte Kater Oper
Dezember 1982 Januar 1983 Die lustige Witwe Operette
Januar 1983 Januar 1983 Marcel Marceau Pantomime
Januar 1983 Januar 1983 Ultravox Konzert
Februar 1983 Februar 1983 Dalida Konzert
Januar 1983 Februar 1983 Ain’t Misbehavin Musical
Mai 1983 Mai 1983 Teatro Gitano Andaluz Flamenco
Juli 1983 August 1983 Bubbling Brown Sugar Musical
August 1983 September 1983 Gräfin Mariza Operette
September 1983 Oktober 1983 Anatevka Musical
Oktober 1983 Dezember 1983 Der Mann von La Mancha Musical
November 1983 Dezember 1983 Pinocchio Musical
Dezember 1983 April 1984 My Fair Lady Musical
September 1984 November 1984 Jesus Christ Superstar Musical
Dezember 1984 Februar 1985 Guys and Dolls Musical
Dezember 1984 Februar 1985 Peter Pan Musical
Februar 1985 März 1985 Der Zigeunerbaron Operette
April 1985 Mai 1985 Kurt Weill Revue Musical
April 1985 August 1985 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Oper
Juli 1985 August 1985 Irma la Douce Musical
August 1985 August 1985 Rock'n'Poesie Festival
September 1985 September 1985 Mummenschanz Maskentheater Pantomime
Oktober 1985 September 1985 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Oper
Dezember 1985 Dezember 1985 Der kleine Prinz Musical
Dezember 1985 Dezember 1985 Klaus Hoffmann Konzert
Oktober 1985 Januar 1986 La Cage aux Folles Musical
Januar 1986 März 1986 Die Csárdásfürstin Operette
März 1986 April 1987 Company Musical
April 1986 Mai 1986 Unter dem Regenbogen Musical
Juni 1986 Juli 1986 Wiener Blut Operette
Juni 1986 Juni 1986 Deutscher Filmpreis Sonderveranstaltung
Juli 1986 Juli 1986 Zauber Zauber Revue
August 1986 November 1986 La Cage aux Folles Musical
November 1986 März 1987 Peter Pan Musical
April 1987 Mai 1987 Schlemihl Operette
Mai 1987 Mai 1987 Durchreise – Präsentation vom Modeschöpfer Karl Lagerfeld Gala
Mai 1987 Mai 1987 Frieden (Gastspiel) Schauspiel
Juni 1987 Juni 1987 Deutscher Filmpreis Sonderveranstaltung
August 1987 August 1987 Die Dreigroschenoper Schauspiel mit Musik
Juli 1987 Juli 1987 A Chorus Line (Gastspiel) Musical
August 1987 August 1987 Zauber Zauber Revue
September 1987 September 1987 Der Turm von Josef Tal (Gastspiel) Schauspiel
September 1987 September 1987 Troades (Gastspiel) Schauspiel
November 1987 Dezember 1987 Oliver! Musical
Oktober 1987 Dezember 1987 Cabaret Musical
Dezember 1987 Dezember 1987 Chrismas Time Opernrevue mit Stars
Dezember 1987 Januar 1988 Caterina Valente: Ich bin noch da! Show
Januar 1988 März 1988 Das Land des Lächelns Operette
März 1988 April 1988 Chicago Musical
Mai 1988 Juni 1988 Porgy and Bess Oper
Juni 1988 Juni 1988 Deutscher Filmpreis Sonderveranstaltung
August 1988 August 1988 Die Hochzeit des Camacho (Gastspiel) Oper
August 1988 November 1988 La Cage aux Folles Musical
Dezember 1988 Februar 1989 Cabaret Musical
März 1988 April 1989 Porgy and Bess Oper
April 1989 Juni 1989 Der Liebestrank (Gastspiel) Ballett
April 1989 Juni 1989 Reineke Fuchs Musical
Juni 1989 Juni 1989 Im Traum ist der Himmel blau Sonderveranstaltung
April 1989 Juni 1989 Schwanensee (Gastspiel) Ballett
April 1989 Juni 1989 Der blaue Engel (Gastspiel) Ballett
April 1989 Juni 1989 Java for ever (Gastspiel) Ballett
April 1989 Juni 1989 Les Intermittences du Coeur (Gastspiel) Ballett
April 1989 Juni 1989 Giselle (Gastspiel) Ballett
April 1989 Juni 1989 Così fan tutte (Gastspiel) Oper
April 1989 Juni 1989 Maria Stuarda (Gastspiel) Oper
April 1989 Juni 1989 Candide (Gastspiel) Oper
Juni 1989 Juni 1989 Deutscher Filmpreis Sonderveranstaltung
Juli 1989 Juli 1989 Rigoletto (Gastspiel) Oper
Juli 1989 Oktober 1989 Die Dreigroschenoper Schauspiel mit Musik
07. Oktober 1989 08. Oktober 1989 Opernchöre Gala- und Benefiz-Veranstaltung zur Wiedervereinigung West- und Ost-Berlin Sonderveranstaltung
November 1989 März 1990 Eins, Zwei, Drei Musical
Februar 1990 Februar 1990 La Grand Scena Opera C.O. (Gastspiel) Opernparodien aus New York
April 1990 Mai 1990 Porgy and Bess Oper
Juni 1990 Juni 1990 Deutscher Filmpreis Sonderveranstaltung
Mai 1990 Juni 1990 Sophisticated Ladies Musical
Juni 1990 Oktober 1990 Im weißen Rößl Singspiel
Oktober 1990 November 1990 Sarafina Musical
November 1990 November 1990 Reinhard Mey Konzert
November 1990 Dezember 1990 La Cage aux Folles Musical
Januar 1991 Mai 1991 Grand Hotel Musical
Mai 1991 Mai 1991 Ring um den Ring (Gastspiel) Ballett
Mai 1991 Mai 1991 Fünf Tangos (Gastspiel) Tanzstück
Mai 1991 Mai 1991 Carmen (Gastspiel) Oper
Mai 1991 Mai 1991 Whos Cares (Gastspiel) Ballett
Juni 1991 Juni 1991 Deutscher Filmpreis Sonderveranstaltung
Juni 1991 Juni 1991 Allez Hopp Revue
Juli 1991 September 1991 Kurt-Weill-Revue Musical
September 1991 Dezember 1991 Follies Musical
Januar 1992 April 1992 Sweet Charity Musical
April 1992 Mai 1992 Josephine Gastspiel
März 1992 April 1992 Porgy and Bess Oper
Mai 1992 September 1992 Der blaue Engel Musical
September 1992 Dezember 1992 UFA-Revue – Bombenstimmung Musical
Januar 1993 April 1993 Anything goes Musical
Januar 1992 September 1992 UFA-Revue – Bombenstimmung Musical
Januar 1993 April 1993 Anything goes Musical
Mai 1993 Juni 1993 Porgy and Bess Musical
September 1993 November 1993 Cabaret Musical
November 1993 Dezember 1993 UFA-Revue – Bombenstimmung Musical
Januar 1994 April 1994 My Fair Lady Musical
Mai 1994 Juli 1994 Anything goes Musical
Juni 1994 Juni 1994 Bundesfilmpreis Sonderveranstaltung
Juli 1994 August 1994 My One And Only Musical
September 1994 November 1994 Cyrano Musical
November 1994 Dezember 1994 Blue Jeans Musical
April 1994 April 1994 Nero Kaiserkind Art-Oper
Januar 1995 März 1995 Street Scene Musical
Februar 1995 Februar 1995 KAMA funkt SOS Sonderveranstaltung
März 1995 Juni 1995 La Cage Aux Folles Musical
Juni 1995 Oktober 1995 Blue Jeans Musical
Oktober 1995 Dezember 1995 Hallo Dolly Musical
Januar 1996 Februar 1996 Johnny Johnson Musical
März 1996 Juni 1996 Damn Yankees Musical
Juni 1996 Dezember 1996 Pirates of Penzances Musical
Januar 1997 März 1997 Zustände wie im alten Rom Musical
April 1997 Juni 1997 Let’s Pop Musical
Juni 1997 Juli 1997 Stomp Gastspiel
Oktober 1997 Dezember 1997 Gypsy Musical
Dezember 1997 Dezember 1997 Rosenstolz: Nymphoman unterm Weihnachtsbaum Konzert
Februar 1998 April 1998 Dreamgirls Musical
Mai 1998 August 1998 30/60/90 Durchgehend geöffnet Musical
Januar 1999 Februar 1999 Tap Dogs Gastspiel
Februar 1999 Juni 1999 Nine Musical
September 1999 Juli 2000 Chicago Musical
23. September 2000 20. April 2001 Falco meets Amadeus Jukebox-Musical
April 2001 April 2001 Peter Ustinov Geburtstagsfeier Sonderveranstaltung
19. Mai 2001 22. Juli 2001 Schwejk it easy! Musical
11. September 2001 10. März 2002 Falco meets Amadeus Jukebox-Musical
14. März 2002 12. Mai 2002 Grease Musical
12. Juni 2002 23. Juni 2002 Evita Musical
06. August 2002 25. August 2002 Stomp Gastspiel
10. September 2002 06. Oktober 2002 Evita Musical
14. November 2002 31. Januar 2003 Vom Geist der Weihnacht Musical
08. April 2003 12. Mai 2003 Mayumana (Gastspiel) Sonderveranstaltung
15. Mai 2003 28. Mai 2003 Ballet for LifeMaurice Béjart Ballett
31. Mai 2003 29. Juli 2003 Porgy and Bess (Gastspiel) Oper
Produktionen im Stage Theater des Westens Berlin
Beginn Ende Titel Genre
26. September 2003 31. Dezember 2004 Les Misérables Musical
06. April 2005 25. Juni 2006 Die drei Musketiere
05. August 2006 18. November 2006 Aida
10. Dezember 2006 30. März 2008 Tanz der Vampire
20. April 2008 27. September 2008 Elisabeth
07. Dezember 2008 30. Mai 2010 Der Schuh des Manitu
21. Oktober 2010 21. Oktober 2011 We will rock you Jukebox-Musical
14. November 2011 25. August 2013 Tanz der Vampire Musical
20. Oktober 2013 28. September 2014 Gefährten Theaterstück
26. Oktober 2014 14. Februar 2015 Mamma Mia! Jukebox-Musical
Frühjahr 2015 offen Ich war noch niemals in New York

Als Deutschlandpremiere wurde Die drei Musketiere gespielt, als Wiederaufnahme Tanz der Vampire.

Uraufführungen[Bearbeiten]

Tag der offenen Tür[Bearbeiten]

In regelmäßigen Abständen öffnet das Theater seine Tore, um einen Blick hinter die Kulissen zu gestatten. Je nach Produktion können die Kostümschneiderei und die Maskenabteilung des Theaters besichtigt werden, ebenso die Bühne mit der Originalkulisse der gerade laufenden Aufführung.

Dokumentation[Bearbeiten]

  • Les Misérables – ein Musical für Berlin. Das Theater des Westens im neuen Rhythmus. Dokumentation, Deutschland, 2003, 43 Min., Erstausstrahlung auf RBB am 26. September 2003, Teaser auf youtube, Buch & Regie: Jeremy JP Fekete, Produktion: RBB

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Theater des Westens – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsches Bühnen-Jahrbuch 1925. Herausgegeben von der Genossenschaft Deutscher Bühnenanghöriger, Berlin W 62, Jahrgang 36., S. 287.
  2. Deutsches Bühnen-Jahrbuch 1926. Herausgegeben von der Genossenschaft Deutscher Bühnenanghöriger, Berlin W 62, Jahrgang 37.
  3. Deutsches Bühnen-Jahrbuch 1927. Herausgegeben von der Genossenschaft Deutscher Bühnenanghöriger, Berlin W 62, Jahrgang 38.
  4. Deutsches Bühnen-Jahrbuch 1928 und 1929. Herausgegeben von der Genossenschaft Deutscher Bühnenanghöriger, Berlin W 62, Jahrgang 38/39.
  5. Programmzettel zu Das Ekel. Verlag: Bepa-Verlag Benzki & Pakuscher, Berlin W 35, S. 1.
  6. Programmzettel zu Bitte Einsteigen, Verlag: KABA-Verlag, Druck: Fischer-Druck GmbH, Berlin SO 16, S. 1.
  7. Deutsches Bühnen-Jahrbuch 1930. Herausgegeben von der Genossenschaft Deutscher Bühnenanghöriger, Berlin W 62, Jahrgang 41., S. 295.
  8. Deutsches Bühnen-Jahrbuch 1930. Herausgegeben von der Genossenschaft Deutscher Bühnenanghöriger, Berlin W 62, Jahrgang 41., S. 288.
  9. Programmzettel zu Friedericke, Verlag: KABA-Verlag, Druck: Fischer-Druck GmbH, Berlin SO 16, S. 8.
  10. Deutsches Bühnen-Jahrbuch 1931. Herausgegeben von der Genossenschaft Deutscher Bühnenanghöriger, Berlin W 62, Jahrgang 42., S. 292.
  11. Berliner Lokal-Anzeiger (Morgenausgabe), 25. April 1931.
  12. Berliner Lokal-Anzeiger (Morgenausgabe), 6. September 1932.
  13. Berliner Lokal-Anzeiger (Morgenausgabe), 29. Dezember 1933.
  14. Berliner Lokal-Anzeiger (Abendausgabe), 20. Dezember 1934.
  15. Deutsches Bühnen-Jahrbuch 1936. Verlag: Fachschaft Bühne in der Reichstheaterkammer Berlin W 62, S. 245.
  16. Berliner Lokal-Anzeiger, 27. November 1943.
  17. Berliner Lokal-Anzeiger vom 17. Dezember 1944
  18. Bauarchiv des Bezirksamtes Berlin-Charlottenburg, Revisionsakten 1928–1944.
  19. Das Charlottenburger Opernhaus von 1912 bis 1961. Dissertation von Detlef Meyer zu Heringsdorf, Verlag: Deutsche Oper Berlin 1988, S. 72. ISBN 3-926412-07-0.
  20. Das Charlottenburger Opernhaus von 1912 bis 1961. Dissertation von Detlef Meyer zu Heringsdorf, Verlag: Deutsche Oper Berlin 1988, S. 75. ISBN 3-926412-07-0.
  21. a b Deutsches Bühnen-Jahrbuch 1973. Herausgegeben von der Genossenschaft Deutscher Bühnenanghöriger Verlag: Bühnenschriften-Vetriebs-GmbH, Hamburg, S. 181.
  22. Der Tagesspiegel. Ausgabe vom 17. Juni 1976.
  23. Berliner Zeitung, 18. Februar 1999.
  24. Deutsches Bühnen-Jahrbuch 2000. Herausgegeben von der Genossenschaft Deutscher Bühnenanghöriger Verlag: Bühnenschriften-Vetriebs-GmbH, Hamburg, Spielzeit 1999/2000.
  25. Birgit Walter: Unter Plünderern. In: Berliner Zeitung, 19. März 2002.
  26. Deutsches Bühnen-Jahrbuch 2002. Herausgegeben von der Genossenschaft Deutscher Bühnenanghöriger Verlag: Bühnenschriften-Vetriebs-GmbH, Hamburg, Spielzeit 2001/2002.
  27. Der Tagesspiegel. 25. September 2002.
  28. Berliner Zeitung. 24. Juli 2003.
  29. a b Deutsches Bühnen-Jahrbuch 2009. Herausgegeben von der Genossenschaft Deutscher Bühnenanghöriger Verlag: Bühnenschriften-Vetriebs-GmbH, Hamburg, Spielzeit 2008/2009, S. 59.

52.50594444444413.329061111111Koordinaten: 52° 30′ 21″ N, 13° 19′ 45″ O