Galenbeck

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Gemeinde Galenbeck im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, ein Ortsteil der Gemeinde Ritzerow im selben Landkreis trägt ebenfalls den Namen Galenbeck.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Galenbeck führt kein Wappen
Galenbeck
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Galenbeck hervorgehoben
53.62028513.70524815Koordinaten: 53° 37′ N, 13° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Friedland
Höhe: 15 m ü. NHN
Fläche: 93,56 km²
Einwohner: 1150 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17099
Vorwahl: 039607
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 037
Adresse der Amtsverwaltung: Carl-Leuschner-Straße 1
17098 Friedland
Webpräsenz: www.friedland-mecklenburg.de
Bürgermeister: Dietrich Daedelow (SPD)
Lage der Gemeinde Galenbeck im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Brandenburg Landkreis Rostock Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Ludwigslust-Parchim Beggerow Borrentin Hohenbollentin Hohenmocker Kentzlin Kletzin Lindenberg (Vorpommern) Meesiger Nossendorf Sarow Schönfeld (bei Demmin) Siedenbrünzow Sommersdorf (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Utzedel Verchen Warrenzin Datzetal Friedland (Mecklenburg) Friedland (Mecklenburg) Friedland (Mecklenburg) Galenbeck Genzkow Basedow (Mecklenburg) Basedow (Mecklenburg) Duckow Faulenrost Gielow Kummerow (am See) Malchin Neukalen Alt Schwerin Fünfseen Göhren-Lebbin Malchow (Mecklenburg) Nossentiner Hütte Penkow Silz (Mecklenburg) Walow Zislow Mirow Mirow Priepert Peenehagen Wesenberg (Mecklenburg) Wustrow (Mecklenburgische Seenplatte) Blankensee (Mecklenburg) Blumenholz Carpin Godendorf Grünow (Mecklenburg) Hohenzieritz Klein Vielen Kratzeburg Möllenbeck (bei Neustrelitz) Schloen-Dratow Schloen-Dratow Userin Wokuhl-Dabelow Beseritz Blankenhof Brunn (Mecklenburg) Neddemin Neuenkirchen (bei Neubrandenburg) Neverin Sponholz Staven Trollenhagen Woggersin Wulkenzin Zirzow Ankershagen Kuckssee Kuckssee Penzlin Möllenhagen Penzlin Kuckssee Altenhof (Mecklenburg) Bollewick Buchholz (bei Röbel) Bütow Fincken Gotthun Grabow-Below Groß Kelle Kieve Lärz Leizen Ludorf Massow Melz Priborn Rechlin Röbel/Müritz Schwarz (Mecklenburg) Sietow Stuer Vipperow Wredenhagen Zepkow Grabowhöfe Groß Plasten Hohen Wangelin Jabel Kargow Klink Klocksin Moltzow Neu Gaarz Moltzow Torgelow am See Varchentin Grabowhöfe Vollrathsruhe Burg Stargard Burg Stargard Cölpin Groß Nemerow Holldorf Lindetal Pragsdorf Bredenfelde Briggow Grammentin Gülzow (bei Stavenhagen) Ivenack Jürgenstorf Kittendorf Knorrendorf Mölln (Mecklenburg) Ritzerow Rosenow Stavenhagen Zettemin Altenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Altentreptow Bartow (Vorpommern) Breesen Breest Burow Gnevkow Golchen Grapzow Grischow Groß Teetzleben Gültz Kriesow Pripsleben Röckwitz Siedenbollentin Tützpatz Werder (bei Altentreptow) Wildberg (Vorpommern) Wolde Groß Miltzow Kublank Mildenitz Neetzka Petersdorf (bei Woldegk) Schönbeck Schönhausen (Mecklenburg) Voigtsdorf Voigtsdorf Woldegk Woldegk Dargun Demmin Feldberger Seenlandschaft Neubrandenburg Neustrelitz Waren (Müritz)Karte
Über dieses Bild

Galenbeck ist die östlichste Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Sie wird vom Amt Friedland, angesiedelt in der Stadtverwaltung Friedland, verwaltet.

Geografie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet Galenbecks ist sehr vielgestaltig. Der nordöstliche Teil am Galenbecker See und an der Friedländer Großen Wiese ist ein ehemaliges Moorgebiet und liegt nur 6 m ü. NN. Südlich des Galenbecker Sees, der ebenso wie der umliegende Uferbereich vollständig unter Naturschutz steht, erhebt sich der Endmoränenbogen der bewaldeten Brohmer Berge bis zu 153 m ü. NN - ein im norddeutschen Gebiet seltener Höhenunterschied auf wenigen Kilometern.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die nach der Fläche sehr große Gemeinde wurde am 1. Januar 2003 aus den vormals selbständigen Gemeinden:

  • Kotelow
  • Schwichtenberg
  • Wittenborn

gebildet.[2] Neben diesen ehemaligen Gemeinden gehören zu Galenbeck folgende Ortsteile:

  • Friedrichshof
  • Galenbeck
  • Klockow
  • Lübbersdorf
  • Rohrkrug
  • Sandhagen

Geschichte[Bearbeiten]

Burgturmruine in Galenbeck
Kirche in Galenbeck
Tanzlinde in Galenbeck
Galenbecker See
Kirche in Klockow
Torhaus des Gutes Kotelow
Gutshaus Kotelow
Kirche in Lübbersdorf
Kirche in Sandhagen
Kirche in Schwichtenberg
Kirche in Wittenborn

Galenbeck[Bearbeiten]

Im Jahre 1277 wurde das Dorf erstmals in einer Urkunde als Golenbeke erwähnt, 1392 "stede to Golenbeke". Der Ort entstand um die sich hier befindliche Burg der Familie von Rieben.

Die Dorfkirche entstand am Ende des 14. Jahrhunderts.

Die Niederungsburg befindet sich in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Gutshof, 200 m südwestlich der Kirche am Rande der sumpfigen Uferzone des Galenbecker Sees. Die Burg bestand aus einer Vor- und einer Hauptburg. Zur Hauptburg gehörte der Turmhügel, der Bergfried und der Wohnturm. Errichtet wurde die Burg in drei Bauphasen. 1236–1250 wurde ein quadratischer Turmhügel von 24 m Seitenlänge errichtet. Dieser war von einem einfachen Graben-Wall-System umgeben. Der Graben stand mit dem Galenbecker See in Verbindung und war somit mit Wasser gefüllt. Auf dem Hügel stand ein hölzerner Turm, den eine Palisade umgab. Diese Anlage fiel den Flammen zum Opfer. Von 1250 bis 1390 wurde ein steinerner, quadratischer Wohnturm errichtet und eine neue Palisade aus Eichenbohlen gebaut.

In der dritten Bauphase von 1390 bis 1453 wurde der runde Bergfried und der Palas errichtet. Der quadratische Wohnturm wurde z. T. abgetragen. In die Mauerstärke des Wohnturmes wurde eine Treppe eingebrochen. Dadurch diente der Rest des Turmes als Treppenturm für den Palas zum Aufstieg zum runden Bergfried, der über eine Holzbrücke vom Wohnturm aus zu erreichen war, sowie im unteren Teil als Keller. Ein Stralsunder Bürgeraufstand eroberte und zerstörte 1453 die Befestigungsanlagen der Burg. Heute sind nur noch Reste der Umfassungsgräben und des runden Bergfrieds aus Back- und Feldstein erhalten.

Die umfangreiche Vorburg wird durch einen teils zugefüllten Graben vom Dorf getrennt. Sie besteht aus einem etwa 20 m breiten und ca. vier Meter hohen Wall, der auf der Süd- und Ostseite die Burg begrenzt. Hier befanden sich vermutlich Wirtschaftsgebäude. Fundamente eines Eckturmes sind erkennbar. Die Hauptburg ist ein ausgebauter Turmhügel von 24 x 24 m Seitenlänge und zwei Meter Höhe. An Bauresten befinden sich hier die Grundmauern des Palas, eines bewohnbaren Bergfrieds des 13. Jahrhunderts und der bis neun Meter hohe Rest des Bergfrieds aus dem ersten Drittel des 15. Jahrhunderts. 1453 erfolgte die Zerstörung der Burg.[3] Bis ins 17. Jahrhundert war sie noch bewohnt, mit dem Bau des Gutshauses wurde sie aufgegeben.

Neben den Resten der zerstörten Burg errichtete die Familie 1712 das Herrenhaus.[4]

Im August 1760 geriet Gebhard Leberecht von Blücher nach einem Gefecht mit preußischen Husaren in Gefangenschaft. Im Galenbecker Gutshaus wurde er gefangengehalten und unterschrieb dort seine Übertrittsurkunde zur Preußischen Armee.

Friedrichshof[Bearbeiten]

Der Ortsteil besteht aus einer Hauptstraße und einigen Einfamilienhäusern und der ehemaligen Gutsanlage nordöstlich des Brohmer Stausees.

Klockow[Bearbeiten]

Die Ersterwähnung erfolgte 1288. Das Gut Klockow gehörte seit dem 17. Jahrhundert der Familie von Oertzen. August von Oertzen (1777–1837) war Staatsminister von Mecklenburg-Strelitz. 1838 wurde das Gut von der Familie von Bülow gekauft. Nach dem Tod der Eltern ließ Carl von Bülow ein neues Herrenhaus errichten.[5] Dieses wurde im Stil der Neugotik um 1853 nach Plänen des Wismarer Architekten Heinrich Thormann gebaut. Prägend ist der dreigeschossige Mittelrisalit zur Hoffront. Später diente das Herrenhaus zeitweilig auch als Pfarrhaus.

Kotelow[Bearbeiten]

Als Coytlowe taucht der als Angerdorf angelegte Ort 1382 erstmals urkundlich auf - die frühgotische Dorfkirche existierte zu diesem Zeitpunkt bereits. 1672 ging der Besitz der Familie von Rieben auf Henning von Oertzen, die Familie blieb Grundbesitzer bis 1945. Das Jagdschloss Kotelow ist ein 1733 erbautes barockes Herrenhaus.[6] Es wurde bis 2008 saniert und wird seitdem als Hotel genutzt. Im Jagdschloss Kotelow befindet sich ein Standesamt. Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern fanden erstmals 2009 im Jagdschloss Kotelow einen Veranstaltungsort.[7]

Lübbersdorf[Bearbeiten]

Das Gutshaus Lübbersdorf wurde im 17. Jahrhundert im Stil der Renaissance auf den Mauern einer alten Burg für die Familie von Lübbersdorf erbaut. 1839 wurden Erweiterungen vorgenommen. Das Gut befand sich um 1846 im Besitz von Wilhelm von Oertzen. 1891 fand ein nochmaliger Umbau statt. Bis 1927 befand sich das Gut im Besitz der Familie von Oertzen, danach wurde das Gut aufgesiedelt. Ab 1927 wurde das Gutshaus als Altenpflegeheim genutzt. Ab 1953 fand nach einem Brand ein beträchtlicher Umbau des Gebäudes statt. Heute wird das Gutshaus als DRK-Pflegeheim genutzt.

Rohrkrug[Bearbeiten]

Im frühen 20. Jahrhundert aus einer Poststation an der Straße von Friedland nach Strasburg (Uckermark) entstanden.

Sandhagen[Bearbeiten]

Die ursprüngliche Dorfanlage befand sich im 13. Jahrhundert nahe dem Putzarer See, im 18. Jahrhundert weiter südlich als Willershagen, heute schließlich an der Landstraße von Friedland nach Ferdinandshof. Es erinnert nur noch der Flurname Olle Dörpstell an die frühere Ortslage.

Schwichtenberg[Bearbeiten]

Das ursprüngliche Rittergut zwischen Putzarer, Galenbecker und Lübkowsee kam in der Zeit der Kreuzzüge an die Friedländer Marienkirche, später an die Stadt Friedland. Nach einem Brand, der den Ort völlig zerstörte, wurde Schwichtenberg Ende des 18. Jahrhunderts wieder als planmäßiges Angerdorf errichtet. Von hier aus begannen 1937 erste Arbeiten zur Trockenlegung der Friedländer Großen Wiese durch den Reichsarbeitsdienst. Vollendet wurden die Arbeiten 1962 im Rahmen eines so genannten Zentralen Jugendobjektes der FDJ. Im Jahre 1999 wurde in Schwichtenberg eine kleine Teilstrecke der mecklenburg-pommerschen Schmalspurbahn als Museumsbahnbetrieb wiedereröffnet und bis 2004 erweitert.
Im Ort leben derzeit zirka 360 Einwohner.

Wittenborn[Bearbeiten]

Erstmals wurde der Ort 1337 erwähnt, die Dorfkirche stammt aus dem frühen 15. Jahrhundert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die im 13. Jahrhundert errichtete Burg im heutigen Ortsteil Galenbeck in den Brohmer Bergen wurde im Namen der brandenburgischen Markgrafen an der pommerschen Grenze errichtet. Die Burg und das Stargarder Land gehörte ab 1304 zu Mecklenburg. In der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Burg zerstört. Der Burgturm, der wegen des sumpfigen Untergrundes stark geneigt ist, hat als Ruine die Jahrhunderte überdauert. Daneben findet man noch Reste von Fundamentmauern und Wallanlagen.
  • Tanzlinde in Galenbeck
  • Torhaus im Ortsteil Kotelow aus dem 18. Jahrhundert
  • Kotelower Herrenhaus mit Park aus dem Jahr 1773[8]
  • Herrenhaus Klockow von Friedrich Wilhelm Buttel, 1853[9]
  • Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof für im April 1945 umgekommene deutsche und lettische Soldaten
  • Grab eines umgekommenen Polen, dessen Todesursache unbekannt ist
  • Museumsdorf Schwichtenberg mit Findlingsgarten, Museum (Ausstellung "Von Huus un Acker") und Schmalspurbahn
  • Burgwall Wittenborn

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Galenbeck mit seinen Ortsteilen liegt etwas abseits der Fernstraßen und Bahnlinien. Die nächsten Bahnhöfe findet man in Strasburg (Uckermark) und Ferdinandshof im benachbarten Landkreis Vorpommern-Greifswald. Zehn Kilometer südlich von Galenbeck besteht Anschluss an die Bundesautobahn 20 (Anschlussstelle Strasburg). Von Friedland aus verkehrt die Buslinie 501 der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Strelitz (VMS) nach Galenbeck.

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Kotelow[Bearbeiten]

Lübbersdorf[Bearbeiten]

  • Wilhelm Thedwig von Oertzen (1921–2011), Agrarjournalist, Historiker, Schriftführer des Familienverbands und Redakteur der "Oertzen-Blätter"

Schwichtenberg[Bearbeiten]

  • Ruth Siedel (1906–1995), Schriftstellerin, Bundesverdienstkreuz

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Galenbeck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  3. Kulturlandschaftsdokumentation des Landesheimatverbandes Mecklenburg-Vorpommerns
  4. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag, Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 1, S. 246–263.
  5. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 1, S. 463–472.
  6. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag, Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 1, S. 473–478.
  7. http://www.festspiele-mv.de/index.php?id=196&menue=spielorte
  8. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 1, S. 473–478.
  9. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 1, S. 463–472.