Ducherow

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ducherow
Ducherow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ducherow hervorgehoben
53.76666666666713.7833333333334Koordinaten: 53° 46′ N, 13° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Greifswald
Amt: Anklam-Land
Höhe: 4 m ü. NN
Fläche: 77,28 km²
Einwohner:

2.736 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 17398, 17379
Vorwahlen: 039726, 039777
Kfz-Kennzeichen: VG
Gemeindeschlüssel: 13 0 75 029
Adresse der Amtsverwaltung: Rebelower Damm 2
17392 Spantekow
Webpräsenz: www.amt-anklam-land.de
Bürgermeister: Karsten Naumann
Lage der Gemeinde Ducherow im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Brandenburg Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Buggenhagen Krummin Lassan Wolgast Wolgast Zemitz Ahlbeck (bei Ueckermünde) Altwarp Eggesin Grambin Hintersee (Vorpommern) Leopoldshagen Liepgarten Luckow Luckow Lübs (Vorpommern) Meiersberg Mönkebude Torgelow-Holländerei Vogelsang-Warsin Bargischow Bargischow Blesewitz Boldekow Bugewitz Butzow Ducherow Iven Krien Krusenfelde Liepen Medow Neetzow Neu Kosenow Neuenkirchen (bei Anklam) Postlow Rossin Sarnow Spantekow Stolpe (Peene) Alt Tellin Bentzin Daberkow Jarmen Kruckow Tutow Völschow Behrenhoff Dargelin Dersekow Diedrichshagen Hinrichshagen (Vorpommern) Levenhagen Mesekenhagen Neuenkirchen (bei Greifswald) Weitenhagen (bei Greifswald) Bergholz Blankensee (Vorpommern) Boock (Vorpommern) Glasow (Vorpommern) Grambow (Vorpommern) Löcknitz Nadrensee Krackow Penkun Plöwen Ramin Rossow Rothenklempenow Brünzow Hanshagen Katzow Kemnitz (bei Greifswald) Kröslin Kröslin Loissin Lubmin Neu Boltenhagen Rubenow Wusterhusen Görmin Loitz Sassen-Trantow Altwigshagen Ferdinandshof Hammer a. d. Uecker Heinrichsruh Heinrichswalde Rothemühl Torgelow Wilhelmsburg (Vorpommern) Blumenhagen Brietzig Damerow (Rollwitz) Fahrenwalde Groß Luckow Jatznick Klein Luckow Koblentz Krugsdorf Nieden Papendorf (Vorpommern) Polzow Rollwitz Schönwalde (Vorpommern) Viereck (Vorpommern) Zerrenthin Züsedom Karlshagen Mölschow Peenemünde Trassenheide Benz (Usedom) Dargen Garz (Usedom) Kamminke Korswandt Koserow Loddin Mellenthin Pudagla Rankwitz Stolpe auf Usedom Ückeritz Usedom (Stadt) Zempin Zirchow Bandelin Gribow Groß Kiesow Groß Polzin Gützkow Karlsburg (Vorpommern) Klein Bünzow Kölzin Lühmannsdorf Murchin Rubkow Schmatzin Wrangelsburg Ziethen (bei Anklam) Züssow Heringsdorf Pasewalk Strasburg (Uckermark) Ueckermünde Wackerow Greifswald Greifswald PolenKarte
Über dieses Bild

Ducherow ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland. Sie wird vom Amt Anklam-Land mit Sitz in der Gemeinde Spantekow verwaltet. Sie ist die bevölkerungsreichste Gemeinde im Amt und war bis zum 1. Januar 2005 Sitz des Amtes Ducherow.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Gemeinde befindet sich am Westrand der Ueckermünder Heide. Anklam liegt rund 13 Kilometer nordwestlich und Ueckermünde etwa 20 Kilometer östlich der Gemeinde.

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Busow, Ducherow, Heidberg, Kurtshagen, Löwitz, Marienthal, Neuendorf A, Schmuggerow, Schwerinsburg, Sophienhof und Rathebur.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen wurde am 10. Juli 1992 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 60 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Silber, aus einem grünen Dreiberg wachsend, ein roter gold bewehrter Greif mit geöffnetem Schnabel und ausgeschlagener roter Zunge, der in seinen Fängen eine rote Raute hält.“

Das Wappen wurde von dem Sagarder Gerhard Koggelmann gestaltet.

FIAV 100000.svg Flagge der Gemeinde Ducherow ohne Wappen

[Bearbeiten] Flagge

Das Flaggentuch ist durch zwei diagonale Linien übereck geteilt, wodurch vier Dreiecke entstehen, von denen das obere rot, das untere grün und die beiden seitlichen silber (weiß) gefärbt sind; auf dem Schnittpunkt der Teilungslinien liegt über allem das Gemeindewappen. Die Gemeindeflagge kann auch ohne Wappen gezeigt werden.

[Bearbeiten] Geschichte

Schloss Schwerinsburg um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Der heutige Ortsteil Schwerinsburg hieß früher Cummerow. Er wurde 1733 bei einem Besuch König Friedrich Wilhelms I. von Preußen von diesem nach Kurt Christoph Graf von Schwerin, der das dortige Schloss erbaut hatte, in Schwerinsburg umbenannt.[2]

Zeitgleich mit den Kommunalwahlen am 7. Juni 2009 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Löwitz und Rathebur nach Ducherow eingemeindet.[3] Zum 1. Januar 2012 folgte Neuendorf A.[4]

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Verkehrsanbindung

Ducherow liegt an der Bundesstraße 109. Die Bahnstrecke Angermünde–Stralsund führt durch das Gemeindegebiet. Früher zweigte am Bahnhof Ducherow eine Strecke nach Swinemünde (heute Świnoujście) ab. Bis 2015 ist eine Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Ducherow–Heringsdorf–Wolgaster Fähre bis nach Ducherow geplant. Durch diese Verbindung würde sich die Fahrzeit zwischen Berlin und der Insel Usedom auf rund zwei Stunden verkürzen.[5]

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

  • Otto Heyden (1820–1897), Maler
  • Bernd Schubert (* 1955 in Anklam), Politiker (CDU), war von 1994 bis 2007 Bürgermeister von Ducherow

[Bearbeiten] Sonstiges

Literarische Erwähnung findet Ducherow in Hans Falladas Roman Kleiner Mann – was nun? von 1932. Die Hauptfigur Johannes Pinneberg lebt und arbeitet in diesem Dorf, dort beginnt auch sein Eheleben mit seiner von ihm „Lämmchen“ genannten Frau Emma.

Weiterhin findet Ducherow Erwähnung in dem Buch „Das Tagebuch der Maria Meinhof: April 1945 bis März 1946 in Pommern. Eine Spurensuche“ von Renate Meinhof.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Ducherow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Quellen

  1. Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2010 (PDF; 522 kB) (Hilfe dazu)
  2. Leopold von Zedlitz-Neukirch (Hrsg.): Neues Preußisches Adels-Lexikon. 4. Band P-Z, bearbeitet vom „Verein von Gelehrten Freunden der vaterländischen Geschichte“, Verlag Gebrüder Eichenbach, Leipzig 1837, Seite 204, Link
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2009, 2. Liste
  4. Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
  5. Peter Neumann: Die Bahn will in zwei Stunden nach Usedom. In: Berliner Zeitung. 14. Mai 2007 (Online-Artikel).
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