Tourismus in Italien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Touristen in Rom (Trevi-Brunnen)
Tourismusplakat (1899)

Der Tourismus in Italien gehört schon seit Jahrzehnten zu den bedeutenden Einnahmequellen Italiens. Italien gehört zu den klassischen Reisezielen der Welt. Beliebte Ziele sind die Alpen, die Küstengebiete am Ligurischen und Adriatischen Meer und historische Städte.

1999 kamen 36 Millionen ausländische Gäste nach Italien. 2008 waren es 42,7 Millionen.[1]

Eine Besonderheit des italienischen Rechts sind Regelungen bezüglich sogenannter Handtuchkriege. Es ist verboten Plätze am Strand zu reservieren ohne sie auch zu nutzen. Verstöße dagegen können mit einer Geldstrafe geahndet werden.[2]

Urlaubsregionen Italiens[Bearbeiten]

  • Apulien: Region in Süditalien, die sich bis in den Stiefelabsatz erstreckt und lange Zeit vom Tourismus fast übergangen wurde und nur von Italienkennern gelobt und geliebt wurde. Ein Blick auf die Geschichte lehrt uns jedoch, dass diese Region sehr beliebt war: Griechen, Römer, Byzantiner, Normannen, Sarazenen, Franzosen und deutsche Kaiser haben den Wert dieses Gebietes erkannt. Apulien ist reich an Traditionen, Kulturen, Bauwerken und Sprachen (im Salent spricht man noch heute einen Dialekt, der vom antiken Griechisch abstammt). Zwischen modernen Gebäuden stößt man plötzlich auf ein römisches Amphitheater oder man überquert die Straße und man befindet sich in verwinkelten Gassen zwischen weiß getünchten Häusern. Apulien hat eine reichhaltige Küche und regionale Spitzenweine. Apulien, der Weinkeller Italiens, ist eine der größten weinproduzierenden Regionen Italiens. Schon im 7. und 8. Jahrhundert v. Chr., zur Zeit der Magna Graecia war diese Region dafür bekannt. Unter den Römern wurden apulische Weine in die zivilisierte Welt exportiert; Lorenzo de Medici fand sie äußerst angenehm und nach der Besetzung Italiens durch die Franzosen wurden riesige Mengen nach Frankreich verschifft.

Beliebte Urlaubsorte[Bearbeiten]

Bormio ist ein durch seine eindrucksvollen Berglandschaften beliebtes Ziel von Pauschaltouristen.

Florenz mit dem Dom, den Uffizien und einer großen Anzahl von Kulturdenkmälern

Mailand mit dem Mailänder Dom und der Mailändischen Skala.

Pisa mit dem weltberühmten schiefen Turm

Rimini ist eine am Adriatischen Meer gelegene Stadt, die schon seit Jahrzehnten ein beliebtes Ziel von Pauschaltouristen ist.

Rom mit dem 2000 Jahre alten Kolosseum, dem Fontana di Trevi und dem Vatikan.

Venedig mit dem Markusplatz, dem Canal Grande und der Rialtobrücke

Verona mit der antiken Arena und dem Balkon von Romeo und Julia bei der Piazza delle Erbe.

Neapel mit Pompei und dem Vesuv.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. UN-Welttourismusorganisation UNWTO World Tourism Barometer (PDF; 384 kB). Aufgerufen am 2. Februar 2010.
  2. n-tv.de, Handtuchkrieg - Hohe Geldstrafe für Opa, 9. August 2007

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Offizielle Website des Tourismus in Italien [1]
  • Italienische Zentrale für Tourismus (ENIT Agenzia Nazionale del Turismo; bis 2005 Staatliches Italienisches Fremdenverkehrsamt)
 Commons: Tourism in Italy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien