Winfried Bausback

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Winfried Bausback (2012)

Winfried Bausback (* 22. Oktober 1965 in Aschaffenburg) ist ein deutscher Politiker (CSU) und Hochschullehrer. Im Oktober 2013 wurde er als Staatsminister der Justiz in das Kabinett Seehofer II berufen.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Winfried Bausback studierte nach seinem Abitur im Jahre 1985 am Kronberg-Gymnasium in Aschaffenburg Jura an der Universität Würzburg. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Würzburg tätig; 2002 wurde er als Hochschullehrer.

2007 erhielt er eine Professur an der Bergischen Universität Wuppertal (öffentliches Recht, insbesondere europäisches und internationales Wirtschaftsrecht). Wegen seiner Ernennung zum Minister wurde er dort beurlaubt.[1]

Partei[Bearbeiten]

Winfried Bausback trat 1984 in die Junge Union ein und ist seit 1985 Mitglied der CSU.

Er bekleidet seit 2009 das Amt des Kreisvorsitzenden im Kreisverband Aschaffenburg-Stadt. Darüber hinaus ist er stellvertretender Bezirksvorsitzender des AK Hochschule CSU in Unterfranken und Mitglied im CSU-Bezirksvorstand.

Bei der Oberbürgermeisterwahl in Aschaffenburg 2012 trat Bausback als einziger Gegenkandidat gegen SPD-Amtsinhaber Klaus Herzog an. Er unterlag jedoch deutlich mit knapp 18% der Stimmen und erreichte das schlechteste Ergebnis eines CSU-Kandidaten in Aschaffenburg seit Bestehen der Partei. Klaus Herzog wurde mit 82% für weitere acht Jahre wiedergewählt.[2][3]

Abgeordneter[Bearbeiten]

Seit 2008 ist Bausback als Abgeordneter für den Stimmkreis Aschaffenburg-West im Bayerischen Landtag tätig. Hier arbeitet er im Ausschuss für Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Verbraucherschutz sowie im Ausschuss für den öffentlichen Dienst. Weitere Schwerpunkte seiner politischen Arbeit sind Bildung und Kultur. Bei der Landtagswahl 2013 verteidigte er mit einem Stimmenanteil von 42,9 % sein Direktmandat und lag damit leicht über seinem Ergebnis von 2008 (42,3%). Am 9. Oktober 2013 wurde bekannt, dass Bausback neuer bayerischer Justizminister wird und damit Beate Merk ablöst.

Familie[Bearbeiten]

Bausback ist verheiratet und hat drei Kinder. Er ist römisch-katholischer Konfession.[4]

Ehrenämter[Bearbeiten]

Bausback hat in Aschaffenburg verschiedene kommunale Ehrenämter inne. Als ehrenamtlicher Stadtrat ist er seit 2002 tätig, seit 2005 ist er stellvertretender Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion. Weiterhin ist er Mitglied im Beirat der Stiftung Kulturpreis Aschaffenburg und im Zweckverbandsrat FOS/BOS Aschaffenburg.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Winfried Bausback – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. siehe Homepage von Bausback an der Universität Wuppertal
  2. Vgl. main-netz.de
  3. Vgl. Oberbürgermeisterwahl 2012 (PDF; 9 kB)
  4. Vgl. [1]