Winfried Bausback

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Winfried Bausback (2012)
Kurzer Ausschnitt aus einer Pressekonferenz von W. Bausback (Okt. 2014), Antwort auf eine Frage zu Crystal Speed

Winfried Bausback (* 22. Oktober 1965 in Aschaffenburg) ist ein deutscher Politiker (CSU) und Hochschullehrer. Bei der Landtagswahl am 28. September 2008 erlangte Bausback das Abgeordnetenmandat des Bayerischen Landtages. Im Oktober 2013 wurde er als Staatsminister der Justiz in das Kabinett Seehofer II berufen.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Winfried Bausback studierte nach seinem Abitur im Jahre 1985 am Kronberg-Gymnasium in Aschaffenburg Jura an der Universität Würzburg. Sein zweites Juristisches Staatsexamen bestand Bausback 1995. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Völkerrecht an der Universität Würzburg tätig. Seine Habitilation an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg erhielt er 2002. Dort wurde ihm die Lehrbefähigung für die Fächer Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht erteilt. Anschließend übernahm Bausback Vertretungsprofessuren an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Bayreuth sowie Lehraufträge an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.[1]

Seit 2007 ist Bausback Universitätsprofessor an der Bergischen Universität Wuppertal (öffentliches Recht, insbesondere europäisches und internationales Wirtschaftsrecht). Wegen seiner Ernennung zum Minister wurde er dort beurlaubt.[2]

Partei[Bearbeiten]

Winfried Bausback trat 1984 in die Junge Union ein und ist seit 1985 Mitglied der CSU.

Er bekleidet seit 2009 das Amt des Kreisvorsitzenden im Kreisverband Aschaffenburg-Stadt. Darüber hinaus ist er stellvertretender Bezirksvorsitzender des AK Hochschule CSU in Unterfranken und Mitglied im CSU-Bezirksvorstand, CSU-Parteivorstand und CSU-Präsidium.

Bei der Oberbürgermeisterwahl in Aschaffenburg 2012 trat Bausback als einziger Gegenkandidat gegen SPD-Amtsinhaber Klaus Herzog an. Hier unterlag er jedoch deutlich dem amtierenden Oberbürgermeister. Klaus Herzog wurde mit 82% für weitere acht Jahre wiedergewählt.[3][4]

Abgeordneter[Bearbeiten]

Seit 2008 ist Bausback als Abgeordneter für den Stimmkreis Aschaffenburg-West im Bayerischen Landtag tätig. Bis 2013 arbeitete er im Ausschuss für Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Verbraucherschutz, sowie im Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes. Darüber hinaus wirkte Bausback in den Untersuchungsausschüssen zur BayernLB/HGAA, sowie zum Rechtsterrorismus in Bayern - NSU mit. Weitere Schwerpunkte seiner politischen Arbeit sind Bildung und Kultur. Bei der Landtagswahl 2013 verteidigte er mit einem Stimmenanteil von 42,9 % sein Direktmandat und lag damit leicht über seinem Ergebnis von 2008 (42,3%). Am 9. Oktober 2013 wurde bekannt, dass Bausback neuer bayerischer Justizminister wird und damit Beate Merk ablöst [5]

Familie[Bearbeiten]

Bausback ist verheiratet und hat drei Kinder. Er ist römisch-katholischer Konfession.[6]

Ehrenämter[Bearbeiten]

Bausback hat in Aschaffenburg verschiedene kommunale Ehrenämter inne. Als ehrenamtlicher Stadtrat und Mitglied im Beirat der Stiftung Kulturpreis Aschaffenburg ist er seit 2002 tätig. Seit 2005 ist er stellvertretender Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion. Weiterhin ist er Mitglied im Beirat der Stiftung Kulturpreis Aschaffenburg und im Zweckverbandsrat FOS/BOS Aschaffenburg. Seit längerer Zeit ist Bausback auch stellvertretender Vorsitzender des Kindergartenträgervereins St. Konrad in Aschaffenburg.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Winfried Bausback – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. siehe Homepage des Justizministeriums
  2. siehe Homepage von Bausback an der Universität Wuppertal
  3. Vgl. main-netz.de
  4. Vgl. Oberbürgermeisterwahl 2012 (PDF; 9 kB)
  5. [1]
  6. Vgl. [2]