5. Ersatz-Division (Deutsches Kaiserreich)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
5. Ersatz-Division
Aktiv Herbst 1916 bis März 1919
Land Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich
Streitkräfte Deutsches Heer
Teilstreitkraft Heer
Typ Infanterie-Division
Grobgliederung Siehe: Gliederung
Stärke 14.000
Erster Weltkrieg Westfront
Schlacht an der Somme

Ostfront

Kommandeure
Siehe: Liste der Kommandeure

Die 5. Ersatz-Division war ein Großverband der Preußischen Armee im Ersten Weltkrieg.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegsgliederung vom 15. November 1916[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 37. Landwehr-Infanterie-Brigade
    • Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 73
    • Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 74
    • Reserve-Ersatz-Regiment Nr. 3
    • 1. Eskadron/2. Hannoversches Dragoner-Regiment Nr. 16
    • Feldartillerie-Regiment Nr. 102
    • 2. Landsturm-Pionier-Kompanie/IX. Armee-Korps
    • Minenwerfer-Kompanie Nr. 402
    • Feldsignal-Trupp Nr. 467
    • Feldsignal-Trupp Nr. 468

Gefechtskalender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Division wurde im Herbst 1916 aus der Division Baselow gebildet, an der Westfront eingesetzt und einen Monat nach der Schlacht an der Somme aus der Front gezogen. Sie kam dann an die Ostfront. Dort verblieb sie über das Kriegsende hinaus als Polizeimacht und kehrte im Februar 1919 in die Heimat zurück. Hier erfolgte die Demobilisierung und schließliche Auflösung der Division im März 1919.

1916[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1917[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Januar bis 7. Dezember --- Stellungskämpfe vor Dünaburg
    • 18. bis 25. Juli --- Abwehrschlacht bei Dünaburg
  • 7. bis 17. Dezember --- Waffenruhe
  • ab 17. Dezember --- Waffenstillstand

1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 18. Februar --- Waffenstillstand
  • 18. Februar bis 3. März --- Offensive gegen den Peipussee und die obere Düna
    • 18. Februar --- Handstreich auf Dünaburg
  • 3. bis 22. März --- Okkupation russischen Gebietes zwischen oberer Düna und Peipussee
  • 22. März bis 18. November --- Besetzung von Livland und Estland als deutsche Polizeimacht
  • ab 19. November --- Räumung von Livland und Estland

1919[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 11. Februar --- Räumung von Livland und Estland

Kommandeure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstgrad Name Datum
Generalleutnant Heino von Basedow 5. Juni bis 7. November 1916[1]
Generalleutnant Erich Weber 8. November bis 8. Dezember 1916[1]
Generalmajor Gerhard Tappen 8. Dezember 1916 bis 4. September 1917[1]
Generalleutnant Leo Sontag 5. September bis 2. November 1917[1]
Generalmajor Erich Feldtkeller 3. November 1917 bis 3. Januar 1918[1]
Generalleutnant Georg von Stangen 4. Januar 1918 bis März 1919[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ruhmeshalle unserer Alten Armee, Herausgegeben auf Grund amtlichen Materials des Reichsarchivs, Militär-Verlag, Berlin 1927, S. 62, 97.
  • Histories of Two Hundred and Fifty-One Divisions of the German Army Which Participated in the War (1914–1918), United States War Office as War Department Document No. 905, Office of the Adjutant, 1920, S. 115–116.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939 Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939, Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 199