1. Kavallerie-Division (Deutsches Kaiserreich)

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1. Kavallerie-Division
Aktiv 2. August 1914 bis Juni 1919
Land Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich
Streitkräfte Preußische Armee
Typ Kavalleriedivision
Grobgliederung Siehe: Gliederung
Erster Weltkrieg Ostfront
Gefecht bei Stallupönen
Schlacht bei Gumbinnen
Schlacht bei Tannenberg
Schlacht an den Masurischen Seen
Winterschlacht in Masuren

Die 1. Kavallerie-Division war ein Großverband der Preußischen Armee, der für die Dauer der Mobilmachung anlässlich des Sardinischen Krieges 1859, des Deutschen Krieges 1866, des Krieges gegen Frankreich 1870/71 und des Ersten Weltkrieges bestand.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1866[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1870/71[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegsgliederung bei Mobilmachung 1914[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegsgliederung vom 4. März 1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gefechtskalender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Division wurde im Rahmen der Mobilmachung zu Beginn des Ersten Weltkriegs gebildet und ausschließlich an der Ostfront eingesetzt. Hier verblieb sie nach dem Frieden von Brest-Litowsk als deutsche Polizeimacht. Sie wurde zunächst in Livland und Estland verwendet und kam dann in die Ukraine, wo sie über das Ende des Krieges bis 16. März 1919 verblieb.

1914[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1915[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 7. Februar – Stellungskämpfe um die Feldstellung Lötzen-Angerapp
  • 08. bis 22. Februar – Winterschlacht in Masuren
  • 23. Februar bis 6. März – Gefechte am Bobr
  • 07. bis 16. März – Gefechte in der Grenzstellung Sereje-Simno-Luchwinow und Mariampol
    • 9. bis 12. März – Gefechte bei Sejny
  • 25. bis 30. März – Gefechte bei Krasnopol und Krasne
  • 31. März bis 20. Juli – Stellungskämpfe zwischen Augustow, Mariampol und Pilwiszki
  • 21. Juli bis 7. August – Kämpfe an der Jesia und bei Wejwery
  • 08. bis 18. August – Belagerung von Kowno
  • 19. August bis 8. September – Njemen-Schlacht
  • 09. September – Szyrwinty
  • 09. bis 24. September – Schlacht bei Wilna
  • 24. September bis 19. Oktober – Gefechte an der Mjadsjolka und Dryswjata
  • ab 6. November – Küstenschutz Nord-Kurland

1916[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Küstenschutz Nord-Kurland

1917[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 22. August – Küstenschutz Nord-Kurland
    • 23. Januar bis 3. Februar – Winterschlacht an der Aa
  • 01. bis 5. September – Schlacht um Riga
  • 06. September bis 28. Oktober – Stellungskämpfe nördlich der Düna
  • ab 29. Oktober – Besatzungsdienst bei Etat-Inspektion 10

1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 10. März – Besatzungsdienst bei Etat-Inspektion 10
  • 11. März bis 2. Mai – Besetzung von Livland und Estland als deutsche Polizeimacht
  • 03. Mai bis 21. Juni – Kämpfe zur Unterstützung der Ukraine
  • 22. Juni bis 15. November – Besetzung der Ukraine
  • ab 16. November – Räumung der Ukraine

1919[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 16. März – Räumung der Ukraine

Kommandeure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstgrad Name Datum[1]
Generalmajor Leopold Friedrich Karl August von Riedel 14. Juni bis 25. Juli 1859
Generalmajor Hermann von Alvensleben 08. Mai bis 16. September 1866
Generalleutnant Julius von Hartmann 18. Juli 1870 bis 19. Mai 1871
Generalleutnant Hermann Brecht 02. August 1914 bis 2. September 1916
Generalleutnant Hans von Heuduck 03. September 1916 bis 26. Januar 1918
Generalmajor Anton von der Schulenburg 27. Januar 1918 bis 1919

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ruhmeshalle unserer Alten Armee. Herausgegeben auf Grund amtlichen Materials des Reichsarchivs. Militär-Verlag. Berlin 1927. S. 78, 175.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 417.