Salching

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Salching
Salching
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Salching hervorgehoben
Koordinaten: 48° 49′ N, 12° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs­gemeinschaft: Aiterhofen
Höhe: 347 m ü. NHN
Fläche: 22 km2
Einwohner: 2553 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 116 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94330
Vorwahl: 09426
Kfz-Kennzeichen: SR, BOG, MAL
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 182
Gemeindegliederung: 12 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Straubinger Str. 4
94330 Aiterhofen
Webpräsenz: www.salching.de
Bürgermeister: Alfons Neumeier (CSU/ÜPBB)
Lage der Gemeinde Salching im Landkreis Straubing-Bogen
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Über dieses Bild
Die Kirche St. Peter und Paul in Salching, eine Filialkirche der Pfarrei Oberpiebing

Salching ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Aiterhofen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Salching liegt in der Region Donau-Wald an der Aiterach fünf Kilometer südlich von Straubing inmitten des Gäubodens.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Salching hat 12 Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Salching und Oberpiebing.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird urkundlich erstmals um 883/887 erwähnt. Grundherrschaften im Gemeindegebiet hatten im Mittelalter die adlige Familie Rainer von Rain, Kloster Sankt Emmeram in Regensburg und Kloster Oberalteich. Salching gehörte zum Rentamt und Landgericht Straubing des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Gemeindegebietsreform wurde am 1. Mai 1978 die bis dahin selbständige Gemeinde Oberpiebing fast vollständig eingegliedert, nur das Dorf Riedling kam zur Gemeinde Oberschneiding.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1910: 0547 Einwohner (Volkszählung am 1. Dezember 1910)
  • 1961: 1.260 Einwohner (Volkszählung am 6. Juni 1961)
  • 1970: 1.336 Einwohner (Volkszählung am 27. Mai 1970)
  • 1987: 1.695 Einwohner (Volkszählung am 25. Mai 1987)
  • 1991: 1.823 Einwohner
  • 1995: 1.995 Einwohner
  • 2000: 2.373 Einwohner
  • 2005: 2.501 Einwohner
  • 2010: 2.509 Einwohner
  • 2015: 2.567 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit Mai 2014 Alfons Neumeier (CSU/ÜPBB).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Gespalten, vorne in Rot, einen senkrecht gestellten Schlüssel in Silber, hinten in Silber zwei blaue Schrägbalken.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft acht, im produzierenden Gewerbe 79 und im Bereich Handel und Verkehr 31 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 39 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 801. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 16 Betriebe, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 51 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1835 ha, davon waren 1798 ha Ackerfläche und ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten: 75 Kindergartenplätze und 34 Krippenplätze mit 16 Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen (Stand: 2016)[4]
  • Volksschulen: eine mit sieben Lehrern und 90 Schülern (Stand: 2016/2017)[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Salching in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 633.
  4. Granitsteine und Klangsteine - Neue Räume in der Kindertagesstätte wurden eingeweiht (14.06.2016) - Verwaltungsgemeinschaft Aiterhofen. Abgerufen am 18. Februar 2018.
  5. Grundschule Salching  in der Schuldatenbank des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, abgerufen am 17. Oktober 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Salching – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien