Perkam

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Perkam
Perkam
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Perkam hervorgehoben
Koordinaten: 48° 51′ N, 12° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs­gemeinschaft: Rain (Niederbayern)
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: 14,23 km2
Einwohner: 1528 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 107 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94368
Vorwahl: 09423
Kfz-Kennzeichen: SR
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 172
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Schlossplatz 2
94369 Rain
Webpräsenz: www.perkam.de
Bürgermeister: Hubert Ammer (ÜWG)
Lage der Gemeinde Perkam im Landkreis Straubing-Bogen
Bogen (Stadt) Windberg Wiesenfelden Straßkirchen Steinach (Niederbayern) Stallwang Schwarzach (Niederbayern) Sankt Englmar Salching Rattiszell Rattenberg (Niederbayern) Rain (Niederbayern) Perkam Perasdorf Parkstetten Oberschneiding Niederwinkling Neukirchen (Niederbayern) Mitterfels Mariaposching Mallersdorf-Pfaffenberg Loitzendorf Leiblfing Laberweinting Konzell Kirchroth Irlbach Hunderdorf Haselbach (Niederbayern) Haibach (Niederbayern) Geiselhöring Feldkirchen (Niederbayern) Falkenfels Atting Ascha Aiterhofen Aholfing Straubing Landkreis Kelheim Regensburg Landkreis Landshut Landkreis Regen Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Deggendorf Landkreis Cham Landkreis Cham Landkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Perkam ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rain.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Perkam liegt in der Region Donau-Wald am Ausgang des Tals der Kleinen Laber.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Perkam hat fünf Ortsteile[2]:

Es gibt nur die Gemarkung Perkam.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 863/864 wurde im heutigen Perkamer Ortsteil Thalkirchen eine Kirche erwähnt. Perkam gehörte zum Rentamt und Gericht Straubing des Kurfürstentums Bayern. Im Jahre 1818 entstand die politische Gemeinde.

Abtretungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Oktober 1950 wurden Teile des Gemeindegebiets von Perkam zur Bildung der neuen Gemeinde Dürnhart abgetreten.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1.098 Einwohner
  • 1970: 1.090 Einwohner
  • 1987: 1.104 Einwohner
  • 1991: 1.156 Einwohner
  • 1995: 1.213 Einwohner
  • 2000: 1.348 Einwohner
  • 2005: 1.450 Einwohner
  • 2010: 1.614 Einwohner
  • 2011: 1.536 Einwohner
  • 2012: 1.525 Einwohner
  • 2013: 1.513 Einwohner
  • 2014: 1.512 Einwohner
  • 2015: 1.528 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 1996 Hubert Ammer, (Überparteiliche Wählergemeinschaft ÜWG).

Die bisherigen Bürgermeister der Gemeinde Perkam waren:

  • 1954:–1990 Xaver Kapfelsperger
  • 1956:–1990 Ludwig Ammer
  • 1975–1990: Joseph Fuchs
  • 1990–1996: Albert Ammer

Nach der Kommunalwahl 2014 hat der Gemeinderat diese Sitzverteilung: [4]

  • ÜWG: 7 Sitze
  • CSU: 5 Sitze

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ in Thalkirchen, dem ältesten Ortsteil von Perkam[5]
  • Wallfahrtskirche zu unserer Lieben Frau von Antenring[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 113 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 41 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 442. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 41 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 903 ha, davon waren 845 ha Ackerfläche und 58 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten mit Kindertagesstätte: St. Martin in Pilling-Siedlung (Stand: 2005)
  • Grundschule: mit 76 Schülern und vier hauptamtlichen Lehrkräften (Stand: 2015/2016)[7]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Perkam in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 577.
  4. http://www.perkam.de/index.php/perkam-gemeinde/perkam-gemeinderat
  5. Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ in Thalkirchen
  6. Wallfahrtskirche zu unserer Lieben Frau von Antenring
  7. Grundschule Perkam in der Schuldatenbank des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. , abgerufen am 6. August 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Perkam – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien