Stallwang

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stallwang
Stallwang
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stallwang hervorgehoben
Koordinaten: 49° 3′ N, 12° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs­gemeinschaft: Stallwang
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: 20,59 km²
Einwohner: 1430 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 94375,
94357 (Höhenstein)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 09964
Kfz-Kennzeichen: SR
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 189
Gemeindegliederung: 43 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Straubinger Straße 18
94375 Stallwang
Webpräsenz: www.Stallwang.de
Bürgermeister: Max Dietl (CSU)
Lage der Gemeinde Stallwang im Landkreis Straubing-Bogen
Bogen (Stadt) Windberg Wiesenfelden Straßkirchen Steinach (Niederbayern) Stallwang Schwarzach (Niederbayern) Sankt Englmar Salching Rattiszell Rattenberg (Niederbayern) Rain (Niederbayern) Perkam Perasdorf Parkstetten Oberschneiding Niederwinkling Neukirchen (Niederbayern) Mitterfels Mariaposching Mallersdorf-Pfaffenberg Loitzendorf Leiblfing Laberweinting Konzell Kirchroth Irlbach Hunderdorf Haselbach (Niederbayern) Haibach (Niederbayern) Geiselhöring Feldkirchen (Niederbayern) Falkenfels Atting Ascha Aiterhofen Aholfing Straubing Landkreis Kelheim Regensburg Landkreis Landshut Landkreis Regen Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Deggendorf Landkreis Cham Landkreis Cham Landkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild

Stallwang ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Stallwang.

Die Pfarrkirche St. Michael

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stallwang liegt in der Region Donau-Wald.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stallwang hat 43 Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Landorf, Schönstein und Stallwang.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Besiedelung erfolgte um das 8. und 9. Jahrhundert durch das Kloster Münster bei Steinach. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern, bildete aber eine geschlossene Hofmark der Freiherren von Poissl. Die heutige politische Gemeinde entstand 1818.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemalige Gemeinde Schönstein wurde am 1. Januar 1972 eingegliedert.[3] Der Hauptteil der aufgelösten Gemeinde Landorf kam am 1. Januar 1977 hinzu. Am 1. Mai 1978 wurde der östliche Teil der ehemaligen Gemeinde Zinzenzell der Gemeinde Stallwang zugeschlagen.[4][5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1325 Einwohner
  • 1970: 1384 Einwohner
  • 1987: 1326 Einwohner
  • 2000: 1337 Einwohner
  • 2011: 1363 Einwohner
  • 2014: 1386 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Max Dietl (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 458.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 66.000 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfarrkirche St. Michael stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Der spätmittelalterliche Turm wurde beim Neubau erhöht. An dem 1786 bis 1789 angefertigten Hochaltar waren die Straubinger Künstler Mathias Obermayr (Schnitzereien), Andreas Massinger (Schreinerarbeiten) und J. B. Scheck (Fassmalerei) beteiligt. Die Hauptfigur stellt die Sieben Schmerzen Mariens dar. Die Kanzel aus dem Jahr 1803 mit Evangelistenreliefs wurde von Fidelis Itelsperger geschaffen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 74 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 46 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 454. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 62 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1296 ha, davon waren 716 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 86 Kindern
  • Volksschulen: eine mit zwölf Lehrern und 205 Schülern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stallwang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111225/201342&attr=OBJ&val=856
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 437.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 631 und 633.
  5. Max Piendl, Ludwig Holzfurtner: Mitterfels. Historischer Atlas von Bayern. Hrsg.: Kommission für Bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Teil Altbayern, Heft 62. München 2002, ISBN 3-7696-9695-6, S. 647 oben.