Aholfing

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aholfing
Aholfing
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aholfing hervorgehoben
Koordinaten: 48° 57′ N, 12° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs­gemeinschaft: Rain (Niederbayern)
Höhe: 324 m ü. NHN
Fläche: 21,4 km2
Einwohner: 1813 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94345
Vorwahl: 09429
Kfz-Kennzeichen: SR
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 112
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Schloßplatz 2
94369 Rain
Webpräsenz: Gemeinde Aholfing
Bürgermeister: Georg Wagner (CSU / UW / ÜWG)
Lage der Gemeinde Aholfing im Landkreis Straubing-Bogen
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Über dieses Bild
Die Pfarrkirche St. Lucas

Aholfing ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rain.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aholfing liegt in der Region Donau-Wald.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hat fünf Ortsteile, das Pfarrdorf Aholfing als Kernort, das Pfarrdorf Niedermotzing, das Kirchdorf Obermotzing, das Dorf Puchhof und die Einöde Landstorf.[2]

Es gibt die drei Gemarkungen Aholfing, Niedermotzing und Obermotzing.[3][4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der um 1132 erstmals erwähnte Ortsname Aholvingin (auch Aholuingin) leitet sich aus dem Personennamen Aholf und dem Eigentumssuffix -ing ab. Seit ungefähr 1298 ist die Schreibweise Aholfing bekannt. Aholfing gehörte zum Rentamt und Gericht Straubing des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1975 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Niedermotzing und Obermotzing eingegliedert.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1088 Einwohner
  • 1970: 1136 Einwohner
  • 1987: 1076 Einwohner
  • 1991: 1210 Einwohner
  • 1995: 1410 Einwohner
  • 2000: 1562 Einwohner
  • 2005: 1696 Einwohner
  • 2007: 1755 Einwohner
  • 2008: 1762 Einwohner
  • 2009: 1757 Einwohner
  • 2010: 1757 Einwohner
  • 2011: 1730 Einwohner
  • 2012: 1762 Einwohner
  • 2013: 1784 Einwohner
  • 2014: 1826 Einwohner
  • 2015: 1813 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Georg Wagner (CSU/UW/ÜWG).

2013 hatte die Gemeinde Steuereinnahmen in Höhe von 1.222.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) 344.000 €.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 waren 100 Personen am Arbeitsort Aholfing sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 703. 2010 bestanden 28 landwirtschaftliche Betriebe; 1831 ha wurden landwirtschaftlich genutzt, davon 1651 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2014):

  • 1 Kindertageseinrichtung mit 67 Plätzen und 57 Besuchern (davon acht unter drei Jahren)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Buchner, Gustl Buchner: Aholfing – Geschichte einer Donaugemeinde, Band I: Aholfing und Puchhof. Hrsg.: Gemeinde Aholfing. Aholfing 2005.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&attr=OBJ&val=824
  3. Amtsbezirk. Gemeinden und Gemarkungen. Bayerische Vermessungsverwaltung, archiviert vom Original am 11. April 2013, abgerufen am 31. März 2015.
  4. Amtsbezirk im PDF. Bayerische Vermessungsverwaltung, archiviert vom Original am 2. April 2015, abgerufen am 31. März 2015 (PDF; 1,9 MB).
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 631.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aholfing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien