Aholfing

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aholfing
Aholfing
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aholfing hervorgehoben
Koordinaten: 48° 57′ N, 12° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs­gemeinschaft: Rain (Niederbayern)
Höhe: 324 m ü. NHN
Fläche: 21,32 km²
Einwohner: 1826 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94345
Vorwahl: 09429
Kfz-Kennzeichen: SR
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 112
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schloßplatz 2
94369 Rain
Webpräsenz: Gemeinde Aholfing
Bürgermeister: Georg Wagner (CSU / UW / ÜWG)
Lage der Gemeinde Aholfing im Landkreis Straubing-Bogen
Bogen (Stadt) Windberg Wiesenfelden Straßkirchen Steinach (Niederbayern) Stallwang Schwarzach (Niederbayern) Sankt Englmar Salching Rattiszell Rattenberg (Niederbayern) Rain (Niederbayern) Perkam Perasdorf Parkstetten Oberschneiding Niederwinkling Neukirchen (Niederbayern) Mitterfels Mariaposching Mallersdorf-Pfaffenberg Loitzendorf Leiblfing Laberweinting Konzell Kirchroth Irlbach Hunderdorf Haselbach (Niederbayern) Haibach (Niederbayern) Geiselhöring Feldkirchen (Niederbayern) Falkenfels Atting Ascha Aiterhofen Aholfing Straubing Landkreis Kelheim Regensburg Landkreis Landshut Landkreis Regen Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Deggendorf Landkreis Cham Landkreis Cham Landkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild
Die Pfarrkirche St. Lucas

Aholfing ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rain.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aholfing liegt in der Region Donau-Wald.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hat fünf Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Aholfing, Niedermotzing und Obermotzing.[3][4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der um 1132 erstmals erwähnte Ortsname Aholvingin (auch Aholuingin) leitet sich aus dem Personennamen Aholf und dem Eigentumssuffix -ing ab. Seit ungefähr 1298 ist die Schreibweise Aholfing bekannt. Aholfing gehörte zum Rentamt und Gericht Straubing des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1975 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Niedermotzing und Obermotzing eingegliedert.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1088 Einwohner
  • 1970: 1136 Einwohner
  • 1987: 1076 Einwohner
  • 2000: 1562 Einwohner
  • 2009: 1759 Einwohner
  • 2011: 1768 Einwohner
  • 2012: 1762 Einwohner
  • 2014: 1826 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Georg Wagner (CSU/UW/ÜWG).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 432.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 31.000 €.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 27, im produzierenden Gewerbe 13 und im Bereich Handel und Verkehr 15 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort sieben Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 491. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es keine Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 42 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1582 ha. Davon waren 1474 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 61 Kindern

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Buchner, Gustl Buchner: Aholfing – Geschichte einer Donaugemeinde, Band I: Aholfing und Puchhof. Hrsg.: Gemeinde Aholfing. Aholfing 2005.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Oktober 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111224/224110&attr=OBJ&val=824
  3. Amtsbezirk. Gemeinden und Gemarkungen. Bayerische Vermessungsverwaltung, archiviert vom Original am 11. April 2013, abgerufen am 31. März 2015.
  4. Amtsbezirk im PDF. Bayerische Vermessungsverwaltung, archiviert vom Original am 2. April 2015, abgerufen am 31. März 2015 (PDF; 1,9 MB).
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 631.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aholfing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien