Aholfing

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aholfing
Aholfing
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aholfing hervorgehoben

Koordinaten: 48° 57′ N, 12° 28′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs­gemeinschaft: Rain (Niederbayern)
Höhe: 324 m ü. NHN
Fläche: 21,4 km2
Einwohner: 1853 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94345
Vorwahl: 09429
Kfz-Kennzeichen: SR, BOG, MAL
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 112
Gemeindegliederung: 5 Gemeindeteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Schloßplatz 2
94369 Rain
Website: www.aholfing.de
Erster Bürgermeister: Johann Busl[2]
Lage der Gemeinde Aholfing im Landkreis Straubing-Bogen
Bogen (Stadt)WindbergWiesenfeldenStraßkirchenSteinach (Niederbayern)StallwangSchwarzach (Niederbayern)Sankt EnglmarSalchingRattiszellRattenberg (Niederbayern)Rain (Niederbayern)PerkamPerasdorfParkstettenOberschneidingNiederwinklingNeukirchen (Niederbayern)MitterfelsMariaposchingMallersdorf-PfaffenbergLoitzendorfLeiblfingLaberweintingKonzellKirchrothIrlbachHunderdorfHaselbach (Niederbayern)Haibach (Niederbayern)GeiselhöringFeldkirchen (Niederbayern)FalkenfelsAttingAschaAiterhofenAholfingStraubingLandkreis KelheimRegensburgLandkreis LandshutLandkreis RegenLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis DeggendorfLandkreis ChamLandkreis ChamLandkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild
Die Pfarrkirche St. Lucas

Aholfing ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rain. Aholfing liegt in der Region Donau-Wald.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hat fünf Gemeindeteile: das Pfarrdorf Aholfing als Kernort, das Pfarrdorf Niedermotzing, das Kirchdorf Obermotzing, das Dorf Puchhof und die Einöde Landstorf.[3][4]

Es gibt die drei Gemarkungen Aholfing, Niedermotzing und Obermotzing.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der um 1132 erstmals erwähnte Ortsname Aholvingin (auch Aholuingin) leitet sich von dem Personennamen Aholf und dem Eigentumssuffix -ing ab. Seit ungefähr 1298 ist die Schreibweise Aholfing bekannt. Aholfing gehörte zum Rentamt Straubing und Gericht Straubing des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Januar 1975 die Gemeinden Niedermotzing und Obermotzing eingegliedert.[6]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zeitraum 1988 bis 2020 wuchs die Gemeinde von 1078 auf 1853 um 775 Einwohner bzw. um 71,89 % – der höchste prozentuale Zuwachs im Landkreis im genannten Zeitraum.

Jahr 1840 1871 1900 1925 1939 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2018 2019 2020
Einwohner 896 1008 1140 1135 1078 1409 1088 1136 1076 1210 1410 1562 1696 1755 1762 1757 1757 1730 1762 1784 1828 1813 1828 1864 1853

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 hatte die Gemeinde Steuereinnahmen in Höhe von 1.222.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) 344.000 €.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister bis April 2020 war Georg Wagner (CSU/UW/ÜWG). Der bei der Bürgermeisterwahl 2020 in der Stichwahl gewählte Michael Scheitinger (ÜWG)[7] trat das Amt nicht an. Bei der Neuwahl am 13. September 2020 wurde Johann Busl gewählt.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinderatswahl am 15. März 2020 führte zu folgendem Ergebnis für die Zusammensetzung:[8]

  • CSU: 5 Sitze
  • ÜWG: 7 Sitze

Der Gemeinderat besteht aus dem Ersten Bürgermeister und zwölf Mitgliedern.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Aholfing.svg
Blasonierung: „Unter rotem Schildhaupt, darin ein schmaler silberner Balken, in Silber über gesenktem blauen Wellenbalken ein rotes Schildchen mit silbernem Schrägbalken.“[9]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 waren 100 Personen am Arbeitsort Aholfing sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 703. 2010 bestanden 28 landwirtschaftliche Betriebe; 1831 ha wurden landwirtschaftlich genutzt, davon 1651 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2018):

  • 1 Kindertageseinrichtung mit 67 Plätzen und 65 Besuchern (davon 14 unter drei Jahren)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Buchner, Gustl Buchner: Aholfing – Geschichte einer Donaugemeinde, Band I: Aholfing und Puchhof. Hrsg.: Gemeinde Aholfing. Aholfing 2005.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Aholfing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-001 Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bürgermeister. Gemeinde Aholfing, abgerufen am 25. Dezember 2020.
  3. Gemeinde Aholfing in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 3. Juli 2017.
  4. Gemeinde Aholfing, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 16. März 2021.
  5. Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 14. Juli 2020, abgerufen am 29. Januar 2021.
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 631.
  7. Kommunalwahlen im Landkreis-Straubing-Bogen. Landkreis Sraubing-Bogen, abgerufen am 30. Mai 2020.
  8. Bekanntmachung des abschließenden Wahlergebnisses der Wahl des Gemeinderats am 15. März 2020 (PDF)
  9. Eintrag zum Wappen von Aholfing in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte