Bad Fallingbostel

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Fallingbostel
Bad Fallingbostel
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Fallingbostel hervorgehoben
Koordinaten: 52° 52′ N, 9° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Landkreis Heidekreis
Höhe: 67 m ü. NHN
Fläche: 63,15 km²
Einwohner: 10.748 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 170 Einwohner je km²
Postleitzahl: 29683
Vorwahlen: 05162, 05163
Kfz-Kennzeichen: HK
Gemeindeschlüssel: 03 3 58 008
Adresse der
Stadtverwaltung:
Vogteistraße 1
29683 Bad Fallingbostel
Webpräsenz: www.badfallingbostel.de
Bürgermeister: Karin Thorey (parteilos[2])
Lage der Stadt Bad Fallingbostel im Landkreis Heidekreis
Karte

Bad Fallingbostel ist die Kreisstadt des Landkreises Heidekreis in Niedersachsen. Die Stadt war seit 1975 staatlich anerkannter Luftkurort und seit 1976 staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad und führt die Bezeichnung Bad seit dem 5. August 2002.[3] Ende Juli 2015 wurde die Anerkennung der Prädikate Kneipp-Heilbad und Luftkurort vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mit sofortiger Wirkung widerrufen, nachdem der Stadtrat entschieden hatte, in diesem Bereich kein Geld mehr zu investieren. Der Namenszusatz „Bad“ bleibt bestehen, da dieser nach mehr als 20 Jahren mit den Prädikaten Bestandsschutz hat.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Fallingbostel liegt am Fluss Böhme in der südlichen Lüneburger Heide zwischen Soltau und Walsrode in der Heidmark.

Garnisonstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ortsnähe befindet sich Europas größter Truppenübungsplatz (NATO-Truppenübungsplatz Bergen) sowie Kasernen der British Army (7th Armoured Brigade), u. a. mit dem Royal Regiment of Scotland. Im Oktober 2015 haben die letzten Soldaten der Britische Streitkräfte in Deutschland ihre Kaserne "Camp Fallingbostel" verlassen. Die Gebäude wurden als Flüchtlingsaufnahmelager genutzt.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Fallingbostel, Stadtmitte (Walsroder Straße)

Die Stadt Bad Fallingbostel besteht aus folgenden Ortsteilen: Kernstadt, Dorfmark, Riepe, Vierde, Jettebruch und Mengebostel.

Die Kernstadt gliedert sich in folgende Stadtteile:

  • Im Westen: Idingen, Am Wiethop, Am Rooksberg
  • Im Norden: Adolphsheide, Große Heide, Lehmhorst, Klint
  • Im Osten: Ober- und Unter-Grünhagen
  • Im Süden: Am Weinberg, Gewerbegebiete An der Autobahn, Pröhlsfeld, Oerbker Berg und Ost

Nachbarstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Visselhövede
17 km
Neuenkirchen
20 km
Soltau
18 km
Walsrode
7 km
Nachbargemeinden Osterheide
8 km
Nienburg (Weser)
48 km
Hannover
64 km
Celle
47 km

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kriegsgefangenen des Stalag XI B in Fallingbostel begrüßen ihre Befreier am 16. April 1945.

Fallingbostel fand erstmals im Jahre 993 seine Erwähnung als Vastulingeburstalle und blickt somit auf eine über 1000-jährige Geschichte zurück. Weitere frühere Ortsnamen von Fallingbostel waren in den Jahren 1160 Vasteldingaburstolde, 1263 Valingheborstele, 1293 Valingeborstele sowie Valingheborstelde, 1295 Vellingesborstele, 1379 Valingborstele, Ende 14. Jahrhunderts valinghborstelde, 1438 Vallingborstell, 1438 Vallingborstele und 1489 Vallingborstel. Das Namenelement „-borstel“ gehört zu den verbreitetsten in ganz Nordwestdeutschland. Es handelt sich dabei um eine Zusammensetzung aus dem altsächsischen „bur“ für „Haus, Wohnstätte, Ansiedlung, Gemeinde“ und Altsächsisch „stal“ für „Ort, Stelle“. Der Vorname „Vastila, Vastulo“ gehört wahrscheinlich zu „fast, fest“, also „fest, stark“.[4]

Ursprünglich war Fallingbostel eine rein landwirtschaftliche Ansiedlung, denn die Landwirtschaft war viele Jahrhunderte lang die Lebensgrundlage der Einwohner des altsächsischen Loingaus. Der Name Vastulingeburstalle bedeutet „Wohnplatz des Vastulo" oder "Wohnplatz der Vastulinger“. Damals legte Otto III. die Grenzen zwischen den Bistümern Hildesheim und Minden fest.

Um 1300 wurde die Vogtei Fallingbostel eingerichtet. Später Amt Fallingbostel genannt, bestand sie bis ins 19. Jahrhundert. 1838 wurde von Heinrich von Quintus-Icilius, dem Assessor der Vogtei, als eine der ersten ländlichen Sparkassen des Königreichs Hannover die Fallingbosteler Sparkasse „Sparcasse für die Amtsvogtei Fallingbostel“ gegründet. Sie war eine der ersten ländlichen Sparkassen im Königreich Hannover. 1866 wurden in der preußischen Provinz Hannover Landkreise gebildet, darunter der Landkreis Fallingbostel. Am 1. April 1949 erhielt Fallingbostel die Stadtrechte.

Am 1. August 1977 wurden die Landkreise Fallingbostel und Soltau zum Landkreis Soltau-Fallingbostel zusammengelegt. Dabei wurde Fallingbostel Kreissitz des neuen Landkreises, der 2011 in Landkreis Heidekreis umbenannt wurde.

Seit 1975 ist Fallingbostel anerkannter Luftkurort, seit 1976 Kneipp-Heilbad. Am 5. August 2002 wurde der Namenszusatz Bad eingeführt.

Am 15. Oktober 2012 kam es zu einem Chemieunfall in einem naheliegenden Werk des Nahrungsmittelsherstellers Kraft Foods, weshalb Katastrophenalarm ausgerufen und mehrere Menschen aus dem Umkreis des Werks evakuiert wurden.[5]

Für 2011 war eine Fusion Bad Fallingbostels mit der Stadt Walsrode und der Gemeinde Bomlitz zur Stadt Böhmetal geplant. Bei einer Bürgerbefragung am 2. November 2008 wurde dieser Plan in Bad Fallingbostel mit deutlicher Mehrheit von den Bürgern abgelehnt. Knapp 80 Prozent der Wähler haben sich bei einer Wahlbeteiligung von knapp 62 Prozent gegen die Fusion ausgesprochen. In Walsrode und Bomlitz gab es Zustimmung (56,4 % in Bomlitz und 53,8 % in Walsrode) zur Fusion. Der Stadtrat Bad Fallingbostel hat sich daher am 10. November 2008 mehrheitlich gegen die Fusion ausgesprochen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden im Rahmen der Gemeindereform die selbständigen Gemeinden Dorfmark, Jettebruch, Mengebostel, Riepe und Vierde eingemeindet.[6]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evangelische Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Dionysius-Kirche

Die Mehrzahl der konfessionell gebundenen christlichen Einwohner gehört zur evangelisch-lutherischen Kirche. Im Stadtgebiet gibt es zwei Kirchengemeinden:

  • Kirchengemeinde Fallingbostel mit der St. Dionysius-Kirche und 4912 Gemeindegliedern und der Friedenskirche in Bommelsen (Gemeinde Bomlitz) mit 625 Gemeindegliedern,
  • Kirchengemeinde Dorfmark mit der St.-Martins-Kirche und 2848 Gemeindegliedern.

Sie werden von drei Geistlichen betreut. Beide Kirchengemeinden gehören zum Kirchenkreis Walsrode im Sprengel Lüneburg der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Katholische Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die katholischen Christen Bad Fallingbostels gehören zur römisch-katholischen Pfarrgemeinde Sankt Maria vom heiligen Rosenkranz, die im August 2004 neu gegründet wurde. Die bis dahin selbstständige katholische Kirchengemeinde St. Maria in Bad Fallingbostel wurde dabei mit den katholischen Nachbargemeinden Sankt Maria in Walsrode und Heilig-Geist in Bomlitz-Benefeld sowie Herz-Jesu in Visselhövede zur Katholischen Kirchengemeinde Sankt Maria zusammengelegt. Pfarramtssitz ist Walsrode. Die Kirchengemeinde liegt im Bereich des Dekanats Verden im Bistum Hildesheim.

Weitere Konfessionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Fallingbostel gibt es zudem Glaubenshäuser der Siebenten-Tags-Adventisten und der Neuapostolischen Kirche.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzten drei Kommunalwahlen am 11. September 2011[7], am 10. September 2006 und am 9. September 2001[8] führten zu folgenden Ergebnissen:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
Stadtratswahl 2011
 %
40
30
20
10
0
34,77 %
34,24 %
16,68 %
10,27 %
2,80 %
1,25 %
n. k.
BLBF
WLBF
Lux
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-11,01 %p
-7,68 %p
+16,68 %p
+5,79 %p
+2,80 %p
-4,31 %p
-2,26 %p
BLBF
WLBF
Lux
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 34,77 9 45,78 14 44,30 14
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 34,24 9 41,92 12 41,70 13
BLBF Bürgerliste für Bad Fallingbostel 16,68 4
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 10,27 3 4,48 1 3,67 1
WLBF Wählergruppe Liberale für Bad Fallingbostel 2,80 1
FDP Freie Demokratische Partei 1,25 0 5,56 2 6,73 2
Lux Einzelbewerber Hubert Lux 2,26 1
Sonst. Sonstige 3,60 0
gesamt 100,0 26 100,0 30 100,0 30
Wahlbeteiligung in % 49,25 56,65

Die CDU hat zusammen mit dem Ratsherrn der WLBF eine Gruppe mit dem Namen CDU/Die Liberalen gebildet. Im September 2015 verlor die SPD einen Sitz und hat nunmehr 8 Sitze im Stadtrat. Es kam zu einer Gruppenbildung, so dass die Gruppe der Bürgerliste nunmehr 5 Sitze im Stadtrat hat.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. Juni 2014 setzte sich Karin Thorey in einer Stichwahl gegen Rainer Schmuck (CDU, gewählt als unabhängiger Kandidat) durch, der das Amt seit 2006 innehatte.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt im oberen Teil zwei gekreuzte Pferdeköpfe, silbern auf rotem Grund, im unteren Teil auf Silber einen schwarzen Bienenkorb und darunter eine blaue Wellenlinie.

Der Pferdekopf ist traditionell an den Giebeln alter niedersächsischer Bauernhäuser zu finden. Der Bienenkorb erinnert neben der Heide-Imkerei auch an die Gründung der „Sparcasse für die Amtsvogtei Fallingbostel“, die als eine der allerersten ländlichen Kreditinstitute des Königreichs Hannover den Bienenkorb in ihrem Siegel führt. Die Wellen deuten auf den Fluss Böhme hin, der Bad Fallingbostel durchzieht.

Patenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Fallingbostel hat 1963 die Patenschaft für die Stadt Rummelsburg in Pommern übernommen. Alle zwei Jahre finden in Bad Fallingbostel die Heimatkreistreffen des Landkreises Rummelsburg i. Pom. statt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Fallingbostel pflegt seit dem Jahr 2000 eine Partnerschaft mit der polnischen Stadt Miastko (deutsch Rummelsburg, s.o.) (Woiwodschaft Pommern) und bereits seit 1989 mit der französischen Stadt Périers (Region Normandie).

Partnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1969 begründete Bad Fallingbostel eine Partnerschaft mit dem heutigen 2 Close Support Battalion REME, das seit 1951 im benachbarten Oerbke stationiert ist. 1981 wurde der REME die Stadtfreiheit – „The Freedom of the Town“ – verliehen. Die Verleihung der Stadtfreiheit geht auf eine alte britische Tradition zurück. Sie bringt den vor Ort stationierten Soldaten in der Form Vertrauen entgegen, indem man ihnen gestattet, mit aufgesetzten Bajonetten, d.h. „scharfen Waffen“, durch die Stadt zu marschieren. Ein letztes Mal geschah dies am 15. Mai 2015, da das britische Militär bis zum Ende des Jahres 2015 den Standort Oerbke aufgeben wird. Nach 64 Jahren wird die REME dann aus der Heide abgezogen sein.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hof der Heidmark in einem alten Hallenhaus

In Bad Fallingbostel befindet sich das Museum der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft e. V.. Im Megalithpark Osterberg sind Findlinge ausgestellt, die Eismassen während der Eiszeiten aus Skandinavien in das Gebiet um Bad Fallingbostel schoben.

Weitere archäologische Sehenswürdigkeiten sind die Sieben Steinhäuser, bei denen es sich um fünf etwa 5000 Jahre alte Großsteingräber handelt. Sie befinden sich auf dem Truppenübungsplatz Bergen (nahe Ostenholz). Des Weiteren gibt es eine bronzezeitliche Grabanlage beim Ortsteil Vierde.

Sehenswert sind ferner:

Das Böhmetal in der Lieth
  • die „Lieth“, ein naturnaher Buchenmischwald auf zum Teil mittelgebirgsähnlichen Steilhängen am Ufer der sich hier stark schlängelnden Böhme. Aus den bis zu 40 m hohen Abhängen sickern viele Quellen. Der Wanderweg nach Vierde durch die Lieth führt durch die „Wolfsschlucht“ und entlang artenreicher Wiesen. Auf einem Plateau oberhalb der Schlucht befindet sich das „Freudenthal-Denkmal“ zu Ehren der Dichter Friedrich Freudenthal und August Freudenthal.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1997 und 2002 fanden in Fallingbostel Demoparties der Computerszene unter dem Namen Mekka & Symposium statt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Größte private Arbeitgeber der Stadt sind die Produktionsstätte von Mondelēz International, an der vorwiegend Molkereiprodukte produziert werden und eine Produktionsstätte der Eckes AG. Zu Logistikzwecken wird der Standort von den Firmen Michelin, Edeka und Power Logistics genutzt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Fallingbostel hat zwei Bahnhöfe (Bad Fallingbostel und Dorfmark) an der Heidebahn von Hannover nach Soltau. 1896 erreichte der erste Personenzug Fallingbostel.

Bad Fallingbostel liegt an der Bundesautobahn A 7 zwischen dem Dreieck Walsrode und dem Maschener Kreuz. Autobahnabfahrten bestehen sowohl in Bad Fallingbostel, als auch im Ortsteil Dorfmark. Die Bundesstraße 209 führt im Stadtgebiet auf die Bundesautobahn 7, die Bundesstraße 440 im Ortsteil Dorfmark. Durch die Stadt verläuft die Landesstraße L 163.

Hilfsorganisationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich und August Freudenthal

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Freudenthal (1849–1929), Heimatdichter
  • August Freudenthal (1851–1898), Heimatdichter
  • Helmut Schlüter (1925–1967), Gewerkschafter und Politiker (SPD), MdB
  • Helga Jansen (1950–2010), Sozialwirtin und Politikerin (SPD), Mitglied der Bremischen Bürgerschaft
  • Christoph Künkel (* 1958), lutherischer Theologe, Oberkirchenrat der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Vorstandssprecher des Diakonischen Werkes evangelischer Kirchen in Niedersachsen

Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Bäumer (1870–1964), Landschafts- und Heidemaler
  • Friedrich (Fritz) Gansberg (1871–1950), deutscher Schriftsteller, Volksschullehrer und Reformpädagoge
  • Erich von Manstein (1878–1973), Generalfeldmarschall; in Dorfmark bei Fallingbostel beigesetzt
  • Heinrich von Quintus-Icilius (1798–1861), Verwaltungsjurist; ihm wurde in Fallingbostel ein Standbild errichtet
  • Walter Schultz (1900–1957) Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs in Schwerin während der Nationalsozialistischen Zeit und von 1950 bis 1952 Pastor in Bad Fallingbostel
  • Hans Stuhlmacher (1892–1962), Pädagoge, Wehrmachtsoffizier und Heimatforscher; nach ihm wurde in Bad Fallingbostel eine Straße benannt

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Brandes: Chronik Fallingbostel: 1930–1995. Stadt Fallingbostel, Fallingbostel, 1996.
  • Gernot Erler, Lothar Klimek: Soltau-Fallingbostel. Neue Einblicke in eine alte Kulturlandschaft der Lüneburger Heide. Gronemann, Walsrode 1995. ISBN 3-00-000174-3
  • Wilhelm Westermann: Orts-Chronik von Fallingbostel. Geiger, Horb am Neckar 1987. ISBN 3-89264-079-3
  • Urs Hochsprung: Fallingbostel im Wandel der Zeit. Geiger, Horb am Neckar 1986. ISBN 3-924932-65-4
  • Martina Neumann: 135 Jahre Sportgeschichte im Landkreis Soltau-Fallingbostel. Kreissportbund Soltau-Fallingbostel, Fallingbostel 1996

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bad Fallingbostel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bad Fallingbostel – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. [1] Grußwort auf der Seite der Stadt Bad Fallingbostel
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002
  4. Der Ortsnamenforscher auf NDR 1 Niedersachsen, Recherche Jürgen Udolph
  5. Artikel auf FR-online.de
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 225.
  7. http://badfallingbostel.ftp.citywerk.net/KW2011/index.html
  8. http://www.badfallingbostel.de/staticsite/staticsite.php?menuid=165&topmenu=139