Walsrode

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Walsrode
Walsrode
Deutschlandkarte, Position der Stadt Walsrode hervorgehoben
Koordinaten: 52° 52′ N, 9° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Landkreis Heidekreis
Höhe: 49 m ü. NHN
Fläche: 270,68 km²
Einwohner: 23.262 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 29664,
29683 (Tietlingen),
29693 (Krelinger Bruch)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 05161, 05162, 05166, 05167, 05168, 04238
Kfz-Kennzeichen: HK
Gemeindeschlüssel: 03 3 58 022
Stadtgliederung: 23 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Lange Straße 22
29664 Walsrode
Webpräsenz: www.walsrode.de
Bürgermeisterin: Helma Spöring (parteilos)
Lage der Stadt Walsrode im Landkreis Heidekreis
Karte
Großes Wappen

Walsrode ist eine Stadt und selbständige Gemeinde im Landkreis Heidekreis in Niedersachsen. Sie trägt seit 1935 den Namenszusatz Hermann-Löns-Stadt, weil der Heidedichter die Stadt in der Lüneburger Heide Anfang des 20. Jahrhunderts zu seiner Wahlheimat machte.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walsrode liegt am Fluss Böhme in der südlichen Lüneburger Heide. Die Stadt gehört zu den flächenmäßig größten Städten in Deutschland.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt besitzt insgesamt 23 Stadtteile. Neben der Kernstadt Walsrode sind dies in alphabetischer Reihenfolge:

Nachbarkommunen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkte Nachbarkommunen sind die Stadt Visselhövede (Landkreis Rotenburg (Wümme)), Bomlitz, Bad Fallingbostel, der gemeindefreie Bezirk Osterheide, die Samtgemeinden Schwarmstedt, Ahlden und Rethem/Aller und die Gemeinde Kirchlinteln (Landkreis Verden).

Verden
29 km
Visselhövede
15 km
Bomlitz
10 km
Dörverden
32 km
Nachbargemeinden Bad Fallingbostel
9 km
Nienburg (Weser)
40 km
Hannover
62 km
Celle
54 km

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermann Löns als lebensgroße Bronzestatue beim Heidemuseum

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kloster Walsrode wurde im 10. Jahrhundert durch Graf Walo gegründet. Das genaue Gründungsjahr ist unbekannt. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte am 7. Mai 986.[2]

Am 28. Dezember 1381 wurde Walsrode von den Bremern eingenommen und in Asche gelegt.[3]

Am 22. Juli 1383 bekam Walsrode die Stadtrechte durch die Herzöge von Braunschweig und Lüneburg verliehen.

Das Walsroder Stadtwappen wurde erstmals im Jahr 1479 urkundlich erwähnt. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der Bildschnitzer Hans Brüggemann in Walsrode geboren. Er ist der Schöpfer des berühmten Bordesholmer Altars, der heute im Dom zu Schleswig aufgestellt ist.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt 1626 weitgehend durch Tillysche Truppen zerstört. Am 6. Juli 1757 wurden 230 der 237 Häuser der Stadt durch den „großen Brand“ zerstört.

Während der Napoleonischen Kriege wurde Walsrode ab 1811 Teil des Hanseatischen Departements und war damit Grenzstadt zwischen dem Königreich Westphalen und dem Kaiserreich Frankreich. Nach dem Wiener Kongress 1814 gehörte die Stadt zum Königreich Hannover. Infolge des Deutschen Kriegs wurde Walsrode 1866 preußisch.

Walsrode wurde 1890 an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Es erfolgte zuerst der Anschluss an die Bahnstrecke Bremervörde–Walsrode und dann an die Strecke Hannover–Schwarmstedt–Walsrode. Die beiden Gemeinden Vorbrück und Vorwalsrode wurden 1929 eingegliedert. Der Heide-Dichter Hermann Löns wurde 1935 im Tietlinger Wacholderhain beigesetzt.

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walsrode wurde 1957 ein Standort des Bundesgrenzschutzes. Die Bundespolizei betreibt in der Stadt bis heute ein Aus- und Fortbildungszentrum (AFZ).

Im Jahr 1973 wurde Walsrode ein staatlich anerkannter Erholungsort, jedoch wurde diese Auszeichnung im Jahre 2009 anlässlich einer notwendigen Neuzertifizierung aus Kostengründen aufgegeben.[4] Die niedersächsische Landesregierung verlieh 1984 Walsrode den Status einer „Selbstständigen Gemeinde“.

Am 20. Oktober 2004 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 4,5 auf der Richterskala mit Epizentrum in Neuenkirchen die Region. Im Ortsteil Düshorn wurde am 4. März 2006 der erste Fall von Vogelgrippe in Niedersachsen entdeckt.

Für 2011 war eine Fusion Walsrodes mit der Stadt Bad Fallingbostel und der Gemeinde Bomlitz zur Stadt Böhmetal geplant. Am 2. November 2008 fand zu dieser Frage eine Bürgerbefragung statt, bei der es in Walsrode und Bomlitz eine Zustimmung, in Bad Fallingbostel eine Ablehnung der Pläne gab. Der Rat der Stadt Bad Fallingbostel hat sich aufgrund der Bürgerbefragung mehrheitlich gegen die Fusion entschieden. Damit war die Fusion gescheitert.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Altenboitzen, Benzen, Bockhorn, Düshorn, Ebbingen, Fulde, Groß Eilsdorf, Hamwiede, Hollige, Honerdingen, Hünzingen, Idsingen, Kirchboitzen, Klein Eilstorf, Krelingen, Nordkampen, Schneeheide, Sieverdingen, Stellichte, Südkampen, Vethem und Westenholz eingegliedert.[5]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mehrzahl der konfessionell gebundenen Einwohner gehören zur Evangelisch-lutherischen Kirche. Im Stadtgebiet gibt es mehrere Kirchengemeinden, die zum Kirchenkreis Walsrode gehören.

Die Angehörigen der römisch-katholischen Konfession gehören zur im August 2004 neu gegründeten römisch-katholischen Pfarrgemeinde „Sankt Maria vom heiligen Rosenkranz“. Die bis dahin selbstständige katholische Kirchengemeinde in Walsrode wurde mit den katholischen Nachbargemeinden „Sankt Maria von den sieben Schmerzen“ in Bad Fallingbostel und „Heilig-Geist“ in Bomlitz-Benefeld mit „Herz-Jesu“ in Visselhövede zusammengelegt. Die Gemeinde gehört zum Dekanat Verden.

Im Stadtteil Krelingen befindet sich das überregional bekannte Werk Geistliches Rüstzentrum Krelingen.

Mit der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) und der „Agape evangelische Gemeinschaft“ gibt es zwei evangelische Freikirchen in Walsrode.

Südlich der Innenstadt befindet sich der ehemalige Jüdische Friedhof Walsrode, auf dem zwischen 1783 und 1938 Bestattungen stattfanden.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindewahl 2011[6][7]
Wahlbeteiligung: 48,9 % (2006: 51,4 %)
 %
40
30
20
10
0
31,8 %
28,0 %
22,1 %
13,2 %
2,6 %
2,4 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
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(Ehemaliges) Rathaus von 1758

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Stadt Walsrode besteht aus 34 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Stadt mit einer Einwohnerzahl zwischen 20.001 und 25.000 Einwohnern.[8] Die 34 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011 und endet am 31. Oktober 2016.

Stimmberechtigt im Stadtrat ist außerdem die hauptamtliche Bürgermeisterin Helma Spöring (parteilos).

Nach dem Ergebnis der letzten Kommunalwahl am 11. September 2011 verfügt die CDU über elf, die SPD über neun, die Walsroder Bürgerliste über acht und Bündnis 90/Die Grünen über vier Mandate. LINKE und die FDP errangen jeweils ein Mandat.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptamtliche Bürgermeisterin der Stadt Walsrode ist Helma Spöring (parteilos). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 wurde sie mit 59,7 % der Stimmen gewählt. Ihr Gegenkandidat Jörg Grube erhielt 40,1 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,1 %.[9] Spöring trat ihr Amt am 1. November 2014 an und löste die bisherige Amtsinhaberin Silke Lorenz (parteilos) ab, die nicht mehr kandidiert hatte.

Jugendparlament[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Walsrode besitzt seit 2012 ein Jugendparlament. Dieses besteht zurzeit aus 4 Personen. Es ist überparteilich.[10]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadtwappen wird als großes und als kleines Wappen geführt.

Blasonierungen: Das große Wappen zeigt einen geteilten frühgotischen Dreiecksschild, in dessen unterem Teil eine ungezinnte rote Stadtmauer dargestellt ist. Der obere, mit einem Schildrand umfasste Teil enthält auf Blau das mittelalterliche Rathaus in Silber mit roten Dachflächen, einem silbernen Kreuz auf dem vorderen Giebel sowie silbernen Kugeln auf den Türmen. Der Schild trägt einen blauen Stechhelm mit einer Mauerkrone. Die Helmdecke ist vorne außen blau und innen rot, hinten außen rot und innen blau.

Das kleine Wappen zeigt das im Schild des großen Wappens dargestellte mittelalterliche Rathaus.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walsrode pflegt insgesamt vier Städtepartnerschaften: Mit Gernrode in Sachsen-Anhalt (heute Stadtteil von Quedlinburg), mit der US-amerikanischen Stadt Hibbing in Minnesota, mit der ukrainischen Stadt Kowel und mit der niederländischen Gemeinde Zaltbommel.

Hells Angels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walsrode wurde in diversen überregionalen Medien als Beispiel genannt, wo die Politik besonders nahe zu den Hells Angels steht. Durch eine Bedrohungstaktik zum einen und Spenden zum anderen hat die örtliche Organisation versucht, sich gesellschaftlichen Einfluss zu sichern. Mit deutlicher Mehrheit verabschiedete der Walsroder Stadtrat daraufhin eine Erklärung gegen "Outlaw"-Motorradclubs.[11][12][13][14]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Aktion „Kunst in der Stadt“ wurden folgende Objekte erstellt:

  • Sisyphus“ von Mohamed Abla, Ecke Moorstraße/Brückstraße
  • Brunnenanlage (2 Hälften eines Granitfindlings aus Helmsen) von K. M. Twinn (Künstlername), Großer Graben
  • Planetarische Kreisbahnen“, Brunnen, von Wolfgang Schroeder, auf dem Klosterseegelände

Im Rahmen der Städtepartnerschaften:

  • „Tabula Solaris“ von Anneke van der Horst (Künstlerin aus der Partnerstadt Zaltbommel), auf dem Klosterseegelände
  • „De Schipper“ von Joris Baudion, Geschenk vom Rotary-Club, Partnerstadt Zaltbommel, am Rathaus, Lange Straße 22
  • Romanische Straße“ von Wolfgang Dreysse, Partnerstadt Gernrode, in der Bürgerhalle des Rathauses, Lange Straße 22

Weitere Kunstwerke:

  • "Januskopf" von Wolfgang Schroeder, vor der Stadthalle, Robert-Koch-Straße 1
  • "3 Flamingos" von Gwendolyn L. Blume, beim Brunnen vor dem Rathaus, Lange Straße 22
  • Edelstahlskulptur von Reinhard Mund (Eigentum der Galerie Hohmann), auf dem angemieteten Gelände der Galerie Hohmann, Ecke Hannoversche Straße/Saarstraße
  • "Karyatide" von Max Saug beim Gebäude der Deutschen Post AG, Poststraße 5
  • Kunstobjekt der Schüler eines Leistungskurses des Gymnasiums Walsrode an der Außenwand des Gebäudes an der Ecke Moorstraße/Großer Graben
  • Kunstobjekt mit Signatur: ST. 1974, Böhmebrücke, Ostdeutsche Allee (als „Kunst am Bau“ des Schulzentrums Walsrode, Eigentum des Landkreises Heidekreis)
  • Hermann Löns in Bronze von Marlies Leonardy Rex, etwa bei dem Haus Hermann-Löns-Straße 9 / Eckernworth. Einweihung am 2. September 2006 (140. Geburtstag von Löns), Geschenk des Löns-Verbandes an die Stadt Walsrode

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als allgemeinbildende Schulen verfügt Walsrode über drei Grundschulen in der Kernstadt und jeweils eine Grundschule im Ortsteil Düshorn und im Ortsteil Kirchboitzen, eine Hauptschule, eine Realschule und ein Gymnasium (Gymnasium Walsrode), sowie drei Förderschulen. Daneben gibt es die berufsbildenden Schulen. Ab dem Schuljahr 2012/2013 wird die Oberschule Walsrode die Realschule und die Hauptschule ersetzen.

  • Berufsbildende Schulen Walsrode
  • Felix-Nussbaum-Schule, Hauptschule
  • Grundschule am Markt
  • Grundschule Düshorn
  • Grundschule Süd
  • Gymnasium Walsrode
  • Hans-Brüggemann-Schule, Förderschule Lernen mit Förderklassen Sprache
  • Klaus-Dieter-Haehn-Schule, Tagesbildungsstätte - Schulische Förderung für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung
  • Pestalozzi-Schule, Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung, Förderschule für geistige Entwicklung
  • Realschule Walsrode
  • Montessori-Grundschule Walsrode

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walsrode ist ein Standort des Heidekreis-Klinikums.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Walsrode

Walsrode liegt an den Autobahnen A 7 und A 27, die hier das Walsroder Dreieck bilden. Ferner ist Walsrode über die Bundesstraßen B 209 und B 440 zu erreichen.

Walsrode hat einen Bahnhof an der Heidebahn. Früher bestanden Verbindungen nach Verden (Aller) über die Bahnstrecke Verden (Aller)–Walsrode Nord (heute Güterverkehr nach Böhme), nach Bomlitz über die Bahnstrecke Bomlitz–Walsrode und nach Visselhövede über die Bahnstrecke Bremervörde–Walsrode (heute größtenteils abgebaut).

Die geplante Schnellfahrstrecke Hamburg/Bremen–Hannover („Y-Trasse“) soll an Walsrode vorbeiführen, Stadt und Landkreis fordern einen Bahnhof an dieser Fernstrecke.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermann Löns
  • Hermann Löns (1866–1914), Journalist und Schriftsteller, Heide-Dichter, seit 1893 viele Aufenthalte in Walsrode, 1935 Beisetzung im Tietlinger Wacholderhain bei Walsrode
  • Hubertus Schmoldt (* 1945), Vorsitzender der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie, ging in Walsrode zur Schule
  • Drafi Deutscher (1946–2006), Sänger, lebte etwa 2 Jahre in Walsrode
  • Lilo Wanders (eigentlich Ernie Reinhard; * 1955), Schauspieler und Travestiekünstler, ging in Walsrode zur Schule
  • Lisa Politt (* 1956), Kabarettistin, Trägerin des Deutschen Kleinkunstpreises 2005, ging in Walsrode zur Schule
  • Gernot Erler (1935–2011), Pädagoge und Autor zu regionalen Themen, Kunstdenkmalpfleger des Landkreises Heidekreis

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Stuhlmacher: Geschichte der Stadt Walsrode. Hrsg. im Auftrag der Stadtverwaltung, Walsrode 1964, 385 S.
  • Gernot Erler (Hrsg.): Walsrode. Ein Stadtbild wandelt sich. 55 ortsbildprägende Ansichten von der Jahrhundertwende bis zur Mitte der achtziger Jahre. Bund der Freunde des Heidemuseums, Walsrode 1985
  • Gernot Erler (Hrsg.): Walsrode. 1000 Jahre Kloster und Ortschaft. 986–1986. Bund der Freunde d. Heimatmuseums, Walsrode 1986
  • Die Hermann-Löns-Stadt Walsrode. Göttingen 1994, ISBN 3-929132-23-0
  • Gunter Gerhardt: Walsrode. Stadt und Land. Erfurt 1998, ISBN 3-89702-010-6
  • Stephan Heinemann: „In unsere Erleichterung mischte sich Angst ...“. Erinnerungen von Walsroder Bürgern an das Jahr 1945. Walsrode 1995, 96 S. m. Abb.
  • Stephan Heinemann: Das waren Zeiten. 1900–1999. Bilder und Ereignisse aus dem 20. Jahrhundert in Walsrode. Walsrode 1999, 117 S. m. zahlr. Abb.
  • Stephan Heinemann: „Komm, wir geh’n ins Kino!“ 75 Jahre Kino in Walsrode. Von den "Walsroder Lichtspielen" zum "Capitol-Theater". Walsrode 2001, 111 S.
  • Stephan Heinemann: Walsroder Straßen und ihre Namensgeber. Eine Sammlung von 67 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik, Kunst und Kultur. Walsrode 2002, 64 S.
  • Wilhelm von Hodenberg: Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode (= Lüneburger Urkundenbuch, Teil 15). Capaun-Karlowa, Celle 1859 (Volltext).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Walsrode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Walsrode – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. www.stadt-walsrode.de.
  3. Blazek, Matthias, Das Löschwesen im Bereich des ehemaligen Fürstentums Lüneburg von den Anfängen bis 1900, Adelheidsdorf 2006, S. 85, ISBN 978-3-00-019837-3.
  4. "Walsrode verzichtet auf den Titel Erholungsort", Die Welt, 4. Dezember 2009 (aufgerufen am 16. Februar 2014)
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 225.
  6. http://www.stadt-walsrode.de/PDF/Endg%C3%BCltiges_Ergebnis_Kommunalwahl_2011.PDF?ObjSvrID=352&ObjID=1760&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1340867060
  7. http://www.stadt-walsrode.de/HTML/Endergebnis_Gemeindewahl_2006.HTML?ObjSvrID=352&ObjID=1087&ObjLa=1&Ext=HTML&WTR=1&_ts=1340867062
  8. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 29. November 2014
  9. Einzelergebnisse der Direktwahlen am 25. Mai 2014 in Niedersachsen, abgerufen am 29. November 2014
  10. Homepage des Jugendparlamentes
  11. Walsroder Zeitung: "Teilen Einstellung der Hells Angels nicht"
  12. SPIEGEL TV: Hells Angels Walsrode
  13. NDRPanorama Walsrode: Eine Kleinstadt profitiert von den Hells Angels
  14. tazHells Angels in der Heide: Missratene Imagepflege
  15. Der Spieker Fachwerkhäuser