Brenno (Fluss)

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Brenno
Oberlaufname: Brenno della Greina
Karte des Bleniotals aus dem Geographischen Lexikon der Schweiz (1902)

Karte des Bleniotals aus dem Geographischen Lexikon der Schweiz (1902)

Daten
Gewässerkennzahl CH: 55
Lage Schweiz
Flusssystem Po
Abfluss über Tessin → Po → Mittelmeer
Quelle am Piz Gaglianera
46° 37′ 18″ N, 8° 57′ 15″ O
Quellhöhe ca. 2710 m ü. M.[1]
Mündung bei Biasca in den TicinoKoordinaten: 46° 21′ 24″ N, 8° 57′ 14″ O; CH1903: 716628 / 135034
46° 21′ 24″ N, 8° 57′ 14″ O
Mündungshöhe 287 m ü. M.[1]
Höhenunterschied ca. 2423 m
Länge 36 km[2]
Einzugsgebiet 407,47 km²[3]
Abfluss an der Mündung[3]
AEo: 407,47 km²
MQ
Mq
17,62 m³/s
43,2 l/(s km²)
Linke Nebenflüsse Orino, Lesgiüna
Rechte Nebenflüsse Fiume d'Oràira, Brenno di Santa Maria
Als Bergbach im Oberlauf im Val Camadra

Als Bergbach im Oberlauf im Val Camadra

Der Brenno ist ein rund 36 Kilometer langer Fluss im Kanton Tessin in der Schweiz. Er durchfliesst die Talschaft Blenio in vorwiegend südlicher Richtung und mündet bei Biasca in den Tessin.

Brenno bei Motto-Ludiano

Der Hauptquellfluss des Brenno entspringt unterhalb des Piz Gaglianera im Gebiet Cogn dei Lavazz. Er durchfliesst den Talabschnitt Val Camadra, nimmt bei Campo den Abfluss des Stausees Lago di Luzzone auf und vereinigt sich im Talkessel von Olivone mit dem vom Lukmanierpass herabfliessenden Brenno di Santa Maria.

Im Unterlauf – zwischen Malvaglia und dem Bergsturzkegel Buzza di Biasca – zeigt sich der Brenno stark verwildert. Seine Kiesablagerungen und diejenigen seiner linken Zuflüsse Orino und Lesgiüna nehmen dort die ganze Breite des Talbodens ein.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brenno – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)
  2. Auswertungen zum Gewässernetz. BAFU, Dezember 2013, abgerufen am 9. Juni 2017 (XLSX, Auflistung Fliessgewässer der Schweiz >30km).
  3. a b Modellierter mittlerer jährlicher Abfluss. In: Topographische Einzugsgebiete der Schweizer Gewässer: Teileinzugsgebiete 2 km². Abgerufen am 19. August 2017.