Saane

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Saane
La Sarine
Charnà

Saane bei Freiburg

Daten
Gewässerkennzahl CH: 227
Lage Berner Alpen

Voralpen

Schweizer Mittelland


Schweiz Schweiz

Flusssystem Rhein
Abfluss über Aare → Rhein → Nordsee
Quelle am Sanetschhorn
46° 19′ 51″ N, 7° 16′ 1″ O
Quellhöhe ca. 2315 m ü. M.[1]
Mündung westlich von Bern in die AareKoordinaten: 46° 58′ 45″ N, 7° 15′ 38″ O; CH1903: 586447 / 203148
46° 58′ 45″ N, 7° 15′ 38″ O
Mündungshöhe 461 m ü. M.[1]
Höhenunterschied ca. 1854 m
Sohlgefälle ca. 15 ‰
Länge 126 km[2]
Einzugsgebiet 1.892,86 km²[3]
Abfluss am Pegel Broc, Château d'en bas[4]
AEo: 636 km²
NNQ (1973)
MNQ 1923–2016
MQ 1923–2016
Mq 1923–2016
MHQ 1923–2016
HHQ (1940)
1,83 m³/s
12 m³/s
22,9 m³/s
36 l/(s km²)
32,1 m³/s
460 m³/s
Abfluss am Pegel Fribourg[5]
AEo: 1271 km²
NNQ (2016)
MNQ 1949–2016
MQ 1949–2016
Mq 1949–2016
MHQ 1949–2016
HHQ (2005)
3,89 m³/s
22,6 m³/s
41,1 m³/s
32,3 l/(s km²)
54,4 m³/s
750 m³/s
Abfluss am Pegel Laupen[6]
AEo: 1862 km²
NNQ (1964)
MNQ 1949–2016
MQ 1949–2016
Mq 1949–2016
MHQ 1949–2016
HHQ (2005)
5,12 m³/s
29,5 m³/s
53,3 m³/s
28,6 l/(s km²)
71,6 m³/s
925 m³/s
Linke Nebenflüsse Rüschbach, Torneresse, Hongrin, Trême, Sionge, Glâne, Sonnaz
Rechte Nebenflüsse Louwibach, Jaunbach, Ärgera, Galtera, Sense
Durchflossene Stauseen Sanetschsee, Lac du Vernex, Lac de Lessoc, Greyerzersee, Pérolles-See, Schiffenensee
Verlauf der Saane

Die Saane (französisch Sarine, Freiburger Patois Charnà?/i) ist ein 126 km langer Fluss in der Schweiz und ein linker Nebenfluss der Aare.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saane entspringt als La Sarine auf 2315 m. ü. M. auf der Südseite des Sanetschhorns im Kanton Wallis und westlich des Sanetschpasses (frz. Col du Sénin oder auch Col du Sanetsch). Die Passhöhe liegt auf der Europäischen Hauptwasserscheide zwischen den Flussgebieten der Rhone im Süden und jenem des Rheins im Norden. Das Quellgebiet der Saane ist die am weitesten im Süden liegende Landschaft im Einzugsgebiet des Rheins. Es liegt im französischsprachigen Unterwallis. Bis um die Wende zum 20. Jahrhundert entströmte der Fluss noch direkt dem Tsanfleurongletscher, dessen Zunge teilweise über die Wasserscheide hinausfloss, und verlor dann wegen des raschem Abschmelzens der Eismasse bald den Kontakt mit dem Gletscher. Dessen Schmelzwasser fliesst seither nur noch über das verkarstete Gebiet südwestlich des Sanetschpasses mit dem Wildbach Le Lachon und der Morge zur Rhone ab. Die vom Gletscher getrennte Sanetschquelle wird durch Niederschlagswasser gespiesen.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saane sammelt das Wasser mehrerer Bäche aus Runsen am Arpelistock und fliesst gegen Norden über die Sanetschalp mit dem aufgestauten Sanetschsee, der als Wasserspeicher für das Wasserkraftwerk Sanetsch dient. Am Stiereberg überquert sie die Grenze zum Kanton Bern. In einer engen Schlucht und über den Sanetschfall fällt sie steil nach Innergsteig hinunter und tritt beim Kraftwerkgebäude in die Talebene hinaus.

Bei Gsteig nimmt die Saane von links den Rüschbach auf und fliesst nordwärts nach Feutersoey, wo der Tschärzisbach in sie mündet. In Grund bei Gstaad mündet der Meielsgrundbach von links in die Saane und bei Gstaad von rechts der Louwibach. Dieser ist der grösste Zufluss der Saane aus den Hochalpen; er entwässert ebenfalls ein Gebiet an der Europäischen Hauptwasserscheide mit dem Wildhorn, das mit 3250 m ü. M. Höhe der höchste Berg am Flussgebiet der Saane ist. An seiner Nordflanke liegt der Gältegletscher, von dem mehrere Quellbäche über den Gälteschutz zum Louwibach fliessen. Nach einer kurzen Strecke in nordwestlicher Richtung erreicht der Fluss die Ortschaft Saanen, die nach ihm benannt wurde. Dort mündet von links der Chalberhönibach in den Fluss, der danach neben dem Flugplatz Saanen nach Westen fliesst. Bei der Schlucht unterhalb der ehemaligen Burg Vanel verlässt sie den Kanton Bern und erreicht im waadtländischen Pays d’Enhaut das französischsprachige Gebiet der Schweiz wieder, wo sie den Namen Sarine trägt.

Der Fluss durchquert in westlicher Richtung die Gemeinden Rougemont, Château-d’Oex und Rossinière, wo der Stausee Lac du Vernex liegt. Der Nebenfluss Torneresse mündet bei Les Moulins in die Sarine, die kurz nacheinander durch drei Schluchten der Waadtländer und Freiburger Voralpen fliesst; die grösste davon liegt westlich von La Tine und trägt den Namen Défilé de La Tine. Hier erreicht die Sarine den Kanton Freiburg. Dieser Teil des Flussgebiets liegt im Parc naturel régional Gruyère Pays-d’Enhaut.

Die Bahnstrecke der Montreux-Berner Oberland-Bahn und die Hauptstrasse 11 sowie ab Château-d’Oex die Hauptstrasse 190 folgen dem Fluss.

Bei Montbovon wendet sich der Flusslauf nach Norden und durchquert das Tal Intyamon in der Region Haute Gruyère. Von links mündet der Hongrin in die Sarine, die bei Broc in den Greyerzersee (frz. Lac de la Gruyère) mündet. Dieser ist wie die andern Seen am Flusslauf ein Stausee und dient der Stromproduktion im Kraftwerk Hauterive, das sich sechs Kilometer nördlich der hohen Staumauer von Rossens befindet. Im aufgestauten Greyerzersee ist die ehemalige Einmündung des Jaunbachs (frz. Jogne) in die Sarine versunken.

Unterhalb der Staumauer von Rossens fliesst die Sarine in einem tief in den felsigen Grund eingeschnittenen Tal nach Norden, an der Burgruine Illens und dem Kloster Hauterive vorbei bis nach Châtillon. Hier befindet sich auf einem Geländesporn zwischen der Sarine und dem von links kommenden Nebenfluss Glâne die grosse prähistorische Siedlung Châtillon-sur-Glâne. In diesem Abschnitt mündet von Osten der rechte Nebenfluss La Gérine in die Sarine; auf Deutsch heisst die Gèrine Ärgera. Sie liegt an ihrem Oberlauf an der Sprachgrenze zwischen dem französischsprachigen und dem deutschsprachigen Bereich des Kantons Freiburg. Das gleiche gilt an ihrem Unterlauf auch für die Saane/Sarine, die zwei Kilometer unterhalb der Glânemündung das Gebiet der zweisprachigen Stadt Freiburg erreicht. In dieser Stadt fliesst sie durch das Kraftwerk Maigrauge, am Zisterzienserinnenkloster Magerau vorbei und durch die Freiburger Unterstadt, wo mehrere Brücken sie überqueren und von rechts der Fluss Gottéron, deutsch Galterenbach, sie erreicht.

Unter der modernen Poyabrücke fliesst die Saane in den Schiffenensee, der ebenfalls ein Stausee ist. Zwischen Schiffenen und Kleingurmels steht die Bogenstaumauer dieses Sees mit dem Kraftwerk. Unterhalb der Talsperre liegt das Flussbett wieder in einem tief in den Felsboden eingeschnittenen, jedoch hier etwas breiteren Tal. Dieses erstreckt sich über 13 Kilometer nach Nordosten. Sie passiert Kleinbösingen, wo sie die Kantonsgrenze quert und nun wieder im Kanton Bern nach Laupen fliesst, wo ihr von rechts die Sense zufliesst.

Die Saane fliesst noch an Gümmenen vorbei und mündet schliesslich unterhalb von Oltigen auf einer Höhe von 461 m ü. M. von links in die Aare.

Der etwa 126 km lange Lauf der Saane endet ungefähr 1854 Höhenmeter unterhalb ihrer Quelle, sie hat somit ein mittleres Sohlgefälle von circa 15 ‰.

Einzugsgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1.892,86 km² grosse Einzugsgebiet der Saane erstreckt sich von den Berner Alpen über die Voralpen bis zum Schweizer Mittelland und wird durch sie über die Aare und den Rhein zur Nordsee entwässert.

Es besteht zu 32,3 % aus bestockter Fläche, zu 52,4 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 6,3 % aus Siedlungsfläche und zu 9,0 % unproduktiven Flächen.

Die Flächenverteilung

Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt 1127,9 m ü. M.[7]

Zuflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

f1Symbol einer Weltkugel Karte mit allen Koordinaten der Mündungen der Zuflüsse der Saane: OSM

Zuflüsser von der Quelle zur Mündung mit orographischer Lage (rechst/links). Namen nach den Geoportalen der Kantone. Weitere Namen in Klammern und kursiv. Daten nach dem Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise). Länge in Kilometer (km), Einzugsgebiet in Quadratkilometer (km²), Mittlerer Abfluss (MQ) in Kubikmeter pro Sekunde (m³/s), Koordinaten der Mündung Erioll world.svg, Mündungsort und die Höhe der Mündung in m ü. M.

  • Sanetschbach (rechts), 1,3 km, 1,04 km², Welt-Icon, 2087,6 m ü. M.
  • Rossbodegrabe (Rotegraben) (rechts), 1,9 km, 2,53 km², Welt-Icon, 1303,3 m ü. M.
  • Milchbrunnegräbli (links), 0,4 km, Welt-Icon, 1247,2 m ü. M.
  • Schryend Grabe (rechts), 2,1 km, 1,93 km², Welt-Icon, 1196,6 m ü. M.
  • Allmigrabe (rechts), 0,5 km, Welt-Icon, 1191 m ü. M.
  • Winterguetgräbli (rechts), 0,7 km, Welt-Icon südöstlich von Gsteig bei Gstaad, 1185,6 m ü. M.
  • Dürrigräbli (rechts), 1,9 km, Welt-Icon östlich von Gsteig, 1175,6 m ü. M.
  • Sattler(bach) (links), 0,6 km, Welt-Icon östlich von Gsteig, 1174,5 m ü. M.
  • Rüschbach (links), 9,1 km, 24,53 km², 1,33 m³/s, Welt-Icon östlich von Gsteig, 1173,35 m ü. M.
  • Innere Saaligrabe (rechts), 2,7 km, 1,59 km², Welt-Icon ostnordöstlich von Gsteig, 1172,3 m ü. M.
  • Bachmattegräbli (rechts), 0,7 km, Welt-Icon nördlich von Gsteig, 1170,1 m ü. M.
  • Mettlegräbli[8] (links), 0,3 km[9], Welt-Icon nördlich von Gsteig, 1170,1 m ü. M.
  • Chrinebach (Ussere Saaligrabe) (rechts), 3,2 km, 1,72 km², Welt-Icon nördlich von Gsteig, 1168,2 m ü. M.
  • Egggräbli (links), 1,4 km, Welt-Icon nördlich von Gsteig, 1164,8 m ü. M.
  • Chlussligrabe (links), 1,3 km, 0,53 km², Welt-Icon nördlich von Gsteig, 1164,4 m ü. M.
  • Furggegräbli (rechts), 0,4 km, Welt-Icon, 1156,6 m ü. M.
  • Innere Schüdelegrabe (links), 1,3 km, Welt-Icon, 1156,6 m ü. M.
  • Schüdelegrabe (links), 1,2 km, Welt-Icon, 1149,4 m ü. M.
  • Niederemattegräbli (rechts), 0,3 km, Welt-Icon, 1147,4 m ü. M.
  • Porterligrabe (links), 1,0 km, Welt-Icon, 1145,4 m ü. M.
  • Holzerligräbli (rechts), 0,5 km, Welt-Icon, 1143,1 m ü. M.
  • Glaueligräbli (links), 0,3 km, Welt-Icon, 1143,1 m ü. M.
  • Särnelgräbli (links), 0,7 km, Welt-Icon, 1142,4 m ü. M.
  • Bädligräbli (rechts), 1,9 km, 2,17 km², Welt-Icon südlich von Feutersoey, 1131,9 m ü. M.
  • Ussere Hälsliggrabe (rechts), 1,1 km, 0,56 km², Welt-Icon südlich von Feutersoey, 1127,8 m ü. M.
  • Schnideregräbli (links), 2,2 km, 1,40 km², Welt-Icon südlich von Feutersoey, 1125,9 m ü. M.
  • Stuckeligräbli (rechts), 0,2 km[9], Welt-Icon südlich von Feutersoey, 1125,2 m ü. M.
  • Inners Fegsteinergräbli (rechts), 0,5 km, Welt-Icon südlich von Feutersoey, 1124,9 m ü. M.
  • Ussers Fegsteinergräbli (rechts), 0,3 km, Welt-Icon südlich von Feutersoey, 1124 m ü. M.
  • Chübelgrabe (rechts), 1,3 km, 0,63 km², Welt-Icon bei Feutersoey, 1118,7 m ü. M.
  • Tschärzisbach (links), 9,0 km, 18,49 km², 0,92 m³/s, Welt-Icon in Feutersoey, 1115,1 m ü. M.
  • Gummilochgräbli (rechts), 0,2 km[9], Welt-Icon bei Feutersoey, 1115 m ü. M.
  • Innere Haltegrabe (rechts), 1,6 km, Welt-Icon nördlich von Feutersoey, 1111,3 m ü. M.
  • Fänglisgrabe (rechts), 1,6 km, 1,23 km², Welt-Icon nördlich von Feutersoey, 1103,7 m ü. M.
  • Blutimattegräbli (rechts), 1,7 km, 1,34 km², Welt-Icon, 1085,1 m ü. M.
  • Chlösterligrabe (rechts), 1,1 km, 0,28 km², Welt-Icon, 1084,2 m ü. M.
  • Pintleregräbli (links), 0,7 km[9], Welt-Icon, 1081,9 m ü. M.
  • Senggigräbli (links), 1,0 km, Welt-Icon, 1076,5 m ü. M.
  • Meielsgrundbach (links), 6,4 km, 11,58 km², 0,62 m³/s, Welt-Icon in Grund bei Gstaad, 1070 m ü. M.
  • Chapfgrabe (links), 1,2 km, Welt-Icon bei Öy, 1065 m ü. M.
  • Stills Bächli (rechts), 2,2 km, 2,5 km², Welt-Icon bei Boden, 1058,1 m ü. M.
  • Bodegräbli (links), 1,6 km, Welt-Icon bei Boden, 1056,6 m ü. M.
  • Flüemadgrabe (links), 1,5 km, Welt-Icon nördlich von Boden, 1055,8 m ü. M.
  • Moosfanggräbli 2 (rechts), 0,1 km[9], Welt-Icon bei Moosfang, 1052,7 m ü. M.
  • Spitzmattegräbli (links), 1,2 km, Welt-Icon bei Spitzmatte, 1052,7 m ü. M.
  • Moosfanggräbli 1 (rechts), 0,2 km[9], Welt-Icon bei Moosfang, 1050,7 m ü. M.
  • Mattegräbli (links), 0,6 km[9], Welt-Icon, 1049,4 m ü. M.
  • Lerchweidgräbli (links), 0,6 km[9], Welt-Icon südlich von Gstaad, 1043,3 m ü. M.
  • Inners Stöckegräbli (links), 0,8 km, Welt-Icon bei Gstaad, 1037,9 m ü. M.
  • Üssers Stöckegräbli (links), 0,2 km, Welt-Icon bei Gstaad, 1037,4 m ü. M.
  • Louwibach (rechts), 17,9 km, 92,33 km², 4,63 m³/s, Welt-Icon in Gstaad, 1035,3 m ü. M.
  • Innere Mettlegrabe (links), 1,3 km, Welt-Icon westlich von Gstaad, 1030,7 m ü. M.
  • Üssere Mettlegrabe (links), 0,6 km, Welt-Icon bei Mettlen, 1025,7 m ü. M.
  • Mättlegrabe (links), 0,8 km, Welt-Icon in Mettlen, 1024,9 m ü. M.
  • Äusseres Hubelgräbli (links), 0,5 km, Welt-Icon westlich von Bellerive, 1022,4 m ü. M.
  • Ärbserebach (rechts), 3,1 km, 4,64 km², 0,19 m³/s, Welt-Icon südlich von Salzwasser, 1018,4 m ü. M.
  • Choufliesbach (rechts), 5,4 km, 9,31 km², 0,4 m³/s, Welt-Icon südöstlich von Saanen, 1015,7 m ü. M.
  • Chalberhönibach (links), 8,4 km, 12,73 km², 0,46 m³/s, Welt-Icon bei Rübeldorf, 1009,6 m ü. M.
  • Bortgräbli (rechts), 2,2 km, Welt-Icon westlich von Saanen, 1005,4 m ü. M.
  • Gauderlibach (Ruisseau de Ruble, Gouderligrabe, ) (links), 4,1 km, 3,01 km², Welt-Icon östlich von Dorfrütti, 994,7 m ü. M.
  • Rüttigräbli (links), 0,1 km, Welt-Icon östlich von Dorfrütti, 990,9 m ü. M.
  • Ruisseau de la Rite (links), 1,7 km, 1,44 km², Welt-Icon in Dorfrütti, 987,3 m ü. M.
  • Grischbach (Ruisseau des Fenils) (rechts), 8,9 km, 20,42 km², 0,72 m³/s, Welt-Icon südöstlich von Les Allamans, 980,8 m ü. M.
  • Ruisseau des Ciernes Gonseth (links), 0,3 km, Welt-Icon südsüdöstlich von Les Allamans, 975,5 m ü. M.
  • Ruisseau des Allamans (rechts), 1,1 km, Welt-Icon südlich von Les Allamans, 974,3 m ü. M.
  • Ruisseau de Combabelle (rechts), 2,3 km, 1,14 km², Welt-Icon bei Rougemont, 968,3 m ü. M.
  • Ruisseau des Chabloz (links)
  • Ruisseau de Borgeaud (rechts)
  • Ruisseau de Martigny (links)
  • Ruisseau de Flendruz (rechts)
  • Ruisseau des Ciernes Richard (links)
  • La Gérine (links)
  • Ruisseau de Monchalon (rechts)
  • Ruisseau de la Rosette (links)
  • Ruisseau des Preyses (rechts)
  • Ruisseau de la Leyvra (Ruisseau des Bossons) (rechts)
  • Ruisseau des Mérils (rechts)
La Torneresse
  • La Torneresse (links)
  • Ruisseau de Flumy (links)
  • Torrent de la Chaudanne (rechts)
  • Torrent de la Frasse (rechts)
  • Ruisseau des Planards (rechts)
  • Ruisseau de Franière (links)
  • Torrent des Planches (links)
  • Ruisseau de Plan Bochet (rechts)
  • Torrent des Riz (links)
  • Ruisseau de la Venérie (rechts)
  • La Fontanettaz (rechts)
  • L'Ondine (rechts)
  • Torrent de la Saute (links)
  • Ruisseau Rouge (links)
L'Hongrin
  • L'Hongrin (links)
  • Le Torrent (rechts)
  • Ruisseau de Maumont (links)
  • La Marive (links)
  • La Neirivue (links)
  • Rio di Prâ (links)
  • La Taouna (rechts)
  • Ruisseau d'Afflon (links)
  • Ruisseau d'Enney (links)
  • Ruisseau de Béveret (rechts)
  • Ruisseau du Djymo (links)
  • Ruisseau du Châtelet (rechts)
  • La Trême (links)
La Jogne
  • La Jogne (Jaunbach) (rechts)
  • Ruisseau des Baumes (rechts)
  • Ruisseau de Pra Forand (rechts)
  • Ruisseau de Chaux (rechts)
  • Ruisseau du Perré (rechts)
  • Ruisseau des Pontets (rechts)
  • Ruisseau des Essertés (rechts)
  • Ruisseau des Fourches (rechts)
  • La Sionge (links)
  • Le Gérigno (links)
  • Ruisseau de Malessert (links)
  • Ruisseau du Tro du Ru (links)
  • Ruisseau des Marches (links)
  • Ruisseau des Branches (rechts)
  • Ruisseau du Ru (rechts)
  • Ruisseau de Villaret (rechts)
  • Ruisseau de la Serbache (rechts)
  • Ruisseau de la Sauge (links)
  • Ruisseau de Grange de Paille (links)
La Gérine
La Glâne
Le Gottéron
  • Ruisseau du Moulinet (rechts)
  • Ruisseau du Bry (links)
  • Riau de la Verasse (rechts)
  • Riau de Bournin (rechts)
  • Ruisseau des Arbagnys (rechts)
  • Ruisseau de Prassasson (rechts)
  • Ruisseau d'Illens (links)
  • Ruisseau de l'Areina (rechts)
  • La Gérine (Ärgera) (rechts)
  • La Glâne (links)
  • Ruisseau du Claru (rechts)
  • Ruisseau de la Schürra (rechts)
  • Le Gottéron (Galterenbach) (rechts)
  • Ruisseau de la Ploetscha (rechts)
  • Ruisseau d'Agy (links)
  • Ruisseau du Lavapesson (links)
  • Räschbach (rechts)
  • Ruisseau du Petit Granges (links)
  • La Sonnaz (links)
  • Le Merdasson (links)
  • Ruisseau des Goulets (links)
  • Horiabach (rechts)
  • Düdinderbach (rechts)
  • Eselsgraben (links)
  • Ruisseau de Saint-Wendelin (links)
  • Vogelshusbach (rechts)
  • Richterwilbach (rechts)
  • Bergmattbächli (links)
  • Süderebach (links)
  • Hüsliweid-Fluebächli (links)
  • Gillenaugrabe (rechts)
Die Sense
  • Sense (Singine) (rechts)
  • Grabebächli (links)
  • Hilfigenbächli (rechts)
  • Talbach (rechts)
  • Trinibächli (rechts)
  • Flueweid(bach) (rechts)
  • Fluebach (rechts)
  • Flüelebach (rechts)
  • Sägetwald(bach) (rechts)
  • Maussbach (rechts)
  • Fröschere(bach) (rechts)
  • Aubach (links)
  • Dälebach (rechts)
  • Halimattkanal (links)
  • Au Kanal (rechts)

Hydrologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Pegel Laupen[10] beträgt die mittlere Abflussmenge (MQ) der Saane 53,3 m³/s. Das Einzugsgebiet der Saane am Pegel Lauben hat die Grösse von 1862 km², dass entspricht etwa 98,4 % des Gesamteinzugsgebiets.

Der in den Jahren 1949–2016 gemessene monatliche mittlere Abfluss (MQ) der Saane am Pegel Laupen in m³/s[6]

Natur und Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ökologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Deponie La Pila, etwas ausserhalb der Stadt Freiburg in der Gemeinde Hauterive gelegen, wurde von 1952 bis 1973 zur Entsorgung genutzt und gehört heute zu den sechs grössten Altlasten der Schweiz. Weil PCB in die Saane fliesst, soll die Deponie ab 2022 saniert werden.[11][12]
  • Um die Gewässersohle zwischen der Staumauer von Rossens und dem Kraftwerk Hauterive zu reinigen, deren Kolmation zu verringern und die Algen wegzuspülen wurde 2016 und 2020 der entsprechende Abschnitt künstlich geflutet.[13][14]

Fische[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bachforelle ist die am häufigsten in der Saane vorkommende Fischart. Außerdem kommen u. a. noch die Äsche, der Egli, der Alet und die Barbe vor.[16]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staudämme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saane floss im Abschnitt ausserhalb der Alpen vor rund 150 Jahren noch grösstenteils wild innerhalb von Schluchten im Molassfelsen und durchquerte zahlreiche Auengebiete. Um Flächen für die Landwirtschaft zu gewinnen und den Schutz vor Hochwasser zu verbessern, wurde sie auf einigen Strecken kanalisiert. Mit sechs Staudämmen wird der Fluss ausgestaut, um die Wasserkraft zu nutzen.[17] Zwischen Rossens und Freiburg durchfliesst die Saane eine sehr vielfältige Landschaft mit einer Art Canyon mit Molasse-Schluchten und Auen. Vor der Stadt Freiburg staut sie sich im Naturschutzgebiet des Perolles-Sees. Dieser Stausee entstand durch den Bau des Magerau-Staudamms im Jahr 1872. Die Staumauer aus Beton war die erste dieser Art in Europa. Unterhalb davon umfliesst die Saane in ihren Mäandern die Freiburger Unterstadt. Bald danach folgt der Schiffenensee als letzter Stausee. Vor dem Bau der verschiedenen Stauseen gab es Lachszüge, die noch bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zu beobachten waren.[18]

Brücken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pont de la Tine, Steinbogenbrücke von 1785

Zu den zahlreichen Brücken, die die Saane überqueren, zählen mehrere historische Holzbrücken, die Steinbrücke Pont de la Tine bei La Tine in Rossinière, die Pérollesbrücke zwischen Freiburg und Marly, die Poyabrücke in Freiburg, die das Burgquartier vom Durchgangsverkehr entlastet, der Grandfey-Viadukt an der Bahnstrecke Lausanne–Bern, die Pont de la Madeleine der A 12 und der Saane-Viadukt an der Bahnstrecke Bern–Neuenburg bei Gümmenen.

Sprachgrenze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der unterste Teil des Flusslaufs wird in der Schweiz manchmal mit dem sogenannten «Röstigraben», wie man die Sprachgrenze zwischen der deutschen und französischsprachigen Schweiz bildlich auch bezeichnet, in Verbindung gebracht.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)
  2. Auswertungen zum Gewässernetz. (XLSX) BAFU, Dezember 2013, abgerufen am 9. August 2017 (Auflistung Fliessgewässer der Schweiz >30km).
  3. Topographische Einzugsgebiete der Schweizer Gewässer: Teileinzugsgebiete 2 km². Abgerufen am 22. Juli 2018.
  4. Sarine - Broc, Château d'en bas. (PDF) In: Bundesamt für Umwelt. Abgerufen am 23. Juli 2018.
  5. Sarine - Fribourg. (PDF) In: Bundesamt für Umwelt. Abgerufen am 23. Juli 2018.
  6. a b Saane - Laupen. (PDF) In: Bundesamt für Umwelt. Abgerufen am 23. Juli 2018.
  7. Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer: Saane auf admin.ch.
  8. rechte Abzweigung vom Egggräbli
  9. a b c d e f g h Eigenmessung
  10. Lage des Pegels Laupen auf dem Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)
  11. Freiburgs Altlasten - Regierung schlägt Variante für Sanierung der Deponie La Pila vor. In: srf.ch. 15. Februar 2019, abgerufen am 20. August 2019.
  12. Vier Varianten für die Sanierung der ehemaligen Deponie La Pila auf dem Gebiet der Gemeinde Hauterive (FR). In: fr.ch. 15. Februar 2019, abgerufen am 24. März 2020.
  13. Ein Hochwasser für die Dynamik der Kleinen Saane. Kanton Freiburg, 9. September 2016, abgerufen am 22. Oktober 2020.
  14. Wasserablass für die Dynamik der Saane. Kanton Freiburg, 14. Oktober 2020, abgerufen am 22. Oktober 2020.
  15. Regula Saner: Pflästerchenpolitik bei Gewässersanierung? Freiburger Nachrichten, 3. Juli 2013, abgerufen am 22. Oktober 2020.
  16. Angeln in der Saane (Amtsbezirk Laupen)
  17. Pascal Mulattieri und Claudia Zaugg: Saane. In: Susanna Muhar, Andreas Muhar, Gregory Egger, Dominik Siegrist (Hrsg.): Flüsse der Alpen. Vielfalt in Natur und Kultur. Paul Haupt, Bern 2019, ISBN 978-3-258-08114-4, S. 460–461.
  18. Pascal Mulattieri und Claudia Zaugg: Saane. In: Susanna Muhar, Andreas Muhar, Gregory Egger, Dominik Siegrist (Hrsg.): Flüsse der Alpen. Vielfalt in Natur und Kultur. Paul Haupt, Bern 2019, ISBN 978-3-258-08114-4, S. 460–461.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Saane – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien