Necker (Fluss)

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Necker
Necker bei Oberhelfenschwil

Necker bei Oberhelfenschwil

Daten
Gewässerkennzahl CH: 317
Lage Kanton St. Gallen, Schweiz
Flusssystem Rhein
Abfluss über Thur → Rhein → Nordsee
Quelle In der Nähe des Ofenlochs
47° 15′ 17″ N, 9° 16′ 41″ O
Quellhöhe ca 1290 m ü. M.
Mündung bei Lütisburg in die ThurKoordinaten: 47° 23′ 29″ N, 9° 4′ 52″ O; CH1903: 724002 / 250249
47° 23′ 29″ N, 9° 4′ 52″ O
Mündungshöhe 548 m ü. M.
Höhenunterschied 742 m
Länge 32 km[1]

Der Necker ist ein 32 km langer Fluss der Voralpen im östlichen Teil des Toggenburgs und rechter Nebenfluss der Thur. Er entspringt in der Nähe des Ofenlochs, fliesst zunächst durch eine abgelegene, tief eingeschnittene, wildromantische Waldschlucht und mündet schliesslich bei Lütisburg in die Thur. Der Necker und sein Tal sind Namenspatron der am 1. Januar 2009 aus der Fusion von Brunnadern, St. Peterzell und Mogelsberg entstandenen neuen Gemeinde Neckertal.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Necker ist keltischen Ursprungs und bedeutet heftiger, böser, schneller Fluss. Er stammt dem ureuropäischen Wort nik ab, welches losstürmen bedeutet. Die Entwicklung des Namens beginnt zu vorchristlicher Zeit mit der Bezeichnung Nikros, welche über Nicarus und Neccarus zu Necker wurde. Eine nahezu gleiche Namensentwicklung hat der süddeutsche Rheinnebenfluss Neckar.[2][3][4][5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Necker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Auswertungen zum Gewässernetz. BAFU, Dezember 2013, abgerufen am 9. August 2017 (XLSX, Auflistung Fliessgewässer der Schweiz >30km).
  2. Albrecht Greule. Ortsnamenforschung in Südwestdeutschland. Die Flußnamen Württembergs: Ergebnisse und Probleme ihrer Erforschung. S. 61 (PDF; 430 kB)
  3. Albrecht Greule. Vor- und frühgermanische Flußnamen am Oberrhein, Heidelberg 1973, S. 141–143. ISBN 3-533-02294-3
  4. Werner Besch, Anne Betten, Oskar Reichmann, Stefan Sonderegger (Hrsg.): Sprachgeschichte. Ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung, Band 4., 2. Aufl., Berlin / New York 2004. S. 3463.
  5. Ergänzende Informationen zum Namen auf TÜpedia.