Citroën Typ C

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Citroën
Citroën Typ C
Citroën Typ C
Typ C
Produktionszeitraum: 1922–1926
Klasse: Kleinwagen
Karosserieversionen: Phaeton
Motoren: Ottomotor:
0,86 Liter (8,1 kW)
Länge: 3200 mm
Breite: 1400 mm
Höhe: 1550 mm
Radstand: 2230–2330 mm
Leergewicht: 540–590 kg
Vorgängermodell Citroën Typ A

Der Citroën Typ C, auch bekannt als Citroën 5 HP bzw. Citroën 5 CV, ist ein 1922 vorgestellter Kleinwagen des französischen Autoherstellers Citroën. Rund 80.000 Fahrzeuge dieses Typs wurden zwischen 1922 und 1926 gebaut.[1][2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Citroën Typ C wurde 1921 in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt und ein Jahr später auf den Markt gebracht. Maßgeblicher Konstrukteur des Modells war Edmond Moyet.[3] Der Citroën Typ C Torpedo hatte nur eine Tür, die auf der Beifahrerseite lag, während auf der Seite des Fahrers das Ersatzrad platziert war.

Der Typ C wurde nur in Gelb geliefert. Das Fahrzeug hatte einen 4-Zylinder-Motor mit einem Hubraum von 856 cm³ und einer Leistung von bis zu 11 PS, die das Auto auf eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h brachte. 1923 wurde der Typ C durch den Typ C2 ersetzt, der seinerseits ein Jahr später von dem Typ C3 abgelöst wurde. Ab 1923 gab es den Typ C auch als Cabrio. Der Typ C3 wurde bis Ende 1926 produziert.

Der Opel 4 PS ist ein Plagiat des Typ C. Vorwürfe des geistigen Diebstahls wurden mit dem Verweis auf den unterschiedlichen Kühlergrill zurückgewiesen. Sichtbarer Unterschied war die Farbe: Citroën lieferte den Typ C nur in Gelb aus, Opel nur in Grün.

Im Automobilmuseum Aspang in Aspang-Markt in Niederösterreich befinden sich zum Vergleich ein Citroën aus dem Jahr 1922 und ein Opel aus dem Jahr 1927.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Citroën Typ C – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Citroën 5 HP Type C
  2. Daten zu Citroën
  3. Enzyklopädie des Automobils. Weltbild Verlag, Augsburg 1995, ISBN 3-89350-534-2, S. 112.