Citroën C4

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Citroën C4
Produktionszeitraum: 2004–2018
Klasse: Kompaktklasse
Karosserieversionen: Kombilimousine, Kombicoupé, Limousine
Vorgängermodell: Citroën Xsara
Nachfolgemodell: Citroën C4 Cactus

Der Citroën C4 ist ein seit zwischen Herbst 2004 und Frühjahr 2018 angebotener Pkw von Citroën. Er wurde im PSA-Werk Mülhausen gebaut.

Von 1928 bis 1932 stellte Citroën ebenfalls Pkw mit der Bezeichnung C4 her.

C4 (Typ L, 2004–2010)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Generation
Citroën C4 (2004–2008)

Citroën C4 (2004–2008)

Produktionszeitraum: 2004–2010
Karosserieversionen: Kombilimousine, Kombicoupé, Limousine
Motoren: Ottomotoren:
1,4–2,0 Liter
(65–130 kW)
Dieselmotoren:
1,6–2,0 Liter
(66–103 kW)
Länge: 4260–4770 mm
Breite: 1769–1773 mm
Höhe: 1456 mm
Radstand: 2608–2708 mm
Leergewicht: 1257 kg
Sterne im Euro-NCAP-Crashtest[1] 5 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest

Der von Donato Coco als dreitüriges Kombicoupé und als fünftürige Limousine entworfene Nachfolger des Citroën Xsara basiert auf dem Peugeot 307.

Modelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Limousine und Coupé mit den Ausstattungen (Stand Nov. 2008):
    • Advance (Basismodell – nur mit 65-kW-Ottomotor)
    • Style (Bezeichnung beim Coupé: VTR)
    • VTR Plus
    • Confort
    • Exclusive (Bezeichnung beim Coupé: VTS)
  • Citroën C4 Picasso
    • Als C4 Picasso ein fünfsitziger Kompaktvan mit fünf Türen; wurde auf dem Genfer Autosalon 2007 vorgestellt.
    • Als C4 Grand Picasso ein Kompaktvan mit fünf Türen der als Fünf- oder Siebensitzer angeboten wird; vor dem Genfer Autosalon 2007 noch als Citroën C4 Picasso (also ohne „Grand“) bezeichnet.

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • feststehende Lenkradnabe
  • digitaler Tacho/Multifunktionsdisplay mittig auf der Konsole
  • digitale Drehzahlanzeige auf der Lenkradnabe (bis November 2008)
  • Innenraum-Parfümspender
  • CAN-Bus

Modellpflege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem seit dem Verkaufsstart im Herbst 2004 weltweit über 900.000 Modelle des C4 verkauft worden waren, stellte Citroën am 26. August 2008 auf der International Motor Show Moskau eine überarbeitete Version vor, die im November desselben Jahres in den Handel kam. Neben geringfügigen äußeren Veränderungen wurden vor allem die Motoren modernisiert.

Optisch auffällig war der neue Frontstoßfänger, der einen größeren Lufteinlass im Stil der anderen Citroën-Modelle aufweist. Der Doppelwinkel auf der Motorhaube wurde zudem stärker betont und an den Stoßleisten und Nebelscheinwerfern gab es mehr Chrom. Durch die Überarbeitung wuchs der C4 um 15 Millimeter und die Coupé-Versionen erhielten Klarglasrückleuchten. Außerdem standen jeweils drei neue Außenlackierungen und Leichtmetallräder zur Verfügung. Im Innenraum kamen ebenfalls neue Farben und Materialien zum Einsatz. Das digitale Zentralinstrument wurde um einen Drehzahlmesser ergänzt. Eine weitere Neuerung war das Navigationssystem „MyWay“ mit integrierter Bluetooth-Schnittstelle und AUX-Anschluss für portable Musikgeräte.

Der renovierte C4 erhielt zwei neue in Kooperation mit BMW entwickelte Ottomotoren, die auch im Mini oder im Peugeot 207/308 eingesetzt werden. Der VTi 120 mit 88 kW ersetzte den 1.6 16V mit 80 kW. Eine variable Ventilsteuerung soll den Verbrauch auf 6,7 Liter pro 100 km senken. Die Kraft wird über ein Fünfgangschaltgetriebe oder (nur in der Limousine) eine Vierstufenautomatik an die Antriebsräder übertragen. Außerdem wurde der 2.0 16V mit 103 kW vom direkteinspritzenden und turbogeladenen THP 150 mit 110 kW und manuellem Sechsganggetriebe abgelöst. Als THP 140 mit 103 kW war die Limousine auch mit einer Vierstufenautomatik erhältlich.

Die Dieselmotoren wurden ebenfalls überarbeitet: Der HDI 140 FAP leistete statt 100 kW nun 103 kW und erreichte die Euro-5-Norm. Der Verbrauch der kleineren Diesel wurde auf 4,4 Liter/100 km gesenkt. Dies entspricht einem CO2-Ausstoß von unter 120 g/km.[2]

Motoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modell Hubraum Leistung Drehmoment Bauzeit Bemerkung
Ottomotoren
1.4 16V 1360 cm³ 65 kW (88 PS) bei 5250/min 133 Nm bei 3250/min 08/2004–08/2010
1.6 16V 1587 cm³ 80 kW (109 PS) bei 5800/min 147 Nm bei 4000/min 08/2004–07/2008
1.6 16V VTi 1598 cm³ 88 kW (120 PS) bei 6000/min 160 Nm bei 4250/min 08/2008–08/2010 (Variable valve lift and Timing injection)
1.6 16V THP 1598 cm³ 103 kW (140 PS) bei 5800/min 240 Nm bei 1400–3500/min 08/2008–11/2009 nur als 4-Stufen-Automatik
1.6 16V THP 1598 cm³ 110 kW (150 PS) bei 5800/min 240 Nm bei 1400–4000/min 08/2008–08/2010 (Turbo High Pressure)
2.0 16V 1997 cm³ 100 kW (136 PS) bei 6000/min 190 Nm bei 4100/min 08/2004–11/2005
2.0 16V 1997 cm³ 103 kW (140 PS) bei 6000/min 200 Nm bei 4000/min 11/2005–07/2008 als VTR und VTS
2.0 16V 1997 cm³ 130 kW (177 PS) bei 7000/min 202 Nm bei 4750/min 08/2004–07/2008 nur im Dreitürer als VTS
Dieselmotoren
1.6 HDi 1560 cm³ 66 kW (90 PS) bei 4000/min 215 Nm bei 1750/min 08/2004–11/2009
1.6 HDi (FAP) 1560 cm³ 80 kW (109 PS) bei 4000/min 240 Nm bei 1750/min 08/2004–08/2010
2.0 HDi (FAP) 1997 cm³ 100 kW (136 PS) bei 4000/min 320 Nm bei 2000/min 08/2004–11/2009 ab 08/2008 nur noch als 6-Stufen-Automatik
2.0 HDi (FAP) 1997 cm³ 103 kW (140 PS) bei 4000/min 320 Nm bei 2000/min 08/2008–08/2010
  • Alle Motoren sind Vierzylinder in Reihenbauart
  • Alle Dieselmotoren (außer die Variante mit 90 PS) haben serienmäßig einen Partikelfilter

C-Triomphe (2006–2010)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

C-Triomphe

Auf dem Automobilsalon 2006 in Genf wurde eine Stufenheckvariante des C4 für den chinesischen Markt gezeigt, das dort als C-Triomphe verkauft wurde.

Im Gegensatz zum deutschsprachigen Raum sind Stufenhecklimousinen in Asien äußerst beliebt. Der C-Triomphe ist wesentlich länger als die Schrägheckversion (Länge 4802 mm, Radstand 2710 mm) und wurde von Dongfeng Peugeot-Citroën Automobile in China ab Mitte 2006 bis 2010 produziert. 2007 wurde das Modell in Südamerika als Citroën C4 Pallas eingeführt. Bereits 2009 wurde der Citroën C-Elysée als modernerer Nachfolger des C-Triomphe vorgestellt und 2010 Produktion und Verkauf des C-Triomphe eingestellt.

C4 Pallas (2007–2013)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

C4 Pallas

Der C4 Pallas war ein Schwestermodell des C-Triomphe und wurde von 2007 bis 2013 in Argentinien für den südamerikanischen Markt gebaut. Zeitweilig wurde er auch in Spanien angeboten. Der Citroën C4 Lounge / C4L wurde das Nachfolgemodell.

C-Quatre (2009–2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

C-Quatre

Der Citroën C-Quatre ist eine weitere Stufenheckversion des C4, die auf der Shanghai Motor Show 2009 erstmals gezeigt wurde. Er wurde seit Ende 2009 ausschließlich in China und nur mit den älteren 1,6- und 2-Liter-Ottomotoren als modernerer Nachfolger des Citroën C-Triomphe angeboten. Gegenüber dem C-Triomphe ist der C-Quatre etwas kleiner (Länge 4588 mm, Radstand 2610 mm) aber günstiger und modischer gestaltet.

C4 HybrideHDi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

C4 HybrideHDi

Mit einer serienreifen Studie zeigte Citroën den C4-HybrideHDi-Motor, der mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,4 l und einem CO2-Ausstoß von 90 Gramm pro Kilometer die Werte eines 3-Liter-Autos erreicht. Es handelt sich dabei um die Kombination eines 1,6-l-HDi-Dieselmotors mit einem automatisierten 6-Gang-Getriebe und einem Elektromotor, der gleichzeitig als Starter dient. Der Dieselmotor verfügt über einen Partikelfilter. Eine Markteinführung wurde beschlossen, der Termin der Einführung hingegen nicht. Gleiches galt für den Peugeot 307 Hybrid HDi.

Werbespot: Der tanzende Roboter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den C4 wurde mit mehreren TV-Werbespots mit einem gigantischen tanzenden Roboter geworben, in den sich der C4 verwandelt. Die Reklame stammt von einer kanadischen Werbeagentur und entstand auf einem Hochhausdach in Vancouver. Ein anderer Spot zeigt den C4-Roboter beim Eislaufen auf einem zugefrorenen See.

C4 (Typ N, 2010–2018)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2. Generation
Citroën C4 Tendance (2010–2015)

Citroën C4 Tendance (2010–2015)

Produktionszeitraum: 2010–2018
Karosserieversionen: Kombilimousine, Limousine
Motoren: Ottomotoren:
1,2–1,6 Liter
(70–115 kW)
Dieselmotoren:
1,6–2,0 Liter
(68–110 kW)
Länge: 4329 mm
Breite: 1789 mm
Höhe: 1489–1523 mm
Radstand: 2608 mm
Leergewicht: 1275–1395 kg

Der Citroën C4 der zweiten Generation wurde auf der Mondial de l’Automobile in Paris vorgestellt und im Oktober 2010 in den Markt eingeführt. Diese Generation wurde nur als Schräghecklimousine mit fünf Türen gebaut. Das dreitürige Coupé wurde ab Mai 2011 durch den Citroën DS4 ersetzt. Im Frühjahr wurde die Produktion des C4 eingestellt. Nachfolger ist der C4 Cactus.

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu der serienmäßigen Ausstattung des neuen Modells gehörte ein Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Auf Wunsch gab es ein System für elektronische Notrufe und einen Assistenten zur Überwachung des toten Winkels, eine Einparkhilfe sowie eine Automatik zur Steuerung von Beleuchtung und Scheibenwischern.

Ausstattungslinien Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heckansicht
  • Attraction (Grundausstattung; u. a. 15-Zoll-Stahlfelgen, Klimaanlage, sechs Airbags)
  • Tendance (mittlere Ausstattung; u. a. 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Chromleisten unter den Seitenfenstern, schwarz lackierter Heckspoiler, getönte Seiten- und Heckscheibe)
  • Exclusive (höchste Ausstattung; u. a. 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Teillederausstattung und Massagesitze vorne)

Für einen geringen Verbrauch wurde beim e-HDi 110 EGS6 Airdream ein Stopp-Start-System eingesetzt, das den Motor bereits bei einer Geschwindigkeit von weniger als 8 km/h abschaltet, statt wie sonst üblich erst beim Stillstand des Fahrzeugs. Die Preise begannen bei 15.950 €.[3][4]

Sterne im Euro-NCAP-Crashtest[5] 5 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest

Modellpflege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Citroën C4 (2015–2018)

Im Januar 2015 wurde der C4 einem Facelift unterzogen.[6]

Zu den Modellpflegemaßnahmen am Kompaktwagen gehörten neue LED-Tagfahrlichter an der Front und geänderte Rückleuchten mit 3D-Effekt. Dazu ergänzten zwei neue Grau-Farbtöne die Lackpalette, 17"-Leichtmetallfelgen im „Miami“-Design rundeten die Optik ab. Im Cockpit hielt optional ein zentraler neuer 7"-Touchscreen Einzug, mit dem sich Navigationssystem, Medienfunktionen, Telefon und Einstellungen der Fahrzeugparamenter bedienen lassen. Außerdem boten die Franzosen neue Sitzbezüge an. Auch neu für das Modelljahr 2015 waren neue technische Features wie ein Keyless-System, mit dem sich das Auto schlüssellos starten lässt.

Zudem wurde das Motorenangebot überarbeitet. Ein neuer Ottomotor mit 81 kW (110 PS) sowie zwei neue Dieselmotoren mit 73 kW (99 PS) und 88 kW (120 PS) ergänzten das Angebot, wodurch bei den Selbstzündern die Versionen HDi 90, HDi 115 sowie e-HDi 115 abgelöst wurden.

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt wurden sechs Motoren angeboten, darunter drei Otto- und drei Dieselmotoren.

Der 1,4-Liter-Saugmotor leistet 70 kW (95 PS) und erreicht ein maximales Drehmoment von 136 Nm. Er war nur mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe lieferbar und kommt so auf einen Verbrauch von 6,1 l Super per 100 km. Ein weiterer Saugmotor ist der VTi 120 mit 88 kW (120 PS). Serienmäßig wird die Kraft an die Vorderräder über ein Fünfgangschaltgetriebe übertragen, auf Wunsch stand eine Vierstufenautomatik, durch die sich der Verbrauch um 0,7 l je 100 km erhöht, in der Preisliste.

Der stärkste Ottomotor leistet aus 1,6 Litern Hubraum mit Turboaufladung 115 kW (156 PS). Darüber hinaus arbeitet der Motor per Direkteinspritzung, was den Verbrauch mit 6,4 l Super niedrig hält. Die drei Dieselmotoren verfügen über eine Common-Rail-Einspritzung. Der schwächste leistet 68 kW (92 PS) aus 1,6 Litern Hubraum und verbraucht 4,2 l Diesel auf 100 km. Der HDi 110 leistete bis Ende 2012 per Softwareänderung 82 kW (112 PS) und ist im Gegensatz zum HDi 90 an ein 6-Gang-Schaltgetriebe gebunden. Letzter wird auch als e-HDi (mit Start-Stopp-Automatik) mit einem Verbrauch von 4,2 l auf 100 km angeboten.

Anfang 2013 wurde die Leistung dieses Motors leicht auf 84 kW (114 PS) gesteigert. Danach wurde dieses Modell als HDi 115 vertrieben. Als stärkster Diesel stand der 2,0 Liter große HDi 150 in der Liste. Er leistet 110 kW (150 PS) und kommt auf einen Verbrauch von knapp unter 5 l.

Ottomotoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngrößen VTi 95 VTi 120 e-THP 110 e-THP 130 THP 155 EGS61
Bauzeitraum 08/2010–12/2014 08/2010–12/2014 seit 01/2015 seit 05/2014 08/2010–12/2014
Motorkenndaten
Motortyp R4-Ottomotor R3-Ottomotor R4-Ottomotor
Gemischaufbereitung Saugrohreinspritzung Direkteinspritzung Direkteinspritzung
Motoraufladung Turbolader
Hubraum 1397 cm³ 1598 cm³ 1199 cm³ 1598 cm³
max. Leistung 70 kW (95 PS)
bei 6000/min
88 kW (120 PS)
bei 6000/min
81 kW (110 PS)
bei 5500/min
96 kW (130 PS)
bei 5500/min
115 kW (156 PS)
bei 6000/min
max. Drehmoment 136 Nm
bei 4000/min
160 Nm
bei 4250/min
205 Nm
bei 1500/min
230 Nm
bei 1750/min
240 Nm
bei 1400/min
Kraftübertragung
Antrieb, serienmäßig Vorderradantrieb
Getriebe, serienmäßig 5-Gang-Schaltgetriebe 6-Gang-Schaltgetriebe elektr. gesteuertes 6-Gang-Schaltgetriebe
Getriebe, optional 4-Stufen-Automatik 6-Stufen-Automatik
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 182 km/h 193 km/h
[188 km/h]
184 km/h 199 km/h 214 km/h
Beschleunigung,
0–100 km/h
11,9 s 10,8 s
[12,5 s]
12,3 s 11,9 s 8,7 s
Kraftstoffverbrauch
auf 100 km (kombiniert)
6,1 l Super 6,2–6,3 l Super
[6,9–7,0 l Super]
4,8–5,0 l Super 4,8 l Super 6,4 l Super
CO2-Emission
(kombiniert)
140 g/km 143–146 g/km
[159–162 g/km]
112–115 g/km 110 g/km 148 g/km
Abgasnorm nach
EU-Klassifikation
Euro 5 Euro 6 Euro 6 Euro 5
1 Das EGS6 (elektronisch gesteuertes 6-Gang-Schaltgetriebe) ist ein automatisiertes Schaltgetriebe, das ohne Kupplungspedal betätigt wird.

Dieselmotoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngrößen HDi 90 blueHDi 100 HDi 110 e-HDi 110 EGS61 Airdream HDi 115 e-HDi 115 EGS61 Airdream blueHDi 120 HDi 150 blueHDi 150
Bauzeitraum 08/2010–12/2014 01/2015–04/2018 08/2010–12/2012 01/2013–12/2014 01/2015–04/2018 08/2010–03/2015 03/2015–12/2016
Motorkenndaten
Motortyp R4-Dieselmotor
Gemischaufbereitung Common-Rail-Direkteinspritzung
Motoraufladung Turbolader
Hubraum 1560 cm³ 1997 cm³
max. Leistung 68 kW (92 PS)
bei 4000/min
73 kW (99 PS)
bei 3750/min
82 kW (112 PS)
bei 3600/min
84 kW (114 PS)
bei 3600/min
88 kW (120 PS)
bei 3500/min
110 kW (150 PS)
bei 3750/min
110 kW (150 PS)
bei 4000/min
max. Drehmoment 230 Nm
bei 1750/min
254 Nm
bei 1750/min
270 Nm
bei 1750/min
300 Nm
bei 1750/min
340 Nm
bei 2000/min
370 Nm
bei 2000/min
Kraftübertragung
Antrieb, serienmäßig Vorderradantrieb
Getriebe, serienmäßig 5-Gang-Schaltgetriebe 5-Gang-Schaltgetriebe 6-Gang-Schaltgetriebe elektr. gesteuertes 6-Gang-Schaltgetriebe 6-Gang-Schaltgetriebe elektr. gesteuertes 6-Gang-Schaltgetriebe 6-Gang-Schaltgetriebe 6-Gang-Schaltgetriebe 6-Gang-Schaltgetriebe
Getriebe, optional 6-Stufen-Automatik
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 180 km/h 177–180 km/h 190 km/h 191–197 km/h 207 km/h 207 km/h
Beschleunigung,
0–100 km/h
12,9 s 12,8–13,2 s 11,3 s 11,2 s 11,3 s 11,2 s 11,8–12,1 s 8,6 s 9,6 s
Kraftstoffverbrauch
auf 100 km (kombiniert)
4,2–4,3 l Diesel 3,3–3,8 l Diesel 4,6–4,7 l Diesel 4,2–4,4 l Diesel 4,6–4,7 l Diesel 3,8–4,5 l Diesel 3,6–3,8 l Diesel 4,9–5,0 l Diesel 3,8 l Diesel
CO2-Emission
(kombiniert)
110–113 g/km 86–98 g/km 119–122 g/km 109–114 g/km 119–122 g/km 98–117 g/km 95–100 g/km 127–130 g/km 100 g/km
Abgasnorm nach
EU-Klassifikation
Euro 5 Euro 6 Euro 5 Euro 6 Euro 5 Euro 6
1 Das EGS6 (elektronisch gesteuertes 6-Gang-Schaltgetriebe) ist ein automatisiertes Schaltgetriebe, das ohne Kupplungspedal betätigt wird.

Citroën C4 Lounge / C4 L (seit 2012)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

C4 Lounge
C4L

2012 begann die Produktion des Citroën C4 der zweiten Generation als Stufenheckmodell C4 L im PSA Werk Kaluga in Russland. Seit 2013 wird das Modell als Citroën C4 Lounge auch in El Palomar (Provinz Buenos Aires)[7] produziert als Nachfolger des C4 Pallas. Im gleichen Jahr begann auch die Produktion in Wuhan-China als Citroën C4 L.

Die Limousine ist das erste im Citroën-Designzentrum Shanghai entwickelte Fahrzeug und wurde mit dem Fokus auf zwei strategische Märkte, Eurasien und Lateinamerika, entwickelt. Im Gegensatz zum Vorgänger Pallas gibt es nun ein 6-Stufen-Automatikgetriebe (anstelle des Pallas-4-Stufen-Getriebes) mit dem Ziel, das Drehmoment besser auszunutzen und den Kraftstoffverbrauch zu senken. Darüber hinaus wurde der 1,6-Liter-Ottomotor I4 16V Turbo THP des Peugeot RCZ eingeführt, der den bisherigen 2,0-Liter-I4-16V-Ottomotor als Topmotor ersetzte.

Auch der Umfang der Sicherheitsausstattung mit Isofix-Rücksitzen, Traktionskontrolle zusätzlich zum schon bisher erhältlichen Bremsassistenten, Fahrdynamikregelung (ESP), ABS, Fahrer-Beifahrer Airbags waren nun auch Seiten- und Kopfairbags erhältlich. Ein Navigationssystem war nun ebenfalls Serienausstattung.

Jedoch spiegelt sich der geschrumpfte Längenunterschied zwischen Lounge und Pallas in der Kapazität des Kofferraums wieder. Während der Pallas 4,77 m lang war und 580 Liter Kofferraumvolumen bot, ist der C4 Lounge nur 4,62 m lang und bietet mit 450 Liter Kofferraumvolumen deutlich weniger. Dies zeigt, dass die Positionierung des Lounge im gehobenen Segment erfolgt, während die anderen Kunden des früheren Pallas mit dem Citroën C-Elysée bedient werden sollen.

Citroën C4 WRC in der Rallye-Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Citroën C4 WRC
Citroën C4 WRC mit Sébastien Loeb am Steuer und Beifahrer Daniel Elena

Seit 2007 war der Citroën C4 WRC auf Basis der ersten Generation in der Rallye-Weltmeisterschaft erfolgreich. Gesteuert von dem Elsässer Sébastien Loeb, der bereits die Weltmeisterschaft in den Jahren 2004, 2005 und 2006 im Vorgängermodell Xsara WRC gewonnen hatte, fuhr der C4 WRC gleich in seinem Debütjahr auf den ersten Rang. Auch in den Jahren 2007, 2008, 2009 und 2010 konnte sich Loeb mit Beifahrer Daniel Elena den Weltmeistertitel sichern. Der C4 WRC baut auf dem C4 VTS Coupé mit 130 kW (177 PS) auf. In der Rallye-Version leistete der Motor mit Turbo-Aufladung etwa 235 kW (320 PS).

Seit der Saison 2011 war der Citroën DS3, der unter anderem von dem inzwischen neunfachen Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb gefahren wurde, die Basis für den Citroën DS3 WRC.

Typ C-Reihe (C4 bis C6, 1928–1934)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ergebnisse des Citroën C4 beim Euro-NCAP-Crashtest
  2. Auto-News Online-Ausgabe vom 7. Juli 2008: Aufpolierter Doppelwinkel: Citroën überarbeitet den C4
  3. http://www.auto-motor-und-sport.de/fahrberichte/citroen-c4-im-fahrbericht-fahrt-im-golf-konkurrent-aus-frankreich-2779354.html
  4. http://www.autozeitung.de/auto-neuheiten/premiere-in-paris-der-neue-citroen-c4
  5. Ergebnisse des Citroën C4 beim Euro-NCAP-Crashtest
  6. Autobild: Facelift für Citroën C4
  7. Palomar: América Latina - PSA Peugeot Citroën Brasil. psa-peugeot-citroen.com.br, archiviert vom Original am 24. Oktober 2014; abgerufen am 13. August 2015. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/psa-peugeot-citroen.com.br

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Citroën C4 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien