Coupe de France 2015/16

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seit der Saison 2007/08

Der Wettbewerb um die Coupe de France in der Saison 2015/16 war die 99. Ausspielung des französischen Fußballpokals für Männermannschaften. Titelverteidiger war der Paris Saint-Germain FC.

Während die Dritt- und die Zweitligavereine ebenso wie elf Teilnehmer aus sieben der französischen überseeischen Gebiete bereits in den von den regionalen Untergliederungen des Landesverbands Fédération Française de Football (FFF) organisierten Qualifikationsrunden in den Wettbewerb eingreifen mussten – die Drittligisten in der 5., die beiden letztgenannten Gruppen in der 7. Runde –, begann für die Erstligisten – und gegebenenfalls einen unterklassigen Titelverteidiger – der Wettbewerb erst mit dem Zweiunddreißigstelfinale (Beginn des Hauptwettbewerbs). Nur in dieser Runde wurden die dafür qualifizierten 64 Vereine landesweit in vier regionale Lostöpfe à 16 Mannschaften aufgeteilt, worin jeweils annähernd gleichviele Teams gleicher Ligazugehörigkeit vertreten waren. Ab dem Sechzehntelfinale fiel auch diese Vorsortierung weg und der Wettbewerb wurde ausschließlich nach dem klassischen Pokalmodus ausgetragen: Spielpaarungen wurden ohne Setzlisten aus sämtlichen noch im Wettbewerb befindlichen Klubs ausgelost und jeweils lediglich ein Spiel ausgetragen, an dessen Ende ein Sieger feststehen musste (und sei es durch Verlängerung und Elfmeterschießen), der sich dann für die nächste Runde qualifizierte, während der Verlierer ausschied. Auch das Heimrecht wurde für jede Begegnung durch das Los ermittelt, allerdings mit der Einschränkung, dass Klubs, die gegen eine mindestens zwei Ligastufen höher spielende Elf anzutreten hatten, automatisch Heimrecht bekamen.[1]

Die unterklassigen Vereine kämpften zudem wiederum um den mit Geldpreisen verbundenen Titel als erfolgreichster Außenseiter. Dieser derzeit hauptsächlich von PMU gesponserte Nebenwettbewerb trägt die offizielle Bezeichnung Classement des Petits Poucets (auf Deutsch: „Däumlingswertung“). Als einziger Siebtligist (Division d’Honneur Régionale bzw. DHR) hatte sich die Jeunesse Sportive Saint-Jean Beaulieu aus Saint-Jean-Cap-Ferrat/Beaulieu-sur-Mer für das Zweiunddreißigstelfinale qualifizieren können; dasselbe ist mit der US Sainte-Marie aus La Réunion erneut einer Mannschaft aus Frankreichs überseeischen Besitzungen gelungen. Das Los führte dann im Sechzehntelfinale die beiden einzigen, im Wettbewerb verbliebenen Anwärter auf diesen Titel, zwei Fünftligisten, direkt zusammen; der Sieger, die US Granville, erreichte anschließend sogar die Runde der letzten acht Teilnehmer.

Zweiunddreißigstelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiele am 2. bis 4. Januar 2016. L1, L2 bzw. D3 stehen für die Zugehörigkeit zur ersten bis dritten Liga, CFA bzw. CFA2 für die beiden landesweiten Amateurligen, DH („Division d’Honneur“) für die sechste und DHR („Division d’Honneur Régionale“) für die siebte Ligenstufe.
Ergebnisse: n. V. = nach Verlängerung, i. E. = im Elfmeterschießen.

(a) Der Amateurklub hat sein Heimrecht verkauft.

Sechzehnteltelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiele am 19. bis 21., je eine Partie zwischen zwei Amateurteams am 16. bzw. 23. Januar 2016

Achtelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiele am 9. bis 11. Februar 2016

Viertelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiele am 2./3. März 2016

Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiele am 19./20. April 2016

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiel am 21. Mai 2016 im Stade de France vor 80.000 Zuschauern[2]

Aufstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paris: Salvatore SiriguMaxwell, Serge Aurier, Marquinhos, Thiago Silva (C)Kapitän der MannschaftAdrien Rabiot, Benjamin Stambouli (David Luiz, 76.), Blaise Matuidi, Angel Di MariaZlatan Ibrahimović (Layvin Kurzawa, 89.), Edinson Cavani (Lucas, 76.)
Trainer: Laurent Blanc

Marseille: Steve Mandanda (C)Kapitän der MannschaftKarim Rekik, Benjamin Mendy, Nicolas Nkoulou, Javier ManquilloMauricio Isla, Lassana Diarra, Abdelaziz Barrada (Brice Dja Djéjdé, 70.), Michy BatshuayiFlorian Thauvin (Georges-Kévin N’Koudou, 81.), Steven Fletcher (Rémy Cabella, 60.)
Trainer: José Miguel González („Michel“)

Schiedsrichter: Clément Turpin (Ligue de Bourgogne)

Tore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1:0 Matuidi (2.)
1:1 Thauvin (12.)
2:1 Ibrahimović (47., per Elfmeter)
3:1 Cavani (57.)
4:1 Ibrahimović (82.)
4:2 Batshuayi (87.)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschluss der FFF-Bundesversammlung von Anfang April 2011; diese Regelung galt allerdings nicht für Teams aus den amerikanischen und afrikanischen französischen Territorien.
  2. Endspielbericht bei France Football