Debonair (Fluggesellschaft)

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Debonair
British Aerospace 146–200 von DebonAir
IATA-Code: 2G
ICAO-Code: DEB
Rufzeichen: DEBONAIR
Gründung: 1996
Betrieb eingestellt: 1999
Sitz: Luton, Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich[1]
Heimatflughafen:

London Luton Airport

Leitung:

Franco Mancassola

Flottenstärke: 14
Ziele: international
Debonair hat den Betrieb 1999 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

Debonair war eine britische Fluggesellschaft, die vom London Luton Airport Flüge nach Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland anbot. Im Oktober 1999 wurde der Betrieb eingestellt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Debonair wurde 1996 von Franco Mancassola gegründet. Erste Flugziele waren Newcastle, Kopenhagen, Mönchengladbach, München, Barcelona und Nizza. Später stellte man die Flüge nach Newcastle und Kopenhagen ein und nahm Rom, Paris-Pontoise, Madrid und Perugia als Flugziele in den Flugplan auf. Von Beginn an versuchte das Unternehmen, eine höherwertige Variante des klassischen Billigfluges zu etablieren und bot eine Businessklasse-Version unter dem Namen ABC (kurz für „Affordable Business Class“ — dt.: „Erschwingliche Business-Klasse“) auf einigen Flugrouten an.

Im Juli 1997 ging das Unternehmen an die Börse und wurde an der EASDAQ gelistet.[2] Das Geschäftskonzept der DebonAir, Geschäftsflüge auf höherem Niveau zu Budget-Preisen anzubieten, erwies sich allerdings als nicht tragfähig, da in den 1990er Jahren mehrere Billigfluggesellschaften als Konkurrenz auftauchten. Am 1. Oktober 1999 stellte die Fluglinie daher den Betrieb aufgrund von finanziellen Problemen ein.[3] Versuche, den Konkurs abzuwenden und neue Investoren zu finden, schlugen fehl.[4]

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Debonair nutze im März 1999 eine Flotte von zwölf gebrauchten BAe 146 und ergänzte diese durch zwei Boeing 737-300.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Debonair – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Flightglobal Archive: Flight International 24 – 30 March 1999 (englisch), abgerufen am 8. April 2016
  2. Debonair float to raise pounds 25m for expansion, Independent, 27. Juni 1997 (englisch)
  3. Business: The Company File — Debonair's dream brought down to earth, BBC News, 1. Oktober 1999 (englisch)
  4. Rigas Doganis: Airline Business in the 21st Century. Routledge, London/New York 2001, S. 154 (Online bei Google Books)