FOM – Hochschule für Oekonomie und Management

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
FOM Hochschule für Oekonomie & Management
Logo
Motto Die Hochschule. Für Berufstätige.
Gründung 1993
Trägerschaft privat
Ort Aachen, Augsburg, Berlin, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt a. M., Gütersloh, Hagen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Kassel, Köln, Leipzig, Mannheim, Marl, München, Münster, Neuss, Nürnberg, Siegen, Stuttgart, Wesel, Wuppertal (Mai 2017)[1]
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Land Deutschland
Leitung Burghard Hermeier (Rektor), Harald Beschorner (Kanzler)
Studenten 42.500 (Mai 2017)[2]
Mitarbeiter 808 (2014)[3]
davon Professoren 350[4]
Website www.fom.de

Die FOM Hochschule (kurz: FOM, früher Fachhochschule für Oekonomie und Management) ist eine private, staatlich anerkannte Hochschule[5] mit Hauptsitz in Essen, die hauptsächlich betriebswirtschaftliche und ingenieurwissenschaftliche sowie gesundheitswissenschaftliche und sozialwirtschaftliche Studiengänge für Berufstätige und Auszubildende anbietet. Die FOM bezeichnet sich selbst als größte private Hochschule in Deutschland.[6] Träger ist die FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige Gesellschaft mbH.

Geschichte

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

1990 ergriffen Essener Unternehmens- und Wirtschaftsverbände die Initiative, eine private Fachhochschule für Berufstätige und Auszubildende zu gründen. Am 18. September 1993 erhielt die Fachhochschule für Oekonomie & Management die staatliche Anerkennung für den Lehrbetrieb, der zum Wintersemester 1994/95 mit 149 Erstsemestern im Studiengang Diplom-Kaufmann (FH) im Hörsaal-Zentrum des Opti-Gewerbeparks begann.[7] Zum Wintersemester 2001/02 führte die FOM in Berlin, Essen und Frankfurt die Abschlüsse Bachelor of International Management, Bachelor of IT-Engineering und Master of Business Administration ein. Im September 2005 bot die FOM erstmals in Kooperation mit der Fachhochschule Bochum Ingenieur-Studiengänge an, um Tagesstudiengänge dieser öffentlichen Hochschulen für Berufstätige in Köln, Bochum und Dortmund zugänglich zu machen.[8] Am 13. Januar 2010 wurde die Fachhochschule für Oekonomie und Management in FOM Hochschule für Oekonomie und Management umbenannt. Seit dem Wintersemester 2009/10 ist die FOM Hochschule Mitglied im Erasmus-Programm. Im Januar 2012 wurde die FOM Hochschule von der FIBAA systemakkreditiert.[9] Seit März 2013 ist die FOM Hochschule Mitglied im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.[10]

Organisation

Die Bildungseinrichtung befindet sich ebenso wie die Hessische Berufsakademie, die eufom Business School[11] und eine Reihe von Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien in Trägerschaft der Essener Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft (BCW).

Die wissenschaftliche Leitung besteht aus einem fünfköpfigen akademischen Rektorat, für die einzelnen Fachgebiete gibt es derzeit neun Dekane. Daneben wird die Hochschule von einem Beirat der Senatoren beraten. In den Studienorten sind regionale Studienleiter vor Ort tätig. Inhaltliche Ansprechpartner sind neben den Dozenten auch die jeweiligen bundesweit zuständigen Modulleiter.[12] Durch die Aufteilung in Module soll ein möglichst einheitlich strukturiertes und hinsichtlich der Qualifikation vergleichbares Studienangebot gewährleistet werden. Insgesamt sind 1500 Personen als Dozenten tätig.

Standorte

Deutschland/Europa

Insgesamt gibt es in Deutschland 29 Hochschulzentren[13], an denen – zum Teil in Kooperation mit anderen Hochschulen – viele der Studiengänge belegt werden können: Aachen, Augsburg, Berlin, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Gütersloh, Hagen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe[14], Kassel, Köln, Leipzig, Mannheim, Marl, München, Münster, Neuss, Nürnberg, Siegen, Stuttgart, Wesel und Wuppertal.

China

Seit 2003 führte die Hochschule an zwei Standorten in China den deutschsprachigen Studiengang zum Diplom-Kaufmann (FH) durch. Das erste Studienzentrum lag in Langfang bei Peking und war ein Kooperationsprojekt mit der Shanxi University of Finance & Economics (SUFE). Inzwischen findet die Ausbildung zum Bachelor of Business Administration auf dem Campus der SUFE in Taiyuan statt.

Das zweite Studienzentrum nahm im September 2004 in Taian (Provinz Shandong) seinen Betrieb in Kooperation mit der Shandong Agricultural University (SDAU) auf. Auch an diesem Standort werden chinesische Studenten in einem gemeinsamen Studiengang auf den Abschluss Bachelor of Business Administration vorbereitet.

Im Jahr 2013 sind die FOM Chinaprogramme an die FOM German-Sino School of Business & Technology gebündelt. Zur Zeit sind rund 2.000 chinesische Studierenden an der German-Sino School eingeschrieben. Mehr als 4.000 Absolventen sind nun im deutsch- und chinesischen Wirtschaftsumfeld tätig.

Studienangebot

Das Studium ist ähnlich strukturiert wie an staatlichen Hochschulen, das heißt, es wird eine Einteilung in Semester vorgenommen. Das Studium orientiert sich an den Vorgaben des Bologna-Prozesses, so dass sowohl für Lehrende als auch für Studierende eine starke Strukturierung besteht. Vorlesungen finden in Präsenzform statt. Um die Zielgruppe der Berufstätigen erreichen zu können, finden die meisten Veranstaltungen unter der Woche abends und am Samstag statt. Je nach Studienort und Bedarf werden einzelne Studiengänge aber auch in Form eines Tagesstudiums (zwei Wochentage, ganztägig) angeboten.[15]

Studiengänge

Für Berufstätige dauert das Bachelor-Studium an der FOM Hochschule sieben Semester. Die Bachelor-Studiengänge wurden im Sommer 2006 von der FIBAA akkreditiert.[16]

Für Berufstätige dauert das Master-Studium an der FOM Hochschule je nach Studiengang vier-fünf Semester. Gegenwärtig sind hier rund 3.000 Studenten eingeschrieben. Die Master-Studiengänge Wirtschaftsrecht, Management (mit Spezialisierungen) und Business Administration wurden 2006 bzw. 2007 im Wesentlichen mit den Mindestanforderungen von der FIBAA akkreditiert.[17][18][19]

Die Studiengänge sind in sogenannten Hochschulbereichen organisiert:[20]

  • Hochschulbereich Wirtschaft & Management
  • Hochschulbereich Wirtschaft & Psychologie
  • Hochschulbereich Wirtschaft & Recht
  • Hochschulbereich Gesundheit & Soziales
  • Hochschulbereich IT Management
  • Hochschulbereich Ingenieurwesen
  • Hochschulbereich Offene Hochschule
  • Hochschulbereich Duales Studium

Forschung

Im Zeitraum von Juli 2013 bis Juni 2014 hatte die Hochschule einen Forschungsetat von 4,6 Millionen Euro. Daraus wurden 55 Professoren und 30 wissenschaftliche Mitarbeiter gefördert.[21]

Wissenschaftliche Einrichtungen und Institute

Die Hochschule unterhält insgesamt 10 Forschungsinstitute[22] und 11 „KompetenzCentren“[23]:

Logo des Instituts für Logistik und Dienstleistungsmanagement (ild)
  • Institute for Strategic Finance (isf)
  • Institut für Arbeit & Personal (iap)
  • Institut für Empirie & Statistik (ifes)
  • Institut für Gesundheit & Soziales (ifgs)
  • Institut für IT-Management & Digitalisierung (ifid)[24]
  • Institut für Public Management (ifpm)
  • Institut für Logistik- & Dienstleistungsmanagement (ild)
  • Institut für Personal- & Organisationsforschung (ipo)
  • Institut für Wirtschaftspsychologie (iwp)
  • Institute of Management & Information Systems (mis)
  • KompetenzCentrum für Corporate Social Responsibility (KCC)
  • KompetenzCentrum für Hochschuldidaktik (KCD)
  • KompetenzCentrum für Entrepreneurship & Mittelstand (KCE)
  • KompetenzCentrum für Management im Gesundheits- und Sozialwesen (KCG)
  • KompetenzCentrum für interdisziplinäre Wirtschaftsforschung & Verhaltensoekonomie (KCI)
  • KompetenzCentrum für Marketing- und Medienwirtschaft (KCM)
  • KompetenzCentrum für industrielle Entwicklung & Qualifikation (KCQ)
  • KompetenzCentrum für Technologie- & Innovationsmanagement (KCT)
  • KompetenzCentrum für Unternehmensführung & Corporate Governance (KCU)
  • KompetenzCentrum für Vertriebsmanagement (KCV)
  • KompetenzCentrum für Wirtschaftsrecht (KCW)

Institute for Strategic Finance

Seit Anfang 2015 „firmiert“ das frühere Deutsche Institut für Portfoliostrategien (dips) als Institute for Strategic Finance (isf). Das isf wird von Eric Frère und Joachim Rojahn geleitet.[25]

Das Institut konzentriert sich in seiner wissenschaftlichen Arbeit auf die Schwerpunkte Corporate Finance und Asset Management, Aktionärsinteressen und -rechte, Anlegerschutz und -verhalten, mittelständische Unternehmensbewertung und -nachfolge, Management von Ausfallrisiken sowie auf Risikomanagement und Nachhaltigkeit.[25]

Kooperationen

Unternehmenskooperationen

In Kooperation mit einigen Unternehmen bietet die Hochschule Abiturienten und Schulabgängern mit Fachhochschulreife die Möglichkeit, parallel zur praktischen Berufsausbildung im Unternehmen ein Hochschulstudium zu absolvieren. Kooperationspartner sind unter anderem die Commerzbank, Deutsche Bank, Frankfurter Sparkasse, Santander Consumer Bank, WGZ BANK, Peek und Cloppenburg KG Düsseldorf, Deutsche Telekom, Evonik, Bertelsmann, Siemens, RWE, Deutsche Bahn und Hochtief.

Nationale Hochschulkooperationen

Internationale Hochschulkooperationen

Die Hochschule unterhält derzeit folgende internationale Hochschulkooperationen:[26][27]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. FOM: Hochschulzentren der FOM Hochschule für Oekonomie & Management, Essen
  2. FOM: Die Chronik der FOM Hochschule für Oekonomie & Management, Essen
  3. Statistisches Bundesamt: Private Hochschulen 2014. (PDF)
  4. Neue Professoren am Hochschulzentrum Essen – März – 2016 – FOM Hochschule – Studium neben dem Beruf
  5. FOM Hochschule für Oekonomie & Management – Staatlich anerkannte Hochschule für Berufstätige Das Bildungs- und Studenten-Portal (fh-rpl.de)
  6. FOM – Aktuelles
  7. Chronik der FOM
  8. fom.de
  9. FOM als erste private Hochschule Deutschlands systemakkreditiert
  10. fom.de
  11. eufom European University for Economics & Management gemeinnützige Gesellschaft mbH: Die eufom Business School als Teil der FOM. Abgerufen am 23. Mai 2017.
  12. fom.de
  13. FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige Gesellschaft mbH: Die bundesweiten Hochschulzentren der FOM Hochschule. Abgerufen am 23. Mai 2017.
  14. FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige Gesellschaft mbH: Bachelor und Master Studium an der FOM in Karlsruhe. Abgerufen am 23. Mai 2017.
  15. fom.de
  16. Akkreditierung des Bachelors in Wirtschaftsinformatik durch die FIBAA (PDF)
  17. Akkreditierung MBA (PDF)
  18. Akkreditierung Wirtschaftsrecht (PDF)
  19. Akkreditierung Management (PDF)
  20. fom.de
  21. FOM Forschungsbericht 2014
  22. FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige Gesellschaft mbH: Die Forschungsinstitute der FOM Hochschule. Abgerufen am 23. Mai 2017.
  23. FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige Gesellschaft mbH: Die KompetenzCentren der FOM Hochschule. Abgerufen am 23. Mai 2017.
  24. FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige Gesellschaft mbH: ifid Institut für IT-Management & Digitalisierung. Abgerufen am 23. Mai 2017.
  25. a b Von dips zu isf: Institute for Strategic Finance bündelt die finanzwirtschaftliche Forschung der FOM Hochschule
  26. china.fom.de
  27. fom.de

Koordinaten: 51° 26′ 54″ N, 7° 0′ 44″ O