Laatzen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Laatzen
Laatzen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Laatzen hervorgehoben

Koordinaten: 52° 18′ N, 9° 49′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Region Hannover
Höhe: 68 m ü. NHN
Fläche: 34,06 km2
Einwohner: 41.422 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 1216 Einwohner je km2
Postleitzahl: 30880
Vorwahlen: 0511, 05102
Kfz-Kennzeichen: H
Gemeindeschlüssel: 03 2 41 009
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 13
30880 Laatzen
Website: www.laatzen.de
Bürgermeister: Jürgen Köhne (CDU)
Lage der Stadt Laatzen in der Region Hannover
Region HannoverNiedersachsenWedemarkBurgwedelNeustadt am RübenbergeBurgdorfUetzeLehrteIsernhagenLangenhagenGarbsenWunstorfSeelzeBarsinghausenSehndeHannoverGehrdenLaatzenWennigsenRonnenbergHemmingenPattensenSpringeLandkreis Hameln-PyrmontLandkreis SchaumburgLandkreis Nienburg/WeserLandkreis HeidekreisLandkreis CelleLandkreis PeineLandkreis GifhornLandkreis HildesheimKarte
Über dieses Bild

Laatzen ist eine Stadt in der Region Hannover (Niedersachsen). Sie hat den Status einer selbständigen Gemeinde.[2] Sie liegt südlich der Landeshauptstadt Hannover.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laatzen liegt an der Leine. Der Fluss bildet zusammen mit der Leinemasch die westliche Grenze des Stadtgebiets. Der Übergang der Wohnbebauung zur nördlich gelegenen Landeshauptstadt Hannover ist fließend. Im Osten wird Laatzen vom Kronsberg und dem Bockmerholz (dem größten Waldgebiet in der nahen Umgebung Hannovers) begrenzt.

Stadtgliederung Laatzen (Alt-Laatzen, Laatzen-Mitte und Grasdorf in rot)

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laatzen besteht aus den folgenden Ortsteilen:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hemmingen Hannover Sehnde
Nachbargemeinden
Pattensen Sarstedt
(Landkreis Hildesheim)
Algermissen
(Landkreis Hildesheim)

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Naturschutzgebiet Alte Leine liegt westlich der Leine und zwar (bei Alt-Laatzen und Grasdorf) etwa zur Hälfte auf Laatzener Gebiet und zu etwa je einem Viertel auf Hemminger und (bei Rethen) auf Pattenser Gebiet. Das Naturschutzgebiet Leineaue zwischen Ruthe und Koldingen liegt (bei Gleidingen) etwa zu einem Viertel auf Laatzener Gebiet. Sie gehören größtenteils zum Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Leineaue zwischen Hannover und Ruthe, das, anders als die NSGs, fast überall bis an die Leine heranreicht. Ganz im Osten an der Bundesautobahn A 7 liegt ein sehr kleiner Teil des FFH-Gebietes Bockmerholz, Gaim auf Laatzener Gebiet. Am Messeschnellweg südlich des Messegeländes liegt das Landschaftsschutzgebiet Mastbrucher Holz. Das Mastbrucher Holz ist (wie das Bockmerholz in Sehnde) ein Restwald und ehemaliger Hutewald und beherbergt artenreiche Waldgesellschaften des Stieleichen-Hainbuchenwaldes mit Übergängen zum Erlen-Bruchwald in den feuchteren Bereichen bis zu frischen Buchen-Mischwäldern in den trockeneren Bereichen.[3] Außerdem befinden sich im Mastbrucher Holz Hügelgräber. Weitere Landschaftsschutzgebiete umgeben beziehungsweise überlagern die genannten Naturschutzgebiete und FFH-Gebiete. Im Süden, an der Bundesstraße B 6 bei Gleidingen liegt der Geschütze Landschaftsbestandteil Tonkuhle und Südwiese.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Laatzen wurde im Jahre 1259 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name stammt von der damals ansässigen Familie von Lathusen, die der größte Grundbesitzer im Ort war. Die Gründungssage, die in den Schulen gelehrt wird, spricht von einem Bauernstamm bzw. einer Bauernsippe der Lathen, der sich um das Jahr 800 am Leineufer niederließ.

In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts verkaufte die Familie von Lathusen ihre Rechte nach und nach an das Kloster Marienrode, das bis 1580 formell Grundbesitzer war.[5]

Am 22. Juni 1671 schenkte Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg Fürst Johann Friedrich von Braunschweig-Calenberg als Dank für die Hilfe bei der Einnahme der Stadt Braunschweig die drei Dörfer Laatzen, Wülfel und Döhren. Seit diesem Tag gehört Laatzen zum Kleinen Freien. Die Einwohner im Kleinen Freien hatten besondere Rechte. Sie durften in den Wäldern der Gegend jagen, jedoch mussten sie eine eigenständige Kompanie (Unterstellt dem Amt Koldingen) dem Calenberger Fürsten abstellen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Stadtdirektor Erich Panitz, hier sein Ehrengrab auf dem Friedhof im Heidfeld, dehnte sich Laatzen aus

Am 1. Januar 1964 schlossen sich die Gemeinden Grasdorf und Laatzen zur neuen Gemeinde Laatzen zusammen, die am 21. Juni 1968 Stadtrechte erhielt. Durch die Gebietsreform in Niedersachsen vom 1. März 1974 wurden die Gemeinden Gleidingen, Ingeln, Oesselse und Rethen/Leine mit der Stadt Laatzen zusammengeschlossen. Am 1. Januar 1981 wurden schließlich Gebietsteile der Stadt Hannover mit damals mehr als 100 Einwohnern eingegliedert.[6] Bis zum 31. Dezember 2004 gehörte Laatzen zum damaligen Regierungsbezirk Hannover, der wie alle anderen niedersächsischen Regierungsbezirke aufgelöst wurde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung von Laatzen von 1939 bis 2016
Datum Einwohner Quelle
1824 00000 1 [7]
1905 1.986 [8]
1910 2.059 [9]
1925 3.019 [8]
1933 3.198 [8]
1939 4.015 [8]
1950 5.786 [10]
1961 08.914 2 [6]
1970 12.145 3 [6]
1973 16.3700 [11]
1975 30.927 4 [12]
1980 34.748 4 [12]
1990 37.242 4 [12]
1995 37.180 4 [12]
Jahr Einwohner Quelle
1998 37.905 4 [12]
1999 38.278 4 [12]
2000 38.402 4 [12]
2001 38.965 4 [12]
2002 39.405 4 [12]
2003 39.725 4 [12]
2004 40.021 4 [12]
2005 40.075 4 [12]
2006 40.031 4 [12]
2007 40.131 4 [12]
2011 40.413 4 [12]
2016 41.389 4 [12]
2017 41.449 4 [12]
2018 41.422 4 [12]

1 51 Feuerstellen
2 Volkszählungsergebnis vom 6. Juni
3 Volkszählungsergebnis vom 27. Mai
4 jeweils zum 31. Dezember

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus Laatzen
Altes Rathaus Laatzen

Seit der Kommunalwahl am 11. September 2016 setzt sich der Stadtrat aus 40 Ratsmitgliedern (14 Frauen und 26 Männer) zusammen.[13][14] Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 40.001 und 50.000.[15]

Stimmberechtigt im Rat ist außerdem der Bürgermeister.

Die letzte Kommunalwahl ergab direkt nach der Wahl die folgende Sitzverteilung:

Partei Stimmanteil
(in Prozent)
Sitze
(Gesamt 41)
SPD 37,50 150
CDU 33,80 140
Grüne 9,7 4
FDP 7,4 3
Die Linke 5,6 2
Gemeinschaft Freier Wähler – Laatzen 6,1 2
parteilos 1

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bürgermeister der Stadt Laatzen ist Jürgen Köhne (CDU). Seine Stellvertreter sind Ernesto Nebot Pomar (SPD), Angelika Rohde (CDU) und Gerd Apportin (Grüne).[14]

Ortsrat Laatzen (Kernort)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsrat des Kernortes Laatzen setzt sich aus 17 Abgeordneten (4 Frauen und 13 Männer) zusammen.[16]

  • SPD: 7 Sitze
  • CDU: 5 Sitze
  • FDP: 1 Sitz
  • Grüne: 2 Sitze
  • Die Linke: 1 Sitz
  • Gemeinschaft Freier Wähler: 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl 11. September 2016)

Ortsbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsbürgermeister des Kernortes Laatzen ist Bernd Stuckenberg (SPD). Seine Stellvertreter sind Siegfried Guder (CDU) und Ralf Wetzel (Die Linke).[16]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Entwurf des Kommunalwappens von Laatzen ist von unbekannter Herkunft.

  • Die Genehmigung des Wappens wurde durch den Oberpräsidenten der Provinz Hannover in den Jahren 1930/31 erteilt.[17]
  • Die am 1. März 1974 durch Gesetz neugebildete Stadt Laatzen hat das Wappen der bisherigen Stadt Laatzen übernommen, das vom Regierungspräsidenten in Hannover am 30. April 1974 genehmigt wurde.[17]
Wappen von Laatzen
Blasonierung: „Im geteilten Schild oben auf rotem Grund ein wachsender, goldener Löwe und unten auf Grün ein silberner Wellenbalken.“[17]
Wappenbegründung: Bei der Wappengestaltung der oberen Schildhälfte ist man davon ausgegangen, dass der heutige Ortsteil Laatzen der gleichnamigen Stadt zusammen mit den jetzigen hannoverschen Stadtteilen Wülfel und Döhren zum sogenannten „Kleinen Freien“ gehörte, dem alten Gerichtsverband der drei damals selbständigen Gemeinden. Dieses Gebiet bildete seinerseits einen Teil der sogenannten „Großen Grafschaft“ und ging 1248 von den Grafen von Lauenrode auf die Welfen über. Beide Geschlechter, die Grafen von Lauenrode und die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, führen einen steigenden Löwen im Wappen. Da die Herrschaft der Lauenroder Grafen im Kleinen Freien bereits 1248 endete, ist bei der Wappengestaltung sicherlich an den welfischen Löwen gedacht worden. Der silberne Wellenbalken auf grünem Untergrund in der unteren Schildhälfte soll die Lage Laatzens an der in grüne Wiesen eingebetteten Leine versinnbildlichen.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Laatzen unterhält mit drei Städten und Gemeinden eine Städtepartnerschaft:[18]

Seit 1990 besteht darüber hinaus mit der Stadt Guben in Brandenburg eine Städtefreundschaft, aus der heraus die Städtepartnerschaft mit Gubin zunächst vorbereitet und seit 1991 gepflegt wird. Guben liegt gegenüber der Stadt Gubin am westlichen Ufer der Lausitzer Neiße.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Region Hannover ist seit der Reformation protestantisch geprägt.

Konfessionsstatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. Juni 2018 waren 31,7 % der Einwohner evangelisch-lutherisch und 13,6 % römisch-katholisch. 55,3 % gehörten anderen Konfessionen oder Religionsgemeinschaften an oder waren konfessionslos.[19]

Christentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kath. Kirche in Alt-Laatzen

Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Laatzen-Springe hat seinen Sitz in Pattensen, er gehört zur Landeskirche Hannovers. Zu ihm gehören in Laatzen die Immanuelkirche in Alt-Laatzen, die St.-Gertruden-Kirche in Gleidingen, die St.-Marien-Kirche in Grasdorf, das Gemeindezentrum „DIE ARCHE“ der Thomas-Kirchengemeinde in Laatzen-Mitte und die St.-Petri-Kirche in Rethen. Die St.-Nicolai-Kirche in Oesselse gehört zur Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde Sarstedt-Land im Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt.

Laatzen ist Sitz der katholischen Pfarrgemeinde St. Oliver des Bistums Hildesheim. Zu ihr gehören die Kirchen St. Oliver in Laatzen-Mitte, St. Mathilde in Alt-Laatzen und St. Josef in Gleidingen. St. Mathilde wurde 1938 erbaut und bei Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg am 22. September 1943, am 11. April 1944 und am 14. März 1945 erheblich beschädigt.[20]

Das Gotteshaus „Sveti Spas“ der mazedonisch-orthodoxen Gemeinde wurde 2012 im ehemaligen Kirchenkontaktzentrum der Thomasgemeinde am Kiefernweg eingeweiht.

Weiterhin existieren drei Freikirchen in Laatzen: der russischsprachigen Brüdergemeinde, die sich in den Räumen der ev.-luth. Thomasgemeinde trifft, der im Jahr 2011 gegründeten Christus-Gemeinde Laatzen e. V. sowie der Internationalen Christengemeinde.

Sonstige Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1938 befand sich in der Ortschaft Gleidingen eine Synagoge, die am 9. November 1938 zerstört wurde. Ein jüdischer Friedhof befindet sich heute noch am Ortsrand von Gleidingen.

Eine Moschee der islamischen Gemeinschaft Millî Görüş befindet sich seit 2010 in Grasdorf.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natur und Naherholung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Südliche Leineaue ist ein Teil der Leinemasch und Naherholungsraum sowie Rückzugsgebiet für bedrohte Tier- und Pflanzenarten und Rastplatz für zahlreiche Zugvögel

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Luftfahrtmuseum (Luftfahrtgeschichte im Wandel der Technik von 1783 bis 1965)

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • aquaLaatzium (Städtisches Hallen- und Freibad mit großem Sauna- und Fitnessangebot)
  • VfL Grasdorf (Größter Sportverein in Laatzen)
  • Die Wasserballer der SpVg Laatzen spielen seit mehr als einem Jahrzehnt in der 2. Liga

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Weinfest in Ingeln (auf dem Gelände des Schützenvereins Horrido Ingeln)
  • Brunnenfest in Grasdorf
  • Fest der Sinne (Park der Sinne)
  • Winzerfest Alten Rathaus in Alt-Laatzen
  • Maifeste in Rethen und Gleidingen
  • Eichstraßenfest in Alt-Laatzen (alle 2 Jahre)
  • Volks- und Schützenfeste
  • Dorffest in Ingeln-Oesselse (Ende April) [gerade Jahre = Ingeln / ungerade Jahre = Oesselse][21]

Fotogalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laatzen verfügt neben vielen gleichmäßig verteilten Grundschulen auch über Weiterführende Schulen, darunter die Albert-Einstein-Schule Laatzen, sowie Erich Kästner Oberschule und Erich Kästner Gymnasium.[22]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Laatzen ist die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover ansässig, die für den größten Teil Niedersachsens zuständig ist. An der Hildesheimer Straße befinden sich das Stadtbad aquaLaatzium sowie das KRH Klinikum Agnes Karll Laatzen des Klinikums Region Hannover. Seit 1988 baut die Firma Siemens ihre Niederlassung, die aus Hannover verlegt wurde, hier aus.[23]

Das Einkaufszentrum Leine-Center bildet den Mittelpunkt von Laatzen-Mitte und ist ein Anziehungspunkt für Kunden aus dem südlichen Bereich der Region Hannover. Mehrere Logistikunternehmen haben ihren Sitz in Laatzen. Auch das 1917 gegründete Dienstleistungsunternehmen Plural Servicepool ist hier ansässig. Als produzierendes Unternehmen ist die Aventics GmbH (Pneumatik u. ä.) mit über 700 Mitarbeitern vertreten.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Laatzen befindet sich der Bahnhof Hannover Messe/Laatzen. Regulär halten hier nur Züge der Linie S 4 der S-Bahn Hannover (Bennemühlen–Hannover Hbf–Hildesheim Hbf). Zu Großmessen wie der Cebit halten hier auch die sonst durchfahrenden Züge des Fern- und Regionalverkehrs. Der Bahnhof dient somit auch der Erschließung des hannoverschen Messegeländes. Im Stadtteil Rethen gibt es eine weitere S-Bahn-Station.

Die Stadtbahn Hannover erschließt Laatzen mit zwei Strecken in Nord-Süd-Richtung. Die Linie 1 (Langenhagen–Hannover Hbf–Laatzen–Sarstedt) führt über die Erich-Panitz-Straße durch den Stadtteil Laatzen-Mitte. Die Linie 2 (Alte Heide–Hannover Hbf–Laatzen–Rethen) erschließt über die Hildesheimer Straße den Stadtteil Grasdorf.

Die weitere Erschließung und Verbindung mit den umliegenden Gemeinden erfolgt durch mehrere Buslinien (siehe Nahverkehr in Hannover).

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Laatzen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Änderungssatzung für die Stadt Laatzen. (PDF; 218 kB) In: Webseite Stadt Laatzen. 2015, abgerufen am 30. Oktober 2019.
  3. Landschaftsschutzgebiete. In: Webseite Stadt Hannover. 23. Oktober 2019, abgerufen am 30. Oktober 2019.
  4. Geschützte Teile von Natur und Landschaft in Niedersachsen. In: Webseite Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Abgerufen am 10. Dezember 2015.
  5. Hans Winkler, Walter Dohrmann: 700 Jahre Laatzen, Landkreis Hannover. Festschrift zur 700 Jahrfeier der Gemeinde Laatzen; 1259–1959. Steppat Verlag, Hannover-Wülfel 1959 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 30. Oktober 2019]).
  6. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 197 und 218.
  7. C. H. Jansen: Statistisches Handbuch des Königreichs Hannover (= Statistische Handbücher für das Königreich Hannover). Helwing'sche Hofbuchhandlung, Celle 1824, S. 350 (Digitalisat in der Google-Buchsuche [abgerufen am 22. Oktober 2019]).
  8. a b c d Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Hannover (Siehe unter: Nr. 43). (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  9. Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Hannover. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, abgerufen am 30. Oktober 2019.
  10. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Endgültige Ergebnisse nach der Volkszählung vom 13. September 1950. Band 33. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart/Köln August 1952, S. 30, Sp. 1 (Digitalisat [PDF; 26,4 MB; abgerufen am 30. Oktober 2019] Landkreis Hannover, S. 39).
  11. Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindeverzeichnis für Niedersachsen. Gemeinden und Gemeindefreie Gebiete. Eigenverlag, Hannover 1. Januar 1973, S. 23 (Digitalisat [PDF; 21,3 MB; abgerufen am 12. September 2019] Landkreis Hannover).
  12. a b c d e f g h i j k l m n o p q r Gemeindeverzeichnis – Archiv – Regionale Gliederung – Jahresausgaben. (Alle politisch selbständigen Gemeinden im EXCEL-Format). In: Webseite Destatis. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 30. Oktober 2019.
  13. Wahlbekanntmachung. (PDF; 1,1 MB) In: Webseite Stadt Laatzen. 20. September 2016, abgerufen am 30. Oktober 2019.
  14. a b Bürgerinformationsportal – Rat der Stadt Laatzen. In: Webseite Stadt Laatzen. Abgerufen am 16. August 2017.
  15. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG); § 46 – Zahl der Abgeordneten. In: Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS). 17. Dezember 2010, abgerufen am 30. Oktober 2019.
  16. a b Bürgerinformationsportal – Ortsrat des Kernortes Laatzen. In: Webseite Stadt Laatzen. Abgerufen am 24. Oktober 2017.
  17. a b c Landkreis Hannover (Hrsg.): Wappenbuch Landkreis Hannover. Selbstverlag, Hannover 1985, S. 210–211.
  18. Städtepartnerschaften – Stadt Laatzen. In: Webseite Stadt Laatzen. Abgerufen am 16. August 2017.
  19. Katholisch in der Region Hannover. (PDF; 631 kB) Tabelle 1: Bevölkerung am Ort des Hauptwohnsitzes nach katholischer und protestantischer Religionszugehörigkeit. 30. Juni 2018, abgerufen am 5. August 2019.
  20. Hermann Seeland: Die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirchen in Hannover. In: Unsere Diözese in Vergangenheit und Gegenwart. Hannover 1952, S. 108.
  21. Astrid Köhler: Dorf feiert am Samstag auf dem Pflugplatz. In: Webseite Hannoversche Allgemeine Zeitung. 23. April 2016, abgerufen am 30. Oktober 2019.
  22. Schulen. In: Webseite Stadt Laatzen. Abgerufen am 26. März 2017.
  23. Johannes Dorndorf: Siemens zieht auf den Laatzener Festplatz. In: Webseite Hannoversche Allgemeine Zeitung. 20. Februar 2016, abgerufen am 30. Oktober 2019.