Pattensen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Pattensen
Pattensen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Pattensen hervorgehoben
Koordinaten: 52° 16′ N, 9° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Region Hannover
Höhe: 63 m ü. NHN
Fläche: 67,06 km2
Einwohner: 14.447 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 215 Einwohner je km2
Postleitzahl: 30982
Vorwahlen: 05066, 05069, 05101, 05102
Kfz-Kennzeichen: H
Gemeindeschlüssel: 03 2 41 013
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
30982 Pattensen
Webpräsenz: www.pattensen.de
Bürgermeisterin: Ramona Schumann (SPD)
Lage der Stadt Pattensen in der Region Hannover
Region HannoverNiedersachsenWedemarkBurgwedelNeustadt am RübenbergeBurgdorfUetzeLehrteIsernhagenLangenhagenGarbsenWunstorfSeelzeBarsinghausenSehndeHannoverGehrdenLaatzenWennigsenRonnenbergHemmingenPattensenSpringeLandkreis Hameln-PyrmontLandkreis SchaumburgLandkreis Nienburg/WeserLandkreis HeidekreisLandkreis CelleLandkreis PeineLandkreis GifhornLandkreis HildesheimKarte
Über dieses Bild

Pattensen ist eine Kleinstadt in der Region Hannover südlich der Stadt Hannover in Niedersachsen. Sie ist mit etwa 15.000 Einwohnern[2] vor Wennigsen die zweitkleinste Gemeinde in der Region und landwirtschaftlich geprägt. Viele der Bewohner sind Pendler in den Wirtschaftsraum Hannover.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pattensen grenzt im Uhrzeigersinn, beginnend im Südwesten, an Springe, Hemmingen und Laatzen, alle in der Region Hannover, sowie an Sarstedt und Nordstemmen aus dem Landkreis Hildesheim. Der Ort liegt in der historischen Landschaft des Calenberger Landes und innerhalb der Calenberger Lössbörde mit fruchtbaren Ackerböden.

Jeder Stadtteil hat seine eigene Ortslage, zwischen ihnen liegen jeweils einige hundert bis etwa viertausend Meter landwirtschaftlich genutzter Flächen. Zwischen Pattensen-Mitte und dem südsüdöstlich benachbarten Jeinsen liegen etwa vier Kilometer landwirtschaftliche Fläche, die zum Teil zu Sarstedt gehört.[3]

Im Osten Pattensens fließt die Leine mit den Naturschutzgebieten Alte Leine und Leineaue zwischen Ruthe und Koldingen und den Landschaftsschutzgebieten Obere Leine und Calenberger Leinetal. Ganz im Süden liegt auf etwa einem Quadratkilometer Fläche eine bewaldete Erhebung mit dem Marienberg, dem Schulenberger Berg und dem Maßberg, sowie dem Adenser Berg auf Nordstemmer Gebiet. Einige weitere Waldstücke (Jeinser Holz) liegen im Südwesten bei Hüpede und Oerie.[4]

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Pattensen gehören die Stadtteile Hüpede, Jeinsen, Koldingen, Oerie, Pattensen-Mitte, Reden, Schulenburg und Vardegötzen und die weiteren Ortslagen Thiedenwiese und Lauenstadt. Hüpede und Oerie bilden ortsrechtlich die Ortschaft Hüpede-Oerie und haben somit einen gemeinsamen Ortsrat.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet um Pattensen wurde in frühen Zeiten von Cheruskern und später Sachsen bewohnt. Aus dieser Zeit stammt noch die Stammeseinrichtung des Gaugrafen, den Pattensen schon recht früh bekam. Auf dem Schulenburger Berg im Süden des heutigen Stadtgebietes findet sich noch der Wall eines alten Befestigungswerks, das von Cheruskern und Sachsen als Fluchtburg vor den Römern bzw. Franken genutzt worden sein könnte. Im 9. Jahrhundert wurde in Pattensen bereits eine Urpfarrei gegründet. In Jeinsen haben Ausschachtungen ergeben, dass sich zu der Zeit bereits ein Gebäude dort befand, wo heute die St.-Georgs-Kirche aus dem 12. bis 13. Jahrhundert steht. Anfang des 11. Jahrhunderts findet man bereits urkundliche Erwähnungen der heutigen Stadtteile Hüpede (Hupida), Oerie (Oride), Thiedenwiese (Tiadikashem) und Vardegötzen (Fritegotessin).

Erst im ausgehenden 12. Jahrhundert erhielt die Bürgerschaft die ersten Stadtrechte, als die Grafen von Hallermund auf einer hügelartigen Erhebung eine Burg zur Überwachung der Handelswege erbauten. An dieser Stelle befindet sich das bis 2018 genutzte Rathaus. Im näheren Umfeld der Burg bestanden acht Burgmannshöfe, darunter der spätere Weidemannsche Hof. Sie dienten der Versorgung der Burgbewohner mit Nahrungsmitteln aus der Landwirtschaft[6], Gebrauchsgütern und Mannschaften (Burgmannen).

Mit den Welfenherzögen bekam Pattensen im 13. Jahrhundert vollwertige Stadtrechte, woraufhin stadtübliche Wehranlagen errichtet wurden. 1928 wurde eine Münze gefunden, die belegt, dass Pattensen schon zu Beginn des 13. Jahrhunderts ein wichtiger Handelsplatz war.

Im 13. oder 14. Jahrhundert erbauten die Grafen von Hallermund in der Leineniederung die Burg Koldingen zur Überwachung der Handelswege und zur Sicherung des Flussübergangs. 1227 wird das Rittergut Reden erstmals erwähnt. Nur wenige Jahrzehnte später errichtete Otto der Strenge in Schulenburg die Feste Calenberg, von der das Umland seinen Namen hat. Die Feste wurde gegen die Bischöfe von Hildesheim errichtet und diente lange Zeit als Residenz und Verwaltungssitz der welfischen Herzöge.

Amtshaus Koldingen um 1900

In der Mitte des 15. Jahrhunderts entstand oberhalb der Leine an einem Geländerücken das Schloss Coldingen als Burganlage. Die Anlage stand zu dieser Zeit ebenso wie die Burg Koldingen im Besitz der Bischöfs von Hildesheim. Koldingen lag im Grenzgebiet zwischen dem Hochstift Hildesheim und den Welfischen Territorien, was Anlass für Querelen war. Dies führte während der Hildesheimer Stiftsfehde (1519–1523) zur Zerstörung beiden Burgen. 1593 entstand an der Stelle von Schloss Coldingen das Amtshaus Koldingen.

Pattensen stieg zum Archidiakonat auf und erreichte seinen religiösen Höhepunkt zur Zeit der Reformation, als Antonius Corvinus als Landessuperintendent (auch Jeinsen war Sitz einer Superintendentur) hier seinen Amtssitz hatte. Die erste große Kirchensynode des Landes fand hier statt, bis Corvinus Mitte des 16. Jahrhunderts für drei Jahre in der Feste Calenberg eingekerkert wurde, als die Gegenreformation Einzug erhielt.

Auf Betreiben von Herzog Erich II. wurden in den Hexenprozessen in der Stadt Eldagsen und der Hexenverfolgung in Neustadt am Rübenberge von 1568 bis 1574 Frauen aus Pattensen vor Gericht gestellt, darunter Annecke Rotschroeder, Annecke Voss und Margarethe Knigge.

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde Pattensen gleich drei Mal in der Hildesheimer Stiftsfehde erobert und niedergerissen. Dabei ging eine ältere Wasserburg auf dem Gelände des Gutshofes in Hüpede verloren. 1523 wurde Koldingen wieder welfisch, blieb Amtssitz des Amtes Koldingen und erhielt einen neuen Bezirk. Er wurde Mitte des 17. Jahrhunderts auf Kosten des Amts Calenberg vergrößert und hatte bis 1852 Bestand. Noch verheerender waren die Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges, während dessen das Calenberger Land viermal geplündert und unter anderem die Feste Calenberg zerstört wurde. Während dieser Zeit galt Pattensen noch als wichtiger Versammlungsort vieler Landtage und verlor erst an Bedeutung, als der Sitz des Herzogs Georg von Calenberg nach Hannover verlegt wurde.

In Pattensen kam es zu mehreren großen Bränden. Die verheerendsten ereigneten sich 1655 und 1733. Dabei wurden über 100 Wohnhäuser, 200 beziehungsweise 144 Scheunen und Ställe zerstört. Beim letzten Brand fanden 16 Menschen den Tod.

Zwischen 1857 und 1866 wurde das Schloss Marienburg auf dem Schulenburger Berg im Süden des heutigen Stadtgebietes errichtet. Es diente der Ehefrau des Königs Georg V. von Hannover, Marie, als Sommerresidenz.

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren zeitweise über 30 Prozent der Einwohner Pattensens Heimatvertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Für die Katholiken unter ihnen wurde 1953 die Kirche St. Maria gebaut.

Pattensen gehörte zum Regierungsbezirk Hannover, bis dieser wie alle niedersächsischen Regierungsbezirke am 31. Dezember 2004 aufgelöst wurde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Hüpede, Jeinsen, Koldingen, Oerie, Reden, Schulenburg (Leine) und Vardegötzen eingegliedert.[7]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rat der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016 gewählte Rat konstituierte sich am 3. November 2016[8] und setzt sich wie folgt[9] zusammen:

Partei/Liste Sitze
CDU 12
SPD 9
UWG/UWJ-Gruppe 4
Grüne 3
Freie Wähler 2

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Jeinsen, Vardegötzen, Thiedenwiese (UWJ) und die Unabhängige Wählergemeinschaft Schulenburg, Calenberg (UWG) erhielten jeweils zwei Sitze.[10]

Zusätzlich gehört dem Rat die Bürgermeisterin Ramona Schumann (SPD) an. Sie wurde im Jahr 2014 in einer Direktwahl zur hauptamtlichen Repräsentation der Stadt gewählt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pattensen unterhält eine Städtepartnerschaft mit Saint-Aubin-lès-Elbeuf in der Normandie. Zudem gibt es patenschaftliche Verbindungen nach Wilkszyn-Pisarzowice/Wilxen-Schreibersdorf und Karpniki/Fischbach, beide in Schlesien in Polen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teile der Pattenser Altstadt wurden nach dem großen Brand von 1733 einheitlich neu aufgebaut. Statt der bis dahin vorherrschenden Giebelhäuser gibt es nun bis heute vor allem zweigeschossige traufständige Fachwerkhäuser. Besonders gut erhalten sind diese in der Dammstraße und am Marktplatz.

Pattensen ist Sitz der Superintendentur im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Laatzen-Springe des Sprengels Hannover. Dazu gehört in Pattensen die Stadtkirche St. Lucas am Corvinusplatz. Sie wurde um 1400 von einer dreischiffigen Basilika in eine Hallenkirche umgewandelt. Seit einem erneuten Umbau 1801/1802 ist sie nun ein großer Saalraum, nur die Umfassungswände sind von der Hallenkirche erhalten geblieben.

Die katholische Kirche St. Maria am Ostlandplatz wurde 1953 erbaut. Seit 2006 gehört die Kirche zur Pfarrgemeinde St. Augustinus in Hannover-Oberricklingen.

Eine neuapostolische Kirche befindet sich an der Straße „Lange Heese“, ihre Gemeinde gehört zum Kirchenbezirk Hannover-Südwest.

1838 wurde die Alte Wache anstelle der alten Steintorwache errichtet.

Auch die Calenberger Brücke über die Leine von 1751, das Schloss Marienburg, das Koldinger Amtshaus von 1593 und die Ruine der Feste Calenberg zählen zu Pattensens Sehenswürdigkeiten.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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[11] Sport

  • TSV Pattensen
  • TV Pattensen/Leine
  • MSC Pattensen 1928 im ADAC, Bundesligist und mehrfacher deutscher Vizemeister im Motoball.
  • Small Town Line Dancer
  • Radsportverein Pattensen von 1990
  • Schießclub Pattensen von 1913
  • STP Swim Team Pattensen
  • SCC Segel Club Calenberg

Musik und Kultur

  • Musikverein Pattensen von 1890
  • Liedertafel Pattensen 1862
  • Spielmann- & Fanfarencorps Pattensen von 1958
  • Alt Calenberger Fanfarenzug Pattensen von 1980

Fördervereine und Brauchtum

  • Rettungsring, Verein zur Förderung des örtlichen Hallen- und Freibades
  • Opel Club Pattensen seit 1997
  • Uniformiertes Jägercorps von 1851 der Stadt Pattensen
  • Modellflugklub Pattensen (MFK)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Typenschild auf einem Anhänger der Firma Carnehl

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In Pattensen ist das Briefzentrum 30 der Deutschen Post angesiedelt.
  • Im Ortsteil Schulenburg betreibt die Firma J. Rettenmaier & Söhne die Niederlassung Calenberg mit einer historischen Mühle auf der sogenannten Leineinsel.
  • Die vormalige Volksbank Pattensen-Ronnenberg-Lehrte mit Sitz in Pattensen fusionierte 2015 mit der Volksbank Hildesheim zur Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen.
  • Carnehl Fahrzeugbau, Spezialfahrzeugbauer für Logistik
  • Kagema Industrieausrüstung, Pumpenhersteller und Brandschutzanlagen
  • Grahmann Ahrberg Hannöversche Landschlachterei, Fleischproduzent
  • Media-Manufaktur, Spezialverlag für Automobile und Digitales, Herausgeber von AutomotiveIT

Wirtschaftsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pattensen verfügt über eine der höchsten Gastronomiedichten in der Region Hannover und über viele weitere mittelständische Unternehmen mit überregionaler Bedeutung. Trotz des Status eines Grundzentrums, verfügt Pattensen mit dem Calenberg-Center und einem Möbelgeschäft im Ortsteil Schulenburg über mit Mittelzentren vergleichbare Einzelhandelsstrukturen. Die Kaufkraft lag 2015 bei mehr als 111 Prozent des Bundesschnitts.[12]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buslinien des Großraum-Verkehrs Hannover bedienen in den Ortsteilen Pattensens 30 Haltestellen. Sie stellen die Binnenerschließung Pattensens sicher und bieten Fahrmöglichkeiten zu umliegenden Gemeinden und ins Zentrum Hannovers. Zwar fehlt Schienenverkehr in Pattensen, doch bereits in benachbarten Laatzener und Springer Stadtteilen und südlichen Stadtteilen Hannovers erreichen die genannten Busse verschiedene Bahnhöfe, Haltepunkte und Haltestellen mehrerer Linien der S-Bahn Hannover und der Stadtbahn Hannover sowie das Messegelände. Die Bahnstrecken der Umgebung sind so nach weitaus kürzeren Busfahrten, als der zum Hauptbahnhof Hannover, nutzbar. Der S-Bahn-Haltepunkt Rethen ist nur etwa zwei Kilometer von der Ortschaft Koldingen entfernt. Die Bundesstraße 3 führt in Nord-Süd-Richtung durch Pattensen. Von der Ortsumgehung der B3 führt die Bundesstraße 443 in den Osten der Region Hannover und bindet dort mehrere Bundesfernstraßen an.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Hoppe, seit 1956
  • August Birnbaum, seit 1956
  • Karl Schlemm, seit 1969
  • André Gantois, seit 1977
  • August Bötger, seit 1983
  • René Heroux, von 1977 bis 1995 Bürgermeister der Partnergemeinde Saint-Aubin-lès-Elbeuf, seit 1986
  • Horst Morawitzky, Politiker (CDU) und Bürgermeister von Pattensen, seit 1991
  • Jean-Pierre Blanquet, von 1995 bis 2009 Bürgermeister der Partnergemeinde Saint-Aubin-lès-Elbeuf, seit 2002
  • Per Mertesacker, Fußballspieler, Nationalspieler, Weltmeister 2014, seit 2014[13]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ritter Heinrich Hysce, (12. Jhd.), Urahn des Adelsgeschlecht von Reden im Ortsteil Reden
  • Ludolf Knigge (14. Jhd.), Ritter und Inhaber der Vogtei zu Pattensen; Urahn des Adelsgeschlecht von Knigge
  • Margarethe Knigge (16. Jhd.), eine Stattliche vom Adel, Angeklagte in einem Hexenprozess
  • Anton Corvinus, (1542–1553), Reformator und Pfarrer in Pattensen und General-Superintendent des Fürstentums Braunschweig-Calenberg
  • Albert Lüders, (17. Jhd.), evangelischer Pfarrer, Superintendent und Lieddichter
  • Johann Georg Conrad Oberdieck, (1794–1880), evangelischer Pfarrer in Jeinsen und einer der bedeutendsten deutschen Pomologen des 19. Jahrhunderts
  • Ernst August von Hannover, (1914–1987), Oberhaupt des Hauses von Hannover, lebte mit der Familie nach dem Krieg bis zum Tod im Hausgut Calenberg im Ortsteil Schulenburg/Leine
  • Ortrud von Hannover, Ehefrau von Herzog Ernst-August von Hannover und für den Aufbau des Museums im Schloss Marienburg im Ortsteil Schulenburg verantwortlich
  • Ernst August von Hannover, (* 1954) derzeitiges Familienoberhaupt der Welfen
  • Erbprinz Ernst August von Hannover, betreibt gemeinsam mit seinem Bruder Christian Schloss Marienburg
  • Klaus Heuermann, (* 1970), Jazzmusiker, wohnt in Pattensen
  • Lutz Krajenski, (* 1972), Komponist, Jazzmusiker und Pianist
  • Christopher Frank (* 1994), Pokerspieler

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eckard Steigerwald: Pattensen. Zur Geschichte und Entwicklung einer Kleinstadt. Herausgabe und Vertrieb: Stadt Pattensen 1986.
  • Eckard Steigerwald: Pattensen. Zur Geschichte und Entwicklung der Dörfer (bis Ende des 16. Jahrhunderts). Herausgabe und Vertrieb: Stadt Pattensen 1986.
  • Ulrich Fliess: Volkskundliche Abteilung. Ausstellungskatalog des Historischen Museums am Hohen Ufer Hannover II. Hannover 1972. S. 153f: „Trachtenmützen“ und Abbildung auf der Tafel 27: „Frauenmütze aus Pattensen“ aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
  • Hermann Schuhrk: Pattensen um 1540, ein Gemälde von Fred Pilzner. In: Springer Jahrbuch 2014 für die Stadt und den Altkreis Springe. Hrsg.: Förderverein für die Stadtgeschichte von Springe, Springe 2014, S. 59–64.
  • Hermann Schuhrk: Der Besuch König Georgs IV. in Pattensen am 29. Oktober 1821. In: Springer Jahrbuch 2014 für die Stadt und den Altkreis Springe. Hrsg.: Förderverein für die Stadtgeschichte von Springe, Springe 2014, S. 98–108.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pattensen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Stadt Pattensen: Pattensen in Zahlen + Daten. mit Stand 1. Januar 2015, abgerufen am 30. Januar 2015.
  3. Landbedeckung 2005. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, abgerufen am 23. April 2017.
  4. Umweltkarten. Abgerufen am 23. April 2017.
  5. Hauptsatzung der Stadt Pattensen. Abgerufen am 23. April 2017.
  6. Stephanie Zerm: Nur die „Klaterburg“ steht noch in Neue Presse vom 11. März 2015
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 202.
  8. Hannoversche Allgemeine Zeitung, Hannover, Niedersachsen, Germany: Der frisch gewählte Rat der Stadt Pattensen hat sich am Donnerstagabend konstituiert – HAZ – Hannoversche Allgemeine. Abgerufen am 23. April 2017.
  9. more! software: Bürgerinfosystem. Abgerufen am 23. April 2017.
  10. Wahlbekanntmachung Nr. 10 Endgültiges Ergebnis der Kommunalwahl 201 6. Stadt Pattensen, abgerufen am 23. April 2017.
  11. Stadt Pattensen: Vereine in Pattensen. Abgerufen 20. Februar 2016
  12. IHK Hannover: Kaufkraft- und Umsatzkennziffern zu Pattensen. Abgerufen 20. Februar 2016
  13. Mertesacker ist Ehrenbürger. HAZ, 27. März 2015, abgerufen am 16. Dezember 2015.