Maisborn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Maisborn
Maisborn
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Maisborn hervorgehoben
Koordinaten: 50° 5′ N, 7° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Emmelshausen
Höhe: 508 m ü. NHN
Fläche: 1,47 km2
Einwohner: 127 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56291
Vorwahl: 06746
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 089
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 1
56281 Emmelshausen
Webpräsenz: www.maisborn.de
Ortsbürgermeister: Reinhold Lauderbach
Lage der Ortsgemeinde Maisborn im Rhein-Hunsrück-Kreis
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Über dieses Bild
Ortszentrum von Maisborn

Maisborn ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Emmelshausen an. Maisborn ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maisborn wird 1275 in einem Vergleich des Kapitels von St. Martin zu Worms mit Hermann von Milwalt als Mennichisburnen erstmals genannt.[3] In diesem Vergleich geht es um den Zehnten in Maisborn und umliegenden Dörfern, den die Familie derer von Milwalt schon seit Generationen innehatte. Zumindest die Hälfte des Dorfes muss in dieser Zeit Allodialbesitz derer von Milwalt gewesen sein. Im Jahre 1330 trägt der Wepeling Theoderich von Milewald 1330 dann das halbe Dorf[4] und 1333 die Gerichtsbarkeit[5][6] zu Mensborn Kurtrier zu Lehen auf.

Im 15. Jahrhundert gelangte der Ort auf unbekanntem Weg an das Herzogtum Pfalz-Simmern. Ab 1673 gehörte Maisborn zu Kurpfalz. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch. 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Maisborn besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[7]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Gespalten vorne in Schwarz ein rotbewehrter, -gezungter und -gekrönter goldener Löwe, hinten unter blau-gold geschachtem Feld in Silber ein blauer Schalenbrunnen mit geteiltem Wasserstrahl“.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Elmar Rettinger: Artikel Maisborn; in: Historisches Ortslexikon Rheinland Pfalz, Band 2: Ehemaliger Kreis St. Goar; Printversion noch unveröffentlicht. Online unter: siehe pdf unter Maisborn

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maisborn – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. A. Goerz: Mittelrheinische Regesten. Band 4 (Vom Jahre 1273–1300). Koblenz 1886, S. 35 f. Nr. 158.
  4. Johannes Mötsch: Die Balduineen. Aufbau, Entstehung und Inhalt der Urkundensammlung des Erzbischofs Balduin von Trier. Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, Koblenz 1980, ISBN 3-922018-98-X, S. 210.
  5. W. A. Günther: Codex Diplomaticus Rheno-Mosellanus. Band 3: Urkunden des XIV. Jahrhunderts, Abt. 1: Urkunden von 1300–1350. Koblenz 1824, S. 316, Reg. Nr. 196.
  6. W. Fabricius: Das Pfälzische Oberamt Simmern. In: Westdeutsche Zeitschrift für Geschichte und Kunst. Band 28, 1909, S. 88.
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen