Leiningen (Hunsrück)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Leiningen
Leiningen (Hunsrück)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Leiningen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 8′ N, 7° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Emmelshausen
Höhe: 448 m ü. NHN
Fläche: 5,75 km2
Einwohner: 729 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 127 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56291
Vorwahl: 06746
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 084
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 1
56281 Emmelshausen
Webpräsenz: www.gemeinde-leiningen.de
Ortsbürgermeister: Frank Morschhäuser
Lage der Ortsgemeinde Leiningen im Rhein-Hunsrück-Kreis
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Über dieses Bild
Kapelle von Leiningen

Leiningen ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Emmelshausen an.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leiningen liegt auf den Höhen des Vorderhunsrücks ca. 15 km von Rhein und Mosel sowie 30 km von Koblenz entfernt. Es gibt einen unmittelbaren Anschluss an die A 61. Von hier aus bieten sich zahlreiche Wanderwege und eine direkte Anbindung an den Schinderhannes-Radweg. Zur Ortsgemeinde gehören die Ortsteile Lamscheid, Leiningen und Sauerbrunnen sowie die Wohnplätze Reifenthal, St. Georgsquelle, Sankt Georg-Hof und Marienau.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Grafen von der Leyen zu Gondorf waren die Ortsherren von Leiningen. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.

Die heutige Gemeinde wurde am 7. Juni 1969 unter dem Namen Leiningen-Lamscheid aus den aufgelösten und bis dahin eigenständigen Gemeinden Leiningen und Lamscheid neu gebildet. Am 1. Januar 1981 wurde die Gemeinde in Leiningen umbenannt.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Leiningen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt über erhöhtem blauen einen Schildfuß, darin einen silbernen Pfahl, in Silber einen schwarzen Schalenbrunnen mit geteiltem schwarzen Wasserstrahl, begleitet rechts und links von einem roten Krug.

Die untere Schildhälfte erinnert an das Geschlecht der Grafen von der Leyen zu Gondorf, denen Leiningen zugehörig war. Die obere Schildhälfte verweist auf den Leininger-Lamscheider Sauerbrunnen, der schon im 16. Jahrhundert wegen seines guten Quellwassers bekannt war. Die Krüge symbolisieren den Wasserversand um 1786 ins Ausland.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Leiningen (Hunsrück) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018, S. 36 (PDF; 2,2 MB).
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 187 (PDF; 2,8 MB; siehe auch S. 170).
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen