Ney (Hunsrück)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Ney
Ney (Hunsrück)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Ney hervorgehoben

Koordinaten: 50° 11′ N, 7° 32′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Hunsrück-Mittelrhein
Höhe: 380 m ü. NHN
Fläche: 5,6 km2
Einwohner: 350 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56283
Vorwahl: 06747
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 102
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 1
56281 Emmelshausen
Website: www.gemeinde-ney.de
Ortsbürgermeister: Sascha Thönges
Lage der Ortsgemeinde Ney im Rhein-Hunsrück-Kreis
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Über dieses Bild

Ney ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein an. Die nächste größere Stadt ist Boppard.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Ney liegt zwischen dem Ehrbachtal im Westen und der Hunsrückhöhenstraße im Osten.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Ney gehören die Ortsteile Dieler sowie Schönecker Mühle und Hierenmühle im Ehrbachtal.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ney gehörte zum Gallscheider Gericht des Erzstifts Trier. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Im Ersten Weltkrieg war er zeitweise französisch besetzt, seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Ney besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[2]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Sascha Thönges. Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 91,32 % gewählt und ist damit Nachfolger von Edmund Busch.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Ney
Blasonierung: „Schild geteilt, oben in Rot ein silberner Balken, unten in Silber zwei blaue Sterne, eine eingeschweifte blaue Spitze, belegt mit einem silbernen Stern (2:1).“

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wendelinuskapelle am Dorfplatz
  • Schönecker Stahlbrunnen:
    Im Jahre 1913 wurde diese Quelle erschürft und ein Brunnenhaus errichtet, das heute nicht mehr steht. Die Steine sind nach dem Krieg zum Häuserbau in Dieler verwendet worden. Das Wasser kann heute im ehemaligen Keller des Hauses direkt vom Stahlbrunnen getrunken werden. Besondere Eigenschaft des Quellwassers ist sein hoher Eisengehalt.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Ney (Hunsrück)

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorffest
  • Wendelinus-Kirmes
  • Geselliger Abend „Wacker Ney“
  • Rosenmontagszug Kratzenburg-Ney-Halsenbach
  • Wandertag „Wacker Ney“
  • Grillfest „Wacker Ney“
  • Martinsabend
  • Seniorentag

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ney (Hunsrück) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter RLP: Gemeinderatswahl 2019 Ney. Abgerufen am 5. Oktober 2019.
  3. Der Landeswahlleiter RLP: Direktwahlen 2019. siehe Hunsrück-Mittelrhein, Verbandsgemeinde, 20. Ergebniszeile. Abgerufen am 5. Oktober 2019.