Mirinda Carfrae

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AustralienAustralien Mirinda Carfrae Triathlon

Mirinda Carfrae

Mirinda Carfrae

Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 26. März 1981
Geburtsort Brisbane
Spitzname Rinnie
Größe 1,61 m
Gewicht 52 kg
Vereine
Erfolge
2003 Weltmeisterin im Team-Relay
2002, 2003 Vize-Weltmeisterin U23
2005 Vize-Weltmeisterin Langdistanz
2007 Siegerin Ironman 70.3 World Championship
2010, 2013,
2014
Siegerin Ironman World Championship
Status
aktiv

Mirinda Carfrae (* 26. März 1981 in Brisbane) ist eine australische Triathletin, Weltmeisterin im Team-Relay (2003), Vizeweltmeisterin U23 auf der olympischen Distanz (2002 und 2003) sowie der Langdistanz (2005). Außerdem gewann sie dreimal die Ironman World Championship (2010, 2013, 2014) und 2007 die Ironman 70.3 World Championship.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mirinda Carfrae begann 2000 mit Triathlon und startete von 2001 bis 2005 für Australien bei den Weltmeisterschaften der Internationalen Triathlon Union über die Kurzdistanz, wo sie 2002 und 2003 jeweils mit der Silbermedaille in der U23 geehrt wurde. 2003 wurde sie in Tiszaújváros gemeinsam mit Pip Taylor und Nikki Butterfield Weltmeisterin im Team-Relay.

Beim Triathlon International de Nice siegte sie 2004 erstmals auch über die Langdistanz und 2005 wurde sie hinter der Belgierin Kathleen Smet Vize-Weltmeisterin auf der Langdistanz.
2007 gewann sie die Ironman 70.3 World Championship (Halbdistanz: 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen).

Im Oktober 2010 siegte sie bei ihrem zweiten Start auf Hawaii auch bei der Ironman World Championship (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren, 42,195 km Laufen). 2013 konnte sie diesen Erfolg wiederholen und mit ihrer Siegerzeit von 8:52:14 Stunden den Streckenrekord der Britin Chrissie Wellington um fast zwei Minuten unterbieten.[1]
Bei der Challenge Roth war sie 2014 mit einer Zeit von 8:38:53 Stunden siegreich.

Im Jahr darauf konnte sich Carfrae bei ihrem sechsten Start beim Ironman Hawaii mit dem schnellsten Marathon in der Geschichte der Veranstaltung (2:50:26 Stunden) etwa 7 km vor dem Ziel noch an die Spitze setzen und ihren dritten Titel auf Hawaii erzielen. Damit zog sie ihrem Landsmann Craig Alexander gleich, der auf Hawaii ebenfalls dreimal siegreich war, und war nach Paula Newby-Fraser, Natascha Badmann und Chrissie Wellington die vierte Frau, die beim Ironman Hawaii öfter als zweimal triumphierte.[2]

Das Preisgeld für ihren Sieg beim Ironman Hawaii 2014 in Höhe von 120.000 US$ reichte bereits,[3] um sie hinter der Schweizerin Daniela Ryf in diesem Jahr zur insgesamt zweitbestverdienenden Athletin bei Wettkämpfen der zum Dalian Wanda Konzern gehörenden WTC zu machen.[4]

Sie kündigte an, im Juni 2016 beim Ironman Austria erstmals bei einem Rennen in Europa an den Start zu gehen.[5]

Mirinda Carfrae wird trainiert von Siri Lindley. Seit ihrer Hochzeit mit Timothy O’Donnell im Dezember 2013 lebt sie mit ihm zusammen in Boulder, zuvor lebte sie in Logan City (Queensland). Ihr Spitzname ist „Rinnie“.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(DNF – Did Not Finish)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Belgier gewinnt Ironman auf Hawaii, Kienle Dritter (13. Oktober 2013)
  2. Mirinda Carfrae wins Hawaii Ironman triathlon (12. Oktober 2014)
  3. Professional Athlete Qualification & Validation. In: ironman.com.
  4. Ironman-Preisgeldkönige aus dem Jahr 2014 (3. Februar 2015)
  5. Dreimalige IRONMAN-Weltmeisterin bei IRONMAN Austria am Start (5. April 2016)
  6. Hurricane doesn’t stop Carfrae and O’Donnell at Challenge St Andrews. 8. Juli 2014, abgerufen am 9. Juli 2014 (englisch).
  7. Potts and Rollison Take Vineman 70.3
  8. Ironman 70.3 Vineman 2010
  9. Reed, Carfrae run away to win California 70.3
  10. Bennett and Snowsill win 2007 LA Triathlon. In: slowtwitch.com.
  11. Ironman Hawaii 2015: Analyzing Results (11. Oktober 2015)
  12. Mirinda Carfrae bricht Marathon- und Streckenrekord (13. Oktober 2013)
  13. Carfrae Will Race in Taupo
  14. Ironman Hawaii 2010: Carfrae neue Iron-Queen von Kona
  15. Carfrae Gets the Win