Ironman Hawaii

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Ironman Hawaii ist der älteste Triathlon über die Langdistanz mit 3,86 km (2,4 Meilen) Schwimmen, 180 km (112 Meilen) Radfahren und 42,2 km (26,2 Meilen) Laufen, der seit der Erstaustragung 1978 an der Geburtsstätte der Marke Ironman ['aɪɘrnˌmæn] (britische Aussprache: ['aɪɘnˌmæn]) auf der Inselgruppe Hawaii im Pazifischen Ozean stattfindet. Seit 1982 wird er alljährlich als Ironman World Championship an dem dem Vollmond nächstliegendsten Samstag im Oktober auf Big Island (zuvor auf Oʻahu) ausgerichtet. Seit Mitte der Achtzigerjahre ist sowohl für Amateure wie Profi-Triathleten in der Regel eine Qualifikation bei den weltweit stattfindenden, vom Inhaber der Markenrechte lizenzierten oder ausgerichteten Wettbewerben erforderlich.

„Whoever finishes first, We'll call him the Ironman.“

„Wer auch immer zuerst ins Ziel kommt, wir werden ihn den Mensch aus Eisen nennen.“

Commander John Collins: Aussage beim Awards Banquet des Waikiki Swim Club, als er mit einigen Bekannten beschloss, die drei herausfordernsten Ausdauersportevents der Insel in einem Rennen zu vereinen.[1]

Ablauf des Wettkampfes[Bearbeiten]

Der Ironman Hawaii gilt als einer der weltweit anspruchsvollsten Ausdauerwettkämpfe. Neben den mentalen und physischen Anforderungen aus der Länge der Wettkampfstrecke an die Athleten werden diese zusätzlich durch die klimatischen Bedingungen in der hawaiianischen Lavawüste während des Rennens gefordert. Die Ho'o Mumuku-Winde, unvorhersehbar aufkommende böige Seitenwinde mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h, können vor allem auf der Radstrecke, auf der wie bei allen Ironman-Rennen das Windschattenfahren untersagt ist, den Rennverlauf wesentlich beeinflussen. Sowohl beim Radfahren wie auch auf der schattenlosen Laufstrecke sind die Teilnehmer Temperaturen von zum Teil deutlich über 30°C und hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt.

„Swim 2.4 miles, bike 112 miles, run 26.2 miles. Brag for the rest of your life!“

„Schwimme 3,8 km, radle 180 km, laufe 42,2 km. Prahle damit für den Rest Deines Lebens!“

Commander John Collins: handschriftliche Notiz auf der dreiseitigen Wettkampfbeschreibung jeden Teilnehmers beim ersten Ironman Hawaii[2]

Die meisten Teilnehmer sind zur Akklimatisierung bereits eine Woche vor dem Wettkampf auf Hawaii, das Programm beginnt am Samstag vor dem Wettkampf mit einem Schwimmtraining am Kailua Pier sowie einem 5 km-Lauf am Sonntag. Ab Dienstag vor dem Rennen ist die Registrierung der Teilnehmer mit Abholung der Startunterlagen, nachmittags startet die Parade der Nationen: in einem Umzug der Teilnehmer, angeführt von jugendlichen Soldaten aus Hawaii ziehen die Athleten nach Nationalitäten gruppiert gemeinsam mit Bands über den Alii Drive bis hin zum Expo Gelände in Kailua-Kona. Mittwochs bzw. Donnerstags finden Wettkampfbesprechungen in deutsch, japanisch bzw. englisch statt, in denen der Ablauf und das Regelwerk erläutert wird. Donnerstag ist dann der Tag des Underpants-Run, einer Charity-Veranstaltung, die ihren Ursprung in einer Aktion aus dem Jahr 1998 hat, um die insbesondere die aus Sicht der Amerikaner schamlosen europäischen Athleten, die ihre Badebekleidung jederzeit an den falschen Plätzen wie im Restaurant, im Supermarkt und ähnlichem zur Schau tragen, auf die Schippe zu nehmen. Freitags ist der Check-In des Wettkampfmaterials der Teilnehmer (Rad, Helm sowie die beiden Wechselbeutel) in der Wechselzone am Kailua Pier. Für die Teilnehmer beginnt der Wettkampftag um fünf Uhr morgens, wenn die Oberarme jeden Teilnehmers mit dessen Startnummer gekennzeichnet werden.

Der Wettkampf startet morgens in vier Startgruppen von 6:25 Uhr bis sieben Uhr in Kailua-Kona mit der 3,86 km (2,4 Meilen) langen Schwimmstrecke aufs offene Meer und zurück, der Startschuss erfolgt mittels einer alten Kanone. Darauf folgt die Radstrecke durch die Lavafelder Richtung Norden auf dem Queen K Highway mit dem Wendepunkt in Hawi. Nach 180,2 km (112 Meilen) wird das Rad wieder in Kailua Kona gegen die Laufschuhe getauscht. Der Marathon führt bis zum Natural Energy Lab, einer Forschungsstation zur Nutzung von Meeresenergie, und endet mit dem Zieleinlauf auf dem Ali’i Drive in Kona.

Mit dem Abschlussbankett und der Siegerehrung am Sonntag Abend endet das offizielle Programm rund um die Ironman World Championship.

Qualifikation[Bearbeiten]

Aktuell (August 2015) gibt es weltweit 40 Ironman-Wettkämpfe, bei denen eine Qualifikation zum Ironman Hawaii möglich ist. Außerdem ist eine Qualifikation bei ausgewählten Wettkämpfen über die halbe Distanz (Ironman 70.3) möglich. Die Anzahl der pro Wettkampf an Amateure vergebenen Qualifikationsplätze für Hawaii hängt von der Altersklasse ab und variiert unter den einzelnen Ironman-Wettbewerben.

50 männliche und 35 weibliche Profi-Triathleten können sich über das „Kona-Pro-Ranking“ qualifizieren. Sieger der vorhergehenden fünf Jahre erhalten einen Startplatz, wenn sie im Jahr vor dem Ironman Hawaii eine Langdistanz erfolgreich absolvieren.

Das Starterfeld umfasst in der Regel etwa 1.800 Athleten.[3] Die Startgebühren liegen bei 850 US$ zzgl. Servicegebühren.[4] (1993: 245 USD$) Der Altersdurchschnitt der Teilnehmer beim Rennen lag in den Jahren 2009–2014 bei ca. 42 Jahren.

Die Qualifikationsperiode beginnt jährlich am 1. September und endet immer am 31. August. Die Wertung wird jedes Jahr wieder neu gestartet – gesammelte Punkte können also nicht auf die nächste Qualifikationsperiode übertragen werden. Die offizielle Qualifikation für den Ironman Hawaii ist bei folgenden Wettkämpfen möglich:

Rennen der Ironman 70.3-Serie mit Qualifikationsmöglichkeit für den Ironman Hawaii: Ironman 70.3 St. Croix, Ironman 70.3 Hawaii, Eagleman Ironman 70.3, Ironman 70.3 Buffalo Springs, Ironman 70.3 Asia Pacific, Ironman 70.3 Tokoname und Ironman 70.3 Germany.

Am 31. Juli 2015 gab die WTC die für den 10. Oktober 2015 auf Hawaii qualifizierten Profi-Triathleten bekannt: aus der Schweiz sind Daniela Ryf, Caroline Steffen sowie Ronnie Schildknecht und Jan van Berkel, aus Österreich Eva Wutti, Lisa Hütthaler und Michael Weiss sowie die deutschen Profis Julia Gajer, Eva Wutti, Diana Riesler, Britta Martin, Mareen Hufe sowie Jan Frodeno, Titelverteidiger Sebastian Kienle, Nils Frommhold, Andreas Böcherer, Christian Kramer und Maik Twelsiek vertreten.[5][6]

Streckenverlauf[Bearbeiten]

Schwimmen[Bearbeiten]

Das Schwimmen über 3,86 Kilometer (oder 2,4 Meilen) im Pazifik führt vom Kailua Pier in der Bucht von Kailua-Kona führt im Uhrzeigersinn in Form eines lang gezogenen Rechtecks in südlicher Richtung bis zu einem Wendepunkt bei der Hälfte der Strecke und dann wieder zurück zum Startbereich.[7] Neoprenanzüge sind auf Hawaii nicht erlaubt, die Wassertemperatur in der Kailua Bay liegt mit typischerweise 26 °C deutlich über dem Limit von 24 °C. Athleten, die 2:20 h nach ihrem Start oder später das Wasser verlassen, dürfen das Rennen nicht weiter fortsetzen.[8]

Bei den Profis starten die Männer fünf Minuten vor dem Frauenfeld, um faire Wettkampfbedingungen zu gewährleisten. 2014 wird es auch bei den Age-Group-Athleten (Amateure) erstmals Startwellen geben und die Männer werden hier 20 Minuten nach den Profis und zehn Minuten vor den Frauen starten.[9][10]

Radfahren[Bearbeiten]

Die Strecke über 180,2 Kilometer (oder 112 Meilen) Radfahren verläuft zunächst in südlicher Richtung zum ersten Wendepunkt, dann zurück durch Kona und weiter in nördlicher Richtung entlang der Kona- und Kohala-Küste auf dem Queen Ka`ahumanu Highway sowie Akoni Pule Highway bis zum zweiten Wendepunkt in dem kleinen Ort Hawi und dieselbe Strecke zurück nach Kona. Die Strecke besteht aus einer Vielzahl kleiner Hügel mit Anstiegen von bis zu 6% und einer Länge zwischen einigen hundert Metern bis ca. 1,5 km. Es müssen etwa 1.500 Höhenmeter bewältigt werden. Der höchste Punkt der Strecke liegt etwa 200 Meter über dem Meer.

Windschattenfahren ist beim Ironman generell verboten, ein Mindestabstand von zehn Metern (12 m für Profi-Triathleten) ist einzuhalten (2014 noch 7 m entsprechend vier Radlängen)[11]. Bei Überholvorgängen muss innerhalb von 20 s der vorausfahrende Athlet passiert werden, der anschließend wiederum innerhalb von 20 sec den Mindestabstand wieder herzustellen hat. Nach einem Überholvorgang ist sofort wieder einzuscheren und das Rechtsfahrgebot einzuhalten. Verstöße (auch Wegwerfen von Abfall auf der Strecke) werden von Race-Marshals mit gelben oder roten Karten geahndet, anschließend hat der Athlet die nächste Penalty-Box aufzusuchen. Bei einer gelben Karte kann der Athlet nach Nennung seiner Startnummer den Wettkampf sofort fortsetzen („Stop&Go“), bei einer roten Karte erst nach Ablauf der Zeitstrafe von fünf Minuten (2014[11] noch 4 min). Athleten, die nicht an der nächsten Penalty-Box stoppen, mehr als zwei Verwarnungen erhalten, oder die Radstrecke nach 10:30 h nach dem Rennstart noch nicht beendet haben, dürfen das Rennen nicht weiter fortsetzen.[12]

Laufen[Bearbeiten]

Die 42,195 Kilometer lange Laufstrecke (entspricht genau der Marathonlauf-Distanz) verläuft zunächst Richtung Süden nach Keauhou zu einem ersten Wendepunkt, dann wieder zurück durch Kona Richtung Norden auf den Queen Ka’ahumanu Highway (auf dem auch die Radstrecke verläuft) zum zweiten Wendepunkt, im sogenannten Natural Energy Lab und dann wieder zurück Richtung Süden. Das Ziel befindet sich auf dem Ali’i Drive in Kona.[13]

Alle Athleten müssen bis spätestens Mitternacht den Marathon beendet haben und somit bleiben insgesamt 17 Stunden, um die Ziellinie zu überqueren.[14]

Geschichte[Bearbeiten]

Nachdem der 1920 in Frankreich entstandene Vorläufer des modernen Triathlon in Vergessenheit geraten war, wurde der Ausdauerdreikampf Mitte der 1970er-Jahre in Kalifornien erneut „erfunden“. Wegbereiter war die Jogging-Welle, die auch den damaligen Mittdreißiger und ehemaligen Leistungsschwimmer Jack Johnstone mitriss. 1974 organisierten er und Don Shanahan in San Diego den ersten als „Triathlon“ bezeichneten Wettkampf.

1974 – Vorgeschichte in San Diego[Bearbeiten]

Wegen der Lagune Mission Bay inmitten San Diegos bot sich hier die Kombination von Schwimmen und Laufen am Strand als Ausdauersportart an. Bald veranstaltete man Wettkämpfe unter dem Namen „Biathlon“ – statt Duathlon –, nicht wissend oder ignorierend, dass dieser seit langem eine Olympische Wintersportart bezeichnete. Der Dave Pain Birthday Biathlon war seit 1972 ein solcher kleiner Amateur-Wettkampf mit den Disziplinen 4,5 Meilen Laufen und eine Viertelmeile Schwimmen.

Jack Johnstone nahm 1973 und 1974 daran teil und wollte daraufhin baldmöglichst selbst einen Biathlon ausrichten. Sein Sponsor, der San Diego Track Club, verwies ihn an Don Shanahan, der ähnliche Gedanken hege. Dieser schlug die Integration eines Radrennens vor. Johnstone besaß wie die meisten Amerikaner gar kein Fahrrad und war skeptisch, ging aber auf den Vorschlag ein und nannte den Wettkampf Mission Bay Triathlon. Angeblich fragte der Schildermacher, der die Siegerpokale anfertigen sollte, Johnstone nach der korrekten Schreibweise des Begriffes „Triathlon“, der damals noch nicht in einem Wörterbuch zu finden war.

Am späten Nachmittag des 25. September 1974 gingen 46 Teilnehmer an den Start der Strecken 6 Meilen Laufen, 5 Meilen Radfahren und 500 Yards Schwimmen. Aufgrund der Dämmerung beleuchteten Pkw-Scheinwerfer am Strand die letzten Meter der Schwimmstrecke. Sieger wurde Bill Phillips nach 55:44 Minuten. Johnstone selbst wurde Sechster, Shanahan nahm aufgrund einer Verletzung nicht teil und übernahm die Rennleitung. Als 35. von 46 „Finishern“ kam John Collins ins Ziel, Commander der United States Navy, der 1975 mit seiner Frau Judy noch einmal daran teilnahm und 1978 Mitgründer des Ironman wurde.

1978 bis 1981 – Anfänge auf Oʻahu[Bearbeiten]

Während der Preisverleihung des Oahu Perimeter Relay in Honolulu, einem Laufwettbewerb für Teams aus fünf Athleten, diskutierten Teilnehmer der „Mid-Pacific Road Runners“ und des „Waikiki Swim Club“ wieder einmal darüber, ob Schwimmer oder Läufer die fitteren Athleten seien. John Collins wies darauf hin, dass die größte Sauerstoffaufnahmefähigkeit eines Athleten bei Radsportler Eddy Merckx gemessen worden sei. Er schlug daher vor, drei bereits auf Oʻahu existierende Rennen zu kombinieren: Den Waikiki Roughwater Swim (2,4 Meilen/3,86 km), das Around-Oahu Bike Race „Ride around the Island“ (115 Meilen, ursprünglich ein zweitägiges Rennen) und den Honolulu-Marathon (26,2 Meilen/42,195 km). Durch Kürzen um 3 Meilen war es möglich, das Radrennen beim Schwimmziel zu starten und beim Aloha Tower, dem traditionellen Marathonstart, enden zu lassen. Die Namensgebung beruht nach einer Geschichte Collins' Bemerkung in der Gründerrunde: „Whoever finishes first, we’ll call him the Ironman“.

Am frühen Morgen des 18. Februar 1978 machten sich 15 Starter 1978 auf, um einen König der Ausdauer im Nonstop-Wettbewerb aller drei Distanzen zu bestimmen. Jeder Teilnehmer hatte ein persönliches Unterstützungsteam inklusive PKW zur Begleitung auf der Radstrecke und Verpflegung auf der Rad- und Laufstrecke zu organisieren, eine Regel, die so auch noch bei den zwei folgenden Veranstaltungen beibehalten wurde. Ein Teilnehmer musste aussteigen, weil sein Begleitfahrzeug eine Panne hatte, ein anderer weil er von auf der Radstrecke von der Straße gedrängt worden war. Zwölf Teilnehmer erreichten das Ziel. John Dunbar, ehemaliger SEALs-Soldat und Student an der Universität Honolulu, lag beim Laufen in Führung, doch ging seiner Crew das Wasser aus und sie reichten ihrem Athleten stattdessen Bier. Mit mehr und mehr Alkohol im Blut wurde Dunbar noch überholt und am Ende der Taxifahrer Gordon Haller nach 11 Stunden, 46 Minuten und 58 Sekunden erster „Ironman“.

Mundpropaganda reichte dafür aus, dass sich im Jahr darauf bereits 50 Athleten melde:ten. Wegen schlechten Wetters musste die Veranstaltung aber um einen Tag auf den Sonntag verschoben werden, so dass schließlich wie im Vorjahr doch nur 15 Teilnehmer das Abenteuer wagten. Der damals 35-jährige Tom Warren aus San Diego gewann in 11:15:56 Stunden. Lyn Lemaire, Meisterschaftsradfahrerin aus Boston, wurde insgesamt Sechste und erste „Ironwoman“. Collins plante, das Rennen in einen Staffelbewerb zu ändern, doch der Sports Illustrated-Journalist Barry McDermott, wegen eines Golfturniers in der Gegend, entdeckte das Rennen und schrieb einen zehnseitigen Artikel.[15] Die Fotos zu dem Bericht lieferte Peter Read Miller.[16]

Dave Scott, die erste Legende (2008)
Edith Niederfriniger auf der Radetappe (2007)

Im folgenden Jahr wurde Collins von Hunderten Interessierter kontaktiert. Da aber John Collins Versetzung auf das Festland anstand und er den Wettkampf nicht fortführen konnte, sprachen er und seine Frau Judy ein befreundetes Ehepaar, Valerie Silk und Hank Grundman, an. Das damalige Paar betrieb die Fitnessstudio-Kette Nautilus in Hawaii und Gordon Haller hatte hier eine freie Mitgliedschaft. Bereits bei der zweiten Austragung waren John und Judy Collins von den beiden in organisatorischen Aspekten und mit Helfern unterstützt worden, entsprechend lautete der offizielle Veranstaltungsname nach der Fitnesskette Nautilus International Triathlon.[17] Valerie Silk lehnte zunächst ab, ihr damaliger Ehemann überzeugte sie aber. Einzige Bedingungen, die Collins stellte, waren dass Collins jederzeit freies Startrecht zugestanden wurde sowie das Versprechen, neben den Elite-Startern immer ein paar Startplätze für den common man bereit zu halten, den diese Indivualisten hätten das Rennen geschaffen.[18]

Noch vor seiner Versetzung war Collins von ABC kontaktiert worden, die Interesse hatten, einen TV-Beitrag über die Veranstaltung zu drehen. Collins willigte unter der Bedingung ein, dass ihm hierdurch keine Kosten entstehen würden. Er warnt die Redakteure aber, dass der Event für Zuschauer seiner Ansicht nach „ungefähr so spannend sei wie dem Rasen beim Wachsen zuzuschauen“ und hörte dann nichts mehr von ABC.[19] Letztlich war dann ein Kamerateam in Honolulu vor Ort, drehte einen später in der Sendung Wide World of Sports gezeigten Beitrag und trug so zur Beachtung und zum Mythos Ironman Hawaii bei. Von 108 Startern erreichten 95 Athleten das Ziel. In 9:24:33 Stunden gewann erstmals US-Athlet Dave Scott, der anschließend das Rennen als Seriensieger, später gemeinsam mit seinem Landsmann Mark Allen, eineinhalb Jahrzehnte lang entscheidend prägte.

1981 bis 1989 – in Kailua-Kona wird ein Mythos installiert[Bearbeiten]

1981 wurde die Veranstaltung von Oʻahu auf das weniger dicht bevölkerte Big Island verlegt, um den Verkehrsproblemen aus dem Weg zu gehen.[20] Gleichzeitig hatte nicht mehr jeder Athlet seine persönliche Supporter-Crew, die sich um Verpflegung u.ä. kümmerte, zu organisieren: Organisatorin Valerie Silk rekrutierte 950 Volunteers,[19] fast doppelt so viele wie Teilnehmer. Die Annahme fremder Hilfe von außen war ab jetzt nicht mehr zulässig. Joseph Kasbohm lief in 2:59:48 h als erster Teilnehmer in der Geschichte der Veranstaltung den abschließenden Marathon in unter drei Stunden.[21] Der 73-jährige Walt Stack stellte in 26:20 h die längste Finisher-Zeit für alle Zeiten auf - ab dem folgenden Jahr wurde ein Zielschluß in der Ausschreibung festgelegt.[18] Das ABC zeigte erneut einen Fernsehbericht von dem nun bereits auf über fünfhundert Teilnehmer angewachsenen Event. Zu den Regularien zählte damals, dass sich die Teilnehmer auf der Rad- und Laufstrecke an vier verschiedenen Verpflegungsstationen wiegen ließen – um Gesundheitsschäden vorzubeugen, sollten Teilnehmer, wenn sie mehr als 10% von ihrem drei Tage vor dem Wettkampf registrierten Gewicht verlieren würden, aus dem Rennen genommen werden.[22] Für Verblüffung sorgte anschließend, wie viele Athleten nach mehreren Stunden Wettkampf mehr als vorher wogen – einige Teilnehmer hatten mit Sauna und ähnlichen Tricks dafür gesorgt, dass sie beim „weigh-in“ drei Tage vor dem Wettkampf nicht zu viel auf die Waage brachten.[20]

Am 6. Februar 1982 fand die letzte Auflage im Frühjahr statt. Valerie Silk hatte sich gerade scheiden lassen, er behielt die Fitnesskette, sie die Veranstaltung. Der Aufbau einer neuen Existenz damit bedeutete zunächst 14-stündige Arbeitstage, im Büro zu schlafen, um keinen Anruf zu verpassen und den Verzicht auf Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.[23] Entsprechend fliegt die Fitnesskette aus dem Veranstaltungsnamen, Valerie Silk ließ sich Ironman genauso wie Ironman World Triathlon, unter dem sie „ihren“ Triathlon seither bewarb,[24][18] als Marke schützen. Budweiser konnte sie mit seinem neu auf den Markt gebrachten Bud Light für 15.000 US$[25] als Titelsponsor gewinnen. Erstmals wurde das M-Dot-Symbol, der Schriftzug Ironman in Versalien mit einem Punkt oberhalb des 'M' genutzt, ein Logo, dass sich Valerie Silk für 75 US$ von einem Grafiker entwerfen ließ,[26] und zum Markenzeichen wird. Berühmtheit erlangte der TV-Bericht von ABC vom Februar 1982: Die bei den Frauen in Führung liegende Julie Moss kollabierte wegen Dehydration kurz vor der Ziellinie und Kathleen McCartney gewann. Moss raffte sich schließlich auf und überquerte die Ziellinie noch als Zweite – auf allen Vieren und später über Fernsehen in alle Welt übertragen.[27] Dieser ABC-Bericht wurde zu dem mit der höchsten Einschaltquote unter den Sendungen von Wide World of Sports 1982.[23][28] Moss' Moment weltweiter Berühmtheit gab Valerie Silk den Hebel, einen Drei-Jahresvertrag mit ABC, der ihr jährlich 100.000 US$ brachte, abzuschließen.[25] Eine in der ZDF-Sportreportage gezeigte Zusammenfassung des ABC-Berichts machte die Veranstaltung nun auch in Deutschland einem breiten Fernsehpublikum bekannt. Schnell werden die ersten Triathlon-Veranstaltungen in Deutschland organisiert, unter anderem in Essen, Kehl und Immenstadt. Die tageszeitung schreibt „Die strauchelnde Julie Moss wurde zum Sinnbild einer Sportart, die mehr als alle anderen Leibesübungen vor ihr den Menschen an seine Grenzen zwingt - und manchmal auch darüber hinaus.“.[29] Das Live-Erlebnis des Dramas veranlasste Mark Allen, sechsfacher Sieger hier von 1989 bis 1995, zur eigenen Teilnahme, bereits im nächsten Jahr belegte er den dritten Platz und Julie Moss wurde später seine Frau.

Seit dem 9. Oktober 1982 startet der Ironman Hawaii im Herbst. Gründe waren zum einen, so den Frühjahrsstürmen aus dem Weg gehen zu können, zum anderen so vielen in nördlichen Breitengraden lebenden Athleten im Sommer witterungsbedingt bessere Vorbereitungsmöglichkeiten im Training zu erlauben. Dabei wurde immer der dem Vollmond nächste Samstag im Oktober gewählt, um den Athleten nach Sonnenuntergang um 18 Uhr die Orientierung zu erleichtern. Mit dem – eigentlich passionierten Springreiter – Manuel Debus aus Nürnberg und dem mit ihm befreundeten Detlef Kühnel aus Roth wollten auch zwei Deutsche teilnehmen, aber Debus beschrieb später, er habe „massenweise Anfragen nach Informationen gar nicht beantwortet” bekommen. Schließlich entschied sich Valerie Silk, erstmals auch Teilnehmer von außerhalb der USA starten zu lassen und schickte den beiden unter der Bedingung, eine Bayern-Flagge mitzubringen, Anmeldeformulare.[30] Es gab (noch) keinen sportlichen Dachverband, der bei der Verwendung des Worts „Weltmeisterschaft“ im Sinne der Fairness unter den Veranstaltern hätte mitreden wollen – also läßt sich Valerie Silk vom United States Patent and Trademark Office den Begriff Ironman Triathlon World Championship als Marke schützen – so heißt der Ironman Hawaii später auch in den Ergebnislisten.

Hatte es auch vor Julie Moss' spektakulärem Finish in den USA bereits über hundert Triathlonveranstaltungen über unterschiedlichste Distanzen gegeben,[31] wuchs deren Anzahl jetzt schlagartig, Bud Light sponserte alleine elf davon in 1983, und dem Sieger winkte jeweils ein Start beim Ironman in Kailua-Kona.[32] Es gab auch Trittbrettfahrer: im kanadischen Penticton wollte Lynn Van Dove am 20. Juni 1983 den Canadian International Ironman Triathlon Championship starten – Valerie Silk bekam Wind hiervon und sorgte dafür, dass van Dove ihre Veranstaltung noch kurzfristig umtauft.[33] Der Kontakt der beiden Frauen blieb bestehen, und vier Jahre später wurde van Dove Lizenzpartnerin von Valerie Silk. Viele Neuerungen gibt es 1983 beim Ironman Hawaii: Valerie Silk führt die Ironman Lotterie entsprechend dem Gedanken von John Collins, jedermann eine Chance zur Teilnahme am Ironman Hawaii zu geben, ein.[34] 320 Startplätze wurden 1983 auf diesem Weg vergeben.[23] Der weitaus überwiegende Teil der Athleten musste sich aber ab 1983 sportlich qualifizieren. Für den Nachweis gab es verschiedene Möglichkeiten: sich anmelden durfte, wer unter den ersten 50% der beiden Veranstaltungen 1982 gewesen war, [35], Top-Platzierungen bei speziellen Qualifikationsrennen in den USA oder entsprechende individuelle Leistungen bei Schwimm-, Radsport- oder Marathonrennen nachweisen konnte. Valerie Silk begründete diesen Schritt in der Erstausgabe der kalifornischen Zeitschrift Triathlon aus dem Frühjahr 1983 damit, dass sie 5.000 Anmeldungen für den Event bekäme, aber nur 1.000 Teilnehmer zulassen könne. Bei der letzten Austragung am 9. Oktober 1982 hatte es 775 Finisher, darunter 50 Frauen, gegeben.[36] Auf den Plakaten nannte sich die Veranstaltung jetzt erstmals Ironman Triathlon World Championship.[24] 1983 wurden auch erstmals Cut-Off-Zeiten eingeführt: wer das Schwimmen nach 2 h oder das Radfahren später als 10½ h nach dem Startschuss nicht beendet hatte, durfte das Rennen nicht fortsetzen, der Zielschluss wurde auf 17 h verkürzt.[37] Dave Scott konnte in einem harten Kampf gegen Vorjahressieger Scott Tinley mit 32 s Vorsprung seinen Sieg von 1980 wiederholen. Rund eintausend Startwilligen hatte Valerie Silk letztlich Absagen schicken müssen, und auf der Radstrecke wurde die erste Teilnehmerin wegen Drafting disqualifiziert.[38] Aber auch dunkle Seiten traten zu Tage: einhundert Athleten kämpften mit platten Reifen - Unbekannte hatten Reißnägel gestreut.[39] Geschäftsleute aus Kona setzten eine Belohnung für Hinweise auf die Täter aus.[40][41]

1984 kam der Kontakt zu Timex zustande, die aber nicht nur als Sponsor agieren wollten, sondern sich auch das Recht sicherten, ab 1986 das Ironman-Logo auf ihren Uhren zu nutzen.[42] Später hatte Timex sechzig verschiedene Varianten von Uhren in seinem Sortiment,[43] sogar der US-Präsident trug eine solche Uhr, von der zwischen 500.000 und einer Million Exemplare jährlich verkauft wurden und die heute im National Museum of American History ausgestellt ist.[44] Der Tscheche Vaclav Vitovec war – ausgerechnet in dem Jahr, in die Staaten des Warschauer Pakts geschlossen die Olympischen Spiele in Los Angeles boykottierten – erster Teilnehmer aus dem Ostblock. Ab 1984 fungierte Valerie Silk als Vorstandsvorsitzende ihrer Firma Hawaii Triathlon Corporation und ernannte die in Kona lebende Kay Rhead zur Race-Direktorin. Valerie Silk hielt Ausschau nach möglichen Qualifikationsrennen. Am 24. März 1985 wurde in Mission Bay, einem Vorort von Auckland der Double Brown Ironman New Zealand – zunächst noch über die Distanzen 2 Meilen (3,2 km) Schwimmen, 100 Meilen (161 km) Radfahren und 20 Meilen (32,2 Km) Laufen – als erstes Rennen außerhalb der USA unter Lizenz von Valerie Silk ausgetragen, als zweiter Qualifier außerhalb der USA startete am 30. Juni desselben Jahres der Japan Long Distance Triathlon am Lake Biwa.

1985 war als letzter Ironman Hawaii ohne Preisgelder für die Erstplatzierten ein weiterer Wendepunkt in seiner Geschichte. Valerie Silk vertrat unerbittlich die Ansicht, dass sämtliche zusätzlichen Mittel ausnahmslos in die Verbesserung der Qualität des Wettkampfes gesteckt werden. Dave Scott, mittlerweile bereits vierfacher Sieger in Kona, hatte bereits nach seinem Sieg 1984 gedroht, dass die dazu führen würde, dass der Ironman Hawaii seine Top-Athleten verliert,[45] und boykottiert zusammen mit den damaligen Stars Dave Scott, Mark Allen, Scott Molina, Scott Tinley, Rob Barel und anderen 1985 den Ironman Hawaii. Der 1982 von Mark McCormack initiierte Triathlon International de Nice lockte 1985 nicht nur mit 75.000 US$ Preisgeld die Triathlon-Prominenz, sein Termin lag dazu nur drei Wochen vor Hawaii.[46] Einzig Scott Tinley entschied sich doch noch kurzfristig zu einem Doppelstart und konnte in Abwesenheit namhafter Konkurrenz unangefochten seinen Sieg von 1982 wiederholen. Carl Kupferschmid aus Arosa und der Allgäuer Hannes Blaschke, der zwei Jahre später eine Reiseagentur im Umfeld des Ironman Hawaii gründete, nutzten die Abwesenheit der Stars und wurden dritter bzw. vierter. Bei den Frauen gelangte 1985 erstmals Paula Newby-Fraser aus Simbabwe auf das Siegerpodest. Sie wurde Dritte in 10:31:04 Stunden – und in den folgenden eineinhalb Jahrzehnten zur alles dominierenden Figur bei den Frauen: Bis 1996 nahm sie 12 Mal hintereinander teil und siegte achtmal – noch zweimal mehr als Dave Scott und Mark Allen.

1986 kommt es zu Rechtsstreitigkeiten mit Marvel Comics, die mit Bezug auf ihre seit 1963 publizierte Comic-Figur „Iron Man“ an den Einnahmen beteiligt werden wollten. Nachdem Valerie Silk sich aber bereits die Markenrechte für die Wort-Bild-Marke „Ironman“ hatte eintragen lassen, einigte man sich nach einiger Zeit, dass Silk den Begriff „Ironman“ zukünftig nur noch gemeinsam mit „Triathlon“ verwendet.[47]

1986 wurde erstmals Preisgeld beim Ironman Hawaii ausgeschüttet, von einem anonymen Spender gestiftete 100.000 US$ waren zu vergeben.[48][49] Dave Scott widerrief seinen zwei Jahre zuvor angekündigten Rücktritt und verbesserte die Bestzeit auf damals fulminante 8:28:37 Stunden. Die Kanadierin Patricia Puntous lief als erste Frau über die Ziellinie, wurde aber wegen Drafting disqualifiziert. Siegerin war die erst 24-jährige Paula Newby-Fraser, die in der neuen Rekordzeit 9:49:14 Stunden als erste Frau unter der Grenze von zehn Stunden blieb.

Ab 1987 wurde in Penticton der dort seit 1983 unter dem Namen Canadian Ultra Distance Triathlon ausgetragene Event zweiter Ironman ausserhalb Hawaii. Am 20. Juni 1987 stand Valerie Silk unter 50.000 Zuschauern bei den Europameisterschaften in Mittelfranken, die Zeitungen schrieben anschließend von Standing Ovations, die sie Detlef Kühnel – 1982 und 1984 selbst auf Hawaii am Start gewesen – spendet.[50] Ab dem Jahr 1988 wurde er mit dem Ironman Europe zum dritten Lizenzpartner von Valerie Silk außerhalb der USA. Das Preisgeld beim Ironman Hawaii wurde 1987 auf 150.000 US$ angehoben, Wolfgang Dittrich aus Neuss kam als erster Athlet aus dem Wasser, Dave Scott gelang sein sechster und letzter Sieg auf Hawaii. Kay Rhead, Race-Directorin seit 1984, stirbt im Januar 1988 nach zweijährigem Leiden an Brustkrebs, Debbie Baker wird von Valerie Silk zu deren Nachfolgerin ernannt.[51] Ebenfalls in 1988 wird aus dem 1985 initiierten Tooheys Great Lakes International Triathlon in Forster der Ironman Australia und damit das vierte Qualifikationsrennen außerhalb der USA. In den USA bestand damals noch die Möglichkeit, seine Qualifikationszeiten neben den Teilnahmen an anderen Ironman Rennen auch über Zeiten aus individuellen Schwimm-, Radsport- oder Marathonrennen nachzuweisen.[35]

Das Rennen 1989 führte Wolfgang Dittrich diesmal sogar bis zum Marathon an. Dann kam es zu einem legendären „Iron-War“, einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Dave Scott und Mark Allen. Scott hatte in den letzten neun Jahren sechsmal gewonnen, doch Mark Allen gelang es in seinem sechsten Anlauf erstmals, Dave Scott auf Platz zwei zu verweisen: Obwohl diesem in 8:10:13 eine unglaubliche persönliche Bestleistung gelang, siegte Allen mit 58 Sekunden Vorsprung, die er am Ende an einem leichten Anstieg herausarbeiten konnte, in der neuen Rekordzeit von 8:09:15 Stunden.

1990 bis 1997 – Internationalisierung[Bearbeiten]

1990 heiratete Valerie Silk zum zweiten mal[52] und verkaufte ihre Firma Hawaii Triathlon Corporation inklusive der Rechte an der Marke Ironman für 3 Millionen US$[25] an Dr. James Pitzer Gills, Augenarzt aus Florida und erstmals im Frühjahr 1982 selbst Teilnehmer gewesen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Silk alleine in den USA ein Netzwerk aus einundzwanzig Qualifikations-Wettkämpfen aufgebaut,[53] dazu gab es die fünf Lizenzpartner außerhalb der USA, die Lotterie sowie Partner wie z.B. Timex, die für die Nutzung des Logos zahlten. Aus 950 Volunteers in 1981 waren 3.500 geworden.[18] Gills benennt die Firma in World Triathlon Corporation (WTC) um und baut unterstützt durch Lew Friedland in den kommenden Jahren das Geschäft rund um die Marke aus.[43] Alljährlich kommen neue Qualifier rund um den Globus hinzu, das Ironman-Logo prangt von Kleidungsstücken, Sonnenbrillen, Waagen u.v.m. Nach zehn Jahren Zusammenarbeit mit ABC wird NBC neuer Medienpartner, die Coverage des Ironman Hawaii auf 90 min verdoppelt.[54] Gatorade löst Bud-Light als Titelsponsor ab. Seit 1990 verläuft die Laufstrecke nicht mehr über den Flughafen, sondern zum Natural Energy Lab.

1992 unterbot Paula Newby-Fraser als erste Frau nun auch die Neun-Stunden-Grenze beim Ironman Hawaii und stellte mit 8:55:28 eine Rekordzeit für Frauen auf, die bis 2009 nicht mehr unterboten werden konnte. 1992 wird David Yates CEO der WTC, emotional geführte Auseinandersetzungen zwischen der kommerziellen WTC und dem 1989 als Non-Profit-Organisation gegründeten Dachverband International Triathlon Union (ITU) entstehen. Staatliche Fördermittel für Leistungssportförderung werden in den meisten Staaten primär für Olympische Sportarten gezahlt, Triathlon ist zu diesem Zeitpunkt nur ein Kandidat für die Aufnahme in das Olympische Wettkampfprogramm, und die ITU befürchtet, dadurch, dass die WTC für den Ironman Hawaii ohne Absprache mit den Verbänden den Begriff Ironman Triathlon World Championship nutzen, ihre Chancen zu verschlechtern, weil beim IOC der Eindruck mangelnder Organisation innerhalb der jungen Sportart entstehe. ITU-Präsident Les McDonald schlägt vor, einen Vertrag aufzusetzen, wonach der Ironman Hawaii für die nächsten zehn Jahre auch offiziell als Weltmeisterschaft gelten solle, um danach allen Veranstaltern zu ermöglichen, sich um die Ausrichtung von Weltmeisterschaften innerhalb ihrer Triathlonwettkämpfe zu bewerben – Yates lehnt jegliche Mitbestimmung ab: "wir waren zuerst da".[55]

1993 gelangte Wolfgang Dittrich in 8:20:13 mit Platz drei als erster Deutscher auf das Podium, hinter Mark Allen, der als Erster und bis heute Einziger den fünften Titel in Serie gewann. Jürgen Zäck stellte in 4:27:42 einen neuen Rekord auf der Radstrecke auf und wurde am Ende Fünfter.

Im Jahr 1994 gewann zum ersten Mal mit Greg Welch aus Australien in 8:20:27 kein US-Amerikaner. Dave Scott auf Platz zwei gelang im Alter von 40 Jahren in 8:24:32 eine Bestzeit der Seniorenklasse M40 auf Hawaii. Jürgen Zäck und die erst 23 Jahre alten Olaf Sabatschus und Lothar Leder auf den Plätzen vier bis sechs leiteten weitere deutsche Top-Ergebnisse ein. Unter den Zuschauern befindet sich auch Kurt Denk, ein Reiseveranstalter aus Hessen, der ab dem Folgejahr die Reisen deutschsprachiger Athleten zum Ironman Hawaii (z.B. über 400 in 2000) organisieren wird und 2002 den Ironman Germany in Frankfurt ins Leben ruft.[56]

Der Frauenwettkampf des Ironman Hawaii 1995 endete in einem spannenden und für Paula Newby-Fraser tragischen Finale: Lange in Führung liegend kollabierte sie nur 400 Meter vor dem Ziel und verpasste, sich über 20 Minuten nach der Siegerin in Ziel schleppend, als Vierte zum bis dahin einzigen Mal das Siegerpodest. Hinter Mark Allen, der seinen sechsten und letzten Titel feierte, belegten Thomas Hellriegel und Rainer Müller-Hörner bei ihren ersten Starts auf Hawaii die Plätze zwei und drei. Gatarode ist letztmals Titelsponsor des Ironman Hawaii. Der Konflikt mit der ITU eskaliert, die ITU droht Athleten, die beim Ironman Hawaii mit seinen „selbsternannten Weltmeisterschaften“ starten, für alle ITU-Rennen zu sperren und fordert den amerikanischen Verband USA Triathlon (USAT) auf, dem Ironman Hawaii die Genehmigung zu verweigern. Der sitzt zwischen den Stühlen und bangt um die damit zusammen hängenden von der WTC an USAT gezahlten Gebühren. Die WTC zieht mit dem Argument, die ITU sei ausschließlich an der Kurzdistanz interessiert und ruiniere mit seiner Drafting-Freigabe die Sportart Triathlon, zu Felde. Nachdem es in den vorangegangen Jahren bei Kurzdistanz-Weltmeisterschaften immer lange dauerte, bis alle offiziellen Proteste gegen Kampfrichterentscheidungen behandelt waren und ein Sieger feststand, hatte die ITU bei der WM in Cancún unter dem Aspekt einer zuschauerfreundlichen Präsentation erstmals Drafting freigegeben.[55]

1996 siegte mit Luc Van Lierde aus Belgien erstmals ein Athlet aus Europa beim Ironman Hawaii. Dabei steigerte er den Streckenrekord für die nächsten 15 Jahre auf nun 8:04:08. Thomas Hellriegel wurde, wie schon im Vorjahr hinter Mark Allen, Zweiter in 8:06:07. Bei den Frauen siegte Paula Newby-Fraser zum achten und letzten Mal in 9:06:49. Hinter ihr betrat mit Natascha Badmann aus der Schweiz ihre spätere Nachfolgerin als dominierende Frau erstmals das Podest.

Das nun folgende 1997 wurde zum Jahr Deutschlands: Seine Athleten besetzten mit Thomas Hellriegel (8:33:01), Jürgen Zäck (8:39:18) und Lothar Leder (8:40:30) das komplette Siegerpodest der Männer. Es ist das erste und bisher einzige Mal, dass drei Athletinnen oder Athleten eines einzelnen fremden Landes alle Podestplätze belegten.

Kompromiss im weiter schwelenden Konflikt mit der ITU: die WTC versah den Ironman Hawaii 1997 offiziell mit der Bezeichnung Ironman World Championship – auch wenn dessen CEO David Yates sein Unverständnis äußerte, wieso es die offizielle Genehmigung durch den amerikanischen Triathlonverband USAT erleichtere, wenn ausgerechnet das Wort Triathlon entfällt.[57] Yates sah sich im Recht und zog vor das Bezirksgericht in Tampa.[58] Am 15. Mai 1998 einigten sich WTC, USAT und ITU in einem Vergleich: die WTC sei berechtigt, ihre eingetragenen Warenzeichen Ironman Triathlon World Championship u.a. für den Ironman Hawaii zu verwenden, ohne das die WTC den Anspruch erhebt, dies im Sinne einer von einem sportlichen Dachverband regulierten Weltmeisterschaft zu betrachten. Im Gegenzug verpflichtete sich die ITU, Drafting ausschließlich bei Elite- und Juniorenrennen zu erlauben, nicht aber bei Wettkämpfen mit Wertungen in den Altersklassen.[59] Lew Friedland löste David Yates als CEO der WTC ab.

1998 bis 2013 – 20 Jahre später[Bearbeiten]

1998 Natascha Badmann gelingt ihr erster von insgesamt sechs Siegen beim Ironman Hawaii (2000 bis 2002, 2004 und 2005). Nach fünf anschließend weniger erfolgreichen Teilnahmen, teils mit Stürzen und Rennabbrüchen, gelang ihr 2012 – mit nun 45 Jahren – in 9:26:25 noch einmal ein hervorragender sechster Platz sowie eine Bestzeit der Seniorenklasse W45.

Bei den Männern siegte 1998 Peter Reid aus Kanada. Er konnte dies 2000 und 2003 noch zwei Mal wiederholen und somit erstmals bei den Männern nach Dave Scott und Mark Allen eine Serie von drei Siegen einfahren.

2003 feierten Peter Reid und Lori Bowden als erstes Ehepaar einen Doppelsieg beim berühmtesten Triathlon der Welt.[60]

2004 holte sich Normann Stadler mit einer grandiosen Flucht nach vorn auf dem Radkurs (20 Minuten Vorsprung) als zweiter Deutscher den Sieg auf Hawaii.

2005 brach der Konflikt mit der ITU neu auf: die WTC wollte die Draftingregel aufweichen, kündigte ein eigenes Regelwerk abweichend von dem des USAT an.[61] Musste zuvor jeder Teilnehmer beim Ironman Hawaii mit weniger als zehn Metern Abstand zum vorausfahrenden Athleten mit einer Zeitstrafe rechnen, so sollten jetzt 7 m Abstand zulässig werden.[62] Die ITU beschloss daraufhin – auch wegen der fehlenden Anerkennung der Anti-Doping-Bestimmungen der WADA beim Ironman Hawaii – auf einem Kongress in Gamagōri, weltweit keine Triathlonveranstaltungen der WTC mehr zu genehmigen.[63][64] Im April 2006 hob der Internationale Sportgerichtshof mit Verweis auf die seit 1998 bestehenden Verträge, wonach die WTC den Ironman Hawaii „Ironman Triathlon World Championship” nennen dürfen, die Sanktionen der ITU auf.[65] Die geplante 7 m-Regel wurde zwar zunächst umgesetzt (und galt in Kona noch 2014),[11] die WTC ermittelte aber, das ein selbst mit 10 m Abstand zum vorausfahrenden Athleten fahrender Teilnehmer rund 10-15 Watt weniger Leistung aufbringen muss.[66] In 2015 wird der Mindestabstand daher wieder auf bei 10 m angehoben, für Profi-Triathleten sogar auf 12 m.[67]

2005 gewann der damals 27-Jährige Faris Al-Sultan als dritter Deutscher mit deutlichem Vorsprung in 8:14:17. Natascha Badmann siegte zum sechsten und letzten Mal bei den Frauen mit einer Zeit von 9:09:30. Mit Ford hat der Ironman Hawaii erstmals seit 1995 wieder einen Titelsponsor.

Der Wettbewerb 2006 wurde wegen Erdbeben einige Tage zuvor beinahe abgesagt. Normann Stadler wiederholte seinen Triumph von 2004 mit der Zeit von 8:11:56. Titelverteidiger Faris Al-Sultan wurde hinter Chris McCormack Dritter.

2007 versteigerte die WTC eine Handvoll Startplätze für den Ironman Hawaii über eBay, pro Startplatz wurden jeweils mehr als 40.000 US$ erzielt.[68]

2007 gewann mit Chrissie Wellington in 9:08:45 erstmals eine Frau aus Großbritannien und Nordirland und leitete damit die jüngste Siegesserie einer Athletin ein: Sie siegte auch 2008, 2009 und 2011. In diesen drei Jahren tat es ihr Craig Alexander bei den Männern gleich und machte so, gemeinsam mit Chris McCormack (2007 und 2010) und Pete Jacobs (2012), Australien sechs Jahre lang zur führenden Nation der Männer beim Ironman Hawaii.

2008 verkauft Dr. Gills seine Firma World Triathlon Corporation, die mittlerweile auf 23 Lizenznehmer über die volle Distanz sowie zahlreiche Ironman 70.3 und 51.50 Wettkämpfe angewachsen ist, an die Investmentgesellschaft Providence.[69]

2009 führt die WTC die „Ironman Executive Challenge“ für Top-Manager ein. Rund 50% der rund 1.000 weltweit in dieser Kategorie bei ausgewählten Qualifikationswettkämpfen (Coeur d'Alene, Frankfurt, Lake Placid, Louisville und Arizona) startenden Teilnehmer sind CEOs oder President eines Unternehmens, einhundert Qualiplätze für den Ironman Hawaii sind für diese kurz „Ironman XC“ genannte Kategorie reserviert. Neben den höheren Qualifikationschancen erhalten die Mitglieder des Ironman XC-Programms als Gegenwert für die deutlich höheren Startgelder hochwertige Unterkünfte, VIP-Pass und Escort-Service für mitreisende Angehörige, VIP-Frühstück mit den Profi-Triathleten, u.a.[70][71][72]

Im Rennen 2009 verbesserte Chrissie Wellington den seit 1992 bestehenden Streckenrekord Paula Newby-Frasers in 8:54:02 Stunden um 86 Sekunden. Nur 22 Männer waren schneller als sie. Craig Alexander unterbot zwei Jahre später, 2011, mit seiner Siegerzeit von 8:03:56 auch den alten Männerrekord des Belgiers Luc Van Lierde von 1996 – um ganze 12 Sekunden.[73] 2013 kam es erneut zu einer neuen Rekordleistung bei den Frauen durch Mirinda Carfrae in 8:52:14.

Das Durchschnittsalter der 2013 startenden Athleten betrug bei den Männern 42 Jahre und bei den Frauen 40 Jahre.

Ab 2014[Bearbeiten]

2014 waren im 53 Mann starken Profifeld neun deutsche Triathleten am Start und zusammen mit Australien stellte Deutschland damit die zahlenmäßig stärkste Nation. Für die USA haben sich acht Profi-Athleten qualifizieren können und aus Österreich sowie der Schweiz stand jeweils ein Athlet bei den Profis am Start. Bei den Frauen gingen vier Triathletinnen aus der Schweiz neben drei Deutschen an den Start.

Der aktuelle Sieger der Ironman European Championship Sebastian Kienle erzielte bei den Männern den ersten deutschen Sieg seit Normann Stadlers Triumph im Jahre 2006. Bei den Frauen konnte die Australierin Mirinda Carfrae ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen.

2014 absolvierte Elmar Sprink (42) als erster Mensch nach einer Herztransplantation einen Ironman.[74]

Im Mai 2015 entschieden die Justizbehörden in Florida, dass die seit 1983 für den Ironman Hawaii betriebene Lotterie nicht rechtmässig sei. Bemängelt wurde, dass die Teilnehmer an der Lotterie nicht etwa einen Startplatz beim Ironman Hawaii gewannen, sondern nur das Recht, diesen für zusätzliche 850 US$ zu erwerben. Die WTC mußte daraufhin ihre Gewinne aus dieser Lotterie seit 2012, insgesamt 2,76 Millionen US$ an die Staatsanwaltschaft zahlen. Die WTC kündigte an, die Lotterie ab 2016 nicht mehr anzubieten.[75]

Im August 2015 wurde bekanntgegeben, dass Providence Verhandlungen über den Verkauf des Veranstalters WTC an den chinesischen Finanzinvestor Dalian Wanda führt.[76][77][78]

Das nächste Rennen wird hier am 10. Oktober 2015 stattfinden.

Auswirkung auf Hawaii[Bearbeiten]

2002 berichtete der Honolulu Advertiser, die damals größte Tageszeitung auf Hawaii, dass durch den Ironman Hawaii ein zusätzlicher Umsatz von 26 Millionen US$ generiert werde. 7.000 freiwillige Helfer wären in den Event involviert, das lokale Radgeschäft B&L Bike and Sports beispielsweise generiere bis zu einem Drittel seines Jahresumsatzes in den Tagen um den Wettkampf. Zwischen 75 und 150 Personen würden sich am Wettkampftag und in den Tagen danach vor Ort ein M-Dot-Logo tätowieren lassen. Ein durchschnittlicher Athlet bliebe zehn Tage auf Hawaii, zwei Tage länger als der durchschnittliche Tourist. Außerdem brächten die meisten Teilnehmer einen Partner oder Trainer mit. [35]

Rekordhalter[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Die erfolgreichsten Triathleten auf Hawaii sind mit je sechs Siegen die beiden US-Amerikaner Dave Scott und Mark Allen. Der Kanadier Peter Reid und der Australier Craig Alexander konnten das Rennen dreimal siegreich beenden. Es folgen Scott Tinley, Tim DeBoom (beide USA), Normann Stadler (Deutschland), der Belgier Luc van Lierde und der Australier Chris McCormack mit je zwei Siegen.

Als erster Deutscher erklomm Wolfgang Dittrich aus Neuss 1993 als Dritter in 8:20:13 h das Podest und löste damit Hannes Blaschke als zuvor bestplazierten Deutschen ab, der 1985 Vierter wurde. Thomas Hellriegel konnte nach zwei zweiten Plätzen 1995 hinter Mark Allen und 1996 hinter Luc van Lierde dann schließlich 1997 den ersten deutschen Hawaii-Sieg in 8:33:01 h erzielen. Er siegte dabei vor Jürgen Zäck und Lothar Leder. 2004 siegte Normann Stadler als zweiter Deutscher mit 8:33:29 h. Diesen Erfolg sollte er 2006 wiederholen können (8:11:56 h). Faris Al-Sultan gewinnt im Jahr 2005 als dritter Deutscher mit 8:14:17 h die Ironman World Championships.

2011 stellte Craig Alexander mit seiner Siegerzeit von 8:03:56 Stunden einen neuen Rekord auf Hawaii auf. Er unterbot die bisherige Bestzeit, die der Belgier Luc Van Lierde 1996 aufgestellt hatte, um 12 Sekunden.[73]

Die schnellste Schwimmzeit erzielte 1998 Lars Jorgensen (USA) in 46:41 Minuten. Schnellster deutscher Schwimmer war Jan Sibbersen 2003 in 46:50 Minuten.

Die 180-km-Radstrecke auf Hawaii absolvierte Normann Stadler 2006 mit 4:18:23 Stunden (41,8 km/h) am schnellsten. Damit verbesserte er den Rekord von Thomas Hellriegel aus dem Jahr 1996 (4:24:50 Stunden).

Der schnellste Marathonlauf wurde 1989 von Mark Allen in 2:40:04 h – allerdings auf dem alten Kurs – gelaufen. Rekordhalter auf dem aktuellen Kurs ist mit 2:41:48 Stunden für die 42,195 km Luc Van Lierde aus dem Jahr 1996. Schnellster Deutscher auf der Marathondistanz im Jahr 2010 war Andreas Raelert in 2:44:25 Stunden.

Frauen[Bearbeiten]

Bei den Frauen siegte Paula Newby-Fraser (Simbabwe) achtmal. Sie hielt den Streckenrekord seit 1992 mit 8:55:28 Stunden und erst 2009 konnte Chrissie Wellington mit ihrer Siegerzeit von 8:54:02 Stunden diesen Streckenrekord um 86 Sekunden unterbieten. Nur 22 Männer waren damals schneller als Wellington.

2013 verbesserte die Australierin Mirinda Carfrae den Streckenrekord um weitere knapp zwei Minuten auf 8:52:14 Stunden und lief dabei vor allem den Marathon in der weiteren Rekordzeit für Frauen von 2:50:38 Stunden – nur zwei Männer waren an diesem Tag schneller. 2014 konnte sie ihren eigenen Rekord für die Marathon-Distanz noch um weitere elf Sekunden verbessern auf 2:50:27 Stunden.

Auf der Radstrecke hält seit 2011 die Schweizerin Karin Thürig den Streckenrekord mit 04:44:19.

Auf insgesamt sechs Siege kommt die Schweizerin Natascha Badmann.

Siegerlisten[Bearbeiten]

Männer Frauen
Jahr Weltmeister Zweiter Platz Dritter Platz
2014 DeutschlandDeutschland Sebastian Kienle Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ben Hoffman DeutschlandDeutschland Jan Frodeno
2013 BelgienBelgien Frederik Van Lierde AustralienAustralien Luke McKenzie DeutschlandDeutschland Sebastian Kienle
2012 AustralienAustralien Pete Jacobs DeutschlandDeutschland Andreas Raelert BelgienBelgien Frederik Van Lierde
2011 AustralienAustralien Craig Alexander -3- AustralienAustralien Pete Jacobs DeutschlandDeutschland Andreas Raelert
2010 AustralienAustralien Chris McCormack -2- DeutschlandDeutschland Andreas Raelert BelgienBelgien Marino Vanhoenacker
2009 AustralienAustralien Craig Alexander -2- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Lieto DeutschlandDeutschland Andreas Raelert
2008 AustralienAustralien Craig Alexander -1- SpanienSpanien Eneko Llanos BelgienBelgien Rutger Beke
2007 AustralienAustralien Chris McCormack -1- AustralienAustralien Craig Alexander DanemarkDänemark Torbjørn Sindballe
2006 DeutschlandDeutschland Normann Stadler -2- AustralienAustralien Chris McCormack DeutschlandDeutschland Faris Al-Sultan
2005 DeutschlandDeutschland Faris Al-Sultan NeuseelandNeuseeland Cameron Brown KanadaKanada Peter Reid
2004 DeutschlandDeutschland Normann Stadler -1- KanadaKanada Peter Reid DeutschlandDeutschland Faris Al-Sultan
2003 KanadaKanada Peter Reid -3- BelgienBelgien Rutger Beke NeuseelandNeuseeland Cameron Brown
2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tim DeBoom -2- KanadaKanada Peter Reid NeuseelandNeuseeland Cameron Brown
2001 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tim DeBoom -1- NeuseelandNeuseeland Cameron Brown DeutschlandDeutschland Thomas Hellriegel
2000 KanadaKanada Peter Reid -2- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tim DeBoom DeutschlandDeutschland Normann Stadler
1999 BelgienBelgien Luc van Lierde -2- KanadaKanada Peter Reid Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tim DeBoom
1998 KanadaKanada Peter Reid -1- BelgienBelgien Luc van Lierde DeutschlandDeutschland Lothar Leder
1997 DeutschlandDeutschland Thomas Hellriegel DeutschlandDeutschland Jürgen Zäck DeutschlandDeutschland Lothar Leder
1996 BelgienBelgien Luc van Lierde -1- DeutschlandDeutschland Thomas Hellriegel AustralienAustralien Greg Welch
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen -6- DeutschlandDeutschland Thomas Hellriegel DeutschlandDeutschland Rainer Müller-Hörner
1994 AustralienAustralien Greg Welch Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Devlin
1993 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen -5- FinnlandFinnland Pauli Kiuru DeutschlandDeutschland Wolfgang Dittrich
1992 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen -4- ChileChile Cristián Bustos FinnlandFinnland Pauli Kiuru
1991 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen -3- AustralienAustralien Greg Welch Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Devlin
1990 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen -2- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley FinnlandFinnland Pauli Kiuru
1989 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen -1- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott AustralienAustralien Greg Welch
1988 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Molina Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Pigg Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ken Glah
1987 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott -6- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen AustralienAustralien Greg Stewart
1986 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott -5- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley
1985 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley -2- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Christopher Hinshaw SchweizSchweiz Carl Kupferschmid
1984 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott -4- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Grant Boswell
1983 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott -3- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen
1982 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott -2- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Tinley
1982
Februar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley -1- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Tinley
1981
Februar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Howard Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Warren Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley
1980
Januar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott -1- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chuck Neumann Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Howard
1979
Januar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Warren Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Dunbar Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ian Emberson
1978
Februar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gordon Haller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Dunbar Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Orlowski
Jahr Erster Platz Zweiter Platz Dritter Platz
2014 AustralienAustralien Mirinda Carfrae -3- SchweizSchweiz Daniela Ryf Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rachel Joyce
2013 AustralienAustralien Mirinda Carfrae -2- Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rachel Joyce Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Liz Blatchford
2012 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Leanda Cave SchweizSchweiz Caroline Steffen AustralienAustralien Mirinda Carfrae
2011 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chrissie Wellington -4- AustralienAustralien Mirinda Carfrae Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Leanda Cave
2010 AustralienAustralien Mirinda Carfrae -1- SchweizSchweiz Caroline Steffen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Julie Dibens
2009 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chrissie Wellington -3- AustralienAustralien Mirinda Carfrae SpanienSpanien Virginia Berasategui
2008 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chrissie Wellington -2- NiederlandeNiederlande Yvonne van Vlerken DeutschlandDeutschland Sandra Wallenhorst
2007 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chrissie Wellington -1- KanadaKanada Samantha McGlone AustralienAustralien Kate Major
2006 AustralienAustralien Michellie Jones Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Desirée Ficker KanadaKanada Lisa Bentley
2005 SchweizSchweiz Natascha Badmann -6- AustralienAustralien Michellie Jones AustralienAustralien Kate Major
2004 SchweizSchweiz Natascha Badmann -5- KanadaKanada Heather Fuhr AustralienAustralien Kate Major
2003 KanadaKanada Lori Bowden -2- SchweizSchweiz Natascha Badmann DeutschlandDeutschland Nina Kraft
2002 SchweizSchweiz Natascha Badmann -4- DeutschlandDeutschland Nina Kraft KanadaKanada Lori Bowden
2001 SchweizSchweiz Natascha Badmann -3- KanadaKanada Lori Bowden DeutschlandDeutschland Nina Kraft
2000 SchweizSchweiz Natascha Badmann -2- KanadaKanada Lori Bowden BrasilienBrasilien Fernanda Keller
1999 KanadaKanada Lori Bowden -1- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Karen Smyers BrasilienBrasilien Fernanda Keller
1998 SchweizSchweiz Natascha Badmann -1- KanadaKanada Lori Bowden BrasilienBrasilien Fernanda Keller
1997 KanadaKanada Heather Fuhr KanadaKanada Lori Bowden BrasilienBrasilien Fernanda Keller
1996 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Paula Newby-Fraser* -8- SchweizSchweiz Natascha Badmann Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Karen Smyers
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Karen Smyers FrankreichFrankreich Isabelle Mouthon BrasilienBrasilien Fernanda Keller
1994 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Paula Newby-Fraser* -7- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Karen Smyers BrasilienBrasilien Fernanda Keller
1993 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Paula Newby-Fraser* -6- NeuseelandNeuseeland Erin Baker Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sue Latshaw
1992 SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser -5- KanadaKanada JulieAnne White NiederlandeNiederlande Thea Sybesma
1991 SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser -4- NeuseelandNeuseeland Erin Baker Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sarah Coope
1990 NeuseelandNeuseeland Erin Baker SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Terry Schneider-Egger
1989 SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser -3- KanadaKanada Sylviane Puntous Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kirsten Hanssen
1988 SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser -2- NeuseelandNeuseeland Erin Baker Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kirsten Hanssen
1987 NeuseelandNeuseeland Erin Baker KanadaKanada Sylviane Puntous SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser
1986 SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser -1- KanadaKanada Sylviane Puntous Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joanne Ernst
1985 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joanne Ernst Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Elizabeth Bulman SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser
1984 KanadaKanada Sylviane Puntous -2- KanadaKanada Patricia Puntous Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Julie Olson
1983 KanadaKanada Sylviane Puntous -1- KanadaKanada Patricia Puntous Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eva Ueltzen
1982 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Julie Leach Vereinigte StaatenVereinigte Staaten JoAnn Dahlkoetter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sally Edwards
1982
Februar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kathleen McCartney Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Julie Moss Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lyn Brooks
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sally Edwards
1981
Februar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Linda Sweeney Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sally Edwards Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lyn Brooks
1980
Januar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robin Beck Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eve Anderson
1979
Januar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lyn Lemaire
1978
Februar

Anmerkung: Nur für die ersten fünf Jahren ist auch der Monat angegeben; seit 1982, als es zwei Veranstaltungen gab, liegt der Termin immer im Oktober.

  • Paula Newby Fraser vertrat die Vereinigten Staaten bei den Rennen der Jahre 1993, 1994 und 1996.[79]

Länderstatistik[Bearbeiten]

In der Erfolgsstatistik der Länder nach Podiumsplatzierungen bei Männern und Frauen liegen die Vereinigten Staaten als Veranstalterland noch immer deutlich an der Spitze. Im Zuge der weiter steigenden internationalen Popularität des Ironman Hawaii zeichnet sich in den letzten Jahren jedoch ab, dass immer mehr andere Nationen zu den Erfolgen der US-amerikanischen „Pioniere“ aufschließen.

Platz Land Erster Zweiter Dritter Gesamt Anmerkungen
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 30 26 24 80 Maßgeblichen Beitrag leisteten die „Big Four“, die zwischen 1980 und 1995 quasi jeden Triathlon unter sich ausmachten – Mark Allen, Dave Scott, Scott Tinley und Scott Molina
2 AustralienAustralien Australien 11 8 7 26 Mirinda Carfrae und Craig Alexander erzielten je 3 Goldmedaillen.
3 KanadaKanada Kanada 8 15 3 26
4 SchweizSchweiz Schweiz 6 5 1 12 Die erfolgreichste Schweizer Athletin ist Natascha Badmann – mit 6 Gold- und 2 Silbermedaillen
5 DeutschlandDeutschland Deutschland 5 6 15 26
6 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 5 1 5 11 Chrissie Wellington erreichte 4 Goldmedaillen
7 SimbabweSimbabwe Simbabwe 5 1 2 8 Alle Medaillen wurden zwischen 1985 und 1992 von Paula Newby-Fraser erzielt.
8 BelgienBelgien Belgien 3 2 3 8
9 NeuseelandNeuseeland Neuseeland 2 5 2 9
10 FinnlandFinnland Finnland 0 1 2 3
11 SpanienSpanien Spanien 0 1 1 2
- NiederlandeNiederlande Niederlande 0 1 1 2
13 ChileChile Chile 0 1 0 1
- FrankreichFrankreich Frankreich 0 1 0 1
15 BrasilienBrasilien Brasilien 0 0 6 6
16 DanemarkDänemark Dänemark 0 0 1 1

(Stand: 13. Oktober 2014 – nach 37 Austragungen auf Hawaii)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Whoever finishes first, We'll call him the Ironman. Aussage von John Collins beim Awards Banquet des Waikiki Swim Club, als er mit einigen Bekannten beschloss, die drei herausfordernsten Ausdauersportevents der Insel in einem Rennen zu vereinen.
  2. Swim 2.4 miles, bike 112 miles, run 26.2 miles. Brag for the rest of your life! handschriftliche Notiz auf der dreiseitigen Wettkampfbeschreibung jeden Teilnehmers beim ersten Ironman Hawaii
  3. Webseite IRONMAN Hawaii: Die wichtigsten Informationen, abgerufen am 25. September 2012
  4. IRONMAN Barcelona. Abgerufen am 13. Januar 2015.
  5. Kona Points Ranking System Women. In: ironman.com.
  6. Kona Points Ranking System Men. In: ironman.com.
  7. Mythos-Ironman-Hawaii. Abgerufen am 13. Januar 2015.
  8. Hintergründe zur Schwimmstrecke Hawaii
  9. Ironman Hawaii mit neuem Schwimmstart (3. August 2014)
  10. Messick explains the changes (8. August 2014)
  11. a b c 2014 IRONMAN World Championship Athlete Guide
  12. Beschreibung Radstrecke Hawaii
  13. Laufbericht Ironman Hawaii
  14. IRONMAN Hawaii: Die wichtigsten Informationen
  15. Ironman. In: Sports Illustrated. 14. Mai 1979. Archiviert vom Original am 3. Juni 2011.
  16. Peter Read Miller: Fotos aus dem 'Sports Illustrated'-Bericht vom 14. Mai 1979. In: Getty Images.
  17. Ergebnislisten Ironman Hawaii
  18. a b c d Don Norcross: If Valerie Silk Had Gotten Her Way, There May Never Have BeenAn Ironman. In: ironman.com. 21. Februar 2003.
  19. a b Elzabe Boshoff: The Heart of an Ironman South Africa.. Meyer & Meyer, 2012, ISBN 978-1-8412-6363-2.
  20. a b Mark Montgomery: The first Kona Ironman: A retrospective blog. In: slowtwitch.com. 5. Oktober 2007.
  21. Timothy Carlson: The first to run sub-3 in Kona?. In: slowtwitch.com. 13. April 2009.
  22. John Nogowski: Phil Aubrey: master of his fate. In: The Telegraph, Nashua (New Hampshire). 21. Februar 1981.
  23. a b c Bob Check: Ironwomen – Putting on the world's toughest event is a long way from a quiet gulf beach. In: The Evening Independent, St. Petersburg. 22. Oktober 1983.
  24. a b Sammlung von Fotos von Postern des Ironman Hawaii
  25. a b c Pete Williams: Triathlons: In it for long run. In: sportsbusinessdaily.com. 8. Oktober 2007.
  26. Steffen Guthardt: Die Verzinsung des Eisenmannes. In: sponsors.de. September 2009.
  27. From Unlikely Challenge To International Sensation. In: ironman.com. 4. Januar 2003.
  28. Rolf Kunkel: Die dreifache totale Fitneß. In: Der Spiegel. 18. Oktober 1982.
  29. Frank Ketterer: Der Grund von allem. In: Die tageszeitung. 6. Oktober 2001.
  30. Thomas Scharrer: Für verrückte Amis. In: Nürnberger Nachrichten. 18. Oktober 2003.
  31. Elliot Almond: Triathlon: grueling sport for the hardy takes on a glamourous status. In: The Bulletin, Bend (Oregon). 9. April 1982.
  32. Westchester Guide Triathlon Trial New York Times vom 10. Juli 1983
  33. Shygiants: Ironperson
  34. Ironman Lottery
  35. a b c SHARON ROBB: Soviets To Compete In Their First Ironman. In: Sun Sentinel. 21. Oktober 1988.
  36. Birth of Triathlete Magazine
  37. Ron Staton: Ironmen congregate in Hawaii for Saturday Triathlon. In: Deseret News. 21. Oktober 1983.
  38. Margaret O. Kirk: Triathlon. In: The Boston Phoenix. 28. Februar 1984.
  39. Police probe Cycle Sabotage. In: The Palm Beach Post. 27. Oktober 1983.
  40. Police probing tacks on Course during triathlon. In: Eugene Register Guard, Eugene (Oregon). 27. Oktober 1983.
  41. John Kelley: And on top of all that, there's still a marathon. In: The Day, New London (Connecticut). 1. Januar 1984.
  42. Kevin Mackinnon: Ironman And Timex: A Relationship That Keeps On Ticking. In: ironman.com. 9. April 2003.
  43. a b Bill Scheppler: The Ironman Triathlon.. The Rosen Publishing Group, 2002, ISBN 978-0-8239-3556-7.
  44. Timex Ironman Watches Information. In: sportswatchinformant.com.
  45. Pinellas Residents finish Ironman Event. In: The Evening Independent, St. Petersburg. 8. Oktober 1984.
  46. Herbert Krabel: few thoughts from Mark Allen. In: slowtwitch.com. 13. April 2009.
  47. Pete Williams: Iron Man calls this fight a draw In: sportsbusinessdaily.com. 28. April 2008
  48. Ironman Triathlon to Offer Prize Money. In: Los Angeles Times. 20. Juli 1986.
  49. Ironman To Offer Cash. In: Sun Sentinental. 17. Juli 1986.
  50. Ergebnisheft EM 1997 (mit Kopien von Zeitungsartikeln über Valerie Silk). 20. Juni 1987.
  51. The complete history of the World's most famous Triathlon
  52. Silk-Woodrufs vows exchanged at church. In: The Cedartown Standard. 7. Juni 1990.
  53. On your own: where iron doses of stamina count. In: New York Times. 9. Oktober 1989.
  54. Ken Schott: Behind the Broadcast. In: The Daily Gazette, Schenectady. 25. Mai 1991.
  55. a b Sean Phelps: The creation and development of an international sport federation: A case study of the International Triathlon Union from 1989-2000. In: Electronic Theses, Treatises and Dissertations. 2006.
  56.  Kurt Denk: Zupacken, Anpacken, Loslassen 2014, ISBN 978-3735715999, S. 13-16.
  57. Ergebnisliste Ironman Hawaii 1997
  58. Ironman Triathlon sues world sanctioning body. In: Boca Raton News, Boca Raton. 20. November 1997.
  59. Agreement between the Non-Profit-Organisations International Triathlon Union (ITU) and USA Triathlon (USAT) and the For-Profit-Organisation World Triathlon Corporation (WTC) (Memento vom 23. September 2014 im Internet Archive) 15. Mai 1998
  60. Peter Reid und Lori Bowden gewinnen Ironman auf Hawaii. In: Spiegel Online. 19. Oktober 2003, abgerufen am 14. Oktober 2013.
  61. WTC bolts from USAT, will self-sanction from now on. In: slowtwitch.com. 12. Juni 2005.
  62. World Triathlon Corporation kündigt Rennserie über Mitteldistanz an, unmittelbare Konkurrenz für ITU Serie. In: 3athlon.de. 22. Juni 2005. Archiviert vom Original am 1. Juni 2008.
  63. ITU smacks down Ironman with a worldwide ban on sanctioning. In: slowtwitch.com. 13. September 2005.
  64. ITU vs. WTC: International Triathlon Union (ITU) und World Triathlon Corporation (WTC) reiben weiter aneinander.. In: 3athlon.de. 12. September 2005. Archiviert vom Original am 13. Januar 2006.
  65. Internationaler Sportgerichtshof (CAS) hebt Sanktionen der International Triathlon Union (ITU) gegen Ironman-Rennen auf. In: 3athlon.de. 28. April 2006. Archiviert vom Original am 13. Januar 2006.
  66. Aaron Hersh: Kona’s Secret Rule. In: triathlon.competitor.com. 7. Oktober 2012.
  67. Ironman Competition Rules
  68. CHRISTIE ASCHWANDEN: When Iron Is a Precious Metal. In: New York Times. 11. September 2008.
  69. Dan Empfield: WTC sold to private equity firm. In: slowtwitch.com. 8. September 2008.
  70. Ironman Executive Challenge (XC) In: thelifeofluxury.com, 1. Juni 2010
  71. World Triathlon Corporation Launches Ironman Executive Challenge In: xtri.com
  72. Elisabeth Weil: The Ironman: Triathlete Executives' Ultimate Status Feat In: bloomberg.com. 13. Dezember 2012
  73. a b Craig Alexander siegt zum dritten Mal. tri2b.com, 9. Oktober 2011, abgerufen am 14. Oktober 2013.
  74. Artikel in Express.de
  75. Letitia Stein: Ironman triathlon ran illegal lottery for athletes: U.S. prosecutors. In: Reuters. 13. Mai 2015.
  76. Liana B. Baker: Exclusive: China's Dalian Wanda in talks to buy Ironman parent. In: Reuters. 6. August 2015.
  77. Niclas Bock: Verkauf nach China? Gerüchte um Ironman. In: tri-mag.de. 12. August 2015.
  78. Dalian Wanda finalising deal for ironman. In: businesstimes.com.sg. 8. August 2015.
  79. Ironman.ch Results