Rainer Mausfeld

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Rainer Mausfeld (* 22. Dezember 1949 in Iserlohn) ist ein 2016 emeritierter deutscher Professor für Allgemeine Psychologie an der Universität Kiel. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Wahrnehmungspsychologie, Kognitionswissenschaft und Geschichte der Psychologie. Seine seit 2015 veröffentlichte Kritik an der repräsentativen Demokratie und an den Funktionen der Massenmedien wird in den Medien kontrovers beurteilt.

Ausbildung und akademische Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mausfeld studierte von 1969 bis 1979 Psychologie, Mathematik und Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Mathematische Psychologie an der Universität Nijmegen. Anschließend war er bis 1981 Referent am Institut für Test- und Begabungsforschung der Studienstiftung des deutschen Volkes in Bonn.

1984 promovierte Mausfeld an der Universität Bonn zur Fechner-Skalierung. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Prinzipien der Konstruktion psychophysikalischer Diskriminationsskalen.

1987 war er Visiting Research Professor an der University of California, Irvine.

1990 wurde Mausfeld in Bonn mit Forschungsarbeiten vor allem zur Wahrnehmungspsychologie habilitiert und nahm 1992 eine Professur für Allgemeine Psychologie an der Universität Mannheim an.

1993 wechselte er an die Universität Kiel.[1]

Mitgliedschaften und Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mausfeld leitete das DFG-Projekt Farbkonstanz und war 1995 bis 1996 Leiter einer internationalen Forschungsgruppe am Zentrum für Interdisziplinäre Forschung (ZiF) in Bielefeld.

Seit 2004 ist Mausfeld Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina in ihrer Sektion Psychologie und Kognitionswissenschaft.[2]

Schwerpunkte der Forschungsarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Schwerpunkt der universitären Arbeit Mausfelds ist seit seiner Dissertation die Wahrnehmungspsychologie.[3] Dabei steht besonders die Farbwahrnehmung im Vordergrund seiner Untersuchungen.[4][5] Mausfeld analysierte im Zusammenhang mit seinen Forschungen auch die theoretischen Grundlagen der experimentellen und der verstehenden Psychologie.[6] Das Thema der Psychophysik Fechners und der Fechnerschen Skalierungen bildet dafür den Ausgangspunkt.[7][8]

Mausfelds weitere wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte sind nach Angaben bei der Leopoldina „… Konzeptformen des Wahrnehmungssystems, auf deren Grundlage physikalische Inputs Bedeutungskategorien aktivieren können, architekturale Grundlagen der Befähigung zur gleichzeitigen Einnahme multipler mentaler Perspektiven, Struktur und computationale Prinzipien interner Kausalanalysen, durch die sich u. a. innenverursachte mentale Aktivitäten von außenverursachten trennen lassen.“[9]

Als weiteres Gebiet nennt Mausfeld die Ideengeschichte der Naturwissenschaften, besonders des 17. Jahrhunderts; dabei steht die Geschichte der Wahrnehmungspsychologie im Vordergrund.[9]

Er befasste sich mit der Rivalität von Kognitionspsychologie und kognitiven Neurowissenschaften in der Kognitionswissenschaft: Ein Hauptproblem des Verhältnisses von Psychologie und Biologie sieht er im neurologischen Neo-Reduktionismus.[10] Die Besonderheit des Geistigen sieht er im Gegensatz zu biologistischen Ansätzen unter anderem in der intrinsischen Multiperspektivität des Geistes.[11]

Seit 2009 publiziert Mausfeld zudem zu ethischen und politischen Aspekten der Psychologie, etwa bei ihrer Beteiligung an der Erforschung und Entwicklung der Methodik der Weißen Folter.[12][13]

Seit 2015 hält Mausfeld Vorträge und publiziert Aufsätze und Monografien zu politischer Propaganda und Manipulation sowie zur Analyse und Kritik der repräsentativen Demokratie.

Farbwahrnehmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Mausfeld bildet die Psyche physikalische Daten der Farbwahrnehmung nicht bloß ab. Er kritisiert eine atomistische Auffassung der Wahrnehmungspsychologie, die Wahrnehmungen aus dem Zusammenwirken einfacher Faktoren erklärt („Messinstrumentkonzeption der Wahrnehmung“). Entscheidend für die Farbwahrnehmung sei vielmehr der Gesamtzusammenhang der visuellen Wahrnehmung. Die Sinnesempfindung (sensation) ist nach Darstellung Mausfelds immer auch Wahrnehmung im Sinne von Perzeption. Die Sinne seien Werkzeuge des Geistes.[14] Ein Beispiel für den Einfluss des Geistes auf die Wahrnehmungsverarbeitung ist nach seinem Verständnis auch die Pareidolie.[15]

Natur, Bewusstsein und Freiheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Mausfeld genügt die Kenntnis neuronaler Verschaltung und Aktivität nicht, um Bewusstsein und Denkvorgänge zu erklären. Schon das Verhalten vergleichsweise unterkomplexer Lebewesen wie Nematoden könne nicht aus der Neuronenaktivität erklärt werden. Die Beziehung zwischen Natur und Geist muss nach Mausfelds Auffassung daher unterhalb der neuronalen Ebene im Physikalischen liegen. Dieser Zusammenhang zeige sich auch darin, dass uns die Natur rätselhafter sei als unser Bewusstsein. Das Besondere des Bewusstseins sieht Mausfeld in der Einfachheit und Ganzheit des subjektiven Erlebens, das sich dem Psychologen jedoch als komplexes Zusammenwirken teilweise unbewusster Faktoren enthüllt. Erst die dadurch ermöglichte „intrinsische Multiperspektivität“ des Denkens eröffne dem Menschen nach Mausfeld die Möglichkeit zu Denk- und Handlungsalternativen. Dies bedeutet, dass der Mensch dieselbe Wahrnehmung unterschiedlich organisieren kann, was etwa bei sogenannten Kipp-Bildern, aber auch in der gesamten Metaphorik der menschlichen Sprache deutlich wird. Diese Leistung der Organisation der Wahrnehmung erklärt Mausfeld durch eine komplexe Funktionsarchitektur, bei der biologische Vorprägungen, Verknüpfungs-Mechanismen zwischen Sinnesreiz und Wahrnehmung und semantische Muster zusammenwirken.[16]

Weiße Folter und Verantwortung der Wissenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mausfeld stellt in seiner Arbeit dar, welchen Anteil Psychologen an der Entwicklung, Anwendung und Rechtfertigung moderner Methoden der Weißen Folter haben. Diese ziele nicht, wie behauptet, auf Informationsgewinnung, sondern auf die Brechung des Willens, Disziplinierung, Demütigung und Erniedrigung ihrer Opfer. Seiner Darstellung nach nahm das Präsidium der American Psychological Association (APA) und das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten Einfluss auf eine Arbeitsgruppe der APA, um in eine Untersuchung der Mitwirkung von Psychologen bei Foltermaßnahmen einzugreifen. Mausfeld definiert am Beispiel der Folterforschung ethische und juristische Prinzipien und Grenzen wissenschaftlicher Arbeit. Die Beachtung der Menschenrechte hält er ethisch und juristisch für uneingeschränkt verbindlich.[13][17][18]

Populärwissenschaftliche Beiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Warum schweigen die Lämmer? (2015)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Publikation von 2015 (3. Auflage 2018) mit dem Untertitel Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören vertritt Mausfeld die These, die Begriffe Demokratie und Freiheit seien in einer an George Orwell erinnernden Weise verfälscht worden. In ihrer gegenwärtigen Form sei die Schumpeter’sche repräsentative Demokratie lediglich eine „Wahloligarchie“ und Freiheit sei lediglich Handlungsmöglichkeit der ökonomisch Mächtigen.[19]

Bei seiner kritischen Analyse des politischen Systems stützt er sich unter anderem auf die Arbeiten von Ingeborg Maus und Alex Carey. Die Machtsicherung der neuen Machtelite, die hauptsächlich Finanzelite sei, vollziehe sich in neuen Formen der Transformation der Macht und der Manipulation des Bewusstseins, um Macht „unsichtbar zu machen“.[20]

Eine entscheidende Rolle spielen dabei seiner Auffassung nach die Medien.[21] Er vertritt die These, dass den Medien in kapitalistisch organisierten Gesellschaften vor allem eine systemstabilisierende Funktion zukäme. Hierbei stützt er sich auch auf das von Noam Chomsky und Edward S. Herman entworfene Propagandamodell. Dieses Modell erklärt, wie eine objektive Berichterstattung der Massenmedien in kapitalistisch organisierten Gesellschaften durch bestimmte Filter verhindert wird. Diese Filterung führe zu einer Einschränkung des öffentlichen Debattenraums, also des in einer Gesellschaft Denk- und Sagbaren.[22]

Dabei sei es aus Sicht der herrschenden Eliten sogar gewollt und erwünscht, dass sich die Bevölkerung über die Gier von Bankern, die Verlogenheit von Politikern, die intellektuelle Korruptheit von Journalisten oder die Grausamkeit oder den Sadismus von Folterexperten ereifere,

„also über Eigenschaften von Personen, die gerade das Produkt tieferliegender, struktureller Bedingungen sind und in deren Kontext geradezu Qualifikationsmerkmale darstellen – und dabei die strukturellen und institutionellen Ursachen und somit die eigentlichen Zentren der Macht aus dem Blick verliert! Unsere vordringliche Aufgabe ist es daher, Einsichten in diese strukturellen Bedingungen zu gewinnen.“[23]

Der Neoliberalismus sei eine rational auftretende Ideologie, der es gelungen sei, sich als Rahmenerzählung zu etablieren und sich als scheinbar alternativlose Wirklichkeitsdeutung durchzusetzen.[24]

Als drei besonders wichtige Techniken der Propaganda (hinsichtlich des Meinungsmanagements) stellt Mausfeld die Informationsüberflutung, die Fragmentierung und die Dekontextualisierung/Rekontextualisierung von Nachrichten dar, weil durch alle drei Techniken tatsächliche Ereignisse und Zusammenhänge unsichtbar gemacht würden.[25]

Phänomene eines „Tiefen Staates“ als Erscheinungsformen des autoritären Kapitalismus (2017)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Aufsatz Mausfelds im Sammelband Fassadendemokratie und Tiefer Staat. Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter,[26] herausgegeben von Ullrich Mies und Jens Wernicke, vertritt die These, die repräsentative Demokratie diene seit altersher dem ausdrücklichen Zweck, „dem Volk die Befähigung zu einer Selbstgesetzgebung ebenso abzusprechen wie überhaupt das Recht, ein eigenständiger politischer Akteur zu sein.“ Die eigentlichen Zentren der Macht, wie etwa die großen Medienkonzerne, seien für die Bevölkerung weitgehend unsichtbar und demokratisch nicht abwählbar, sie unterlägen keiner öffentlichen Rechenschaftspflicht und seien in extremer Weise autoritär organisiert.

Die Frage, wie Herrschaft organisiert ist, lässt sich nach Mausfeld empirisch beantworten: Die tatsächlichen Zentren politischer Macht lägen nach bekannten Untersuchungen[27][28] weit außerhalb jeder demokratischen Kontrolle und würden zugleich praktisch alle grundlegenden politischen Entscheidungen bestimmen. Mit dem Beurteilungskriterium der Bundeszentrale für politische Bildung für die Frage, ob eine Herrschaftsform als Demokratie zu bezeichnen sei, sieht Mausfeld in den vorliegenden empirischen Analysen den Beweis dafür, „dass westlich-kapitalistische Demokratien tatsächlich eine neuartige Form totalitärer Herrschaft darstellen“.

Die Konzeption eines „tiefen Staates“ wie von Mike Lofgren dargestellt, lehnt Mausfeld jedoch als zu einfach ab, da dieser Begriff „konkretistische Ursachenzuschreibungen in personalen Kategorien“ enthalte, die zu einer Mystifizierung der eigentlichen und subtileren Mechanismen der sozialen Kontrolle führten.

Angst und Macht (2019)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seinem 2019 erschienenen Buch Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien vertritt Mausfeld die These, der Zwang zur Lohnarbeit stelle in kapitalistischen Demokratien den Hauptfaktor der Erzeugung gesellschaftlicher Angst dar, die sich für Machtzwecke manipulativ ausbeuten lasse.[29] Die drei traditionellen Hauptmethoden der Angsterzeugung sieht er mit Ingeborg Maus und Günter Frankenberg in der Entformalisierung und Refeudalisierung des Rechts durch systematische Verwendung von „Gesetzesattrappen“ in Form unbestimmter Rechtsbegriffe,[30] außerdem in der „Ideologie der Meritokratie“ sowie in der Psychotechnik der „propagandistischen Erzeugung von vorgeblichen Bedrohungen“.[31] Zu den modernen „neoliberalen Methoden“ zählt Mausfeld die Ökonomisierung aller Lebensbereiche, die Ideologie der gesellschaftlichen Undurchschaubarkeit und Unbeeinflussbarkeit, die Prekarisierung, die Ideologie des unternehmerischen Selbst und die neoliberale „Traumatisierungsspirale“: Den Globalisierungsopfern werde suggeriert, sie hätten ihr Schicksal selbst verschuldet, ihre Scham dafür hindere sie daran, aufzubegehren. Sie würden sich mit dem Agressor identifizieren und meinen, ihnen sei recht geschehen.[32]

„Neoliberale Politik wird durch die finanzielle Misshandlung von Millionen Menschen gekennzeichnet. Und sie hält uns permanent in der Angst vor Absturz und Statusverlust. Verängstigt, lassen sich Arbeitnehmer selbst mieseste Arbeitsbedingungen gefallen — und rutschen oft weiter in die Armut ab. Es entsteht eine Traumatisierungsspirale, gekennzeichnet auch durch „Identifikation mit dem Aggressor“. Es wäre ein Ausdruck natürlicher Selbstbehauptung, wenn die Opfer dagegen aufbegehrten. Um dies zu verhindern, greifen die Mächtigen zu einem leicht durchschaubaren, jedoch gut funktionierenden Trick. Sie reden den Ausgebeuteten und Prekarisierten ein, sie selbst seien die Ursache für ihr Elend. Wer in seinem Selbstvertrauen gebrochen ist, hat dann meist nicht mehr den Mumm für eine gerechtere Welt zu kämpfen.“[33]

Im Handelsblatt vergleicht Norbert Häring Mausfelds Publikation mit vier weiteren Büchern, die nach seiner Auffassung die aktuelle Wendung zur erneuten kritischen Infragestellung oder Rechtfertigung des kapitalistischen „Systems“ belegen. Mausfeld, dessen Darstellung radikaler und grundsätzlicher sei als die Arbeiten Plumpes, Andersons, Rajans und Colliers, thematisiere hauptsächlich die Mechanismen, mit denen die vom Kapitalismus erzeugte Angst als Herrschaftsinstrument der Eliten verstärkt und missbraucht werde. Ohne die Erzeugung von Existenzangst sei der Kapitalismus nicht funktionsfähig.[34]

Nach Auffassung von Julia Lührs (wdr5) hat Mausfeld mit seiner Publikation einen Nerv getroffen. Der verordnete Kampf gegen den Terror sei für ihn das beste Beispiel für Angst als Herrschaftstechnik. Er zeige, wie schnell Menschen bereit seien, ihre Menschlichkeit aufzugeben, denn wer sich vor Terrorismus fürchte, sei eher bereit, politische harte Entscheidungen mitzutragen.[35]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mausfelds Beiträge zu medien- und kapitalismuskritischen Themen weisen nach Ansicht des Amerikanisten und Verschwörungstheorie-Forschers Michael Butter „stark populistische und mitunter auch verschwörungstheoretische Züge“ auf. Von seinem Fachgebiet her fehle Mausfeld die Kompetenz, sich über politische Themen zu äußern, er werde aber wegen seines Professorentitels als Autorität dazu wahrgenommen.[36]

Der Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen bezeichnet Mausfelds Position als perspektivisch und radikaldemokratisch. Mausfeld interessiere das innerpsychische Spannungsverhältnis: Wie schaffen wir es, unsere persönlichen Wünsche und die Perspektive gemeinsamer sozialer und ökologischer Interessen zusammenzubringen? Dabei vertrete Mausfeld ähnlich wie Ingeborg Maus eine egalitäre Vision: Die Anerkennung aller als Freie und Gleiche ungeachtet ihrer faktischen Differenzen.[37]

Presse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Rezension in Deutschlandfunk Kultur bezeichnet Bodo Morshäuser Mausfelds Publikation Warum schweigen die Lämmer? als „klagende Behauptung“. Das Buch, das Mausfeld als „ausführliche Warnung“ verstanden wissen wolle, stelle dar, wie „eine privat finanzierte sogenannte Indoktrinationsindustrie“ einen psychologischen Krieg gegen die Bevölkerung führe. Medien, Stiftungen, Thinktanks und Lobbygruppen manipulierten mithilfe von Techniken der Soft power den menschlichen Geist an seiner schwächsten Stelle: dem Unterbewusstsein. Ziel der neoliberalen Postdemokratie sei, die uneingeschränkte Herrschaft der Reichen über die atomisierten, fragmentierten und überwachten Armen zu sichern und zu verrechtlichen. Den Armen solle beim Umverteilungsprozess von unten nach oben das Bewusstsein vermittelt werden, dass es bei dieser Politik nur um ihr Wohl gehe. Dieser Beeinflussung dienten unter anderem Sprachregelungen, die das Meinungsspektrum und den „Debattenraum“ begrenzten. Abschließend bemängelt Morshäuser, Mausfeld habe sich nicht die Arbeit gemacht, Alternativen zur repräsentativen Demokratie auszuarbeiten oder funktionierende frühere Versuche demokratischer Verfahren anzuführen: „Er hat ein Empörungsbuch geschrieben“.[38]

Nach Erdem Gökalp (Stuttgarter Nachrichten) erreichte Mausfeld in den zurückliegenden Jahren mit seinen politischen Vorträgen auf Youtube ein Millionenpublikum. Sein Buch Warum schweigen die Lämmer? lese sich „wie die dystopische Welt aus einem George Orwell-Roman“. Gökalp bedauert, dass im Vergleich zu den Vorträgen das Buch „allzu trocken“ sei. Oft gingen „seine Thesen in einer Welle von Zitaten und Verweisen unter“.[39]

Milosz Matuschek nennt Mausfeld in seiner regelmäßigen Kolumne in der Neuen Zürcher Zeitung einen „Volksaufklärer“ und stellt ihn in die Denktradition Wilhelm von Humboldts, John Deweys und Noam Chomskys. Mausfeld arbeite detailliert heraus, wie sich das bildliche Verhältnis von „Hirt“ und „Lämmerherde“ konkret im Alltäglichen artikuliere. Dieses feststehende Bild bilde einen roten Faden in den staatstheoretischen Ausführungen von Platon[40] über David Hume, James Madison, Friedrich II., Alexis de Tocqueville, Bertrand Russell bis Harold Dwight Lasswell. Matuschek warnt davor, dass der Demokratie die Demokraten davonliefen. Das System müsse Matuscheks Meinung nach umfassend renoviert werden. Mausfeld mache dabei deutlich, dass zur Rettung der Demokratie jeder bei sich selbst ansetzen müsse.[41]

Tanjev Schultz setzt in der Süddeutschen Zeitung Mausfelds Publikation Warum schweigen die Lämmer? mit der Radikalkritik in Hans-Peter Martins Game Over gleich und möchte an Mausfeld aufzeigen, wie groß dabei die Gefahr sei, „in krude Bescheidwisserei“ abzudriften. Mausfeld ignoriere Recherchen und Debatten in der von ihm als „neoliberal dominiert“ kritisierten Presse, etwa zur Steuerflucht oder zu den Panama-Papers. Er vertrete schematische Wahrheiten und sein Buch sei wenig originell: „Es baut auf einer radikalen Demokratietheorie auf, mischt sie mit den Denkfiguren des alten Adorno und des im Laufe der Jahre immer zorniger und paranoider werdenden Noam Chomsky – und fertig ist ein Buch für den linken Wutbürger“. Kritisch merkt er an, dass man nur ein paar Vokabeln von links nach rechts drehen müsse, damit auch Trump oder die „Lügenpresse“-Krakeeler der Analyse gut folgen könnten. Mausfelds Elitenbild entspreche nicht der Wirklichkeit, denn wer sich bei den „Eliten“ umhöre, werde auf sehr viele treffen, „die ein hohes Lied auf zivilgesellschaftliches Engagement singen“. Dass er zustimmend Jean Ziegler zitiere, die Wirtschaftsordnung des Neoliberalismus bringe in einem Jahr etwa so viele Menschen um wie das NS-Regime in sechs Jahren, und sie als „größten Feind der Demokratie“ abstempele, bewertet der Rezensent angesichts echter Diktaturen als „halbseiden“ und „infam“.[42][43]

Daniela Dahn kommt im Neuen Deutschland zu der Einschätzung, Mausfeld habe in Warum schweigen die Lämmer? mit seltenem Scharfsinn untersucht, was mit uns geschehen sein muss, „dass wir ohnmächtig mit ansehen, wie Elitenherrschaft und Neoliberalismus die Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören.“ Mausfeld stütze sich bei seiner Kritik auf demokratiekritische Denker wie Noam Chomsky und Sheldon Wolin, allerdings habe schon Karl Marx in Die deutsche Ideologie darauf hingewiesen, dass die Gedanken der Herrschenden aufgrund deren materieller Macht immer die herrschenden Gedanken sind. Ohne Indoktrination würde die Gesellschaft nicht funktionieren, sie sei angewiesen auf die Illusion der politischen Selbstbestimmung der Bürger. Kritisch hält Dahn jedoch etwas mehr Nachsicht für denkbar, denn schließlich sei die Existenz von Mausfelds Buch Beweis dafür, dass die Verhältnisse noch nicht totalitär seien. Staatliche Praxis sei noch steigerbar. Auch Mausfeld selbst sehe eine Hoffnung auf Veränderung durch Überwindung der politischen Apathie.[44]

Gertrud Hardtmann kommt nach einer ausführlichen Inhaltsangabe im Diskussionsteil ihrer Rezension zu dem Ergebnis, dem aufrüttelnden Buch fehle ein „konstruktives Gegenüber …, der sowohl das Anliegen und die Argumente von Mausfeld ernst nimmt, als auch kritisch differenzierend überprüft.“ Es werde herausgearbeitet, dass die Verschleierung von kriminellen Strukturen wirksam sei und international Strukturen entwickelt werden müssten, diese jenseits von nationalen Grenzen wirksam zu bekämpfen, damit die Welt für alle Menschen ein bewohnbarer und geschützter Ort werde und bleibe.[45]

Film und Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mausfeld wurde 2015 bei Phoenix von Michael Krons in der Sendung Im Dialog zum Gespräch eingeladen. Thema war, wie schnell Menschen bereit seien, im Kampf gegen den Terror ihre Menschlichkeit aufzugeben.[46]

2018 strahlte der SWR in der Reihe Teleakademie eine Sendung mit einem Vortrag Mausfelds aus: Elitendemokratie und Meinungsmanagement. Hat sich die Vorstellung vom „mündigen Bürger“ überlebt? Im Vortrag wird diese Frage anhand der Lippmann-Dewey-Kontroverse erörtert.[47][48]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mausfeld lebt in Dänisch-Nienhof und ist mit der Diplom-Psychologin und Psychoanalytikerin Gisela Bergmann-Mausfeld verheiratet.[1][49]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien. Westend, Frankfurt am Main 2019, ISBN 978-3-86489-281-3.
  • Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören. (2015) 3. Auflage, Westend, Frankfurt am Main 2018, ISBN 3-86489-225-2 (Volltext (Memento vom 18. November 2017 im Internet Archive))
  • Massenmediale Ideologieproduktion. In: Jens Wernicke: Lügen die Medien? Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die öffentliche Meinung. Westend, Frankfurt am Main 2017, S. 134–153.
  • Foltern ohne Spuren. Psychologie im Dienste des »Kampfes gegen den Terrorismus«. In: Wissenschaft und Frieden Heft 1 (Thema Intellektuelle und Krieg), 2010, S. 16–19 (Volltext).
  • Weiße Folter. Psychologie im Krieg gegen den Terror. In: Blätter für deutsche und internationale Politik. Band 54, 2009, S. 90–100.
  • Psychologie, Weiße Folter und die Verantwortlichkeit von Wissenschaftlern. In: Psychologische Rundschau. Jahrgang 60 / 2009, S. 229–240 (uni-kiel.de PDF).
  • Wahrnehmungspsychologie: Geschichte und Ansätze. In: Joachim Funke, Peter A. Frensch (Hrsg.): Handbuch der Allgemeinen Psychologie – Kognition. Hogrefe, Göttingen 2006, ISBN 3-8017-1846-8 (uni-kiel.de PDF; 43 kB).
  • Über die Bedingungen der Möglichkeit von Lernen. In: Marie L. Käsermann, Andreas Altorfer (Hrsg.): Über Lernen. Ein Gedankenaustausch. EditionSolo, Bern 2005, ISBN 3-9522759-5-6, S. 218–236.
  • mit Onur Güntürkün: Wissenschaft im Zwiespalt. In: Gehirn&Geist. Heft 7–8, 2005.
  • mit Dieter Heyer (Hrsg.): Colour perception. Mind and the physical world. Oxford University Press, Oxford 2004, ISBN 0-19-850500-0.
  • mit Dieter Heyer (Hrsg.): Perception and the physical world: Psychological and philosophical issues in perception. Wiley, 2002, ISBN 0-471-49149-7.
  • mit Edgar Erdfelder, Thorsten Meiser, Georg Rudinger (Hrsg.): Handbuch Quantitative Methoden. Beltz, Weinheim 1996, ISBN 3-621-27280-1 (Online-Ausgabe von 2019 mit den meisten Volltexten auf den Seiten der Universitätsbibliothek Mannheim).
  • mit Jum C. Nunnally, Ira H. Bernstein: Psychometric Theory. 3. Auflage, McGraw-Hill, New York 1994, ISBN 0-07-047849-X.
  • Grundzüge der Fechner-Skalierung. Prinzipien der Konstruktion psychophysikalischer Diskriminationsskalen. Peter Lang, Bern 1985, ISBN 3-8204-5240-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Lebenslauf Rainer Mausfeld, leopoldina.org, abgerufen am 27. Februar 2017.
  2. Mitgliedseintrag von Prof. Dr. Rainer Mausfeld (mit Bild und CV) bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 18. Juli 2016.
  3. Mausfeld, R. (2012). Der Schein des Realen. Die empiristische Fehlkonzeption der Wahrnehmung und das Wahrnehmungsattribut ,phänomenal real'. In: Kluck, S. & Volke, S. (Hrsg.): Näher dran? Zur Phänomenologie des Wahrnehmens. (S. 192–219). Freiburg: Alber. Mausfeld, R. (2013). Biological function of sensory systems. In: C.G. Galizia & P.-M. Lledo (eds.): Neurosciences (S. 239–252). Berlin: Springer. Mausfeld, R. (2013). Zur Phänomenologie und internen Semantik der Wahrnehmungsattribute 'phänomenal real' und 'phänomenal unreal'. In K. Mertens & I. Günzler (Hrsg.): Wahrnehmen, Fühlen, Handeln. Phänomenologie im Wettstreit der Methoden. Mentis Verlag. Mausfeld, R. (2013). The attribute of realness and the internal organization of perceptual reality. In: L. Albertazzi (Hrsg.): Handbook of Experimental Phenomenology; Visual Peception of Shape, Space and Appearance (S. 91–118). Chichester: Wiley.
    Rainer Mausfeld: Notions such as “truth” or “correspondence to the objective world” play no role in explanatory accounts of perception. In: Psychonomic Bulletin & Review. Band 22, Nr. 6, 2015, ISSN 1531-5320, S. 1535–1540, doi:10.3758/s13423-014-0763-6.
  4. Mausfeld: Wahrnehmungspsychologie. In: A. Schütz, H. Selg, M. Brand, S. Lautenbacher (Hrsg.): Psychologie. Eine Einführung in ihre Grundlagen und Anwendungsfelder. (PDF) Kohlhammer, Stuttgart 2010.
  5. Rainer Mausfeld: Color Perception: From Grassmann Codes to a Dual Code for Object and Illumination Colors. (PDF) Abgerufen am 12. Januar 2019 (englisch).
  6. J. Golz, F. Faul, R. Mausfeld (Hrsg.): Experimentelle Psychologie.
  7. Theo Herrmann, Werner H. Tack, Niels Birbaumer, Dieter Frey, Julius Kuhl: Themenbereich B: Methodologie und Methoden / Forschungsmethoden der Psychologie / Methodologische Grundlagen der Psychologie. In: Enzyklopädie der Psychologie. Themenbereich B, Serie 1, Band 1: Methodologische Grundlagen der Psychologie. Hogrefe, Verlag für Psychologie, Göttingen 1993, ISBN 3-8409-0522-2 (books.google.de).
  8. Mausfeld, Rainer: Grundzüge der Fechner-Skalierung : Prinzipien d. Konstruktion psychophysikal. Diskriminationsskalen. Lang, 1985, ISBN 3-8204-5240-0.
  9. a b Curriculum Vitae Professor Dr. Rainer Mausfeld (PDF), auf leopoldina.org
  10. R. Mausfeld: Psychologie, Biologie, kognitive Neurowissenschaften. Zur gegenwärtigen Dominanz neuroreduktionistischer Positionen und zu ihren stillschweigenden Grundannahmen. In: Psychologische Rundschau. Band 61, Nr. 4, 2010, S. 180–190.
  11. R. Mausfeld: Intrinsic multiperspectivity: On the architectural foundations of a distinctive mental capacity. In: P. A. Frensch, R. Schwarzer (Hrsg.): Cognition and neuropsychology. International perspectives on psychological science. Band 1, Psychology Press, London 2010, ISBN 978-1-84872-022-0, S. 95–116.
  12. Rainer Mausfeld: Foltern für das Vaterland. Über die Beiträge der Psychologie zur Entwicklung von Techniken der „weißen Folter“. April 2009.
  13. a b R. Mausfeld: Psychologie, ,weiße Folter‘ und die Verantwortlichkeit von Wissenschaftlern. In: Psychologische Rundschau. Band 60, Nr. 4, 2009, S. 229–240 (uni-kiel.de PDF).
  14. Rainer Mausfeld: Wahrnehmungspsychologie: Geschichte und Ansätze. In: Joachim Funke, Peter A. Frensch (Hrsg.): Handbuch der Allgemeinen Psychologie - Kognition. Hogrefe, Göttingen 2005, S. 97–107.
  15. Warum wir überall Gesichter sehen. In: Neue Zürcher Zeitung. 12. Dezember 2017 (nzz.ch [abgerufen am 10. Januar 2019]).
  16. Psychologie, Biologie, kognitive Neurowissenschaften Zur gegenwärtigen Dominanz neuroreduktionistischer Positionen und zu ihren stillschweigenden Grundannahmen. In: Psychologische Rundschau. Band 61, Nr. 4, 2010, S. 180–190.
  17. Rainer Mausfeld: Anti-Terrorkampf: Wissenschaftler profilieren sich als Folterknechte. In: Zeit online. 15. Juli 2009, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 22. Februar 2017]).
  18. Jana Hauschild: Wie US-Forscher der CIA halfen: Die Folter-Psychologen. In: Spiegel online. Abgerufen am 22. Februar 2017.
  19. Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören. Westend, Frankfurt am Main 2018, S. 8.
  20. Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören. Westend, Frankfurt am Main 2018, S. 16.
  21. Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören. Westend, Frankfurt am Main 2018, S. 153 ff.
  22. Edward S. Herman, Noam Chomsky: Manufacturing consent : the political economy of the mass media. Updated ed. New York 2002, ISBN 0-375-71449-9.
  23. Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören. Kapitel: Die neoliberale Indoktrination. Westend, Frankfurt am Main 2018, S. 136.
  24. Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören. Westend, Frankfurt am Main 2018, S. 115 ff.
  25. Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören, Westend, Frankfurt am Main 2018, S. 32 ff., 39–42.
  26. Rainert Mausfeld: Phänomene eines Tiefen Staates als Erscheinungsformen des autoritären Kapitalismus. In: Ullrich Mies, Jens Wernicke (Hrsg.): Fassadendemokratie und Tiefer Staat. Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter. Promedia Verlagsgesellschaft, Wien 2017, ISBN 978-3-85371-425-6, S. 47 ff.
  27. scholar.princeton.edu (PDF).
  28. Lea Elsässer: Systematisch verzerrte Entscheidungen? Die Responsivität der deutschen Politik von 1998 bis 2015 : Endbericht. OCLC 979260303 (bmas.de [abgerufen am 18. Januar 2019]).
  29. Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien. Westend, Frankfurt am Main 2019, S. 10 ff.
  30. Rainer Mausfeld: Angst und Macht: Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien. Westend Verlag, 2019, ISBN 978-3-86489-746-7 (com.ph [abgerufen am 16. März 2020] 5 Fundstellen, als Beleg für den Wikipediaartikel.): "Drei dieser traditionellen Techniken der Angsterzeugung sollen hier kurz angesprochen werden: 1. die Entformalisierung des Rechts durch systematische Verwendung unbestimmter Rechtsbegriffe, 2. die Ideologie der Meritokratie sowie 3. die Psychotechnik der propagandistischen Erzeugung von vorgeblichen Bedrohungen."
  31. Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien. Westend, Frankfurt am Main 2019, S. 25 ff.
  32. Angst und Macht,Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien, S. 64 ff.
  33. Rainer Mausfeld: Die Angstmacher. Abgerufen am 16. März 2020 (Auszug aus der Publikation von 2019 mit einem Vorspann Mausfelds. Das Zitat gibt diesen Vorspann wieder..).
  34. Buchtipps zum Thema Kapitalismus: Die Systemfrage kehrt zurück – Fünf Bücher zum Thema Kapitalismuskritik. Abgerufen am 11. August 2019.
  35. Wie die Angst der Macht nutzt. 18. Juli 2019, abgerufen am 16. März 2020.
  36. Michael Butter: „Nichts ist, wie es scheint“. Über Verschwörungstheorien. Suhrkamp, Berlin 2018, ISBN 978-3-518-07360-5, S. 62 f.
  37. Michael Meyen: Rainer Mausfeld und die Kommunikationswissenschaft. In: Michael Meyen (Hrsg.): Medienrealität 2018. [1] (abgerufen am 19. Juli 2020)
  38. Buchkritik – „Warum schweigen die Lämmer?“ von Rainer Mausfeld. (Podcast) In: Lesart. Deutschlandfunk Kultur, 6. Oktober 2018, abgerufen am 18. November 2018.
  39. Erdem Gökalp: Kritisches Buch über die Eliten in Deutschland. In: Stuttgarter Nachrichten, 29. November 2018.
  40. Henning Ottmann: Geschichte des politischen Denkens. Band 1.2: Die Griechen. Von Platon bis zum Hellenismus. Springer-Verlag, 2016, ISBN 978-3-476-02851-8 (books.google.com).
  41. Milosz Matuschek, Warum schweigen die Lämmer? Um die Demokratie zu retten, muss man erst verstehen, woran sie krankt. In: Neue Zürcher Zeitung, 30. Oktober 2018.
  42. Tanjev Schultz: Soziale Gerechtigkeit: Die da oben, wir da unten. In: Süddeutsche Zeitung, 12. November 2018. Online auf (Süddeutsche.de, Zugriff am 5. Juni 2020).
  43. Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören. Abgerufen am 10. Januar 2019.
  44. Daniela Dahn: Lebhafter Streit im schmalen Korridor. Radikale Aufklärung über Herrschaft - zu Rainer Mausfelds Demokratiekritik. In: neues deutschland. 29. Dezember 2018, abgerufen am 11. Januar 2019.
  45. Gertrud Hardtmann. Rezension vom 24. April 2019 zu: Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören. Westend Verlag, Frankfurt 2018, ISBN 978-3-86489-225-7.
    Inhaltsverzeichnis: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, socialnet.de, Zugriff 3. Juli 2019.
  46. programm ARD de-ARD Play-Out-Center Potsdam, Potsdam Germany: Im Dialog. Abgerufen am 10. Januar 2019.
  47. Prof. Dr. Rainer Mausfeld: Elitendemokratie und Meinungsmanagement. 12. Juni 2015, abgerufen am 10. Januar 2019.
  48. SWR Fernsehen Tele-Akademie. Abgerufen am 10. Januar 2019.
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