Sara Takanashi

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Sara Takanashi Skispringen
Sara Takanashi im Flughafen Tokio-Haneda (2017)

Sara Takanashi im Flughafen Tokio-Haneda (2017)

Nation JapanJapan Japan
Geburtstag 8. Oktober 1996
Geburtsort KamikawaJapanJapan Japan
Größe 152 cm
Beruf Sportstudentin
Karriere
Nationalkader seit 2009
Debüt im Weltcup 3. Dezember 2011
Debüt im Continental Cup 3. März 2009
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 3 × Bronze
JWM-Medaillen 5 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
YOG-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Jugend-Winterspiele
0Gold0 2012 Innsbruck Einzel
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
0Gold0 2013 Val di Fiemme Mixed-Team
0Silber0 2013 Val di Fiemme Normalschanze
0Bronze0 2015 Falun Mixed-Team
0Bronze0 2017 Lahti Normalschanze
0Bronze0 2017 Lahti Mixed-Team
FIS Skisprung-Junioren-WM
0Gold0 2012 Erzurum Einzel
0Gold0 2012 Erzurum Mannschaft
0Gold0 2013 Liberec Einzel
0Gold0 2014 Val di Fiemme Einzel
0Gold0 2014 Val di Fiemme Mannschaft
Platzierungen
 Weltcupsiege (Einzel) 53  (Details)
 Weltcupsiege (Team) 01  (Details)
 Grand-Prix-Siege (Einzel) 16  (Details)
 Grand-Prix-Siege (Team) 02  (Details)
 Continental-Cup-Siege 06  (Details)
 Gesamtweltcup 01. (2012/13, 2013/14, 2015/16, 2016/17)
 Sommer-Grand-Prix 01. (2012, 2013, 2014, 2015, 2016)
 Continental Cup 04. (2011/12)
 Weltcup-/A-Klasse-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 53 19 6
 Mixed-Teamspringen 1 1 0
 Grand-Prix-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 16 2 0
 Mixed-Teamspringen 2 2 0
 Continental-Cup-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 6 7 3
letzte Änderung: 16. Februar 2017

Sara Takanashi (jap. 高梨 沙羅, Takanashi Sara, * 8. Oktober 1996 in Kamikawa, Präfektur Hokkaidō) ist eine japanische Skispringerin. Sie war fünffache Junioren-Weltmeisterin und Vize-Weltmeisterin 2013. Die Sportstudentin ist mit 53 Tagessiegen die mit Abstand erfolgreichste Athletin im Skisprung-Weltcup.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihr Debüt im Skisprung-Continental-Cup gab Takanashi am 3. März 2009 zum Saisonfinale der Saison 2008/09 in Zaō. Dabei gelang es ihr in beiden Springen, die Punkteränge zu erreichen. Ihre erste Saison beendete sie daher auf dem 54. Platz der Gesamtwertung. In der Folgesaison konnte sie ihre Leistungen beständig steigern und erreichte regelmäßig Platzierungen unter den besten Zehn. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2010 in Hinterzarten erreichte sie von der Normalschanze den siebten Platz. Am 2. März 2010 gelang ihr mit dem dritten Platz in Zaō erstmals der Sprung auf das Podest. Die Saison 2009/10 beendete sie auf dem 15. Platz in der Continental-Cup-Gesamtwertung.

Am 3. Dezember 2011 gab sie ihr Debüt im neugeschaffenen Damen-Weltcup in Lillehammer und wurde fünfte. Ihren ersten Weltcupsieg feierte sie am 3. März 2012 in Yamagata. Bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2012 in Innsbruck gewann sie Gold im Einzelspringen. Die Premiere des Mixed-Team-Wettbewerbes im Rahmen des Sommer-Grand-Prix am 14. August 2012 in Courchevel gewann Takanashi mit dem japanischen Team.[1]

Takanashi 2016 in Hinzenbach

Am 24. Januar 2013 gewann Sara Takanashi bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Liberec die Goldmedaille.[2] Sie verteidigte damit ihren Titel, nachdem sie bereits 2012 in Erzurum erfolgreich war.

Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2013 im Val di Fiemme gewann sie mit der japanischen Mannschaft die Goldmedaille im Mixed-Team-Wettbewerb.[3] Zwei Tage zuvor hatte sie im Einzelwettbewerb hinter der US-Amerikanerin Sarah Hendrickson den zweiten Platz belegt.[4]

Mit insgesamt acht Weltcupsiegen gewann sie die Weltcup-Gesamtwertung der Saison 2012/13. Beim Sommer-Grand-Prix 2013 siegte Takanashi in vier von sechs Wettbewerben und damit erneut auch die Grand-Prix Wertung. Auch 2014, 2015 und 2016 konnte sie die Grand-Prix-Gesamtwertung für sich entscheiden.

Am 28. Januar 2014 gewann sie zum dritten Mal in Folge den Junioren-Weltmeistertitel im Einzel bei der Junioren-WM im Val di Fiemme,[5] und ersprang bereits 2 Tage später zusammen mit ihren Teamkolleginnen auch den Mannschaftstitel.[6] Mit nunmehr 5 Titeln, in Einzel- und Mannschaftswettbewerben, ist sie neben Heinz Kuttin die erfolgreichste Atlethin bei Junioren-Weltmeisterschaften im Skispringen.

Bei den Olympischen Winterspielen 2014 belegte sie – angesichts ihrer Dominanz im Weltcup überraschend – nur den vierten Platz, denn in der Weltcupsaison 2013/14 gewann Takanashi 15 der 18 Wettbewerbe und stand bei allen Springen auf dem Podium. In der Saison 2014/15 erzielte sie den zweiten Rang im Gesamtweltcup hinter Daniela Iraschko-Stolz, wobei sie sechs Tagessiege errang. Bei den Nordische Skiweltmeisterschaften 2015 im schwedischen Falun konnte sie auf Platz vier im Einzel erneut keine Medaille gewinnen. Gemeinsam mit Yūki Itō, Noriaki Kasai und Taku Takeuchi gewann sie im Mixed-Team-Wettbewerb die Bronzemedaille.

In der Folgesaison 2015/16 gewann Takanashi zum dritten Mal in vier Jahren den Gesamtweltcup. Dabei erzielte sie in 17 Wettbewerben 14 Siege und stand nur einmal nicht auf dem Podest. In der Saison 2016/17 ließ Takanashis Dominanz zwar wieder ein wenig nach,[7] dennoch wurde sie nach 17 von 19 geplanten Wettbewerben vorzeitig Gesamtweltcupsiegerin der Damen.[8]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Takanashi gelangen in Weltcupspringen bislang 76 Podestplätze, davon 53 Siege:

Nr. Datum Ort Typ
01. 3. März 2012 JapanJapan Yamagata Normalschanze
02. 24. November 2012 NorwegenNorwegen Lillehammer Normalschanze
03. 14. Dezember 2012 OsterreichÖsterreich Ramsau Normalschanze
04. 5. Januar 2013 DeutschlandDeutschland Schonach Normalschanze
05. 13. Januar 2013 DeutschlandDeutschland Hinterzarten Normalschanze
06. 10. Februar 2013 JapanJapan Yamagata Normalschanze
07. 10. Februar 2013 JapanJapan Yamagata Normalschanze
08. 16. Februar 2013 SlowenienSlowenien Ljubno Normalschanze
09. 17. Februar 2013 SlowenienSlowenien Ljubno Normalschanze
10. 7. Dezember 2013 NorwegenNorwegen Lillehammer Normalschanze
11. 21. Dezember 2013 DeutschlandDeutschland Hinterzarten Normalschanze
12. 22. Dezember 2013 DeutschlandDeutschland Hinterzarten Normalschanze
13. 3. Januar 2014 RusslandRussland Tschaikowski Normalschanze
14. 11. Januar 2014 JapanJapan Sapporo Normalschanze
15. 12. Januar 2014 JapanJapan Sapporo Normalschanze
16. 18. Januar 2014 JapanJapan Yamagata Normalschanze
17. 19. Januar 2014 JapanJapan Yamagata Normalschanze
18. 1. Februar 2014 OsterreichÖsterreich Hinzenbach Normalschanze
19. 2. Februar 2014 OsterreichÖsterreich Hinzenbach Normalschanze
20. 1. März 2014 RumänienRumänien Râșnov Normalschanze
21. 2. März 2014 RumänienRumänien Râșnov Normalschanze
22. 8. März 2014 NorwegenNorwegen Oslo Großschanze
23. 15. März 2014 SchwedenSchweden Falun Normalschanze
24. 22. März 2014 SlowenienSlowenien Planica Großschanze
25. 10. Januar 2015 JapanJapan Sapporo Normalschanze
26. 11. Januar 2015 JapanJapan Sapporo Normalschanze
27. 8. Februar 2015 RumänienRumänien Râșnov Normalschanze
Nr. Datum Ort Typ
28. 14. Februar 2015 SlowenienSlowenien Ljubno Normalschanze
29. 15. Februar 2015 SlowenienSlowenien Ljubno Normalschanze
30. 13. März 2015 NorwegenNorwegen Oslo Großschanze
31. 4. Dezember 2015 NorwegenNorwegen Lillehammer Normalschanze
32. 13. Dezember 2015 RusslandRussland Nischni Tagil Normalschanze
33. 16. Januar 2016 JapanJapan Sapporo Normalschanze
34. 17. Januar 2016 JapanJapan Sapporo Normalschanze
35. 22. Januar 2016 JapanJapan Yamagata Normalschanze
36. 23. Januar 2016 JapanJapan Yamagata Normalschanze
37. 30. Januar 2016 DeutschlandDeutschland Oberstdorf Normalschanze
38. 31. Januar 2016 DeutschlandDeutschland Oberstdorf Normalschanze
39. 4. Februar 2016 NorwegenNorwegen Oslo Großschanze
40. 6. Februar 2016 OsterreichÖsterreich Hinzenbach Normalschanze
41. 7. Februar 2016 OsterreichÖsterreich Hinzenbach Normalschanze
42. 19. Februar 2016 FinnlandFinnland Lahti Normalschanze
43. 27. Februar 2016 KasachstanKasachstan Almaty Normalschanze
44. 28. Februar 2016 KasachstanKasachstan Almaty Normalschanze
45. 2. Dezember 2016 NorwegenNorwegen Lillehammer Normalschanze
46. 3. Dezember 2016 NorwegenNorwegen Lillehammer Normalschanze
47. 11. Dezember 2016 RusslandRussland Nischni Tagli Normalschanze
48. 7. Januar 2017 DeutschlandDeutschland Oberstdorf Großschanze
49. 8. Januar 2017 DeutschlandDeutschland Oberstdorf Großschanze
50. 29. Januar 2017 RumänienRumänien Râșnov Normalschanze
51. 4. Februar 2017 OsterreichÖsterreich Hinzenbach Normalschanze
52. 5. Februar 2017 OsterreichÖsterreich Hinzenbach Normalschanze
53. 16. Februar 2017 Korea SudSüdkorea Pyeongchang Normalschanze

Weltcupsiege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
01. 6. Dezember 2013 NorwegenNorwegen Lillehammer Normalschanze
Mixed-Team

Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2011/12 03. 0639
2012/13 01. 1297
2013/14 01. 1720
2014/15 02. 0973
2015/16 01. 1610
2016/17 01. 1455

Grand-Prix-Siege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Takanashi gelangen in Grand-Prix-Springen bislang 18 Podestplätze, davon 16 Siege:

Nr. Datum Ort Typ
01. 22. September 2012 KasachstanKasachstan Almaty Normalschanze
02. 23. September 2012 KasachstanKasachstan Almaty Normalschanze
03. 13. September 2013 RusslandRussland Nischni Tagil Normalschanze
04. 14. September 2013 RusslandRussland Nischni Tagil Normalschanze
05. 21. September 2013 KasachstanKasachstan Almaty Normalschanze
06. 22. September 2013 KasachstanKasachstan Almaty Normalschanze
07. 20. September 2014 KasachstanKasachstan Almaty Normalschanze
08. 21. September 2014 KasachstanKasachstan Almaty Normalschanze
Nr. Datum Ort Typ
09. 14. August 2015 FrankreichFrankreich Courchevel Normalschanze
10. 5. September 2015 RusslandRussland Tschaikowski Normalschanze
11. 6. September 2015 RusslandRussland Tschaikowski Normalschanze
12. 12. September 2015 KasachstanKasachstan Almaty Normalschanze
13. 13. September 2015 KasachstanKasachstan Almaty Normalschanze
14. 16. Juli 2016 FrankreichFrankreich Courchevel Normalschanze
15. 10. September 2016 KasachstanKasachstan Almaty Normalschanze
16. 11. September 2016 KasachstanKasachstan Almaty Normalschanze

Grand-Prix-Siege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
01. 14. August 2012 FrankreichFrankreich Courchevel Normalschanze
Mixed-Team
Nr. Datum Ort Typ
02. 27. Juli 2013 DeutschlandDeutschland Hinterzarten Normalschanze
Mixed-Team

Grand-Prix-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2012 01. 312
2013 01. 525
2014 01. 200
2015 01. 500
2016 01. 300

Continental-Cup-Siege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Takanashi gelangen in Continental-Cup-Springen bislang 16 Podestplätze, davon sechs Siege:

Nr. Datum Ort Typ
1. 19. Februar 2011 OsterreichÖsterreich Ramsau Normalschanze
2. 20. Februar 2011 OsterreichÖsterreich Ramsau Normalschanze
3. 29. November 2011 FinnlandFinnland Rovaniemi Normalschanze
Nr. Datum Ort Typ
4. 27. September 2014 NorwegenNorwegen Trondheim Normalschanze
5. 28. September 2014 NorwegenNorwegen Trondheim Normalschanze
6. 29. August 2015 DeutschlandDeutschland Oberwiesenthal Normalschanze

Continental-Cup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2008/09 54. 031
2009/10 15. 312
2010/11 11. 411
2011/12 04. 220

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sara Takanashi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Japan erster Sieger im Mixed-Wettkampf. In: berkutschi.com. 14. August 2012, abgerufen am 3. Juni 2015.
  2. Jaka Hvala ist Junioren-Weltmeister. In: skispringen.com. 24. Januar 2013, abgerufen am 3. Juni 2015.
  3. Japan erster Mixed Team-Weltmeister. In: berkutschi.com. 24. Februar 2013, abgerufen am 3. Juni 2015.
  4. Sarah Hendrickson krönt sich zur Weltmeisterin. In: berkutschi.com. 22. Februar 2013, abgerufen am 3. Juni 2015.
  5. Sara Takanashi kürt sich zur Junioren-Weltmeisterin. In: skispringen.com. 28. Januar 2014, abgerufen am 3. Juni 2015.
  6. Junioren-WM: Japan gewinnt Team-Wettkampf. In: skispringen.com. 29. Januar 2014, abgerufen am 3. Juni 2015.
  7. Takanashi holt 50. Weltcupsieg, Iraschko-Stolz Dritte, APA-Meldung auf derstandard.at vom 29. Jänner 2017, abgerufen am 20. Februar 2017.
  8. Takanashi holt vierten Gesamtweltcupsieg, APA-Meldung auf derstandard.at vom 15. Februar 2017, abgerufen am 20. Februar 2017.