Yamaha RD 400

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RD 400, Modell 1A3, Bj. 1977

Die Yamaha RD 400 ist wie die Yamaha RD 250 ein Zweitaktmotorrad des japanischen Motorradherstellers Yamaha.

Das Modell RD 400 kam 1976 (interne Baubezeichnung 1A3) als Ablösung für das in der Leistungsentfaltung sehr engbandige luftgekühlte Vorgängermodell RD 350 auf den Markt. Erstmals in der Großserie befand sich an beiden Rädern eine Scheibenbremse. 1978 erfolgte eine Modernisierung mit kontaktloser Transistorzündung, überarbeiteter Fußrastenanlage (der zuvor vorhandene Fußrastenträger verlief unterhalb der Auspufftöpfe und sorgte bei engagierter Fahrweise in Kurven mit welliger Fahrbahn für knifflige Situationen durch Aufsetzen) und neuem Design. Die interne Baubezeichnung lautete 2R9. Für beide Versionen gab es weiterhin dickere Zylinderkopfdichtungen, da insbesondere die mit Kontaktzündung bestückten Modelle bei Vernachlässigung der Einstellung bei Frühzündung zu den berüchtigten „Sparbüchsen“ (Durchbrennen des Kolbenbodens) neigten. Die Version 2R9 wurde nur kurze Zeit produziert, da bereits 1980 die wassergekühlten Versionen der RD-Modelle auf den europäischen Markt geliefert wurden und damit endgültig die Ära der luftgekühlten Zweitaktmotoren in der Yamaha-Modellpalette beendeten.

Stärken und Schwächen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachpresse und Testberichte offenbarten Fahrwerksschwächen: Die Hinterradschwinge war in Kunststoffbuchsen gelagert, die vorzeitig verschlissen, Axialspiel in der Lagerung auslösten und zu Fahrwerksunruhen (Pendeln) führten. Eine Umrüstung auf Bronzebuchsen oder Kegelrollenlager wurde empfohlen.

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Modell Bauzeitraum Leistung Hubraum Bremse vorn Bremse hinten Felgen
RD 400 1A3 1976/1977 43 PS 397 cm³ Scheibe 267 mm, Festsattel Scheibe 267 mm, Festsattel Aluguss
RD 400 2R9 1978/1979 43 PS 397 cm³ Scheibe 267 mm, Schwimmsattel Scheibe 267 mm, Schwimmsattel Aluguss, erleichtert