(T)Raumschiff Surprise – Periode 1

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von (T)Raumschiff Surprise - Periode 1)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel (T)Raumschiff Surprise – Periode 1
Ts-logo01.jpg
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2004
Länge 83 Minuten
Altersfreigabe FSK 6[1]
JMK 6[2]
Stab
Regie Michael Herbig
Drehbuch Michael Herbig
Alfons Biedermann
Rick Kavanian
Produktion Michael Herbig
Bernd Eichinger
Musik Ralf Wengenmayr
Stefan Raab
Kamera Stephan Schuh
Schnitt Alexander Dittner
Besetzung

Die Hauptrollen (Die Zeitreisenden)

Unterstützer von Königin Metapha

Regulator Rogul und Unterstützer

Personen an Bord der (T)Raumschiff Surprise

Am Hofe Williams des Letzten

Im Wilden Westen

Wüste in Nevada, 2004

(T)Raumschiff Surprise – Periode 1 ist eine deutsche Kinokomödie, die unter der Regie von Michael „Bully“ Herbig entstand. Die Premiere fand am 19. Juli 2004 in München statt – in die deutschen Kinos kam der Film am 22. Juli 2004. Mit insgesamt 9,165 Millionen Besuchern[3] ist er der dritterfolgreichste deutsche Film seit Beginn der Zuschauerzahlenerfassung im Jahr 1980, hinter Otto – Der Film und Der Schuh des Manitu.

In den Hauptrollen zu sehen sind Michael Herbig, Rick Kavanian, Christian Tramitz, Anja Kling, Til Schweiger und Sky du Mont.

Handlung[Bearbeiten]

Kulisse des Traumschiffs

Am 22. Juli 2004 (drei Tage nach der Premiere des Films) landete ein Außerirdischer (H2O2) mit einem UFO in der Wüste von Nevada. Dieser erste Kontakt mit einer außerirdischen Intelligenz ermöglichte es der Menschheit fünfzig Jahre später, den Mars zu besiedeln. Jetzt, im Jahr 2304, will Rogul, der böse Regulator der Marskolonie, die Erde unterwerfen.

Nach dem ersten Angriff bleiben der Menschheit auf der Erde unter Königin Metapha und ihren Senatoren nur noch wenige Stunden, der Vernichtung zu entgehen. Da hat Metaphas Konsul eine Idee: Eine Mannschaft soll in die Vergangenheit reisen und die Marsbesiedelung durch die Zerstörung des UFOs mit einem Schweizer Taschenlaser verhindern. Die einzige während der Wirren des Krieges noch zur Verfügung stehende Mannschaft ist die des (T)Raumschiffes „Surprise“ mit Kapitän Jürgen Thorsten Kork, Mr. Spuck und Chefingenieur Schrotty. Obwohl der Senat um die mangelnden Qualifikationen weiß, wird die Mannschaft aufgrund der Hoffnungslosigkeit dennoch zur Erde beordert.

Die drei homosexuellen Astronauten folgen nur widerwillig dem Befehl, zur Erde zurückzukehren, da sie gerade für die Miss-Waikiki-Wahl auf Honolulu trainieren. Allerdings erzählt der Steuermann Popowitsch, dass bei Befehlsverweigerung der Urlaub gestrichen wird, und so lassen sie sich zu dem waghalsigen Kommando überreden. Da das Beamen zur Erde nicht funktioniert, müssen die drei ein Weltraumtaxi rufen. Mit diesem, gesteuert von Rock Fertig-Aus, gelangen sie trotz Beschuss durch Mars-Raumschiffe in die „City of Government“ zu Königin Metapha.

Den drei Astronauten wird im Senat vom Konsul der Plan erläutert. Während bereits die ersten Marsianer in den Palast stürmen und Schrotty gefangennehmen, setzen sich Metapha, Kapitän Kork, Mr. Spuck und Taxifahrer Rock auf das Zeitreise-Sofa und entkommen im letzten Augenblick. Die Senatoren hingegen werden in die Waschküche gesperrt und Schrotty, da er keine Informationen weitergeben will, mit der Bratpfanne erschlagen. Jens Maul, der Sohn des Regulators Rogul, baut mit Hilfe der beschlagnahmten Gebrauchsanweisung sein Moped in eine Zeitmaschine um und folgt in Roguls Auftrag den Helden in die Vergangenheit.

Die Zeitmaschine funktioniert jedoch nicht zuverlässig: Die Zeitreisenden landen im 14. Jahrhundert und werden von Herzog William dem Letzten in Ketten gelegt. Bei einem Turnier muss Rock gewinnen, um zu verhindern, dass Herzog William der Letzte Metapha zur Frau nimmt und die übrigen Gefangenen verbrennen lässt. Rocks Gegner ist ein schwarzer Ritter, der sich als Jens Maul entpuppt. Der schwarze Ritter gewinnt das Turnier gegen Rock, doch Metapha, Kapitän Kork, Mr. Spuck und Rock entkommen mit der Zeitmaschine durch eine List der Königin.

Diesmal landen die vier Zeitreisenden in einer Kleinstadt im Wilden Westen, woraufhin das Zeitreise-Sofa jedoch von einem heranrasenden Zug zerstört wird. Die Handlung spielt dort zur selben Zeit wie in Der Schuh des Manitu, wodurch auch dieselben Figuren aus diesem Film auftauchen. Um 12 Uhr mittags leeren sich schlagartig die Straßen, denn der gefürchtete Bandit Santa Maria trifft mit zwei wüsten Kumpanen ein. Während Santa Maria mit seinem Handlanger Jim bei einer Verkaufsveranstaltung alten Damen Rheumadecken verkauft, geraten Kapitän Kork und Mr. Spuck auf der Straße ahnungslos mit einem seiner Kumpane, John, aneinander. Die beiden bemerken ihn zuerst nicht, da sie miteinander streiten. Während dieses Streits wirft Spucky versehentlich den Schweizer Taschenlaser weg. Die beiden bemerken John erst, nachdem er auf sie geschossen hat, aber nur die Kette, mit der die zwei aneinandergekettet wurden, traf. Kapitän Kork bekommt zwar seinen Colt nicht aus dem Holster, als John ein weiteres Mal angreifen will, Metapha aber schlägt den Ganoven von hinten mit einem Blumentopf nieder.

Jens Maul findet den Schweizer Taschenlaser und will auf seinem Moped fliehen. Jedoch bemerkt Rock Fertig-Aus dies, springt auf ein Pferd und jagt ihm nach. Es gelingt Rock, ihm die Zeitmaschine und den Taschenlaser abzunehmen und mit seinen Gefährten in die richtige Zeit zu reisen, doch Jens Maul repariert das zerschmetterte Zeitsofa und folgt ihnen. Er und Rock liefern sich einen Zweikampf, der erst damit endet, dass in jenem Augenblick das UFO landet und Maul auf den Kopf schlägt, der damit außer Gefecht gesetzt wird.

Der Außerirdische aus dem fußballgroßen Raumschiff verschluckt sich, daher drückt Mr. Spuck dem Männchen das Asthmaspray von Jens Maul in den Mund, woraufhin das Alien platzt. Rock zerstört noch das UFO mit dem Schweizer Taschenlaser, um so die (spätere) Welt zu retten. Damit die Zeitreisenden ins Jahr 2304 zurückkehren können, muss Mr. Spuck traurig in der Wüste von Nevada zurückbleiben, da ansonsten die ramponierte Zeitmaschine genau um Mr. Spucks Gewicht überlastet wäre.

Als aber Königin Metapha, Kapitän Kork und Rock wieder ins Jahr 2304 zurückkehren, werden sie von Spuck und den anderen Mitgliedern der „Surprise“ begrüßt. Zur Erklärung weist Mr. Spuck darauf hin, dass er eine Vulcanette Vulgaris sei, die bis zu 400 Jahre alt werden können, weil sie zur Gattung der Galápagos-Schildkröten gehört. Zudem hat der mittlerweile 335-jährige Spuck die letzten 300 Jahre damit verbracht, die Erde nach seinen Vorstellungen neu zu gestalten: Alles ist nun in Pink-Camouflage. Endlich können Kapitän Kork, Mr. Spuck und Schrotty an der Wahl zur Miss Waikiki teilnehmen. Nach der Wahl (bei der Kork den ersten, Spucky den zweiten und Schrotty den dritten Platz belegen) singen die Sieger den Miss-Waikiki-Song. Nach dessen Ende taucht Jens Maul mit den Worten „Du kannst dich auf mich verlassen, Papi“ im Bild auf, was auf eine mögliche Fortsetzung verweist.

Anschließend kommt noch ein etwa zehnminütiger Abspann mit Dreharbeiten von missratenen Szenen. Zum Schluss trifft während einer Kaffee-Runde mit Käsesahne an Bord der Surprise, bei der Spucky über die letzten 300 Jahre berichtet, überraschend ein Besucher auf der „Surprise“ ein: Der Apache Winnetouch fragt, ob ein Perlentaucher benötigt werde.

Kassenerfolg[Bearbeiten]

Bereits in der ersten Woche sahen den Film 3,43 Mio. Besucher, was die zweitbeste Startwoche in Deutschland bedeutet. Nach der Goldenen Leinwand des Hauptverbandes der Filmverleiher für 3 Mio. Besucher in 6 Tagen und den Platin Bogey für 5 Mio. Besucher in 13 Tagen erreichte das (T)Raumschiff Surprise auch die Goldene Leinwand mit Stern (für 6 Mio. Kinobesucher) in der Rekordzeit von nur 18 Tagen.

Parodierte Filme[Bearbeiten]

Der Film enthält Anspielungen auf folgende Filme:

  • Das letzte Einhorn (Das Gemälde im Hintergrund bei dem Mahl von William dem Letzten und Königin Metapha)
  • 12 Monkeys
  • 2001: Odyssee im Weltraum
  • Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI (Agenten Zweifeld, Baumfeld, Blickfeld und Reisfeld untersuchen Phänomene)
  • Contact (Die Reise mit dem Mofa durch den Zeittunnel)
  • Das fünfte Element (Spacetaxi, Schlachtruf der Wache beim Regulator)
  • Der letzte Countdown (Besatzungsmitglied aus der Zukunft bleibt in der Vergangenheit zurück)
  • Der Schuh des Manitu (Überschneidung der Handlungsstränge)
  • Die totale Erinnerung – Total Recall
  • E.T.
  • Independence Day (Invasion auf der Erde)
  • Indiana Jones und der Tempel des Todes (Suche nach der Bedienungsanleitung während des Angriffs der Marsianer)
  • Ivanhoe – Der schwarze Ritter (Kostüme)
  • Manta, Manta (Als Spucki vorschlägt, das beschädigte Taxi doch einfach pink camouflage zu lackieren, zählt Rock (Til Schweiger) dessen Tuningeigenschaften auf. Die Art und Weise entspricht genau der von Berti (auch Til Schweiger) in Manta, Manta gegenüber der Radioreporterin über seinen Breitbau-Manta)
  • Matrix (Kameratechnik)
  • Men in Black
  • Minority Report (interaktives Hologramm, das von der Prinzessin durch Handbewegungen bedient wird)
  • Natural Born Killers (das überfahrene Gummi-Schweinchen ganz am Anfang)
  • die Olsenbande (Rede des Käptns vor Jens Maul)
  • Ritter aus Leidenschaft (Ritterturnier)
  • Shrek – Der tollkühne Held (Aussehen und Verhalten der Prinzessin)
  • Star Trek
    • Der Titel und das Raumschiff ist an die Serie angelehnt (Raumschiff Enterprise – Traumschiff Surprise).
    • Die gesamte Crew kommt aus dem Star-Trek-Universum: Käpt'n Jürgen Thorsten Kork – Captain James Tiberius Kirk, Mr. Spuck – Mr. Spock, Schrotty – Scotty, Pulle – Pille.
    • Beamen und Zeitreisen sind möglich.
  • Star Wars
    • die Wachen des Regulators ähneln der Imperialen Garde aus Star Wars
    • Der „Regulator“ ist eine Anspielung auf den „Imperator“.
    • Jens Maul ähnelt Darth Vader, der schwer atmet. Dies wird allerdings als Asthma dargestellt. Der Helm seiner Ritterrüstung sieht von hinten wie Darth Vaders Helm aus. Der Name ist an Darth Maul angelehnt, der in Episode I außerdem ein Gefährt verwendet, das Jens Mauls Moped ähnelt.
    • Der Flug des Space Taxi erinnert stark an das Pod-Racer-Rennen (Flug durch Felsenlandschaft).
    • Rock erinnert an Han Solo, der Luke Skywalker und Obi-Wan Kenobi zu einem anderen Planeten fliegen soll.
    • Die Raumjäger der Marsianer ähneln T-16-Lufthüpfern.
    • Die Marsianer-Piloten erinnern an TIE-Piloten.
    • Königin Metapha ähnelt Prinzessin Leia und Königin Amidala.
    • Die Stadt City of Gouvernment sieht mit ihren Türmen wie Coruscant aus.
    • Es wird mit Laserwaffen gekämpft.
    • Der Name des außerirdischen Piloten H2O2 erinnert (neben der Formel H2O2 = Wasserstoffperoxid) an den Droiden R2D2.
    • Der Satz: „Ich bin dein Vater!“ (Regulator zu Jens Maul – Darth Vader zu Luke Skywalker)
    • Der Titel spielt auch auf den von Star Wars: Episode I an.
    • Die Kommunikation über Hologramme
    • Viele der Dialoge zwischen Metapha und Rock in der Stadt im Wilden Westen erinnern an Dialoge zwischen Leia Organa und Han Solo in Episode V: Rock behauptet, die Prinzessin brauche ihn, weil sie ihn liebe, sie erwidert, dass er für die Mission wichtig sei; in Star Wars behauptet Han dies ebenfalls und Leia antwortet, er sei wegen seiner Führungsqualitäten wichtig für die Rebellion. Kurz darauf erklärt Rock Metapha, dass er das alles nicht für die Rettung der Welt tue, sondern nur sein Taxi repariert haben wolle. Han sagt, er tue das nicht für die Rebellion, sondern, weil er sein Geld wolle. Als Rock auf Jens Mauls Motorrad auftaucht, erklärt Metapha, er sei ein Held. Er antwortet „Ich weiß“, was an den berühmten Dialog „Ich liebe dich“ – „Ich weiß“ angelehnt ist.
  • Stargate
  • Terminator 2 – Tag der Abrechnung („Ensalada Mista“, Taxifahrt, Jens Mauls leuchtendes Auge am Ende und das Konzept, die „Kontamination“ mit höheren technischen Fertigkeiten durch Zeitreise rückwirkend zu verhindern)
  • Zurück in die Zukunft (Zeitreise-Anzeige am Sofa, Rocks Faustschlag gegen Maul ist eine Frame-Kopie von Martys Vater gegen Biff, das Zeitsofa wird wie die Zeitmaschine von einem Zug zerstört)
  • Zwölf Uhr mittags (Westernduell)
  • Basic Instinct (Befragungsszene von Spuck)
  • Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Auftritt des schwarzen Ritters – Kameraeinstellungen und Musik)

Außerdem sind Elemente aus den Romanen Per Anhalter durch die Galaxis, Timeline und Findet Nemo (Zitat: „Rettet die Wale, findet Nemo“) sowie der Kinder-Quizshow 1, 2 oder 3 und der Spielshow Glücksrad zu sehen. Auch bekannte Markennamen werden persifliert, wie zum Beispiel Chio-Chips (abgewandelt zu Chic) oder der Sarotti-Mohr. Auch die Werbung „Mars macht mobil – bei Arbeit, Sport und Spiel!“ wird durch den Satz „Der Mars macht mobil“ parodiert.

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Nach dem großen Erfolg des Vorgängerfilms Der Schuh des Manitu ließ Michael Herbig die Zuschauer der Bullyparade über das Thema des nächsten Films abstimmen. Zur Auswahl standen eine Fortsetzung des Manitu-Films, eine Sissi-Verfilmung, ein (T)Raumschiff-Film, ein „Film, wo keiner mit rechnet“ (der dann auch so geheißen hätte) und mit „Bully, hör auf mit dem Scheiß“ ein Ratschlag, von Kinofilmen in Zukunft doch gänzlich die Finger zu lassen. Die Mehrheit entschied sich schließlich für das Weltraum-Thema. Jahre später entschieden sich die Verantwortlichen, auch noch zusätzlich den Sissi-Film zu produzieren. Am 25. September 2007 erschien daher auch der Animationsfilm Lissi und der wilde Kaiser mit den Stimmen von Herbig, Tramitz und Kavanian.
  • Der Schuh des Manitu und (T)Raumschiff Surprise sind inhaltlich insofern verzahnt, als dass die Haupthandlung des Manitu-Films kurz nach dem Eintreffen der Surprise-Mannschaft im Wilden Westen beginnen soll. Diese Parallelen werden im Film unter anderem durch einen Zeitungsartikel und durch eine Bemerkung des Bösewichts Santa Maria („John, du hast zehn Minuten; wir wollen den Apachen doch heute noch ein Stammlokal verkaufen!“) angezeigt. Weitere Zusammenhänge sind: Der Zug, der die Draisine der Schoschonen im Manitu-Film überfährt, zerstört auch das Zeit-Sofa, sowie ganz am Ende des Films (erst nach dem Abspann), als Winnetouch auf dem (T)Raumschiff Surprise anheuern will („Braucht’s ihr noch 'nen Perlentaucher?“).
  • Das Budget des Films betrug 9 Millionen Euro.
  • Der Film ist mit drei Schauspielern, die in jeweils einem Otto-Film in der Gegenspielerrolle auftraten, besetzt: Sky du Mont (Otto – der Film), Hans-Peter Hallwachs (Otto – der Außerfriesische), Reiner Schöne (Otto – der Katastrophenfilm).
  • Zum Film erschien auch ein Hintergrund-Buch, in dem die Vorgeschichte und Zusatzinformationen erläutert werden. So werden Einzelheiten wie das Baujahr der Surprise (2150) und die „Mopsgeschwindigkeit“ (0,98888fache Lichtgeschwindigkeit, benannt nach Dr. ing. Ferdinand Mops) bekannt, sowie dass die Besiedlung des Mars durch die fiktive Fernsehsendung „Auf gehts!“ vorangetrieben wurde, die erstmals durch eine Castingshow ausgewählte Kandidaten zum Mars schickte, um diesen dort besiedeln zu lassen (darunter waren auch Monika und Kalle Rogul: die Eltern des Regulators).

Soundtrack[Bearbeiten]

Der Soundtrack des Films umfasst siebzehn Titel:

Zudem ist eine CD mit der Hintergrundmusik des Films (komponiert von Ralf Wengenmayr) erschienen.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

2004
  • Bambi in der Kategorie Sonder-Bambi
  • Deutscher Comedypreis in der Kategorie Beste Kino Komödie
  • Deutscher Comedypreis in der Kategorie Bester Comedian für Michael Herbig in „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“
  • G.Q. Award in der Kategorie Film des Jahres
  • Goldene Leinwand (3 Millionen Besucher)
  • Goldene Leinwand mit Stern (6 Millionen Besucher)
  • Goldene Leinwand mit 2 Sternen (9 Millionen Besucher)
  • Box Office Germany Award (Bogey) in Platin (über 5 Millionen Kinobesucher in 50 Tagen)
2005

Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) zeichnete den Film mit dem Prädikat „wertvoll“ aus.

Kritik[Bearbeiten]

Der Film wurde von Seiten der Schwulenszene zum Teil kritisiert, da die überwiegend homosexuellen Protagonisten durchweg klischeeüberfrachtet dargestellt werden. Peter Polzer, Chefredakteur des schwul-lesbischen Magazins Siegessäule merkte etwa an, er fühle sich nicht wohl „wenn einem Millionenpublikum ein weiteres Mal vorgespielt wird, dass schwule Männer keine Männer sind“. Ralf König bezeichnet den Film als „endlosen Detlev-Witz in High-Tech.“ Er habe nichts gegen Klischees, er arbeitete selber mit ihnen, jedoch komme es auf die Zwischentöne an, und der Film sei ihm zu eindimensional auf Tunten beschränkt.[4]

„Überbordende Aneinanderreihung von Gags und Gesang, trivialen Parodien und Anspielungen aufs Science-Fiction-Genre, bei der sich inszenatorisch aufwändige Szenerien und platte, teils derbe Verbalerotik die Balance halten. Die atemlose Nummernrevue lässt weder Maß noch satirische Schärfe erkennen und bezieht allenfalls aus dieser Absichtslosigkeit einen gewissen Charme.“

film-dienst[5]

„Die Sci-Fi-Parodie „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“ ist witzig, albern und technisch auf einem erstaunlichen Niveau. Der große Überraschungseffekt von „Der Schuh des Manitu“ kann selbstverständlich nicht mehr erzielt werden, aber „Bully“ gibt seinen Fans genau das, was sie wollen. Bleibt festzuhalten, dass Michael „Bully“ Herbig und sein Team auf die ganz sichere Nummer setzten und somit die Erwartungen erfüllen, aber keineswegs übertreffen.“

Filmstarts[6]

„Auch diesmal wärmt Michael Herbig nicht einfach die Gags aus seiner TV-Show Bullyparade auf, sondern liefert eine perfekt und liebevoll inszenierte Science-Fiction-Parodie in klassischer Mel-Brooks-Tradition, die ihren Bogen von Star Wars bis Zurück in die Zukunft spannt. Hier kommen sowohl Genre- als auch Manitu-Fans auf ihre Kosten. Vor allem aber beweist sich Herbig einmal mehr als das große deutsche Regietalent, das nicht nur Witze reißen, sondern auch kinotaugliche Geschichten erzählen und Schauspieler zu Höchstleistungen anstacheln kann. [...]Bully ist der Beste: Wer Der Schuh des Manitu mochte, wird (T)Raumschiff Surprise lieben.“

Cinema[7]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung (PDF; 72 kB) der FSK
  2. Freigabe der Jugendmedienkommission
  3. InsideKino – Besucher Deutschland
  4. Hans-Hermann Kotte: Ralf König im Interview: Immer nur hei-tei-tei. In: Frankfurter Rundschau online. 24. Juni 2009; In: Frankfurter Rundschau. 25. Juni 2009.
  5. (T)Raumschiff Surprise – Periode 1 im Lexikon des Internationalen Films. Abgerufen am 8. November 2012.
  6. Filmstarts: (T)Raumschiff Surprise - Periode 1. Abgerufen am 8. November 2012.
  7. http://www.cinema.de/film_aktuell/filmdetail/film/?typ=inhalt&film_id=451768