DIVA – Deutscher Entertainment Preis

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Dieser Artikel behandelt den deutschen Entertainment Preis. Für den gleichnamigen österreichischen Immobilienpreis siehe Diva Award.
Eingangsbereich 2008 im Deutschen Theater München
Eingangsbereich 2008 im Deutschen Theater München

Die DIVA wird seit 1991 jährlich an anerkannte Persönlichkeiten aus der Welt des Entertainment sowie für künstlerisch und kommerziell erfolgreiche Unterhaltungs-Produkte verliehen. Die traditionell im Januar in München stattfindende Preisverleihung mit geladenen Gästen und Branchenvertretern hat sich als Veranstaltung im Entertainment-Business etabliert und stößt auf Resonanz in der Presse.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Veranstalter

Veranstaltet vom Entertainment Media Verlag im Auftrag des Vereins Deutscher Entertainmentpreis e.V., war der Preis ursprünglich als Video Winner für erfolgreiche Produkte im Bereich Video konzipiert. 2005 wurden die Kategorien um die Entertainment-Sparten Kino, Musik und TV-Movies erweitert, Video wich dem immer erfolgreicheren Medium DVD.

[Bearbeiten] Preise

Die Preisvergabe erfolgt in den Kategorien Publikumspreis, Jurypreis und „Hall of Fame“. Der Publikumspreis zeichnet große, messbare Publikumserfolge (nach Verkaufszahlen bzw. Einschaltquoten) aus, der Jurypreis würdigt Film-, Fernseh- und Musikstars für herausragende künstlerische Leistungen. Die Preise beziehen sich rückwirkend auf das abgelaufene Jahr. Die höchsten Auszeichnungen werden in der "Diva - Hall of Fame" vergeben und gelten Persönlichkeiten aus dem Entertainment-Bereich, die über die Grenzen Deutschlands hinaus Spuren hinterlassen haben. Legenden wie Hal Roach, Lauren Bacall, Hildegard Knef, Angelina Jolie, Alain Delon, Klaus Maria Brandauer, Daryl Hannah, John Malkovich, Bernhard Wicki, Liv Ullmann, Charlie Chaplin, Loriot oder Herbert Grönemeyer haben in der „Hall of Fame“ bereits ihren Platz gefunden.

[Bearbeiten] Jury

Mitglieder der Jury sind Marga Boehle, Curtis Briggs, Barbara Dickmann, Eberhard Hauff, Ulrich Höcherl, Ulrich Scheele (Vorsitz), Thomas Schultze und Roger Willemsen.

[Bearbeiten] Förderung

Gefördert wird Diva – Der Deutsche Entertainment Preis von der Bayerischen Staatsregierung. Dem Honorary-Committee gehören Personen des Entertainment-Business an: Bobby Arnold, Suzanne von Borsody, Klaus Doldinger, Heino Ferch, Veronica Ferres, Wilfried Geike, Rudolf Gröger, Margot Hielscher, Erwin Huber, Gottfried John, Dr. Herbert Kloiber, Fred Kogel, Jan Josef Liefers, Anna Loos, Sunnyi Melles, Sasha, Peter Schamoni, Prof. Helmut Thoma und Wolfram Winter.

[Bearbeiten] Geschichte

Zum ersten Mal verlieh am 4. Februar 1993 der Verein Deutscher Videopreis e.V. in einer feierlichen Zeremonie in München den "Deutschen Videopreis" als Ehrung für herausragende Leistungen. Ursprünglich hatte die erste Video Winner Gala, wie der Preis in den Anfangstagen hieß, am 18. Januar 1991 stattfinden sollen, musste aber wegen des Ausbruchs des Golfkriegs ausfallen. Im kleinen Rahmen wurden zwei Monate später die Preisträger der ersten Stunde geehrt, darunter u. a. Stefan Aust für "Deutschland im Herbst 89" sowie René Kollo und Wolfgang Sawallisch für die HDTV-Opernproduktion "Ring der Nibelungen". Seither fand die Gala, die mit jedem Jahr an Bedeutung gewann, an drei verschiedenen Orten statt: Von den Anfängen im Prinzregententheater ging es in den Kaisersaal der Münchner Residenz, bis die Veranstaltung 2002 im Deutschen Theater heimisch wurde und den Namen änderte: Zunächst in Diva – Der Deutsche Videopreis, dann in Diva – Der Deutsche Entertainment Preis.

[Bearbeiten] Die Preisträger der Diva seit 1991

[Bearbeiten] Weblinks

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