DIVA – Deutscher Entertainment Preis

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Dieser Artikel behandelt den deutschen Entertainment Preis. Für den gleichnamigen österreichischen Immobilienpreis siehe Diva Award.
Eingangsbereich 2008 im Deutschen Theater München

Die DIVA wird seit 1991 jährlich an anerkannte Persönlichkeiten aus der Welt des Entertainments sowie für künstlerisch und kommerziell erfolgreiche Unterhaltungs-Produkte verliehen. Die traditionell im Januar in München stattfindende Preisverleihung mit geladenen Gästen und Branchenvertretern hat sich als Veranstaltung im Entertainment-Business etabliert und stößt auf große Resonanz in der Presse. Der 20. Diva-Award fand am 26. Januar 2010 im Hotel Bayerischer Hof, München unter der Schirmherrschaft des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer statt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Veranstalter

Ursprünglich war der Preis als „Video Winner“ für erfolgreiche Produkte im Bereich Video/DVD konzipiert. Seit 2005 wurden die Kategorien um die Entertainment-Sparten Kino, Musik und TV-Movies erweitert. Die DIVA wird veranstaltet vom „Great Moments Verlag“, München/Ottobrunn. Geschäftsführender Gesellschafter des Verlags ist Ulrich Scheele. Scheele ist auch bekannt als Gründer des Entertainment Media Verlags (1980), dessen Geschäftsführender Gesellschafter er bis 2008 war.

[Bearbeiten] Preise

Die Preisvergabe erfolgt in den Kategorien Publikumspreis, Jurypreis und „Hall of Fame“. Der Publikumspreis zeichnet große, messbare Publikumserfolge (nach Verkaufszahlen bzw. Einschaltquoten) aus, der Jurypreis würdigt Film-, Fernseh- und Musikstars für herausragende künstlerische Leistungen. Die Preise beziehen sich rückwirkend auf das abgelaufene Jahr. Die höchsten Auszeichnungen werden in der „DIVA – Hall of Fame“ vergeben und gelten Persönlichkeiten aus dem Entertainment-Bereich, die über die Grenzen Deutschlands hinaus Spuren hinterlassen haben. Legenden wie Hal Roach, Lauren Bacall, Hildegard Knef, Alain Delon, Vanessa Redgrave, Maximilian Schell, Klaus Maria Brandauer, John Malkovich, Bernhard Wicki, Liv Ullmann, Charlie Chaplin, Loriot oder Herbert Grönemeyer haben in der „Hall of Fame“ bereits ihren Platz gefunden.

[Bearbeiten] Jury

Mitglieder der Jury sind: Curtis Briggs, Barbara Dickmann, Holm Dressler, Eberhard Hauff, Nina Ruge, Ulrich Scheele (Vorsitz), Thomas M. Stein, Roger Willemsen, Katja Wunderlich und Eckhard Vollmar.

[Bearbeiten] Förderung

Gefördert wird die DIVA – Der Deutsche Entertainment Preis von der Bayerischen Staatsregierung und von der FFA (Filmförderungsanstalt).

Dem Honorary-Committee gehören Personen des Entertainment-Business an: Bobby Arnold, Werner Baldessarini, Suzanne von Borsody, Lutz Carstens, Klaus Doldinger, Heino Ferch, Veronica Ferres, Wilfried Geike, Gottfried John, Herbert Kloiber, Fred Kogel, Jan Josef Liefers, Anna Loos, Sunnyi Melles, Michael Rahe, Sasha, Peter Schamoni, Til Schweiger und Regina Ziegler.

[Bearbeiten] Geschichte

Ursprünglich hatte die erste Video Winner Gala, wie der Preis in den Anfangstagen hieß, am 18. Januar 1991 stattfinden sollen, musste aber wegen des Ausbruchs des Ersten Golfkriegs ausfallen. Im kleinen Rahmen wurden zwei Monate später die Preisträger der ersten Stunde geehrt, darunter u. a. Stefan Aust für „Deutschland im Herbst 89“ sowie René Kollo und Wolfgang Sawallisch für die HDTV-Opernproduktion „Ring der Nibelungen“. Seither fand die Gala, die mit jedem Jahr an Bedeutung gewann, an drei verschiedenen Orten statt: Von den Anfängen im Prinzregententheater ging es in den Kaisersaal der Münchner Residenz, bis die Veranstaltung 2002 im Deutschen Theater heimisch wurde und den Namen änderte: Zunächst in Diva – Der Deutsche Videopreis, dann in Diva – Der Deutsche Entertainment Preis. Seit Januar 2009 findet die DIVA im Hotel Bayerischer Hof in München statt.

[Bearbeiten] Die Preisträger der DIVA seit 1991

[Bearbeiten] 2011

[Bearbeiten] 2010

[Bearbeiten] 2009

[Bearbeiten] 2008

Beste Schauspielerin: Nina Hoss
Bester Schauspieler: Benno Fürmann

[Bearbeiten] 2007

[Bearbeiten] 2006

[Bearbeiten] 2005

[Bearbeiten] 2003–2004 (DIVA - Der Deutsche Videopreis)

[Bearbeiten] 1993–2002 (Deutscher Videopreis)

[Bearbeiten] 1991–1992 (Name unbekannt)

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Saarbrücker Zeitung vom 24. Januar 2011, S. B5
  2. Bericht zur DIVA-Verleihung 2004 auf mediabiz.de
  3. Gewinnerliste der DIVA 2003 auf mediabiz.de
  4. Gewinnerliste des Deutschen Videopreises 2002 auf mediabiz.de
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