Enercon

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Enercon GmbH
Enercon GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 1984
Sitz Aurich, Deutschland
Leitung Aloys Wobben, Hans-Dieter Kettwig, Nicole Fritsch-Nehring
Mitarbeiter ca. 13.000 (Stand 2014)[1]
Umsatz EUR 5,067 Mrd. (2012)[2]
Bilanzsumme EUR 6,097 Mrd. (2012)[3]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Branche Erneuerbare Energie
Produkte Windkraftanlagen, Wasserkraftwerke,
SolarwechselrichterVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.enercon.de
Hauptsitz in Aurich

Die Enercon GmbH ist der größte deutsche Hersteller von Windkraftanlagen (WKA). Am Stammsitz in Aurich (Ostfriesland) befindet sich auch das größte Produktionswerk. Nach dem Umsatz ist Enercon das größte Unternehmen mit Sitz in Ostfriesland und das zwölftgrößte in Niedersachsen.[4] Mit mehr als 22.000 installierten Windenergieanlagen bei einer installierten Leistung von über 32,9 Gigawatt (GW) in über 30 Ländern zählt das 1984 von Aloys Wobben gegründete Unternehmen laut eigenen Angaben zu den weltweit führenden in der Branche[1] und war im Jahre 2013 hinsichtlich der neu installierten Windkraftleistung mit einem Marktanteil von 9,8 % der weltweit drittgrößte Hersteller.[5]

Neben Vertriebsbüros in 22 Ländern sowie 160 Dienstleistungs-Stationen weltweit betreibt das Unternehmen Produktionsstätten in Deutschland (Aurich, Emden, Haren, Magdeburg, Südbrookmerland), Schweden (Malmö), Brasilien (Sorocaba, Parazinho, Pecém), Portugal (Viana do Castelo), Frankreich (Longueil-Sainte-Marie), Kanada (Matane), der Türkei (Izmir) und Österreich (Zurndorf).[6] Am 1. Oktober 2012 brachte der bisherige Alleineigentümer Aloys Wobben Enercon in eine Familienstiftung ein und schied aus gesundheitlichen Gründen aus dem aktiven Geschäftsleben aus. Mit der Aloys-Wobben-Stiftung soll die langfristige Unabhängigkeit Enercons gewahrt bleiben.[7][8]

Unternehmensprofil[Bearbeiten]

Enercon im Weltmaßstab[Bearbeiten]

Enercon-Geschäftshaus in Magdeburg

Weltweit beschäftigt die Enercon-Unternehmensgruppe mit zahlreichen Tochterunternehmen über 13.000 Beschäftigte. Das Unternehmen besitzt über 45 % der Patente im Bereich der Windenergietechnologie weltweit. Eine weitere Besonderheit an Enercon ist, dass das Unternehmen unter den sieben führenden WEA-Herstellern (die einen kumulierten Marktanteil von über 90 % haben) die einzige nicht-börsennotierte Kapitalgesellschaft darstellt. Auf dem Weltmarkt stand Enercon 2011 unter den Windkraftanlagen-Herstellern gemessen an der neuinstallierten Anlagenleistung mit 7,9 % Marktanteil an fünfter Stelle.[9] In Deutschland ist Enercon seit mehreren Jahren Marktführer. Im Jahr 2011 betrug der Marktanteil 59,5 % nach 59,2 % im Jahr 2010 und 60,4 % im Jahr 2009.[10] Der Umsatz 2011 mit installierten 3180 MW (weltweit) lag bei 3.928 Mio Euro, der Konzernüberschuss bei 473 Mio Euro. Das Eigenkapital wurde mit 2.424 Mio Euro angegeben.[11] Für 2012 veröffentlichte die UEE Holding im Bundesanzeiger für die unter ihr zusammengeschlossenen Gesellschaften einen Umsatz von 5,1 Mrd. Euro mit einem Überschuss von 607 Mio. Euro.

Firmenstruktur[Bearbeiten]

Unter dem Dach der UEE Holding GmbH gruppieren sich – neben der nach außen operierenden ENERCON GmbH – mehr als 250 nationale und internationale Einzelgesellschaften. Hierunter fallen ausgegliederte Dienstleistungsbereiche wie IT und Logistik, diverse Kraftwerks- und Windparkbeteiligungen sowie Produktionswerke. Weitere Gesellschaften (u. a. des ENERCON Service) sind niederländischen Muttergesellschaften wie der Windenergy Service B.V. mit Sitz in Amsterdam untergeordnet. (Stand 2008/2010)[12]

Produktionsstätten[Bearbeiten]

Gussfabrik in Georgsheil
Enercon-Produktionsstätte im Emder Hafen; vorne die Turmbau-Fabrik
Produktionshallen in Aurich

Der Unternehmenssitz ist seit der Gründung 1984 im Auricher Stadtteil Extum; die Produktionsstätten sind inzwischen im Stadtteil Sandhorst. Zudem hat Enercon Produktionsstandorte in Emden, Südbrookmerland, Haren, Magdeburg, der Türkei, Brasilien, Malmö/Schweden und Viana do Castelo/Portugal. Enercon ist vor Vestas und Siemens der Windenergieanlagenhersteller mit der weltweit höchsten Fertigungstiefe. Generatoren, Gondeln, Beton- und Stahlrohrtürme, Rotorblätter, Steuerungen, Leistungselektronik und ein Teil der Gusskomponenten werden in Enercon-Fabriken gefertigt. Eine Gießerei (Gusszentrum Ostfriesland, GZO) wurde zwischen April und November 2010 in Georgsheil zwischen Emden und Aurich errichtet; dort werden gusseiserne Komponenten für die Windenergieanlagen gefertigt. In der Gießerei arbeiten mehr als 200 Menschen.[13] Im Eurohafen bei Haren (Ems), ca. zehn Kilometer nördlich von Meppen ist seit Sommer 2012 eine Rotorblattproduktion. Diese hat rund 550 Mitarbeiter (Stand Juni 2013).[14] Von dort können die Rotorblätter mittels Binnenschiffen, per Bahn oder per LKW zu ihren Bestimmungsorten transportiert werden. Zwischenzeitlich war die Errichtung des Harener Werkes durch parallel vorangetriebene Pläne für ein Kohlekraftwerk im benachbarten Dörpen gefährdet; nach dem Rückzug der Investoren des Kraftwerks wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen.[15] Aufgrund nicht ausreichend qualifizierten Personals kam es während der Inbetriebnahme des Werkes zu Verzögerungen, so dass zahlreiche E-101 vorerst ohne Flügel errichtet wurden.[16]

In Ostfriesland ist Enercon nach dem Volkswagenwerk Emden der zweitgrößte Industriebetrieb. Auch in Magdeburg ist Enercon eines der größten privaten Unternehmen. In Zurndorf im Burgenland erfolgte am 9. März 2012 der erste Spatenstich für ein Turmwerk, das pro Jahr etwa 200 Türme für Windkraftanlagen in Österreich und Osteuropa produzieren soll. Mit bis zu 200 Mitarbeitern wird die WKF Austria GmbH zu den größten Auslandswerken des Unternehmens im Bereich der Betonturmfertigung gehören.[17]

Nach einer Testphase ging das Werk im Januar 2013 zur Serienfertigung über. Enercon ist in Österreich Marktführer (ca. 50 %) und errichtete dort im Jahr 2012 385 Anlagen mit 747 MW.[18]

Forschung und Entwicklung[Bearbeiten]

Die Forschung und Produktentwicklung wird bei Enercon von der Abteilung Wobben Research & Development betrieben. Im Spätsommer 2013 soll die Tätigkeit dieser Abteilung in dem Enercon-Innovationszentrum gebündelt werden, das derzeit im Industriegebiet Aurich Nord entsteht. Zu dem Gebäudekomplex mit einer Gesamtfläche von ca. 30.000 m² gehört ein Bürogebäude mit Platz für 700 Ingenieure sowie eine daran angeschlossene Versuchshalle mit einer Grundfläche von 13.000 m².[19][20]

Geschichte[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

Aloys Wobben

Der gebürtig aus Rastdorf im Landkreis Emsland stammende Ingenieur Aloys Wobben gründete die Firma Enercon 1984 im ostfriesischen Aurich. Anfangs bestand die Firma lediglich aus wenigen Ingenieuren. Erste Produktentwicklung der Firma war die Windkraftanlage E-15/16, vier Jahre später gefolgt von der E-17 und E-32. Es dauerte sieben Jahre, bis das Kleinunternehmen eine eigene Fertigungshalle im Auricher Stadtteil Extum aufziehen konnte. Dort hat die Zentralverwaltung noch heute ihren Sitz. Der Durchbruch für das junge Unternehmen kam 1993: Enercon stellte die Windkraftanlage E-40 (500 kW-Serie) vor, die erste getriebelose Anlagengeneration. Zeitgleich begann die Fertigung von Rotorblättern in der dazu eigens gegründeten Firma Aero. Dieses Prinzip hat Enercon auch bei seiner Expansion in den folgenden knapp zwei Jahrzehnten beibehalten: Neue Unternehmensbereiche wurden fast immer als neue Tochterunternehmen gegründet.

Zwei Jahre nach dem Produktionsstart der E-40 gelang Enercon mit der Entwicklung der E-66 ein wirtschaftlich großer Erfolg: Der Anlagentyp wurde insgesamt mehr als 2000-mal verkauft. Die Produktion hatte das Unternehmen inzwischen in ein Gewerbegebiet im Auricher Stadtteil Sandhorst ausgelagert, wo für die weitere Expansion des Unternehmens ausreichende Flächen zur Verfügung standen. Als nachteilig erwies sich jedoch, dass die Produkte – vor allem die Rotoren – auf dem Weg zu ihrem Aufstellort per LKW das Auricher Stadtgebiet queren mussten, weshalb Enercon später die Reaktivierung einer Bahnstrecke zum Abtransport der stets größeren Rotoren vorantrieb.

Mit dem Kauf einer Fertigungsstätte im brasilianischen Sorocaba (1996) begann die Auslandsexpansion des Unternehmens.

Industriespionage? Der Fall Kenetech Windpower Inc.[Bearbeiten]

Verwaltungsgebäude der USITC in Washington, D.C.

Medien berichteten seit Ende der 1990er Jahre, der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) hätte 1994 das deutsche Unternehmen Enercon mit Hilfe von Echelon abgehört.[21] Die so gewonnenen Daten seien dem amerikanischen Mitbewerber Kenetech Windpower Inc. übermittelt worden. Dieser hätte die Daten genutzt, um sich Zugang zu Enercons Kerntechnologien zu verschaffen und diese in den USA zu patentieren. Enercon sei dadurch der US-amerikanische Markt bis in das Jahr 2010 verschlossen gewesen. Die Informationen stützen sich auf Schilderungen des Unternehmens und auf Medienberichte.[22]

Tatsächlich verhängte die zuständige US-Behörde, die U.S. International Trade Commission, im August 1996 ein Importverbot für Enercon bis zum 1. Februar 2010. Grund war, dass Enercon mit dem beabsichtigten Export von 280 Windkraftanlagen in die USA den Anspruch 131 des US-Patentes 5,083,039 verletzen würde. Das Patent wurde am 1. Februar 1991, drei Jahre vor der behaupteten Spionageaktion,[23] von der kalifornischen Firma U.S. Windpower Inc. angemeldet. 1993 wurde U.S. Windpower in Kenetech Windpower Inc. umbenannt. Kenetech hat das Importverbotsverfahren gegen Enercon beantragt. Im Verfahren legte Kenetech auch Fotos von Bauteilen einer E-40-Windkraftanlage vor. Dieses Material wurde im März 1994 beim Besichtigen einer E-40 gewonnen, also drei Jahre nach Erteilung des Patents; die Besichtigung fand mit Erlaubnis des Besitzers der Anlage statt. Die Gültigkeit des Patentes selbst wurde von Enercon in dem Verfahren vor der Kommission nicht angezweifelt.[24] Das Patent wurde (nach der Insolvenz von Kenetech im Jahre 1996) von der GE Wind Energy übernommen. Die Enercon-Zeitschrift „Windblatt“, 2/2003, S. 11, erläutert den Patentstreit aus der Sicht von Enercon und erwähnt, dass man seit dem Vorfall begonnen hat, seine Technologien mit eigenen Patenten abzusichern. Die Enercon GmbH und die General Electric Company haben 2004 ihre Patentrechtsstreitigkeiten beigelegt; seit 2004 war damit der amerikanische Markt für Enercon nicht mehr verschlossen.[24][25][26]

Rechtsstreit mit Enercon India Ltd.[Bearbeiten]

Im Februar 2011 wurde in einigen Medien von einem Rechtsstreit berichtet, den die Enercon GmbH mit ihrem eigenen, seit 1994 bestehenden indischen Tochterunternehmen Enercon India Ltd. (EIL) führte und der vor einem indischen Gericht zu ungunsten Enercons entschieden wurde. Enercon hat sich daraufhin völlig vom indischen Markt zurückgezogen.

Es stehen Vorwürfe im Raum, der Geschäftsführer der indischen Tochter, der ehemalige Textilunternehmer Yogesh Mehra aus Mumbai, habe die Kontrolle über seine Geschäftstätigkeit unterbunden, seit 2005 keine Dividenden mehr an das deutsche Mutterhaus abgeführt, seit 2006 keine testierten Abschlüsse mehr vorgelegt und schließlich mit ungesetzlichen Mitteln die alleinige Verfügungsgewalt über die Tochtergesellschaft an sich gerissen. EIL habe die über Enercon verfügbaren Patente sowie den Markennamen zur eigenen Verwertung geraubt. Zudem wurde ein ehemaliger Enercon-Mitarbeiter im Magdeburger Werk der Industriespionage für EIL überführt und rechtskräftig verurteilt. Vor dem indischen Patentgericht IPAB in Chennai hat EIL auf Freigabe der ansonsten weltweit anerkannten Patente auf zahlreiche Enercon-Kerntechnologien geklagt. Die indischen Richter erklärten zwölf wichtige Enercon-Patente in Indien für unwirksam, mit der Begründung, die Patente würden nicht die notwendige Schöpfungshöhe erreichen.[27] Diese Technologien stehen nun in Indien jedem zur freien Nutzung zur Verfügung. Die deutschen Gesellschafter seien somit „faktisch enteignet“ worden.[28] In der Presse wurden Bestechungsvorwürfe erhoben.

Am 28. Januar 2011 waren die Geschehnisse Anlass für eine „Kleine Anfrage“ des Bundestagsabgeordneten Garrelt Duin (SPD, Wahlkreis Aurich – Emden) an die Bundesregierung zu dem Thema, was diese zum Schutze deutscher Firmen in Indien zu tun gedenke. Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Max Stadler, führte daraufhin aus, dass man den Streit beim indischen Handelsministerium vorgebracht habe und dass ähnliche Fälle dem Ministerium bislang nicht bekannt seien. Entscheidungen indischer Gerichte wolle man nicht kommentieren, die Bundesregierung rate jedoch deutschen Unternehmen, „dem Schutz ihrer geistigen Eigentumsrechte auf Auslandsmärkten ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit zu widmen“.[29]

Bis Ende 2012 verwendete EIL auf seiner Homepage den Namen und das Logo Enercons, bewarb Enercon-Windenergieanlagen aus indischer Produktion und berichtete über laufende Projekte, ohne dabei die Beziehung zur Enercon GmbH in Deutschland zu erklären. Mittlerweile (Stand Januar 2013) hat sich EIL in Wind World India Ltd. umbenannt, bezieht sich jedoch dennoch explizit auf seine vorherige Gesellschaft der Enercon India Ltd. („Enercon India is now Wind World India.“). Es werden ferner Windenergieanlagen aus eigener, indischer Produktion beworben.[30][31][32]

Arbeitnehmervertretungen & Transparenz[Bearbeiten]

Enercon vollzieht in seinen Betrieben langjährig Union Avoidance und Bashing. Seit 2013 sind in einigen Dutzend Unternehmen Arbeitnehmervertretungen durch die Belegschaft mit Unterstützung der IG Metall eingerichtet – werden aber häufig in ihrer Tätigkeit blockiert oder gehindert. Wobben selbst verwehrte Gewerkschaftern den Eintritt, indem er das Tor verschloss und verhinderte 1999 einen freigestellten Betriebsrat (BR), die ab dem 300sten Mitarbeiter eines Betriebes zwingend ist, indem er einen Teil der Angestellten in eine extra neu gegründete Firma übergab.[33] Nachdem 2009–2010 und zwischen 2013 und Mitte 2014 in Dutzenden Tochtergesellschaften erfolgreich Betriebsräte gewählt wurden, stehen diese massiven Widrigkeiten gegenüber. Nachdem sich einzelne Personen anonym an die Ostfriesischen Nachrichten wendeten recherchierte diese Details: Facharbeiter würden seit ihrem Engagement wesentlich unter Qualifikation beschäftigt und beispielsweise weniger Schichten zugeteilt bekommen, Strafversetzt oder –teilweise haltlos– abgemahnt. Eine „rechtswidrig[e]Kündigung gegenüber einem Betriebsrat, der sich dafür einsetzte, dass die Leiharbeiter die für sie notwendigen Schulungen in ihrer Leihfirma nicht unbezahlt während ihrer Freizeit absolvieren müssen, wurde Mitte 2014 ausgesprochen und führte zu einem weitreichenden Echo: Mit einer Solidaritätsaktion „Betroffen ist einer, gemeint sind wir alle!“ unterstützen 160 BR-Mitglieder Nils-Holger Böttger.[34][35] In der Ausgabe 4/2014 des Windblatts äußerten sich anschließend 11 Betriebsräte öffentlich gegen die Vorwürfe der IG Metall.[36]

Reichweite der Betriebsräte[Bearbeiten]

Mit Juli 2014 sind für die insgesamt rund 11.000 Beschäftigten in den Unternehmen 270 Betriebsräte in 40 Unternehmen im Amt, bei 11 Prozent weiblicher Belegschaft sind 12 Prozent der BR Frauen. 2010 kamen auf 9500 Angestellte 280 Betriebsratsmitglieder in 45 Unternehmen. Die Wahlbeteiligung lag und liegt bei 75 Prozent.[34]

Windblatt[Bearbeiten]

Unter dem Namen Windblatt erscheint im Abstand von drei Monaten eine Firmenzeitschrift online und als gedruckte Ausgabe. Themen sind aktuelle Projekte des Unternehmens, Technik und Transport der Enercon-Windenergieanlagen sowie die Zusammenarbeit mit Zulieferfirmen.[37]

Aloys-Wobben-Stiftung[Bearbeiten]

Aus gesundheitlichen Gründen zog sich Firmengründer Aloys Wobben 2012 aus dem operativen Geschäft zurück und übertrug mit Wirkung zum 1. Oktober 2012 seine Firmenanteile auf die Aloys-Wobben-Stiftung. Die Stiftung wurde damit zur alleinigen Gesellschafterin der ENERCON Gruppe. Mit diesem Schritt wollte Wobben die Unabhängigkeit des Unternehmens sicherstellen. Dem Vorstandsvorsitz der Stiftung gehören Hans-Dieter Kettwig, Geschäftsführer der ENERCON GmbH, und die Prokuristin Nicole Fritsch-Nehring an. Fritsch-Nehring wurde im Zuge der Stiftungsgründung in die Geschäftsleitung der ENERCON GmbH berufen. Als neuer Prokurist wurde Vertriebsleiter Stefan Lütkemeyer ernannt.[38][39]

Tätigkeitsbereiche[Bearbeiten]

Das Hauptgeschäftsfeld von Enercon stellt der Bau und Vertrieb von Windkraftanlagen dar. Daneben ist Enercon auch noch in weiteren Sektoren wie der Wasserkraft tätig, auch gehören Logistik-Unternehmen für den Transport der eigenen Anlagen zum Konzern.

Windkraftanlagen[Bearbeiten]

Technisches Konzept[Bearbeiten]

Läufer einer Windenergieanlage

Enercon-Windenergieanlagen weisen gegenüber Turbinen der meisten anderen Windkraftanlagenherstellern einige technische Besonderheiten auf. Charakteristisch ist das getriebelose Anlagenkonzept, auf das Enercon als Pionier dieser Technik[40] bereits seit 1993 setzt. Bis 1993 verfügten auch Enercon-Anlagen über einen Getriebetriebstrang. Die Rotorblätter sind getriebelos über die Nabe direkt mit dem Läufer eines Ringgenerators (Synchrongenerator) verbunden. Zusammen rotieren diese Bauteile über ein vorderes und hinteres Hauptlager um einen stehenden Achszapfen. So kann auf den Einsatz eines störanfälligen und wartungsintensiven (z. B. durch regelmäßige Ölwechsel) mechanischen Getriebes verzichtet werden. Dies wird durch eine Sonderkonstruktion des Generators erreicht. Da der Generatorläufer mit derselben Drehzahl wie der Rotor läuft, ist auch die Anzahl der mechanischen Lastwechsel über die Lebensdauer deutlich geringer. Die Generatordrehzahl (und damit auch die Rotordrehzahl) ist vom Anlagentyp sowie den Windverhältnissen abhängig und beträgt zwischen 18−45/min bei der E-33 und 5-11,7/min bei der E-126, während bei einer Getriebeanlage bei Nennleistung eine Generatorendrehzahl von etwa 1500/min erreicht wird.

Rotorblatt einer E-101. Rechts ist die Blattspitze ähnlich der Winglets bei Flugzeugen zu sehen. An der Stellung des Rotorblattes ist zu erkennen, dass die Anlage nicht eingeschaltet ist.

Die Enercon-Anlagen lassen sich optisch leicht von den Anlagen anderer Hersteller unterscheiden. Die Maschinenhäuser (Gondeln) der Anlagen sind seit Baujahr 1995/96 tropfenförmig. Das Design dieser auffallenden Gondel wurde vom britischen Architekten Lord Norman Foster entwickelt, der u. a. auch die Kuppel des Berliner Reichstages entworfen hat. In Deutschland und in vielen anderen Ländern trägt der Turm über dem Fundament farblich abgestufte grüne Ringe, die von unten nach oben immer heller werden. Auf Inseln bietet der Hersteller alternativ eine Abstufung in Blau an, wie sie auf der Insel Borkum umgesetzt wurde. Die NCS-Abstufung (NCS = Natural Color Scheme) soll die Anlagentürme besser in den Horizont integrieren. Die Rotorblätter verfügen als einzige auf dem Markt über Blattspitzen ähnlich den Winglets bei Flugzeugen, die Fachbezeichnung dafür lautet Tips. Weiterhin verzichtet Enercon auf die Nutzung von Permanentmagneten aus Neodym und setzt stattdessen auf fremderregte Ringgeneratoren.[41]

Enercon baut ausschließlich Onshore-Anlagen und lehnt Offshore-Anlagen wegen des technischen Aufwandes ab.

Wichtige Anlagentypen[Bearbeiten]

Im Folgenden werden die wichtigsten Windkraftanlagentypen von Enercon aufgeführt und knapp beschrieben. Ausführliche Informationen zu den betreffenden Anlagen sowie die vollständige Liste aller von Enercon gefertigten Windturbinen sind in dem oben verlinkten Hauptartikel oder der Produktpalette[42] von Enercon zu finden.

E-82[Bearbeiten]
E-82 auf 138-Meter-Turm in Bayern

Die seit 2006 in Serie gefertigte Windkraftanlage E-82 zählt zu den derzeit am häufigsten errichteten Windkraftanlagen in Deutschland. Sie verfügt über einen Rotordurchmesser von 82 Metern und besaß ursprünglich einen Generator mit einer Leistung von 2 MW, der für mittlere bis schwache Windbedingungen ausgelegt war. Mittlerweile wurde die Basisvariante um mehrere Untervarianten ergänzt. Während der Rotordurchmesser unverändert blieb, kamen ab 2009 weitere Varianten mit 2,3 und 3 MW hinzu, die für mittlere bis starke Windbedingungen konstruiert wurden. Im April 2014 stellte mit der E-82 E5 eine insgesamt fünfte Untervariante mit 2,3 MW vor, die ab Anfang 2015 in Serie gefertigt werden soll. Damit existieren ab diesem Zeitpunkt drei Varianten für mittlere Windstandorte (jeweils mit 2, 2,3 und 3 MW) und 2 Varianten mit 2,3 und 3 MW für Starkwindstandorte.[43]

Angeboten wird die E-82 auf verschiedenen Stahl- und Hybridtürmen mit Nabenhöhen von 78 bis 138 Metern, wobei die hohen Türme nur für Mittelwindstandorte verwendet werden. Die Gesamthöhe der Anlagen reicht damit bis zu 179 Metern.

E-101[Bearbeiten]
E-101 in Freiensteinau

Bei der seit 2011 hergestellten E-101 handelt es sich um eine Binnenlandanlage der 3-MW-Klasse, die ursprünglich für Mittelwindstandorte entwickelt worden war. Sie entspricht in ihrer Auslegung der ursprünglichen E-82, wobei jedoch sowohl Rotorfläche als auch Leistung um rund 50 % gesteigert wurden. Wie auch bei der E-82 E3 ist der Generator wassergekühlt. Die Anlage wird mit 99, 135 oder 149 Meter hohem Betonfertigteilturm angeboten und kann optional mit einer Rotorblattheizung ausgestattet werden, die Ertragseinbußen aufgrund von Eisbildung im Winter verhindert. Der Prototyp der Windenergieanlage wurde Mitte Juni 2011 bei Görmin in Mecklenburg-Vorpommern errichtet. Zwei weitere Prototypen, an denen bis 2012 die Vermessungen zum Erhalt der Einheitenzertifikate stattfinden werden, entstanden bei Haren. Im August 2011 wurde bei Kleingladenbach die erste E-101 mit 135 Meter Nabenhöhe fertiggestellt, sie war zugleich die erste Kundenanlage, die ausgeliefert wurde.[44]

Im April 2014 kündigte Enercon eine Untervariante für Starkwindstandorte an, die als E-101 E2 bezeichnet wird. Die Serienfertigung dieses Typs, der wie die Basisvariante mit einem 3 MW leistenden Generator ausgerüstet ist, soll Anfang 2016 anlaufen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren bereits über 1.000 MW diesen Typs installiert.[43]

E-115[Bearbeiten]

Die E-115 ist eine Anlage für mittlere Windbedingungen, die auf diesen Standorten dort die E-101 ergänzen oder ablösen soll, aus der sie entwickelt wurde. Sie wird mit Nabenhöhen von 92, 135 und 149 Metern angeboten und verfügt über einen Rotordurchmesser von 115,7 Metern. Auf einem Standort mit 6,5 m/s mittlerer Jahreswindgeschwindigkeit soll die E-115/3MW pro Jahr ca. 9,3 Mio. kWh elektrischer Energie liefern, was gegenüber der für gleiche Windbedingungen zertifizierten E-101-3MW einen Mehrertrag von 14 % entspricht.[45] Nach gemessenen Daten des Prototyps liegt der Mehrertrag gegenüber der E-101 sogar bei 18 %.[46] Die Serienfertigung lief 2014 an, der Prototyp wurde bereits im Dezember 2013 im niedersächsischen Lengerich errichtet. Eine Besonderheit der Anlage ist das zweigeteilte Rotorblatt, das neben Kostensenkungen bei der Blattproduktion auch eine leichtere Erreichbarkeit von Binnenlandstandorten durch einfacheren Blatttransport ermöglichen soll.

E-126[Bearbeiten]
E-126 im Windpark Schneebergerhof

Die E-126 wird in Kleinserie gefertigt und war nach einer 2010 erfolgten Leistungssteigerung auf 7,6 MW bis zur Errichtung der Vestas V164-8.0 im Januar 2014 die leistungsstärkste Windkraftanlage der Welt. Jeweils mehrere Exemplare stehen in den Windparks Ellern, Estinnes, Stößen, Werder/Kessin sowie in Aurich-Georgsfeld. Im derzeit in Bau befindlichen niederländischen Windpark Noordoostpolder sollen bis 2017 insgesamt 38 dieser Anlagen in Betrieb genommen werden.

Der Prototyp wurde 2007 im Windpark Rysumer Nacken bei Emden errichtet, wo ein Energieertrag von etwa 20 GWh pro Jahr erwartet wurde.[47] Ursprünglich verfügte die E-126 über eine Leistung von 6 MW und war für wenig turbulente Starkwindstandorte zertifiziert (IEC IC). Nach einer 2010 erfolgten Überarbeitung leisten neue E-126 Windkraftanlagen 7,6 MW und sind auch für IEC IA zugelassen. Eine Besonderheit der E-126 ist der Umstand, dass sie über zweigeteilte Rotorblätter verfügt. Diese Ausführung wurde nötig, da sich besonders lange Rotorblätter an Land nur noch schwer transportieren lassen. Der innere Teil eines E-126-Rotorblattes besteht dabei aus Stahlblech und ist rund 24 Meter lang, der äußere Teil mit einer Länge von rund 35 Metern wird wie die meisten Rotorblätter aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt. Angeboten wird die E-126 auf einem Hybridturm mit 135 Metern Nabenhöhe, die Gesamthöhe beträgt 198,5 Meter.

E-126 EP4[Bearbeiten]

Im Dezember 2014 kündigte Enercon die Entwicklung und Produktion einer neuen Anlagenplattform mit ca. 4 MW an. Das erste Modell dieser Plattform wird als E-126 EP4 bezeichnet und ist für mittlere Windgeschwindigkeiten ausgelegt. Bei einem Rotordurchmesser von 127 m verfügt es über eine Nennleistung von 4,2 MW und ist mit Nabenhöhen von 135 m und 149 m verfügbar. Die Installation eines Prototyps ist für Ende 2015 vorgesehen die Serienproduktion ist ab 2016 geplant. Gegenüber der alten E-126 7,6 MW Version wird der Durchmesser des Generators von ca. 12 m auf ca. 9 m verkleinert. Das Blattprofil ähnelt dem neuen schmaleren Blattprofil der E-115. Die Rotorblätter sind wie bei der E-115 und der E-126 für einfacheren Transport in zwei Segmente geteilt. Der Generator lässt sich aus dem gleichen Grund in zwei 180° Segmente zerlegen. 2017 wird die Vorstellung einer IEC Class III Turbine der Plattform mit einem vergrößerten Rotordurchmesser erwartet, womit Enercon erstmalig in der Firmengeschichte eine Anlage speziell für Schwachwindstandorte entwickelt. Zuletzt folgt ein Starkwindmodell der IEC Klasse I. Ausgelegt sind die Anlagen für einen Betriebszeitraum von 30 Jahren, während gängige Windkraftanlagen bisher üblicherweise für 20 oder 25 Jahre konzipiert sind. Von der verlängerten Betriebsdauer verspricht sich Enercon niedrigere Stromgestehungskosten.[48]

Wasserkraft[Bearbeiten]

Der Einstieg der Firma Enercon in das Projekt Wasserkraft begann im Jahre 2001. Hierfür wurde eine neuartige Turbine mit besonders hohem Wirkungsgrad entwickelt, die auf den Erfahrungen aus der Windkraft aufbaut. Als Pilotprojekt sind im Juni 2009 zwei Turbinen mit insgesamt 2300 kW in Raguhn an der Mulde in Betrieb genommen worden.

Bereits Juni 2007 hatte Enercon bekanntgegeben, das Weserkraftwerk Bremen an der Weserstaustufe bei Bremen-Hemelingen mit zwei Kaplanturbinen mit jeweils 5 Megawatt Nennleistung auszurüsten. Baubeginn war im Mai 2008.[49] Am 11. November 2011 ging die Anlage zum ersten Mal für eine dreimonatige Probezeit in Betrieb. Mit ihr sollen jährlich 35.500 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.[50] Es wurden zwei Generatoren vom Typ der E-82 Windkraftanlagen verbaut. Beide zusammen sollen jährlich ca. 42 GWh Strom produzieren, das entspricht dem Bedarf von ca. 17.000 Haushalten, wenn man 2500 kWh Stromverbrauch pro Haushalt und Jahr zugrunde legt.

Im Februar 2010 wurde damit begonnen, Generator und Turbine für das Praterkraftwerk in München zu montieren. Der Generator stammt von Enercon, ein zwischengeschaltetes Getriebe ist somit nicht erforderlich. Das Laufrad hat einen Durchmesser von ca. 2,3 m und eine Masse von ca. 30 t. Die Leistung der Anlage beträgt 2,5 MW, der geplante Energieertrag ca. 12,7 GWh pro Jahr.[51]

Meerwasserentsalzungsanlage[Bearbeiten]

Die Enercon-Meerwasserentsalzungsanlage arbeitet basierend auf dem Prinzip der Umkehrosmose (Einsatz von Membranen). Nach Aussage des Herstellers werden dabei keine Chemikalien zum Aufbereiten des Wassers gebraucht. Durch einen patentierten speziellen Aufbau der Anlage soll diese energiesparender und im Betrieb flexibler als andere Umkehrosmose-Meerwasserentsalzungsanlagen sein. Hierdurch sei die Enercon-Anlage besonders energiesparend, umweltfreundlich und durch die Möglichkeit des flexiblen Betriebs gut zur Energieversorgung durch Windenergieanlagen geeignet.[52]

Transport[Bearbeiten]

Enercon verfügt über eine eigene kleine Reederei, die Enercon Shipping GmbH mit Sitz in Aurich. Die Reederei wurde gegründet, nachdem Enercon das E-Ship 1 hatte bauen lassen. Das Frachtschiff verfügt neben einem Dieselantrieb zusätzlich über einen Antrieb mittels Flettner-Rotoren und ist somit ein Rotorschiff. Die vier von Enercon entwickelten Flettner-Rotoren haben eine Höhe von 27 m und einen Durchmesser von 4 m. Angestrebt ist eine Kraftstoffersparnis von 30–40 % bei einer Fahrt von 16 Knoten. Die E-Ship 1 transportiert für Enercon Teile von Windenergieanlagen ab dem Emder Hafen. Das Schiff wurde auf der Lindenau-Werft in Kiel gebaut und nach deren Insolvenz 2010 bei der Cassens-Werft in Emden fertiggestellt.[53]

Enercon ist darüber hinaus an der Eisenbahninfrastrukturgesellschaft Aurich-Emden mit 48 Prozent beteiligt, Mehrheitsgesellschafter (51 Prozent) ist die Stadt Aurich. Außerdem gehört das Eisenbahnverkehrsunternehmen Eisenbahngesellschaft Ostfriesland-Oldenburg mbH (e.g.o.o.) zum Konzern.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Enercon GmbH – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Unternehmensvorstellung. Internetseite von Enercon. Abgerufen am 23. Oktober 2014.
  2. Bundesanzeiger: UEE Holding GmbH, abgerufen am 22. Oktober 2014.
  3. Bundesanzeiger: UEE Holding GmbH, abgerufen am 22. Oktober 2014.
  4. Die 100 größten Unternehmen in Niedersachsen, November 2012 (PDF; 403 kB), abgerufen am 27. November 2012.
  5. Vestas returns to number one in BTM survey. In: Windpower Monthly, 28. März 2014. Abgerufen am 5. April 2014.
  6. Florian Langenscheidt, Bernd Venohr (Hrsg.): Lexikon der deutschen Weltmarktführer. Die Königsklasse deutscher Unternehmen in Wort und Bild. Deutsche Standards Editionen, Köln 2010, ISBN 978-3-86936-221-2.
  7. Windblatt 2/2012 (PDF; 1,1 MB). Internetseite von Enercon. Abgerufen am 3. Juli 2012.
  8. Aloys-Wobben-Stiftung hat Rechtsfähigkeit erlangt (PDF; 478 kB). Pressemitteilung von Enercon. Abgerufen am 2. Oktober 2012.
  9. Windenergiemarkt. Asien als Wachstumsfaktor. In: www.erneuerbareenergien.de, 11. April 2012. Abgerufen am 3. Juli 2012.
  10. DEWI – Status der Windenergienutzung in Deutschland 2011 (PDF; 2,4 MB), abgerufen am 28. Januar 2012.
  11. Bundesanzeiger: UEE Holding GmbH, abgerufen am 12. Februar 2013.
  12. Bundesanzeiger: UEE Holding GmbH, abgerufen am 17. Juli 2012.
  13. Jeversches Wochenblatt: Enercon setzt auf die Bahn: Gussteile sind ein Hingucker. Aufgerufen am 25. November 2013
  14. 5. Juni 2013: Neues ENERCON Rotorblattwerk in Haren offiziell eingeweiht
  15. Bau der Enercon-Fabrik im Emsland beginnt 2011, abgerufen am 25. Februar 2012.
  16. http://www.sonnewindwaerme.de/windenergie/enercon-turbinen-warten-auf-rotorblaetter
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