Emsdetten

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Emsdetten
Emsdetten
Deutschlandkarte, Position der Stadt Emsdetten hervorgehoben
52.1727777777787.534444444444445Koordinaten: 52° 10′ N, 7° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Steinfurt
Höhe: 45 m ü. NHN
Fläche: 72,06 km²
Einwohner: 35.448 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 492 Einwohner je km²
Postleitzahl: 48282
Vorwahl: 02572
Kfz-Kennzeichen: ST, BF, TE
Gemeindeschlüssel: 05 5 66 008
Stadtgliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Markt 1
48282 Emsdetten
Webpräsenz: www.emsdetten.de
Bürgermeister: Georg Moenikes (CDU)
Lage der Stadt Emsdetten im Kreis Steinfurt
Nordrhein-Westfalen Kreis Borken Kreis Coesfeld Münster Kreis Warendorf Niedersachsen Greven Saerbeck Lienen Lengerich Laer Altenberge Horstmar Nordwalde Ladbergen Metelen Hörstel Westerkappeln Ibbenbüren Steinfurt Wettringen Neuenkirchen Mettingen Lotte Hopsten Ochtrup Rheine Recke Tecklenburg EmsdettenKarte
Über dieses Bild

Die Stadt Emsdetten?/i (plattdeutsch Detten) liegt in Westfalen an der Ems und am Emsdettener Mühlenbach.

Geographie[Bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Emsdetten grenzt an Rheine, Hörstel, Saerbeck, Greven, Nordwalde, Steinfurt und Neuenkirchen.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten Bewohner siedelten sich hier etwa um das Jahr 1200 v. Chr. in einer Emsniederung an. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort unter dem Namen „Thetten“ im Jahr 1178. Mit seinen umliegenden sieben Bauernschaften zählte „Detten“ an der Ems um das Jahr 1498 rund 650 Einwohner. Lange Zeit lebten die Emsdettener von Landwirtschaft, Handweberei (Leinen aus eigenem Flachsanbau) und Wannenmacherei. Wannen sind flache Weidenkörbe, mit denen das ausgedroschene Getreide von Staub und Spreu getrennt wurde. 1645 wurde die Gildenordnung der Wannenmacher erneut bestätigt.

Durch die Mechanisierung der Textilproduktion – die Verarbeitung von Baumwolle ab 1830 und die von Jute nach 1880 – entwickelte sich Emsdetten vom Wannenmacherdorf zur Textilstadt und zum westfälischen Jute-Zentrum. Mit dem Bau einer Flachsmaschinenspinnerei 1856 entstand der erste Fabrikbau; im Jahre 1861 wurden die ersten mechanischen Webstühle aufgestellt. 1880 hatte Emsdetten 1767 Einwohner. Bereits Mitte des 20. Jahrhunderts begann der Strukturwandel in der Stadt von der krisengefährdeten Textilindustrie weg zu innovativen neuen Industriezweigen.

In der Weimarer Republik war im ganz überwiegend katholischen Emsdetten das Zentrum stabil die stärkste politische Kraft, noch bei den Reichstagswahlen im Jahr 1933 erhielt es hier 69,8 Prozent der Stimmen. Die NSDAP spielte bis zur Machtergreifung Hitlers keine wesentliche Rolle und etablierte sich auch danach nur langsam. Nach 1945 konnte der politische Katholizismus an seine Vorkriegserfolge anknüpfen. Bei der ersten Kommunalwahl 1946 erhielt die CDU 19 von 21 Mandaten.

Emsdetten erhielt am 18. September 1938 das Stadtrecht (17.000 Einwohner).[2]

Im Jahr 1972 erfolgt gegen starken Protest aus der Bevölkerung die Stadtkernsanierung.

Am 20. November 2006 kam es zum Amoklauf von Emsdetten. Ein 18-jähriger ehemaliger Schüler verletzte, bevor er sich selbst erschoss, in der Geschwister-Scholl-Schule fünf Menschen durch Schüsse, 32 erlitten eine Rauchvergiftung durch gezündete Rauchbomben.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen wurde Hembergen am 1. Juli 1969 eingemeindet.[3] Am 1. Januar 1975 kamen Gebietsteile von Saerbeck mit damals 1114 Einwohnern, die auf 3,50 km2 lebten, hinzu.[4]

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl vom 30. August 2009 verfügt der Rat der Stadt Emsdetten über 38 Sitze, von denen die CDU 17, die SPD 10, die Fraktion "DIE GRÜNEN" 5, die FDP 2 und die Fraktion "Emsdettener Liste" 2,hält. DIE LINKE entsendet ein Ratsmitglied und ein weiteres Ratsmitglied ist parteilos.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Emsdetten pflegt zu zwei europäischen Städten offizielle Partnerschaften. Westlich ausgerichtet ist dies Hengelo in den Niederlanden; in Polen liegt die Stadt Chojnice. Schon lange vor der offiziell besiegelten Partnerschaft mit Hengelo (1991) fanden regelmäßige Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten hauptsächlich im Jugendbereich statt. Ihren lebendigsten Ausdruck findet die Partnerschaft mittlerweile auf sportlicher und kultureller Ebene. 1996 wurde die Partnerschaftsurkunde zwischen Chojnice und Emsdetten unterzeichnet. Hier pflegen besonders die Förderschulen und die Schützenvereinigungen untereinander einen regen Kontakt. Ausgesuchte kulturelle Ereignisse werden häufig durch Besuche aus Chojnice bereichert (z. B. Emsdettener September).

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In grünem Schilde ein silberner Wellenschrägbalken, begleitet oben von einem silbernen Wannenmachereisen, unten von einem silbernen Weberschiffchen.“

In dem im Jahre 1937 geschaffenen Stadtwappen soll der Wellenbalken die Lage des Ortes an dem Emsfluss, von dem er auch den Namen führt, andeuten. Als Beizeichen wurden zwei Symbole gewählt, die das in der Gemeinde bodenständige Handwerk versinnbildlichen sollen: das Weberschiffchen für die Textilindustrie und das Wannenmachereisen für das vor allem im 17. und 18. Jahrhundert hier in großer Blüte gewesene Handwerk der Wannenmacher, dessen Erzeugnisse über das ganze westfälische Land vertrieben wurden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In Emsdetten gibt es zahlreiche kulturtreibende Vereine. Überregionale Bedeutung hat die Galerie Münsterland, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, zeitgenössische Kunst in der Provinz auszustellen. Dreimal im Jahr zeigt der Emsdettener Kunstverein e. V., der im Jahr 2003 sein 20-jähriges Jubiläum feierte, Ausstellungen in der Galerie Münsterland von bekannten Künstlern wie Christo und Jeanne-Claude, Peter Nagel, Fred Thieler oder Fritz Köthe.

In der städtischen EMS-Halle finden gelegentlich Konzertveranstaltungen prominenter Gruppen und Entertainer statt.

Emskult e. V. ist eine Kulturinitiative im Ort, die 1987 gegründet wurde. Sie führt jedes Jahr im Herbst die Emsdettener Theatertage durch, seit dem Jahr 1999 veranstaltet sie unter dem Titel „Emskult goes jazz“ im Frühjahr die Emsdettener Jazztage.

Seit 2005 veranstaltet die Initiative „DettenRockt e. V.“ Konzerte und Festivals mit jungen Bands, unter anderem ein jährliches Open-Air-Konzert gegen Rassismus und Diskriminierung.

Als Zusammenschluss von Musikern veranstaltet die „Rockinitiative Emsdetten e. V.“ regelmäßig Konzerte und unterstützt Nachwuchsbands.

Im Wannenmacher-Museum ist die Geschichte eines alten, fast vergessenen Handwerks zu sehen, das jahrhundertelang das wirtschaftliche Leben der Ortes bestimmte.

Das 1993 wiedereröffnete August-Holländer-Museum zeigt die Geschichte Emsdettens vom Beginn der Industrialisierung bis zur Stadtwerdung 1938.

In Emsdetten sowie vielen Nachbarorten findet man Skulpturen und Werke des in Emsdetten lebenden Künstlerehepaares Daubenspeck wie z. B. den Sagenbrunnen und der Wannenschieber.

Der 2007 verstorbene Emsdettener Künstler Walter Jasper gestaltete den monumentalen Morgentau-Brunnen auf dem Brink.

Vereine[Bearbeiten]

Emsdetten hat mehrere ausländische Zentren, ca. 40 Sportvereine, 18 Schützenvereine, 15 Tierzucht- und Tierschutzvereine, Spielmannszüge, Musikvereine, Chöre sowie über 60 sonstige Vereine und Institutionen (vom Amateur-Filmclub über den Emsdettener Kunstverein bishin zum Video Club).

Sport[Bearbeiten]

In Emsdetten werden in den Sportvereinen eine Vielzahl von Breitensportarten angeboten. Der größte Sportverein in Emsdetten ist der TV Emsdetten. Aushängeschild des Vereins ist die 1. Handball-Herrenmannschaft, die seit 1985 (mit einem Jahr Unterbrechung) in der 2. Bundesliga spielte und mit Beginn der Saison 2013/2014 in der 1. Handball-Bundesliga spielt. Die Heimspiele des TV Emsdetten finden in der Emshalle statt. Große Talente, die unter anderem an Olympischen Spielen teilnahmen, haben überdies der Canu Club Emsdetten e. V. und die Reitvereine hervorgebracht. Der Schachklub SK Turm spielt in der 1. Bundesliga.

Daneben existieren jeweils drei Fußballvereine (SVE Emsdetten 05, Borussia Emsdetten, Fortuna Emsdetten) und drei Tennisvereine (Tennisverein Emsdetten, Tennisinteressengemeinschaft Emsdetten, Tennisclub Emsdetten). Viele Emsdettener suchen überdies Entspannung auf den umliegenden Golfplätzen. Sehr beliebt ist in Emsdetten außerdem Schwimmen und – typisch für das Münsterland – das Radfahren.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • DettenRockt-Festival gegen Rassismus und Diskriminierung (von der Jugend selbstorganisiertes, kostenloses Festival)
  • Emsdetten à la carte
  • Emsdettener Acht (Start in die Fahrradsaison)
  • Emsdettener Frühjahrsmarkt (Leistungsschau in der Innenstadt)
  • Emsdettener September
  • Emsdettener Straßenkarneval
  • Emsdettener Teekotten-Lauf
  • Emsdettener Theatertage
  • Gift & Gülle (alternative Karnevalssitzung)
  • Herbst-Kirmes
  • Jazz-Tage
  • Lange Nacht
  • Mai-Kirmes
  • Sportissimo (größte Sportshow im Münsterland)
  • Stadtschützenfest

Stadtfeste[Bearbeiten]

Der Emsdettener September, am letzten Wochenende im September, ist das größte Stadtfest Emsdettens. 3 Tage lang veranstaltet der Verkehrsverein jede Menge für alt und jung.

Der Sternschnuppenmarkt am zweiten Adventswochenende, auf und um den Kirchplatz St. Pankratius, ist ein traditioneller Weihnachtsmarkt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaftsstruktur[Bearbeiten]

Schwerpunkte sind die Textilindustrie sowie metall- und kunststoffverarbeitende Betriebe. In Emsdetten gibt es ca. 2.800 angemeldete Gewerbebetriebe und rund 12.000 Beschäftigte. Ca. 5.800 Berufstätige fahren von Emsdetten zu ihrem Arbeitsplatz in die Region; ca. 5.900 Beschäftigte pendeln in die Stadt. Emsdetten ist eine von drei Kommunen im Kreis mit einem positiven Pendlersaldo.

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Insgesamt gibt es rund 170 landwirtschaftliche Betriebe. Sie betreiben überwiegend Viehzucht und Masttierhaltung. Größtenteils werden Gerste und Mais angebaut (Ackerland: 79,9 %; Grünland: 19,9 %; Dauerkulturen: 0,2 %).

Unternehmen in Emsdetten[Bearbeiten]

  • Cawö Textil GmbH & Co. KG (1947 gegründeter Frottierwaren-Hersteller, rund 230 Mitarbeiter)
  • EMSA GmbH (1949 gegründeter Haushaltswaren-Hersteller, rund 250 Mitarbeiter)
  • Ursprungsgaststätte und Sitz der Franchisekette Cafe extrablatt
  • FELDHAUS Fenster + Fassaden GmbH & Co. KG (1901 gegründeter Bauelemente-Hersteller, rund 180 Mitarbeiter)
  • LECO-Werke GmbH & Co. KG (1900 gegründet; Hersteller von technischen Textilien, Wandbekleidung, Garten- und Sonnenschutzartikeln; rund 150 Mitarbeiter )
  • Salvus Mineralbrunnen GmbH/Schürkötter GmbH (1908 gegründetes Mineralwasser-Unternehmen mit den Marken „Salvus“ und „Sawell“)
  • J. Schilgen GmbH & Co. KG (Lieferant der Stoffe für Christo und Jeanne Claudes Projekte Wrapped Reichstag in Berlin 1995, Wrapped Trees in Basel 1998 und The Gates im Central Park New York 2005)
  • Schmitz-Werke (1921 gegründeter Hersteller von Raumtextilien, rund 830 Mitarbeiter)
  • TECE (international aktiver Hersteller von Haustechnik-Systemen, rund 850 Mitarbeiter)
  • WAECO International GmbH (1974 gegründeter Hersteller von Fahrzeug-Zubehör, seit 2007 Teil der Dometic-Firmengruppe)
  • Handweberei Stefan Gönner (1947 gegründeter Hersteller von handgewebten Textilien für den Kirchenbedarf; Papst Johannes Paul II. (1978–2005) hat schon verschiedene Caseln und Stolen, hergestellt aus handgewebten Stoffen aus dem Hause Gönner, getragen)

Bildung[Bearbeiten]

Grundschulen[Bearbeiten]

Die Trägerschaft der Stadt Emsdetten umfasst sieben katholische Grundschulen, die Buckhoffschule, Emanuel-von Ketteler-Schule, Schule Hollingen, Johannesschule, Josefschule, Kardinal-von Galen-Schule und die Wilhelmschule. Besondere Beachtung finden die Paul-Gerhardt-Schule, eine Gemeinschaftsgrundschule, die seit mehreren Jahren ein Programm zum integrativen Unterricht behinderter und nicht behinderter Kinder unterhält und die Annette-von Droste-Hülshoff-Schule, eine Förderschule mit den Schwerpunkten Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung. Fünf der Grundschulen sowie die Förderschule bieten eine Betreuung im Rahmen der offenen Ganztagsgrundschule an. Eine weitere Schule bietet ein zusätzliches Nachmittagsangebot an. Darüber hinaus wird an allen Grundschulen eine Betreuung bis 13 Uhr angeboten.

Weiterführende Schulen[Bearbeiten]

Die Stadt Emsdetten verfügt über ein Gymnasium (Gymnasium Martinum), zwei Realschulen und eine Hauptschule. Die Geschwister-Scholl-Realschule ist eine von 27 Ganztagsrealschulen (Stand: Juni 2008) in NRW. An der Käthe-Kollwitz-Realschule gibt es einen Integrationszweig. Seit dem 1. Februar 2006 wird die Marien-Hauptschule als erweiterte gebundene Ganztagsschule geführt. Zum Schuljahr 2010/2011 wurde das Gymnasium Martinum zu einer gebundenen Ganztagsschule ausgebaut. Eine Dependance der Wirtschaftsschulen des Kreises Steinfurt rundet das Angebot der weiterführenden Schulen ab.

Der Amoklauf von Emsdetten

ereignete sich am 20. November 2006 an der Geschwister-Scholl-Schule. Der 18-jährige Bastian B. betrat morgens maskiert das Gelände seiner ehemaligen Schule, schoss wahllos auf Menschen und zündete Rauchbomben. Anschließend tötete er sich selbst. Fünf Personen wurden durch Schüsse verletzt, weitere 32 mussten wegen Schocks oder Rauchvergiftung behandelt werden.

Verkehr[Bearbeiten]

Autobahnen[Bearbeiten]

Die Entfernung zur Bundesautobahn A 1 Hamburg/Bremen bzw. Münster/Dortmund/Köln beträgt 10 km mit unmittelbarer Anbindung an die A 43 Münster/Ruhrgebiet Wuppertal. Ca. 40 km westlich von Emsdetten verläuft die A 31 Emden/Ruhrgebiet, 25 km nördlich die A 30 Richtung Amsterdam oder Berlin.

Bahn[Bearbeiten]

Der Bahnhof Emsdetten liegt zentral in der Stadt an der Bahnstrecke Münster–Rheine.

Linie Betreiber Streckenverlauf Material Frequenz Name
RE 7 DB Regio NRW Rheine – Emsdetten – Münster HbfHammHagen HbfWuppertal HbfKöln HbfNeuss HbfKrefeld Hbf 4 Doppelstockwagen + Baureihe 112 2-Stunden-Takt Rhein-Münsterland-Express
RE 15 DB Regio Nord Emden Hbf – Leer – Meppen – Lingen (Ems) – Rheine – Emsdetten – Münster Hbf 4 Doppelstockwagen + Baureihe 111 Stunden-Takt Emsland-Express
RB 65 Westfalenbahn Rheine – Emsdetten – Greven – Münster Hbf FLIRT Stunden-Takt Ems-Bahn
RB 68 DB Regio NRW Rheine – Emsdetten – Greven – Münster Hbf Baureihe 425;

vereinzelt 5 n-Wagen + Baureihe 110

Stunden-Takt Emsauenbahn

Bus[Bearbeiten]

Mehrere Regionalbuslinien ermöglichen Anbindungen an benachbarte Orte. Des Weiteren verbindet ein Bürgerbus die Gemeinde Saerbeck mit Emsdetten.

Wasserstraßen[Bearbeiten]

Die Entfernung zum Dortmund-Ems-Kanal beträgt 14 km.

Bundesstraßen[Bearbeiten]

Emsdetten ist über die Bundesstraßen B 481 und B 475 an das Fernstraßennetz angebunden.

Luftverkehr[Bearbeiten]

Der nächste internationale Flughafen ist in 12 km Entfernung der Flughafen Münster-Osnabrück.
In der Nähe von Emsdetten befindet sich in Borghorst-Füchten ein kleiner Segelflugplatz.

Persönlichkeiten aus Emsdetten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jürgen Buschmeyer: Emsdetten vom Dorf zur Stadt. 1000 Jahre Geschichte des Dorfes Emsdetten von der ersten Erwähnung 890 bis zur Stadtwerdung 1938. Mit Zeichnungen des Verfassers unter Verwendung von Archivmaterial der Stadt Emsdetten. Ergänzt mit Fotos von Dieter Bussmann. Hrsg. vom Kreisheimatbund Steinfurt in Verbindung mit der Stadt Steinfurt. Greven (Eggenkamp)1988, ISBN 3-923166-23-0
  • Willi Colmer: Emsdetten. Ortsgeschichte vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Hrsg. vom Heimatbund Emsdetten. Emsdetten 2003
  • F.R. Menne: Emsdetten 1933–1988. Geschichte Emsdettens – Wachstum und Wandel, Emsdetten 1988
  • Mien aolle Detten: eine Dorfgeschichte in Bildern. Gesammelt und hrsg. von Hans Lohaus. Emsdetten (Verl. der Emsdettener Volkszeitung) 1984
  • Stadt Emsdetten – Wirtschaftsporträt: Wirtschaft, Stadtporträt, Leben & Einkaufen. Redaktion: Stadt Emsdetten. Reken (Neomedia) 6. Auflage 2004

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Emsdetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 231.
  3.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 96.
  4.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  5. [1] Emsdettener Volkszeitung vom 13. Oktober 2011