Nieheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Nieheim
Nieheim
Deutschlandkarte, Position der Stadt Nieheim hervorgehoben
51.7997222222229.1097222222222243Koordinaten: 51° 48′ N, 9° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Höxter
Höhe: 243 m ü. NHN
Fläche: 79,71 km²
Einwohner: 6382 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner je km²
Postleitzahl: 33039
Vorwahlen: 05274, 05233 (Eversen), 05238 (Himmighausen, Merlsheim), 05276 u. 05284 (Sommersell)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: HX
Gemeindeschlüssel: 05 7 62 028
Stadtgliederung: 10 Ortschaften
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktstraße 28
33039 Nieheim
Webpräsenz: www.nieheim.de
Bürgermeister: Rainer Vidal Garcia (CDU)
Lage der Stadt Nieheim im Kreis Höxter
Hessen Niedersachsen Hochsauerlandkreis Kreis Gütersloh Kreis Paderborn Kreis Lippe Bad Driburg Beverungen Borgentreich Brakel Höxter Marienmünster Nieheim Steinheim (Westfalen) Warburg WillebadessenKarte
Über dieses Bild

Nieheim ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Höxter. Sie ist heilklimatischer Kurort und ein Grundzentrum in einem Gebiet mit überwiegend ländlicher Struktur. Für den heutigen Ortsnamen Nieheim gibt es folgende historische Bezeichnungen: Nihem, Nyem, Nym. In Nieheim, das sich auf einer Fläche von rund 80 km² erstreckt, leben etwa 6.400 Einwohner.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Nieheim liegt im Norden von Südostwestfalen. Nieheim liegt im oberen Weserbergland am Ostrand des Naturparks Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald. Dabei gehört etwa die Hälfte des Stadtgebietes zur Steinheimer Börde, einer fruchtbaren Lösslandschaft. Diese wurde früh besiedelt und gerodet. Im Westen hat Nieheim Anteil am östlichen Vorland des Eggegebirges, im Süden am Nethebergland. Das die Börde umrahmende Bergland ist heute noch bewaldet. Der historische Stadtkern Nieheims liegt genau auf der Grenze zwischen Börde im Norden und Bergland im Süden. Das gesamte Stadtgebiet gehört zum Einzugsgebiet der Weser; wichtigstes Fließgewässer ist die Emmer, die südlich von Hameln in die Weser mündet.

Geologie[Bearbeiten]

Geothermische Karte von Nieheim

Der Festgesteinsuntergrund im Stadtgebiet wird wesentlich aus Ton-, Mergel-, Kalk- und Sandsteinen des Erdmittelalters bestimmt, vornehmlich aus dem Trias und Jura. Diese Sedimentgesteine sind hier zwischen einem und 1,5 km stark. Sie wurden im Lauf der Erdgeschichte zu einem Bruchfaltengebirge gefaltet, zerbrochen und herausgehoben.

Tiefer liegt ein Festgesteinssockel, der aus Gesteinen des Erdaltertums (Devon, Karbon und Perm) besteht. In der flachwelligen Bördenlandschaft ist der Festgesteinsuntergrund von Lockergesteinen des Eiszeitalters (Kies, Sand und Löss) bedeckt.

Kalksteine, Sandsteine und Tonmergelsteine des Erdmittelalters sind die wichtigsten Grundwasserleiter. Zum Teil sind die Grundwässer jedoch durch Lösung von Gips und Steinsalz im tieferen Untergrund stark versalzen, so dass sie nicht als Trinkwasser verwendet werden können. Teilweise wird aus Schichten des Trias und des Perm Mineralwasser gefördert.

Das nordöstliche Stadtgebiet ist zum großen Teil mit ertragreichen Parabraunerden bedeckt, es wird daher vornehmlich ackerbaulich genutzt, zum kleineren Teil sind Pseudogleye entstanden. Im Westen ist in steileren Hanglagen der Löss weitgehend abgetragen. In breiteren Tälern mit haben sich aus schluffig-lehmigen Fließgewässersedimentationen Gleye und braune Auenböden entwickelt, die als Grünlandstandorte genutzt werden.[2]

Im Sommer 2007 wird in der stillgelegten Nieheimer Tongrube in Nieheim-Sommersell ein fast vollständig erhaltenes Plesiosaurusskelett gefunden. Es fehlen nur wenige Halswirbel und der Kopf. Es handelt sich um den weltweit ersten nahezu vollständigen Plesiosaurier aus Schichten des Unteren Pliensbachiums (Unterer Jura). Das von Sönke Simonsen entdeckte Skelett wurde vom LWL-Museum für Naturkunde Münster geborgen und von Manfred Schlösser präpariert.[3]

Nieheim eignet sich überwiegend gut, im südwestlichen Gebiet sehr gut, zur Nutzung von geothermischen Wärmequellen mittels Erdwärmesonde und Wärmegewinnung durch Wärmepumpe (vgl. dazu die Karte)[4].

Ausdehnung und Nutzung des Stadtgebiets[Bearbeiten]

Das Gebiet der als „Kleine Landgemeinde“ klassifizierten Stadt, bedeckt eine Fläche von 79,79 km². Die größte Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung beträgt ca. 11,6 km und in Ost-West-Richtung etwa 13,5 km.

Fläche
nach Nutzungsart[5]
Landwirt-
schafts-
fläche
Wald-
fläche
Gebäude-,
Frei- und
Betriebsfläche
Verkehrs-
fläche
Wasser-
fläche
Sport- und
Grünfläche
sonstige
Nutzung
Fläche in km² 54,12 17,70 3,02 9,83 0,69 0,27 0,16
Anteil an Gesamtfläche 67,83 % 22,18 % 3,78 % 4,80 % 0,86 % 0,34 % 0,20 %

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Beginnend im Osten im Uhrzeigersinn grenzen an Nieheim die Städte Marienmünster, Brakel, Bad Driburg und Steinheim (Westfalen) (alle Kreis Höxter) sowie die Stadt Schieder-Schwalenberg (Kreis Lippe).

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Nach § 3 Abs. 1 ihrer Hauptsatzung gliedert sich die Stadt Nieheim in folgende zehn Ortschaften,[6] die vor 1970 eigenständige Gemeinden im Amt Nieheim waren:

Ortsteil Einwohner Gliederung von Nieheim
Nieheim Ortsteile.svg
Entrup 358
Erwitzen 141
Eversen 485
Himmighausen 461
Holzhausen 383
Merlsheim 324
Nieheim 3.132
Oeynhausen 497
Schönenberg 56
Sommersell 664
Gesamt 6.501

Angegeben sind hier die Einwohnerzahlen (nur Hauptwohnsitze) nach Angaben der Stadt Nieheim zum Stand vom 31. Dezember 2013.[7]

Klima[Bearbeiten]

Niederschlagsdiagramm Nieheim

Das Klima in Nieheim wird durch die Lage im ozeanisch-kontinentalen Übergangsbereich Mitteleuropas und durch seine Lage am Eggegebirge bestimmt. Das Gebiet liegt überwiegend im Bereich des subatlantischen Seeklimas, weist aber teils temporäre kontinentale Einflüsse auf. Die Winter sind unter atlantischem Einfluss meist mild, die Sommer mäßig-warm, die Niederschläge relativ gleichmäßig verteilt. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei etwa 8 °C.[8]

Die Niederschläge sind maßgeblich durch die Lage am Eggegebirge beeinflusst. Die Jahresniederschläge liegen in allen Monaten, insbesondere aber in den Wintermonaten, deutlich über dem Landesschnitt. Die Niederschlagsmengen schwanken je nach Lage meist zwischen etwa 800 und 1000 mm Jahresniederschlag. Da die vorherrschenden Winde meist aus Richtung Südwesten wehen und dabei feuchte Luft vom Atlantik mitbringen, kommt es an der Luvseite des Eggegebirges zu ausgeprägtem Steigungsregen.[9]

Siehe auch: Klima in Ostwestfalen-Lippe

Geschichte[Bearbeiten]

Hauptstädte und Städte des Fürstbistums Paderborn bis 1802/03 (Stand 1789):
Paderborn, Warburg, Brakel, Borgentreich | Beverungen, Borgholz, Bredenborn, Büren, Driburg, Dringenberg, Gehrden, Calenberg, Kleinenberg, Lichtenau, Lippspringe, Lügde, Nieheim, Peckelsheim, Salzkotten, Steinheim, Vörden, Willebadessen, Wünnenberg

Nieheim wird als Nyhem am 25. Mai 1036 in der Busdorf-Urkunde erwähnt. In dem Jahr übergab Bischof Meinwerk von Paderborn dem Kanonikerstift Busdorf in Paderborn unter anderem den Herrenhof Nieheim mit vier Vorwerken.[10] Schon zuvor gehörte die heutige Stadt Nieheim zum Gebiet des späteren Hochstifts Paderborn. Um den kurkölnischen Expansionsbestrebungen etwas entgegenzusetzen, verleiht Fürstbischof Bernhard IV. zur Lippe (reg. 1228 bis 1247) um 1230 dem damaligen Dorfe Nieheim die Stadtrechte mit niederer Gerichtsbarkeit, Marktrecht, Münzrecht und so weiter. Nieheim bildet innerhalb des Fürstbistums ein eigenes Amt, irreführenderweise Richterei genannt. Der Amtmann nannte sich Richter. Die Richterei Nieheim war dem Oberamt Dringenberg zugeordnet.

Die Bauern der Umgebung verlassen danach ihre Hofstellen in der Steinheimer Börde und verlegen sie in die neue Stadt, welche sich so zu einer Ackerbürgerstadt entwickelt, die später auch dem Städtebund der Hanse beitritt.

1802 verliert das Hochstift Paderborn mit der Besetzung durch Preußen seine staatliche Selbständigkeit, fällt aber bereits 1807 für wenige Jahre an das Königreich Westphalen (Departement der Fulda) und 1813 nach der napoleonischen Niederlage an Preußen zurück. Nieheim wird der 1815 gegründeten Provinz Westfalen eingegliedert und kommt durch Erlass der Königlichen Regierung in Minden an den 1816 gegründeten Kreis Brakel. Dieser wird allerdings bereits 1832 dem östlich benachbarten gleichzeitig gegründeten Kreis Höxter zugeschlagen.

Bei Einteilung der preußischen Landkreise in Ämter wird Nieheim Sitz des Amtes Nieheim. Dieses besteht bis zum Zusammenschluss seiner Gemeinden zur neuen Stadt Nieheim am 1. Januar 1970.

Als Folge des Zweiten Weltkrieges steigt die Zahl der Einwohner der Stadt Nieheim und der umliegenden Gemeinden des Amtes um ungefähr 2000 Flüchtlinge und Heimatvertriebene.

1956 verlegt die Barmer Ersatzkasse, deren Hauptverwaltung bislang in Nieheim lag, diese nach Wuppertal-Barmen, woraufhin etwa 600 Einwohner von Nieheim wegziehen.

Nahe Merlsheim und Pömbsen auf dem Bilster Berg befand sich bis in die 1990er Jahre ein Munitionsdepot der Britischen Streitkräfte in Deutschland. Auf diesem Gebiet entsteht z. Zt. der Neubau des Autotestcenters „Bilster Berg Drive Resort“ mit einer etwa 4,2 km langen Teststrecke. Die Eröffnung ist für Sommer 2012 geplant.[11]

1994 gewinnt Nieheim den 3. Bundeswettbewerb „Familienferien in Deutschland“ und erhält 1995 die staatliche Anerkennung als heilklimatischer Kurort.

Religionen[Bearbeiten]

Die Mehrheit der Bevölkerung Nieheims ist, wie im gesamten Gebiet des ehemaligen Hochstifts Paderborn, katholisch. Die katholischen Kirchengemeinden im Stadtgebiet sind Sankt Nikolaus Nieheim, Sankt Antonius von Padua Eversen und Sankt Antonius von Padua Himmighausen mit der Filiale Sankt Luzia Merlsheim, Sankt Johannes Baptist Entrup und Sankt Johannes Baptist Holzhausen, Sankt Kosmas und Damian Oeynhausen sowie St. Peter und Paul Sommersell. Diese Gemeinden bilden einen gemeinsamen Pastoralverbund im Erzbistum Paderborn, der bis zum 30. Juni 2006 zum Dekanat Brakel-Steinheim der Seelsorgeregion Hochstift gehörte. Seit dem 1. Juli 2006 - mit der Auflösung der Seelsorgeregionen und Zusammenfassung der Dekanate zu größeren Einheiten im Erzbistum - sind diese Gemeinden Teil des neugeschaffenen Dekanates Höxter.

Für die evangelischen Christen gibt es die evangelische Kirchengemeinde Marienmünster-Nieheim im Kirchenkreis Paderborn der Evangelischen Kirche von Westfalen. Gotteshaus ist die neugotische Kreuzkirche in Nieheim.

Die Zeugen Jehovas (Versammlung Nieheim) haben seit 1975 ihren Königreichssaal in der Wasserstr.11.

Ein Indiz für die Verteilung der Religionen kann die konfessionelle Zugehörigkeit der Nieheimer Schüler sein. Demnach gaben im Schuljahr 2006/2007 20,2 % der Schüler evangelisch, 70,4 % katholisch und 0,3 % islamisch als Religionszugehörigkeit an. 6,2 % gaben eine andere Religionszugehörigkeit und 2,9 % keine Konfession an.[12]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Aufgrund eines freiwillig abgeschlossenen Gebietsänderungsvertrages schließen sich durch das Gesetz zur kommunalen Neugliederung des Kreises Höxter vom 2. Dezember 1969[13] die bisherigen Gemeinden des Amtes Nieheim Entrup, Erwitzen, Eversen, Himmighausen, Holzhausen, Merlsheim, Oeynhausen, Schönenberg, Sommersell und die Stadt Nieheim am 1. Januar 1970 zur neuen Stadt Nieheim zusammen.[14] Das Amt Nieheim wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die neue Stadt Nieheim.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der Stadt Nieheim nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bei den Zahlen handelt es sich bis 1970 um Volkszählungsergebnisse und ab 1975 um amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Zahlen für 1975, 1980 und 1985 sind geschätzte Werte, die Zahlen ab 1990 Fortschreibungen auf Basis der Ergebnisse der Volkszählung von 1987. Die Angaben beziehen sich für 1837 auf die „Zivilbevölkerung“, ab 1861 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und ab 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Am (Stand 31. Dezember 2013), hatte Nieheim 6501 Einwohner, davon lebten 3132 Einwohner in der Kernstadt. Hinzu kommen noch 249 Bürger mit zweitem Wohnsitz.[7] Nach Angaben des Statistischen Landesamtes NRW hatte Nieheim am 30. Juni 2013 6470 Einwohner.[15] Aktuell zum 31. Mai 2014 gibt die Stadt Nieheim eine Einwohnerzahl von 6.238 Einwohner an.[7]

Bevölkerungsentwicklung in Nieheim von 1837 bis 2007 (untere Linie: jeweiliger Gebietsstand, obere Linie: heutiger Gebietsstand)

Nieheim nach dem damaligen Gebietsstand

Jahr Einwohner
118371 1521
118611 1721
118671 1669
118711 1563
Jahr Einwohner
119391 1968
119501 2845
119611 2186
1969 2469

Nieheim nach dem heutigen Gebietsstand

Jahr Einwohner
119501 7184
119611 5726
1969 6194
119701 6374
1974 6383
1975 6353
1980 6533
1985 6351
119871 6505
1990 6725
1995 7114
Jahr Einwohner
2000 7087
2005 7001
2007 6787
2011 6536
2012 6382
2013 6470

1 Volkszählungsergebnis

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Die folgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung des Stadtrates und die Kommunalwahlergebnisse seit 1975[16][17]:

2009 2004 1999 1994 1989 1984 1979 1975
Partei Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  %
CDU 13 50,2 13 56,60 14 55,54 11 49,08 14 49,61 17 60,88 17 63,21 19 68,81
SPD 8 35,1 7 28,91 7 29,62 8 34,19 8 31,55 7 25,90 7 25,86 8 31,19
UWG1 2 8,8 3 10,94 3 13,68 4 16,73 5 18,85 3 13,22 3 10,93
FDP 1 5,9 1 3,56 0 1,16
Gesamt2 24 100 24 100 24 100 23 100 27 100 27 100 27 100 27 100

1Unabhängige Wählergemeinschaft
2ohne Berücksichtigung von Rundungsdifferenzen

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bei der Bürgermeisterwahl am 30. August 2009 wurde Rainer Vidal Garcia mit 54,0 % der gültigen Stimmen gewählt. Seine Vorgänger waren Johannes Kröling (CDU), der 1999 und 2004 gewählt wurde, und Josef Wiechers, der bis 1999 im Amt war.

Wappen und Flagge[Bearbeiten]

Der Stadt Nieheim ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten Detmold vom 8. Februar 1974 das Recht zur Führung eines Wappens und einer Flagge verliehen worden.

Wappenbeschreibung:
In Rot ein goldenes (gelbes) freischwebendes Kreuz mit nach unten verlängertem Balken, bewinkelt von vier goldenen (gelben) Kugeln.

Bedeutung und Geschichte des Wappens:
Das Kreuz und die Farben Rot und Gold entstammen dem Wappen des Hochstifts Paderborn, dessen Gebiet die Stadt über Jahrhunderte zugehörte. Die Kugeln symbolisieren den heiligen Nikolaus, den Schutzheiligen der Stadt und ihrer Pfarrkirche.

Das erste bekannte Stadtwappen stammt aus dem Jahre 1591. Es hat eine leicht andere Form mit einem durchgehenden statt freischwebenden Kreuz. In dieser Form wird es am 18. Juli 1908 vom preußischen König bestätigt.[18]

Beschreibung der Flagge:
Von Gelb und Rot längsgestreift, abgeteilt jedoch in jedem Streifen vorn ein Quadrat in verwechselten Farben. Im oberen roten Quadrat die heraldische Figur des Stadtwappens.[19]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Nieheim unterhält derzeit keine Städtepartnerschaften, ist jedoch Mitglied des Städtebundes der Neuen Hanse.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Westfalen Culinarium. Hier Käsemuseum und Eingang.

Das Heimat- und Sackmuseum befindet sich im alten Kornhaus im Stadtkern von Nieheim (unterhalb der katholischen Kirche).

Das am 29. April 2006 neu eröffnete Westfalen Culinarium besteht aus vier Museen mit westfälischen Spezialitäten auf 3000 Quadratmetern: dem Käsemuseum, dem Westfälischen Schinkenmuseum, dem Brotmuseum (mit speziell Pumpernickel) und dem Bier- und Schnapsmuseum. Dabei wird auch auf deutsche, europäische und weltweite Themen zu diesen „Grundnahrungsmitteln“ eingegangen. In einer Probierstube können die Spezialitäten der Region auch verkostet werden.

Bauwerke[Bearbeiten]

Als Wahrzeichen Nieheims kann der Holsterturm auf den nahen Anhöhen südlich der Kernstadt auf eine siebenhundertjährige Geschichte zurückblicken.

Rathaus

Zu den sehenswerten historischen Bauwerken der Stadt zählen das im Stil der Weserrenaissance errichtete Rathaus Nieheim aus dem Jahre 1610, der Ratskrug von 1712, ein stattliches Fachwerkgebäude, sowie das im Jahre 1701 erbaute Richterhaus.

kath. Kirche

Die katholische Pfarrkirche Sankt Nikolaus mit einem durch Reliefdarstellungen kunstvoll verzierten Taufbecken und einem spätgotischen Sakramentshäuschen stammt in ihren ältesten Gebäudeteilen aus dem 13. Jahrhundert.

Die evangelische Kreuzkirche Nieheim wurde 1868/69 im neugotischen Stil errichtet.

Einmalig in Westfalen ist der Nikolausbach, der unterhalb des Holsterberges entspringt und im Ortszentrum in einem mittelalterlichen Gewölbesystem verläuft.

Als Relikt einer fast vergessenen Nachrichtentechnik steht hoch oben auf der Finnstätte bei Oeynhausen die vom Heimatverein Oeynhausen wieder aufgebaute optische Telegraphenstation Nr. 32 Preußischen optischen Telegrafen. Auf Wunsch sind fachkundige Führungen möglich.

Sehenswert ist auch die denkmalgeschützte Johannes d. T. Kirche in Holzhausen.

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Charakteristisch für das Erscheinungsbild von Feld und Flur ist die Nieheimer Flechthecke. Die Hecken bestehen zu 80 Prozent aus Haseln, die einreihig gepflanzt werden. Zusätzlich kommen Weißdorn und einzelne Wildrosen vor. Die Kopfweiden dienen in der Hecke als lebende Zaunpfosten zur Stabilisierung. Den Kopfweiden werden die jungen Ruten für die Flechtarbeiten entnommen. Werden außer dem Milchvieh auch Pferde auf der Weide gehalten, werden auf der Innenseite Schwarzdornäste (Schlehen) gegen den Verbiss eingebunden. Die fertigen Hecken haben eine Höhe von etwa 1,50 m und sind in drei Lagen geflochten.

Sport[Bearbeiten]

Im Bereich des Schulzentrums in Nieheim steht das Bad am Holsterberg. Das Hallenbad verfügt über ein Schwimmbecken von 8 mal 16,66 Meter, das Freibad über ein Becken von 16,66 mal 25 Meter.

Fußballverein: Der 1. FC Nieheim wurde 1937 gegründet. Zurzeit werden verschiedene Jugendmannschaften, eine „Alte Herren“-, sowie zwei Seniorenmannschaften betrieben. Die 1.Seniorenmannschaft spielt in der Kreisliga A. Die 2. Seniorenmannschaft in der Kreisliga B.

Der FC Nieheim war lange Zeit einer der wenigen (der einzige) Vereine im Sportkreis Höxter/Warburg/Lippe, der drei Seniorenmannschaften stellte. Dies ist besonders beachtlich in Betracht auf die, im Vergleich zu anderen Städten des Sportkreises, doch eher geringe Bevölkerung der Stadt Nieheim.

Parks[Bearbeiten]

Der Garten des Schlosses Himmighausen ist ein nicht öffentlich zugängliches in Privatbesitz befindliches Areal von etwa 1 ha Größe. Der recht gut gepflegte Garten ist durch einen Umgangsweg erschlossen, besonders hervorzuheben sind der alte Baumbestand in der Nähe des Hauses und die erhaltene Grotte am Weg. Der östliche Teil des Gartens wird als Weideland genutzt.[20]

Der Gutspark Gut Grevenburg ist ein nicht öffentlich zugängliches in Privatbesitz befindliches Areal von etwa 2,5 ha Größe. Der Park ist recht gut gepflegt. Er wird bestimmt von seinem alten Baumbestand. Eine Pflanzschale mit Steinsockel und ein rundes Wasserbecken mit Fontäne stammen vermutlich aus dem 19. Jh.[21]

Der Gutspark Holzhausen ist ein in Privatbesitz befindliches Areal von etwa 3 ha Größe. Es ist bei Veranstaltungen zugänglich. Von der ursprünglichen Gartenanlage sind alte Bäume und Stützmauern, Treppen, Wasserbecken und Skulpturen erhalten. Die Gartenflächen sind heute Rasen- und Wiesenflächen, Teile sind mit Fichten bewaldet.[22]

Der Schlosspark Merlsheim ist ein in Privatbesitz befindliches Areal von etwa 2 ha Größe und nicht öffentlich zugänglich. Er wurde ursprünglich als Barockgarten angelegt, ist heute sehr vereinfacht, aber gepflegt.[23]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

5. Deutscher Käsemarkt 2006
  • Deutscher Käsemarkt: Alle zwei Jahre, jeweils in den geraden Jahren am ersten Septemberwochenende, kommen in Nieheim handwerkliche Käsehersteller und Verarbeiter der ganzen Welt zusammen und präsentieren ihre Produkte rund um den Käse. 1998 zum ersten Mal durchgeführt, lockte der Markt im Jahre 2006 an drei Tagen neben den über 70 Händlern aus Deutschland und Europa auch etwa 60.000 Gäste nach Nieheim.
  • Nieheimer Holztage: Alle zwei Jahre, jeweils in den ungeraden Jahren am ersten Septemberwochenende, dreht sich in Nieheim alles um die Themen „Holz, Wald und Natur“
  • Nieheimer Kulturnacht: Am Tag der Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit findet in Nieheim die Nieheimer Kulturnacht statt
  • Nieheimer Chorfestival: Chöre aus ganz Deutschland kommen nach Nieheim, um hier ihre Stimmen zu trainieren
  • Nieheimer Rosenmontagsumzug: Als karnevalistische Hochburg ostwestfälischen Treibens, präsentiert sich Nieheim zum Höhepunkt der Fünften Jahreszeit
  • Jungschützenfest: Eines der ältesten Brauchtumsfeste ist das alle drei Jahre stattfindende Jungschützenfest. Hier präsentiert die Jungschützengilde Nieheim ihren zuvor am 1. Mai geschossenen König nebst Königin und Hofstaat. Hunderte junger Nieheimer Männer im Alter von 16 bis 35 sind aufgefordert, in der traditionellen Schützenuniform (schwarzer Anzug, graue Krawatte, weiße Mütze) am Schützenfest teilzunehmen.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

In Nieheim wird eine eigene Käsesorte hergestellt, der Nieheimer Käse. Nieheimer Käse gibt es in der Käserei Pott und in der Schaukäserei Menne. Dieser Käse wird auch von den Nieheimer Käsewirten in vielfältiger Art angeboten.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Nieheim ist heilklimatischer Kurort und ein Grundzentrum in einem Gebiet mit überwiegend ländlicher Struktur.

Noch 1961 beträgt der Anteil der in der Landwirtschaft Beschäftigten 51 %, sinkt aber bis Mitte der 1990er-Jahre auf knapp über 10 %. Viele Bauern verlegen in dieser Zeit ihren Betrieb aus der Enge der Innenstadt in die freie Feldflur, andere geben ihren Betrieb ganz auf.

Dagegen nimmt seit dem Zweiten Weltkrieg der Anteil der in der Industrie Beschäftigten stark zu. Diese ist vor allem im Gewerbegebiet direkt östlich der Innenstadt angesiedelt, führend hier ist die Möbelindustrie.

Seit einigen Jahrzehnten nimmt der Dienstleistungsbereich immer stärker zu, mittlerweile auch zu Lasten des produzierenden Gewerbes. Größter Dienstleistungsbetrieb ist das Sankt Nikolaus Hospital, ein Altenwohn- und Krankenheim. Hinzu kommt auch der immer wichtiger werdende Fremdenverkehr, für den in der mittelalterlichen Kleinstadt in ihrer reizvollen Umgebung hervorragende Voraussetzungen gegeben sind.

Verkehr[Bearbeiten]

Nieheim liegt an der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Bundesstraße 252 (Ostwestfalenstraße) und ist über diese an die 61 km entfernten Bundesautobahn 2 HannoverRuhrgebiet, als auch an die 47 km entfernten A 44 DortmundKassel angebunden.

Die nächsten Bahnhöfe sind Sandebeck, Steinheim, Brakel und Altenbeken.

Die Stadt hat fünf Radrundwege und acht Wanderwege ausgeschildert, unter Letzteren den "Nieheimer Kunstpfad" und den "Kultur-, Wald- und Landschaftserlebnispfad". Nieheim liegt an der 500 km Wellness-Radroute, die als Radrundweg ausgeführt ist.[24]

Der nächstgelegene Verkehrsflughafen ist der Flughafen Paderborn/Lippstadt in etwa 52 km Entfernung. Der Flughafen Hannover liegt rund 114 km entfernt.

Medien[Bearbeiten]

An Tageszeitungen erscheinen die Neue Westfälische und das Westfalen-Blatt, sie berichten an sechs Tagen pro Woche über lokale Ereignisse. Die Mantelausgabe beider Zeitungen wird von den jeweiligen Hauptredaktionen aus Bielefeld bezogen. Zudem erscheint vierteljährlich im Hochstift Paderborn und dem Corveyer Land die Zeitschrift Die Warte für die Kreise Paderborn und Höxter, mit Beiträgen zu Regionalgeschichte, Literatur und Kunst.

Nieheim gehört zum Berichtsgebiet des Regionalstudios Bielefeld des WDR. Im Gebiet des ehemaligen Hochstifts Paderborn, zu dem auch Nieheim gehörte, gibt es seit 1991 den Radiosender Radio Hochstift, der insbesondere regionale Themen aufgreift und im Vergleich zu den überregionalen Sendern (zum Beispiel WDR) einen höheren Höreranteil besitzt.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Das Weberhaus Nieheim, ehemaliges Wohnhaus des Arztes, Dichters und Politikers Friedrich Wilhelm Weber, beherbergte eine weithin im Lande bekannte Kolping Diözesan-Bildungsstätte und Heimvolkshochschule, die sich für jede Form von Bildungsarbeit eignete. Diese Einrichtung wurde am 30. September 2011 geschlossen.[25] Auch die Gesamtdeutsche Bildungsstätte Himmighausen der djo-Deutsche Jugend in Europa in Nieheim-Himmighausen bietet Seminarangebote für verschiedene Zielgruppen an.

In Nieheim gibt es eine öffentliche katholische Bücherei, diese befindet sich in der Vikarie, unterhalb der katholischen Kirche, im Stadtkern.

Bildung[Bearbeiten]

In der Stadt gibt es eine Grund- (zwei Standorte), eine nach Peter Hille benannte Realschule, eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung und eine Hauptschule. Die Hauptschule wird geschlossen, zum Schuljahr 2012/13 wird es keine Einschulungen mehr geben.[26] Die Förderschule befindet sich im Ortsteil Eversen.

Im Jahr 2007 wurden an den Schulen der Stadt mit 85 Lehrkräften insgesamt 1.130 Schüler unterrichtet, davon 31,6 % an den Grundschulen (bis 2008 GS Nieheim und GS Sommersell), 17,3 % an der Hauptschule und 42,5 % an der Realschule, sowie 8,6 % an der Förderschule.[5]

Darüber hinaus gibt es in Nieheim vier Kindergärten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Im kirchlichen Bereich internationale Anerkennung oder gar Berühmtheit erlangten der Magister Dietrich von Nieheim (1338/48–1418), der drei Päpsten diente und in der päpstlichen Kurie in hohem Ansehen stand, sowie Jahrhunderte später der auf Gut Externbrock bei Nieheim geborene Jesuitenpater, Religionsphilosoph und Meditationslehrer Hugo Makibi Enomiya-Lassalle (1898–1990), Erbauer der Friedenskirche in Hiroshima. Sein Lebenswerk war die Erschließung der japanischen Zen-Praxis als Weg zu einer tiefen Glaubenserfahrung für Christen.

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Friedrich Wilhelm Weber (1813–1894), Dichter, Arzt und Politiker, hat zuletzt in Nieheim gelebt. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Nieheiner Friedhof.
  • Fritz Kukuk (1905–1987), Dichter und plattdeutscher Autor[27]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Heiko Lohre: Touristische Entwicklung eines Kurortes und Erhalt von Kulturlandschaft: Entwicklung des heilklimatischen Kurortes Nieheim unter besonderer Berücksichtigung des Tourismus und Erhalt der Kulturlandschaft. VDM Verlag Dr. Müller, Saarbrücken 2008, ISBN 978-3-639-01838-7.
  •  Theo Reineke: 750 Jahre Stadt Nieheim 1228/47-1993: Dichterstadt zwischen Teutoburger Wald und Weser. Geiger-Verlag, 1992, ISBN 978-3-89264-721-8.
  •  Alphons Lhotsky, Karl Pivec (Hrsg.): Dietrich von Nieheim, Viridarium imperatorum et regum Romanorum. In: Monumenta Germaniae Historica.. 1, Monumenta Germaniae Historica, München 1956, ISBN 978-3-7772-5603-0.
  •  Katharina Colberg, Joachim Leuschner (Hrsg.): Dietrich von Nieheim, Historie de gestis Romanorum principum. Cronica. Gesta Karoli Magni imperatoris. In: Monumenta Germaniae Historica.. 2, Monumenta Germaniae Historica, München 1980, ISBN 978-3-7772-8015-8.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nieheim – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Stadtteile:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2. Geologischer Dienst Nordrhein-Westfalen, Geowissenschaftliche Gemeindebeschreibung Nieheim
  3. Internetseite des LWL abgerufen April 2010
  4. Geologischer Dienst NRW: Erdwärme nutzen – Geothermiestudie liefert Planungsgrundlage (PDF-Datei; 360 kB)
  5. a b Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Kommunalprofil Nieheim
  6. Hauptsatzung der Stadt Nieheim (PDF-Datei; 50 kB) vom 15. Dezember 1999
  7. a b c http://www.nieheim.de/leben-in-nieheim/statistik.html
  8. Stadt Detmold: Wetterkarten
  9. Landesbetrieb Wald und Holz NRW: Wuchsgebiet Weserbergland
  10. Roland Linde, Höfe und Familien in Westfalen und Lippe, Der Amtsmeierhof Asemissen und das Amt Barkhausen. Eine Hof- und Familiengeschichte aus dem lippisch-ravensbergischen Grenzgebiet, Books on Demand, 2002, ISBN 3-8311-3666-1, S. 19–22.
  11. Streckenverlauf ist bereits trassiert, Artikel in der Neuen Westfälischen vom 21. Dezember 2011, abgerufen am 8. Januar 2012
  12. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik: Schüler an allgemein bildenden Schulen in NRW nach der Religionszugehörigkeit
  13. Gesetzestext bei Recht NRW
  14.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 109.
  15. http://www.it.nrw.de/statistik/a/daten/bevoelkerungszahlen_zensus/zensus_reg7_neu.html
  16. Landesdatenbank NRW; Wahlergebnisse zum Gemeindecode 05762028
  17. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik: Kommunalwahlen
  18. http://www.ngw.nl/int/dld/n/nieheim.htm
  19. Hauptsatzung Nieheim
  20. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Garten Schloss Himmighausen in LWL-GeodatenKultur
  21. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Gutspark Grevenburg in LWL-GeodatenKultur
  22. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Gutspark Holzhausen in LWL-GeodatenKultur
  23. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Schlosspark Merlsheim in LWL-GeodatenKultur
  24. Wanderzeit - Touren, Karten und Profile. Ausgewiesene Wanderwege im Kreis Höxter, PDF-Datei von www.nieheim.de
  25. Weberhaus Nieheim Abgerufen am 17. November 2011
  26. Hauptschule in Nieheim wird geschlossen
  27. Fritz Kukuk – Nieheim in der Plattdeutschen Bibliographie und Biographie (PBuB)