Höslwang

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Höslwang
Höslwang
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Höslwang hervorgehoben
47.95416666666712.329722222222594Koordinaten: 47° 57′ N, 12° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Rosenheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Halfing
Höhe: 594 m ü. NHN
Fläche: 16,18 km²
Einwohner: 1265 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83129
Vorwahl: 08055
Kfz-Kennzeichen: RO, AIB, WS
Gemeindeschlüssel: 09 1 87 145
Gemeindegliederung: 25 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wasserburger Str. 1
83128 Halfing
Webpräsenz: www.hoeslwang.de
Bürgermeister: Josef Eisner (FWG)
Lage der Gemeinde Höslwang im Landkreis Rosenheim
Chiemsee (Gemeinde) Chiemsee (Gemeinde) Chiemsee Österreich Landkreis Altötting Landkreis Ebersberg Landkreis Erding Landkreis Miesbach Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Traunstein Rosenheim Rotter Forst-Süd Rotter Forst-Nord Albaching Amerang Aschau im Chiemgau Babensham Bad Aibling Bad Endorf Bad Feilnbach Bernau am Chiemsee Brannenburg Breitbrunn am Chiemsee Bruckmühl Edling Eggstätt Eiselfing Feldkirchen-Westerham Flintsbach am Inn Frasdorf Griesstätt Großkarolinenfeld Gstadt am Chiemsee Halfing Höslwang Kiefersfelden Kolbermoor Neubeuern Nußdorf am Inn Oberaudorf Pfaffing (Landkreis Rosenheim) Prien am Chiemsee Prutting Ramerberg Raubling Riedering Rimsting Rohrdorf (am Inn) Rott am Inn Samerberg Schechen Schonstett Söchtenau Soyen Stephanskirchen Tuntenhausen Vogtareuth Wasserburg am InnKarte
Über dieses Bild

Höslwang ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Halfing.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Höslwang liegt in der Region Südostoberbayern im Chiemgau rund 12 km vom Chiemsee entfernt. Nach Rosenheim sind es 22 km, nach Wasserburg am Inn 19 km, nach Bad Endorf 7 km, nach Prien am Chiemsee 14 km und nach Traunstein 30 km. Zur Bundesautobahn 8 (Anschlussstelle Bernau am Chiemsee) sind es 20 km, der nächstgelegene Bahnhof ist Bad Endorf. Höslwang ist laut einer Untersuchung der Shell-Solar AG und des Deutschen Wetterdienstes das Dorf in Deutschland, in dem die Sonne die meisten Tage strahlt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Höslwang hat 25 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Höslwang gehörte zum Rentamt Burghausen und zum Landgericht Kling des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1970: 0832 Einwohner
  • 1987: 0934 Einwohner
  • 2000: 1.247 Einwohner

Politik und Wahlen[Bearbeiten]

Im Gemeinderat der Wahlperiode 2008-2014 sitzen sechs Mitglieder der CSU und sechs Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft. Bürgermeister ist Josef Eisner (Freie Wählergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 978 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 78 T€.

Wahlergebnisse in der Gemeinde Höslwang:

Datum Wahl Wahlbeteiligung CSU SPD Grüne FDP Linkspartei.PDS FW
27.September 2009 Bundestag (Zweitstimmen) 77,16 % 54,9 % 7,3 % 12,2 % 12,6 % 1,8 % nicht angetreten
7.Juni 2009 Europäisches Parlament 51,41 % 59,1 % 3,6 % 11,3 % 7,8 % 0,8 % 4,6 %
28. September 2008 Landtag (Zweitstimmen) 75,0 % 50,2 % 7,4 % 12,4 % 7,3 % 1,10 % 10,7 %
18. September 2005 Bundestag (Zweitstimmen) 84,04 % 69,83 % 10,66 % 7,41 % 7,41 % 1,30 % 0,7 %
13. Juni 2004 Europäisches Parlament 47,81 % 75,77 % 4,28 % 7,60 % 3,56 % (0,48 %) nicht angetreten

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Höslwang

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Höslwang im Frühling

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 6, im Produzierenden Gewerbe 221 und im Bereich Handel und Verkehr 40 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 47 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 796.

Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 7 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 41 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 966 ha. Davon waren 862 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 37 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 5 Lehrern und 87 Schülern
  • Musikschule

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Joseph Ferdinand Guidobald von Spaur (1705–1793), bayerischer Hofbischof in München. Er amtierte von 1740 bis 1767 als Pfarrer von St. Nikolaus in Höslwang und ließ diese Kirche sehr qualitätsvoll, barock ausstatten.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Beölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111022/202222&attr=OBJ&val=512
  3. Webseite zur Geschichte der Pfarrkirche St. Nikolaus Höslwang, mit Erwähnung von Pfarrer Spaur

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Höslwang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien