Tuntenhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Tuntenhausen
Tuntenhausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Tuntenhausen hervorgehoben
47.93333333333312.016666666667508Koordinaten: 47° 56′ N, 12° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Rosenheim
Höhe: 508 m ü. NHN
Fläche: 68,98 km²
Einwohner: 6981 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83104
Vorwahlen: 08067, 08065 (Schönau)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: RO, AIB, WS
Gemeindeschlüssel: 09 1 87 179
Gemeindegliederung: 57 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Graf-Arco-Str. 18
83104 Tuntenhausen
Webpräsenz: www.tuntenhausen.de
Bürgermeister: Georg Weigl (CSU / FW)
Lage der Gemeinde Tuntenhausen im Landkreis Rosenheim
Chiemsee (Gemeinde) Chiemsee (Gemeinde) Chiemsee Österreich Landkreis Altötting Landkreis Ebersberg Landkreis Erding Landkreis Miesbach Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Traunstein Rosenheim Rotter Forst-Süd Rotter Forst-Nord Albaching Amerang Aschau im Chiemgau Babensham Bad Aibling Bad Endorf Bad Feilnbach Bernau am Chiemsee Brannenburg Breitbrunn am Chiemsee Bruckmühl Edling Eggstätt Eiselfing Feldkirchen-Westerham Flintsbach am Inn Frasdorf Griesstätt Großkarolinenfeld Gstadt am Chiemsee Halfing Höslwang Kiefersfelden Kolbermoor Neubeuern Nußdorf am Inn Oberaudorf Pfaffing (Landkreis Rosenheim) Prien am Chiemsee Prutting Ramerberg Raubling Riedering Rimsting Rohrdorf (am Inn) Rott am Inn Samerberg Schechen Schonstett Söchtenau Soyen Stephanskirchen Tuntenhausen Vogtareuth Wasserburg am InnKarte
Über dieses Bild
Wallfahrtskirche in Tuntenhausen
Schloss Maxlrain
Kirche in Ostermünchen

Tuntenhausen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Tuntenhausen hat 57 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ortsname weist auf einen Siedler mit dem Namen Tunti oder Tunto hin, dessen Name seit etwa 770 überliefert ist und dem Ort mit wechselnden Schreibweisen spätestens im 13. Jahrhundert den Namen Tuntenhausen gab. Die Endung „-hausen“ bezeichnet dabei eine befestigte Wohnanlage oder eine Burg.

Die Marienwallfahrt Tuntenhausen gibt es seit 1441, dem Jahr des ersten nachgewiesenen Mirakels. Seither ist Tuntenhausen Ziel von Wallfahrern aus allen Teilen Altbayerns und Tirols. Die Pfarreien Tuntenhausen und Schönau wurden in der Mitte des 13. Jahrhunderts dem Augustiner-Chorherrenstift Beyharting einverleibt. Das Kloster war eine selbstständige Hofmark und konnte auch bestimmte Rechte ausüben. Übergeordnete juristische Organisationen waren die Landgerichte Rosenheim, Aibling und Schwaben (Markt Schwaben). Nach der Säkularisation 1803 entstanden Verwaltungseinheiten. Die Gemeinde Tuntenhausen wurde am 1. Mai 1978 im Zuge der Gemeindegebietsreform um die Gemeinden Beyharting und Hohenthann sowie den größeren Teil der Gemeinde Lampferding erweitert.[3]

Der Wallfahrtsort ist auch bekannt für die alljährlich zweimal stattfindende Tagung des Katholischen Männervereins Tuntenhausen, zu der sich auch führende bayerische Politiker der CSU einfinden.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Marianne Eckardt, Werner Katzlmeier: Chronik der Gemeinde Tuntenhausen. Gemeinde Tuntenhausen, Tuntenhausen 1998 – ISBN 3-932665-99-6
  • Tuntenhausen: vom Herrenhof zum Wallfahrtsdorf. Geschichtliche Grundlagen seiner Dorfentwicklung. Konrad, Weißenhorn 1991 – ISBN 3-87437-308-8
  • Carl Amery: Die Wallfahrer, Roman, München 1986, ISBN 3-630-62048-5

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111023/125846&attr=OBJ&val=532
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 588.
  4. Geschichte des Katholischen Männervereins

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tuntenhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien