Kiefersfelden

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kiefersfelden
Kiefersfelden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kiefersfelden hervorgehoben
47.61666666666712.183333333333490Koordinaten: 47° 37′ N, 12° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Rosenheim
Höhe: 490 m ü. NHN
Fläche: 36,72 km²
Einwohner: 6662 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 181 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83088
Vorwahl: 08033
Kfz-Kennzeichen: RO, AIB, WS
Gemeindeschlüssel: 09 1 87 148
Gemeindegliederung: 18 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Kiefersfelden
Rathausplatz 1
83088 Kiefersfelden
Webpräsenz: www.kiefersfelden.de
Bürgermeister: Hajo Gruber (UW)
Lage der Gemeinde Kiefersfelden im Landkreis Rosenheim
Chiemsee (Gemeinde) Chiemsee (Gemeinde) Chiemsee Österreich Landkreis Altötting Landkreis Ebersberg Landkreis Erding Landkreis Miesbach Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Traunstein Rosenheim Rotter Forst-Süd Rotter Forst-Nord Albaching Amerang Aschau im Chiemgau Babensham Bad Aibling Bad Endorf Bad Feilnbach Bernau am Chiemsee Brannenburg Breitbrunn am Chiemsee Bruckmühl Edling Eggstätt Eiselfing Feldkirchen-Westerham Flintsbach am Inn Frasdorf Griesstätt Großkarolinenfeld Gstadt am Chiemsee Halfing Höslwang Kiefersfelden Kolbermoor Neubeuern Nußdorf am Inn Oberaudorf Pfaffing (Landkreis Rosenheim) Prien am Chiemsee Prutting Ramerberg Raubling Riedering Rimsting Rohrdorf (am Inn) Rott am Inn Samerberg Schechen Schonstett Söchtenau Soyen Stephanskirchen Tuntenhausen Vogtareuth Wasserburg am InnKarte
Über dieses Bild
Luftbild
neue Pfarrkirche Heilig Kreuz mit Zahmem Kaiser

Kiefersfelden ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim an der Grenze zu Österreich.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Kiefersfelden liegt im bayerischen Teil des Unterinntals am Fuße des Kaisergebirges und direkt an der Grenze zu Tirol in Österreich. Der Klausenbach setzt die aus Tirol fließende Thierseer Ache auf bayerischer Seite fort, fließt nach Zufluss des Gießenbaches als Kieferbach durch das Dorf und mündet in den Inn.

Kiefersfelden liegt 484 m über Normalnull. Die höchste Erhebung auf dem Gemeindegebiet ist der 1852 m hohe Große Traithen. Er gehört zum Mangfallgebirge und ist vor dem Wendelstein (1836 m) der höchste Berg im Landkreis Rosenheim.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Kiefersfelden hat 18 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Klima[Bearbeiten]

Typisches Wettermerkmal ist der Föhn/Alpenföhn, der für Schönwetterperioden sorgt, der neben plötzlichen Temperaturerhöhungen für eine gute Fernsicht, bei empfindlichen Menschen aber für Kopfschmerzen verantwortlich ist. Die mittlere Schneedeckendauer betrug zwischen 1951/52 und 1995/96 durchschnittlich 92 Tage (Langzeitverhalten der Schneedecke in Baden-Württemberg und Bayern, KLIWA, 2005).[3]

Das aktuelle Wetter von Kiefersfelden wird in der (zum Messnetz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gehörenden) Wetterstation Kiefersfelden-Gach auf 518 m über Normalnull aufgezeichnet.[4][5]

Geschichte[Bearbeiten]

Vor Christus[Bearbeiten]

  • 4. – 3. Jahrtausend vor Christus: Früheste Zeugnisse menschlichen Lebens im Inntal.

Römerzeit[Bearbeiten]

  • 2. Jahrhundert nach Christus: Durchgangsgebiet der römischen Inntalstraße.
  • Während der Römerherrschaft reger Schiffsverkehr auf dem Inn.
  • 5. Jahrhundert nach Christus: Der heilige Valentin von Passau, erster Bischof Rätiens († 460 nach Christus) reist auf dem Inn mehrmals nach Rom.
  • 488 nach Christus: Endgültiger Abzug der Römer.

Mittelalter[Bearbeiten]

  • Im ersten Drittel des 6. Jahrhunderts Landnahme durch die Bajuwaren.
  • Um 1135: Kiefersfelden wurde zum ersten Mal in einer Urkunde als Chiverinesvelt erwähnt.
  • Bis zum 13. Jahrhundert gehörten Güter auf Kiefersfeldener Siedlungen zum Bereich der Grafen von Falkenstein.
  • In Salbüchern aus dem 13. Jahrhundert werden Abgaben an die herzogliche Grundherrschaft der Wittelsbacher aufgeführt. Darin sind Stellen auf Kiefersfeldener Gebiet aufgelistet. Dazu gehören zum Beispiel: Köln, Mühlbach, Trojer, Mühlau, Wildgrub, Bichl in der Schöffau.
  • 1315: Die alte gotische Kiefersfeldener Kirche am Buchberg (siehe Foto alte Pfarrkirche, unten) wird in der Conradinischen Matrikel, dem ältesten Verzeichnis der Kirchen des Bistums Freising, genannt.

Neuzeit und Industrialisierung[Bearbeiten]

  • 1503–1505 Landshuter Erbfolgekrieg: Weiler und Flecken des Gerichts Auerburg in Richtung Kufstein wurden niedergebrannt. Als Folge des Krieges fielen die Ämter Kitzbühel, Rattenberg und Kufstein an das Haus Habsburg, Kiefersfelden wurde Grenzort.
  • Seit 1540 ist eine erste Schiffsbauwerkstatt im Ortsbereich nachweisbar.
  • 1611 erwarben die Grafen Fieger (aus der Gemeinde Fügen im Zillertal) von den Bayern-Herzögen Gelände hinter dem Buchberg, um dort Holz anzulanden und zu verkohlen. Sie betrieben im Zillertal Schmelzöfen und Hammerwerke, aber die dortigen Holzvorräte zur Erzeugung des Brennstoffs Kohle gingen zu Ende. Daraufhin bekamen sie vom Hause Habsburg die Wälder der Thierseer Ache zur Nutzung angeboten, mussten dieses Holz aber durch Trift erst auf bayerisches Gebiet bringen, um die dort erzeugte Kohle dann auf dem Wasser in das Zillertal bringen zu können.
  • 1612 wurden 24.000 Stämme getriftet und auf der Kohlstatt geländet.
  • 1618 Gründung der Ritterspiele.
  • 1695 erhielten die Fieger die Genehmigung zur Errichtung eines Eisenwerkes auf der Kiefer, dem Gelände zwischen der Landstraße und dem Inn.
  • 1696 Errichtung des Blaahauses.
  • Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 wurde Kiefersfelden eine selbstständige politische Gemeinde.
  • 1832 Errichtung der Ottokapelle (Architekt: Joseph Daniel Ohlmüller) an der Straße nach Kufstein zum Gedenken an den Grenzübertritt von Otto, Sohn von König Ludwig I. von Bayern, als er sein Amt als König von Griechenland antrat.
  • 1858 Eröffnung der Bahnlinie Rosenheim–Kufstein.
  • 1883 Gründung der Marmorindustrie Kiefer AG, nachdem 1882 Augsburger Kaufleute das nicht mehr rentable Hüttenwerk der Fieger aufgekauft hatten.

Nach 1900[Bearbeiten]

  • 1910 Errichtung des Wasserkraftwerkes Gießenbach.
  • Seit 1961 führt Kiefersfelden das Prädikat Luftkurort.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Elektrizitätsversorgung[Bearbeiten]

Eine Klein-Wasserkraftanlage am Gießenbach (110.000 kWh/Jahr)

In Kiefersfelden wird schon seit dem 15. Jahrhundert die Wasserkraft des Kieferbaches und des Gießenbaches genutzt. 1910 nahm die Gemeinde das heute noch genutzte Gießenbach-Kraftwerk in Betrieb, wozu der Gießenbach durch einen Damm aufgestaut werden musste.

Auch der lokal leicht angestaute Kieferbach wird zur Stromerzeugung genutzt. Dort ist neben der Kieferbach-Brücke die größte Wasserkraftschnecke Deutschlands in Betrieb, die eine Jahresleistung von etwa 350.000 kWh erzeugt und etwa 100 Haushalte mit Strom versorgt.

Der Bau eines „Bürger-Sonnenkraftwerkes“ erregte 2001 überregionales Interesse. Auf dem Dach der örtlichen Schule wurden 243 m² Modulflächen mit einem jährlichen Stromertrag von etwa 27.000 kWh montiert. Die Baukosten wurden durch den Verkauf von Anteilsscheinen an die Bürger aufgebracht.[6]

Tourismus[Bearbeiten]

Der Tourismus nimmt einen wesentlichen Platz für die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde ein. Bei einer Anzahl von 700 Fremdenbetten kommt die Gemeinde auf circa 58.000 Übernachtungen (Stand 2012).[7]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Ort liegt an der A93 RosenheimKufstein. Die österreichische B 171 führt bis zur Staatsgrenze und führt von dort aus als Staatsstraße 2089 durch die Gemeinde bis Brannenburg. Kiefersfelden hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Rosenheim–Kufstein – (Innsbruck).[8]

Seit der Wiederbelebung der Innschifffahrt mit einem Personenschiff besaß Kiefersfelden eine Anlegestelle. Mit bis zu 100 Passagieren in der „St. Nikolaus“ wurde an den umliegenden Gemeinden Oberaudorf, Niederndorf, Ebbs und Kufstein angelegt. Aus Rentabilitätsgründen wurde der Schiffsverkehr mit der „St. Nikolaus“ 2011 wieder eingestellt.[9]

Unmittelbar neben der ehemaligen Anlegestelle der Innschifffahrt – und nicht weit vom Museum im Blaahaus (siehe unten) entfernt – befindet sich die Innfähre, die auf eine Tradition aus dem 18. Jahrhundert zurückgeht und Kiefersfelden mit Ebbs/Eichelwang in Tirol verbindet. Mit der Innfähre werden während der Sommermonate Personen und Fahrräder übergesetzt.

Kiefersfelden befindet sich 85 km südöstlich von München, 30 km südlich von Rosenheim, 95 km westlich von Salzburg, 75 km nordöstlich von Innsbruck und 110 km von der Grenze zu Italien am Brenner entfernt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch:

Ritterschauspiele Kiefersfelden[Bearbeiten]

Die Ritterschauspiele Kiefersfelden wurden 1618 gegründet und sind damit das älteste Volkstheater Deutschlands mit Drehwänden. Die Aufführungen finden alljährlich in den Sommermonaten auf der seit 1833 bestehenden Bühne nach barocken Vorbildern statt. Die Bühne ist mit einer barocken Drehkulisse ausgestattet. Die überwiegend aus der Region stammenden Laienschauspieler führen Stücke auf, die im 19. Jahrhundert vor Ort von Joseph Schmalz geschrieben wurden. Die Ritterschauspiele Kiefersfelden sind vom bayerischen Kultusministerium als volksbildend und künstlerisch besonders wertvoll anerkannt.

Blaahaus

Museum im Blaahaus[Bearbeiten]

Im Blaahaus sind Zeugnisse aus Kiefersfeldens bewegter Vergangenheit – Kohlenbrennerei (Köhlerei), Eisenschmelze, Marmorindustrie Kiefer usw. – zu besichtigen. Ursprünglich diente das Blaahaus (1696 errichtet) als Wohnhaus für die Arbeiter am Schmelzofen (Blaaofen). In den 1990er Jahren wurde es an seinem angestammten Platz in der Ortsmitte abgebrochen und in die Unterkiefer versetzt. Dort wurde das Blaahaus 1996 als Museum eröffnet.

Musikkapelle Kiefersfelden[Bearbeiten]

Seit der Gründung im Jahr 1787 begleitet die Musikkapelle Kiefersfelden viele Veranstaltungen im Ort. Die Kapelle besteht aus über 50 Mitgliedern und tritt auch bei überregionalen Konzerten auf. Durch mehrere Tonaufnahmen, Rundfunk und Fernsehen hat die Musikkapelle einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht.

Trachtenverein Kiefersfelden[Bearbeiten]

Der GTEV (Gebirgs-Trachten-Erhaltungs-Verein) „Grenzlandler“ Kiefersfelden e. V. wurde bereits 1905 gegründet und ist ein wichtiger Bestandteil im Vereinsleben der Gemeinde Kiefersfelden. Neben der Teilnahme an vielen kirchlichen Veranstaltungen (Sebastiani-Umzug, Kieferer Fest, Fronleichnam, Wallfahrt nach Schwarzlack (Brannenburg) usw.) treten die Aktiven des Trachtenvereins bei vielen Festen und Umzügen auf, wie dem jährlichen Gaufest. Die Partnervereine des Trachtenvereins Grenzlandler Kiefersfelden sind der Trachtenverein Luegstoana Oberaudorf und der Trachtenverein Falkenstoana Flintsbach.

Männergesangsverein 1895 Kiefersfelden e. V.[Bearbeiten]

Der Verein wurde am 18. November 1895 gegründet. Die aktiven Mitglieder treffen sich wöchentlich zur Gesangsprobe. Im Jahre 1905 wurde die erste Vereinsstandarte angeschafft, die noch heute vom Fähnrich gehütet wird.

Wachtl-Express Kiefersfelden[Bearbeiten]

Hauptartikel: Wachtl-Express

Auf dieser Schmalspurbahn mit einer Spurbreite von 900 mm wurde bis 2002 Kalkstein aus dem Steinbruch Wachtl in Tirol nach Kiefersfelden zum mittlerweile stillgelegten Werk der HeidelbergCement AG transportiert. Nunmehr gehören die Anlagen der Wachtl-Bahn mit dem rollenden Material dem Südbayerischen Portland-Zementwerk Gebr. Wiesböck & Co. GmbH mit Sitz in Rohrdorf. Auf der fünf Kilometer langen Strecke findet seit 1990 an sieben Wochenenden im Jahr Personenverkehr statt. Dem Museums-Eisenbahn-Gemeinschaft Wachtl e. V. werden dazu zwei E-Loks vom Typ Krokodil aus den Jahren 1929 und 1930 zu Verfügung gestellt. Mit drei Personenwagen von 1912 wird das Ziel Wachtl angefahren.

1994 wurde die „Museums-Eisenbahn“ gesetzlich fundiert, vor allem durch die Unterstützung eisenbahnbegeisterter Beamter des Bayerischen Verkehrsministeriums, der Regierung von Oberbayern, der damaligen Bundesbahn und der Gemeinde Kiefersfelden. Dank seines Zieles im Gebiet der Gemeinde Thiersee kurz hinter der österreichischen Staatsgrenze gehört der Wachtl-Express zu den internationalen Zugverbindungen.

Kieferer Puppentheater[Bearbeiten]

Im Kieferer Puppentheater wird traditionelles und modernes Kasperl-Theater aufgeführt. Durch die liebevolle und detailreiche Gestaltung ist das Kieferer Puppentheater weit über die regionalen Grenzen bekannt. Das bayerische Kultusministerium verlieh das Prädikat „pädagogisch wertvoll“.

Partnergemeinde[Bearbeiten]

2011 wurde das 40-jährige Bestehen der Partnerschaft mit Damville in der Normandie gefeiert.

Wasserski am Hödenauersee, im Hintergrund das Kranzhorn
Kreuthsee mit Kranzhorn

Freizeit[Bearbeiten]

  • Innsola: Großzügiges Schwimmbad mit Außenbecken, Erdsauna, Dampfbad und Tauchbecken
  • Wasserski am Hödenauersee: Fünfeckkurs mit über 750 m Länge. Angetrieben mit einem Elektromotor
  • Umfangreiche Wander- und Radwege mit vielen Ausflugszielen bis ins benachbarte Österreich
  • Bade-Seen: Hechtsee (Tirol), Kieferer See, Kreuthsee
  • Outdoor Adventure-Rafting, Canyoning (Gießenbachklamm), Höhlentouren, Hochseilgarten, Kajak und Kanadier, ...
  • Angelfischerei: Tages- und Wochenkarten für den Kieferer See und den Inn gibt es im Touristinfo-Büro Kiefersfelden

Sport[Bearbeiten]

MTG Kiefersfelden[Bearbeiten]

Im MTG Kiefersfelden sind die Freunde des Fahrrad- und Motorrad-Trial organisiert. Zu den durchgeführten Veranstaltungen zählen mehrere Weltmeisterschafts-Läufe im Motorrad-Trial und Läufe zur Süddeutschen Meisterschaft im Fahrrad-Trial. Dazu steht im alten Steinbruch eine Naturkulisse zur Verfügung.

WSC Kiefersfelden-Rosenheim[Bearbeiten]

Mit dem WSC Kiefersfelden-Rosenheim ist in Kiefersfelden ein Wasserskiclub beheimatet. Der Verein stellte bereits mehrmals den Deutschen Mannschaftsmeister und Weltmeister im Wasserskifahren. Es werden regelmäßig nationale und internationale Wettkämpfe im Wasserskilaufen und im Wasserskispringen am Hödenauer See ausgetragen.

TC Kiefersfelden[Bearbeiten]

Der erst im Herbst 2006 gegründete Trialclub Kiefersfelden will die Jugend im Motorrad-Trialsport fördern.

ASV Kiefersfelden[Bearbeiten]

  • Im Frühjahr 1929 beschlossen fußballbegeisterte Bürger, in Kiefersfelden einen Sportverein zu gründen.
  • 1931 fand nach einjähriger Bauzeit die Einweihungsfeier der Sportanlage (Sportplatz) statt. Zu dieser Zeit verfügte der Verein bereits über fünf Mannschaften.
  • Durch eine ständige Ausweitung des Vereins wurde es nötig, weitere Anlagen zu schaffen. Am 13. Juli 1969 konnte die Vereinsführung die feierliche Einweihung der neuen Anlagen, verbunden mit einer Festwoche und dem 40-Jährigen Bestehen durchführen. Die 1.Mannschaft feierte den Aufstieg in die A-Klasse (heutige Kreisliga).
  • 2009 wurde eine Schulsportanlage an der Kufsteiner Straße mit zwei Kunstrasenplätzen, 100m-Bahn, Weitsprung- und Kugelstoßanlage, überdachter Asphaltstockbahn gebaut, die Umkleidekabinen wurden saniert und erweitert.
  • 2010 fand ein Freundschaftsspiel gegen den Schweizer Meister, Pokalsieger und Champions-League-Teilnehmer FC Basel statt (Ergebnis: 1:21)
  • 2012 stieg die 1. Mannschaft nach nur einem Jahr Kreisliga wieder in die Kreisklasse ab. Die 2. und 3. Mannschaft standen auf Mittelplätzen in der B- und C- Klasse.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Fotos[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Moser: Chronik von Kiefersfelden, Kiefersfelden 1959

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kiefersfelden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Kiefersfelden – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111022/203246&attr=OBJ&val=513
  3. http://www.kliwa.de/download/KLIWAHeft6.pdf
  4. DWD
  5. Wetterstation Kiefersfelden-Gach
  6. Regenerative Stromerzeugung in Kiefersfelden
  7. Kieferer Nachrichten 12/2012 (PDF; 13,1 MB)
  8. Kiefersfelden: Anreise und Lage
  9. http://www.tirol-schiffahrt.at/innschiffahrt/die-innschiffahrt.html