Neubeuern
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Rosenheim | |
| Höhe: | 478 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,32 km² | |
| Einwohner: |
4.249 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 277 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 83115 | |
| Vorwahl: | 08035 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RO | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 87 154 | |
| Marktgliederung: | 31 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Schloßstr. 4 83115 Neubeuern |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Josef Trost (CSU) | |
| Lage des Marktes Neubeuern im Landkreis Rosenheim | ||
Neubeuern ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Der Ferienort am Eingang des bayerischen Inntals wurde 1981 zum schönsten Dorf Deutschlands gewählt. Der malerische Marktplatz mit Torturm und historischen alpenländischen Fassaden bildet den Dorfkern. Das Schloss Neubeuern beherbergt das renommierte, gleichnamige Internat.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Neubeuern liegt am rechten Ufer des Inn etwa 12 km südlich von Rosenheim und 26 km nördlich von Kufstein. Der Markt befindet sich am Fuß des Samerbergs, der nordwestlichsten Erhebung der Chiemgauer Alpen, und liegt relativ verkehrsgünstig nur 4 km von der Bundesautobahn 8 (Anschlussstelle Rohrdorf) und 5 km von der Bundesautobahn 93 (Anschlussstelle Reischenhart) entfernt.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde Neubeuern hat 31 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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[Bearbeiten] Geschichte
788 erfolgte die erstmalige urkundliche Erwähnung. Neubeuern war vor 1800 Sitz einer geschlossenen Hofmark der Grafen von Preysing. Neubeuern besaß seit 1383 das Marktrecht mit weitgehenden Eigenrechten.[3] Die Zusammenlegung mit der Gemeinde Altenbeuern erfolgte 1970.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Neubeuern
In den Burgberg schneidet sich auf ca. 300 Metern Länge die ca. 20 Meter breite und ca. 30 Meter tiefe "Wolfsschlucht" ein (auch Hepfengraben genannt) - ein Steinbruch aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, in dem Mühlsteine und Schleifsteine aus dem feinkörnigen Quarzit abgebaut wurden. Ein Teil der Südwand stürzte später ein. Dieses sehenswerte Geotop kann wegen loser Bäume oberhalb der Schlucht nur auf eigene Gefahr betreten werden.
Im ca. 1,5 km östlich gelegenen Weiler Hinterhör findet man ebenfalls einen sehenswerten historischen Mühlsteinbruch.
Neubeuern ist Heimat der Chorgemeinschaft Neubeuern, eines Laienchores, der vor allem durch seine Interpretation geistlicher Werke Anerkennung findet.
[Bearbeiten] Schloss Neubeuern
Schloss Neubeuern ist ein staatlich anerkanntes, naturwissenschaftlich-technologisches und neusprachliches Gymnasium mit Internat und Tagesschule für Mädchen und Jungen der Stiftung Landerziehungsheim. Untergebracht ist sie im Schloss Neubeuern. Zur Zeit besuchen ca. 200 Schüler die Schule, davon wohnen ca. 120 im Internat.
Das 1925 gegründete Internat ist eines der bekanntesten in Deutschland.
Stiftungsvorstand ist Jörg Müller, seit dem 1. April 2006, Schulleiter war Dr. Jürgen Gude (seit dem 1. September 2002). Herr OStR Dr. Armin Stadler ist vom Kultusministerium beurlaubt worden und seit März 2009 Schulleiter.
[Bearbeiten] Filmografie
Neubeuern wurde im August 2010 in einer vierteiligen Kurzserie im Rahmen des Sommerprogramms des Bayerischen Fernsehens in der Reihe „Das Dorf!“ mitsamt seinen Dorfbewohnern filmisch vorgestellt. [4][5] Die Erstausstrahlung erfolgte am Donnerstag, dem 5. August 2010 um 20:15 Uhr, im Bayerischen Fernsehen.
[Bearbeiten] Bilder
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Inntal bei Neubeuern, Carl Anton Joseph Rottmann, 1823
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111022/205509&attr=OBJ&val=515
- ↑ Josef Dürnegger: Neubeuern am Inn in alter und neuer Zeit. Rosenheim 1922.
- ↑ Bayerisches Fernsehen (München), Sendereihe „Das Dorf!Neubeuern“, abgerufen am 7. August 2010.
- ↑ Informationen auf der Seite des „Dorfs Neubeuern“.
[Bearbeiten] Weblinks
- Neubeuern: Wappengeschichte vom HdBG
- Dokumentations-Seite des Bayerischen Umweltministeriums zum Geotop "Wolfsschlucht"
- Fotoreportage zum Geotop "Mühlsteinbruch Hinterhör"
- Neubeuern: Amtliche Statistik des LStDV
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