Landkreis Freising

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Freising Deutschlandkarte, Position des Landkreises Freising hervorgehoben48.4511.74Koordinaten: 48° 27′ N, 11° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Verwaltungssitz: Freising
Fläche: 801,76 km²
Einwohner: 169.010 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 211 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: FS
Kreisschlüssel: 09 1 78
Kreisgliederung: 24 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Landshuter Str. 31
85356 Freising
Webpräsenz: kreis-freising.de
Landrat: Josef Hauner (CSU)
Lage des Landkreises Freising in Bayern
Weiden in der Oberpfalz Straubing Würzburg Schwabach Schweinfurt Regensburg Rosenheim Nürnberg Nürnberg Passau Landshut Memmingen Kaufbeuren Kempten Ingolstadt Fürth Hof Erlangen Coburg Bayreuth Bamberg Augsburg München Aschaffenburg Amberg Ansbach Landkreis Würzburg Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Unterallgäu Landkreis Traunstein Landkreis Tirschenreuth Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Starnberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Schwandorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Roth Landkreis Rosenheim Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Regensburg Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Regen Landkreis Passau Landkreis Ostallgäu Landkreis Oberallgäu Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neu-Ulm Landkreis Neustadt an der Waldnaab Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Miltenberg Landkreis Miesbach Landkreis Main-Spessart Landkreis Lindau (Bodensee) Landkreis Lichtenfels Landkreis Landshut Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Kulmbach Landkreis Kronach Landkreis Kitzingen Landkreis Kelheim Landkreis Hof Landkreis Haßberge Landkreis Günzburg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Fürth Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Freising Landkreis Forchheim Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Erding Landkreis Eichstätt Landkreis Ebersberg Landkreis Donau-Ries Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Deggendorf Landkreis Dachau Landkreis Coburg Landkreis Cham Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Bayreuth Landkreis Bamberg Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Bad Kissingen Landkreis Augsburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Ansbach Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Altötting Landkreis Aichach-Friedberg Bodensee Schweiz Österreich Baden-Württemberg Hessen Tschechien Sachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild
Mariendom in Freising
Kastulusmünster in Moosburg
Topographie des Landkreisgebiets

Der Landkreis Freising liegt im Nordosten des bayerischen Regierungsbezirks Oberbayern und gehört zur Region München. Die Nähe zur bayerischen Landeshauptstadt München wie auch die sehr gute Verkehrsinfrastruktur (mit dem auf dem Landkreisgebiet gelegenen Flughafen München und der sehr guten Nahverkehrsanbindung an München als Teil des Münchener Verkehrsverbundes) machen den Landkreis Freising zu einem der begehrtesten und wachstumsstärksten Wirtschafts- und Wohnstandorte in Deutschland.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Das Kreisgebiet umfasst im Wesentlichen zwei Landschaften: Neben dem Donau-Isar-Hügelland im Norden und in der Mitte des Landkreises, welches auch den weitaus größeren Anteil der Landkreisfläche einnimmt, finden sich im äußersten Süden und an der östlichen Landkreisgrenze noch Ausläufer der Münchener Schotterebene in Form des Freisinger und Erdinger Mooses. Als Gewässer erster Ordnung durchziehen Isar, Amper und Glonn das Landkreisgebiet. Während die Isar von Süd-West nach Nord-Ost fließt, fließen ihr Nebenfluss Amper und deren Nebenfluss Glonn in west-östlicher Richtung durch das Kreisgebiet.

Wichtige Orte[Bearbeiten]

Die größten Orte sind die Große Kreisstadt Freising und die Gemeinde Neufahrn, gefolgt von der Stadt Moosburg. Die älteste Stadt im Landkreis ist Moosburg, das 1331 das Stadtrecht erhielt, vor Freising (1359).

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Kelheim, Landshut, Erding, München, Dachau und Pfaffenhofen an der Ilm.

Geschichte[Bearbeiten]

Landgerichte[Bearbeiten]

Das Kreisgebiet gehörte schon vor 1803 überwiegend zu Bayern und war den Ämtern Kranzberg und Moosburg zugeordnet. Lediglich das Fürstbistum Freising war ein eigenes geistliches Herrschaftsgebiet, das 1802 säkularisiert und dem Kurfürstentum Bayern eingegliedert wurde. 1803 wurden dann im gesamten Gebiet die Landgerichte Freising und Moosburg errichtet, die zum Isarkreis (ab 1838 Oberbayern) gehörten.

Bezirksamt[Bearbeiten]

1862 wurden beide Landgerichtsbezirke zum Bezirksamt Freising vereinigt.[2]

Am 1. Juli 1862 schied die Stadt Freising aus dem Bezirksamt aus und wurde eine kreisunmittelbare Stadt.

Am 1. Januar 1905 wurde die Gemeinde Neustift in die stadt Freising eingegliedert.

Am 1. Februar 1927 wurde das Bezirksamt Freising um die Gemeinde Pfrombach des Bezirksamtes Erding vergrößert.

Landkreis[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[3] So wurde aus dem Bezirksamt der Landkreis Freising.

Am 1. April 1940 wurde Freising in den Landkreis Freising eingegliedert, doch wurde dies am 8. Februar 1946 wieder rückgängig gemacht. Im Rahmen der Gebietsreform wurde sie jedoch am 1. Juli 1972 endgültig wieder in den Landkreis Freising eingegliedert, dem darüber hinaus auch einige Gemeinden des aufgelösten Landkreises Mainburg sowie die Gemeinde Fahrenzhausen des Landkreises Dachau zugeordnet wurden. Die Stadt Freising erhielt für den Verlust der Kreisfreiheit den Status einer Großen Kreisstadt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Der Landkreis Freising gewann zwischen 1988 und 2008 über 43.000 Einwohner hinzu bzw. wuchs um ca. 35 %. Im genannten Zeitraum ist das die zweithöchste prozentuale Bevölkerungszunahme eines Landkreises in Bayern – nach dem Nachbarlandkreis Erding.

Die nachfolgenden Einwohnerzahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1995 2000 2005 2008 2012
Einwohner 32.763 48.212 59.250 82.737 81.374 95.153 118.518 141.022 152.307 160.655 165.582 166.286

Wirtschaft, Infrastruktur, Wissenschaft[Bearbeiten]

Wirtschaft und Wissenschaft[Bearbeiten]

Im Landkreis Freising gibt es über 73.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in weit über 4.000 Betrieben. Die Arbeitslosenquote betrug im Mai 2010 3,1 % (2870 Personen) und war dabei eine der niedrigsten in Deutschland. Der an der Landkreisgrenze liegende Flughafen München Franz Josef Strauß ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Trotz einer schnell gewachsenen „Hightech-Landschaft“ hat der Landkreis Freising nach wie vor einen sehr guten Branchenmix an Mittelstandsbetrieben. Heute werden drei Viertel der Leistungskraft in Handel, Verkehr und Dienstleistung erbracht und nur noch ein Prozent in der Landwirtschaft. Darüber hinaus zählt die Region in den Bereichen Biotechnologie und Logistik zu den Spitzenstandorten in Deutschland. Auch im Kompetenzfeld Ernährung und Lebensmittelwissenschaften oder in der Informations- und Kommunikationstechnologie braucht man den Vergleich mit anderen Standorten nicht zu scheuen. Inzwischen wächst der Landkreis um etwa 2000 Menschen jährlich. Mit einem Altersdurchschnitt von 38 Jahren hat er die jüngsten Einwohner in ganz Bayern.

Der Landkreis Freising ist der Sitz des Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt der Technischen Universität München. Es ist eines der weltweit renommiertesten Lehr- und Forschungszentren im Bereich der so genannten Life Sciences, indem es das komplette Spektrum der lebenswissenschaftlichen Forschung abbildet, insbesondere die Lebensmittelkette von der Pflanzen- und Tierzucht über die Agrar- und Forstwissenschaften bis zur Ernährungswissenschaft und -medizin. Rund 3500 Studierende bereiten sich hier auf ihre Berufe mit Zukunft vor. Einmalig am Wissenschaftszentrum Weihenstephan ist die enge Vernetzung der Forschungsdisziplinen. Auch die Hochschule Weihenstephan befindet sich seit 1971 am Standort Weihenstephan und bietet zahlreiche innovative, grüne und praxisnahe Studiengänge an.

Tourismus[Bearbeiten]

Freisinger Dom
Hauptportal 48.39862211.745951

Der Domberg in Freising mit dem Diözesanmuseum und der Freisinger Altstadt sind die Hauptattraktion, darüber hinaus die Kirche St. Peter und Paul in Freising sowie in Moosburg an der Isar das Kastulusmüster mit historischer Altstadt. Es gibt auch viele sehenswerte Kirchen im Landkreis Freising.

Der Landkreis Freising kann mehrere attraktive Tages- und Rundtouren für Radfahrer anbieten, die zu sehenswerten Punkten und Denkmälern sowie durch eindrucksvolle Landschaften führen. Auch drei Fernradwege führen durch das Kreisgebiet: Auf dem Isarradweg fährt man vom Isarursprung bis zur Isarmündung bei Deggendorf; im Landkreis Freising führt die Route durch den sehenswerten und artenreichen Isarauwald. Der insgesamt 201 km lange Ammer-Amper-Radweg schlängelt sich im Landkreisgebiet durch das landschaftlich reizvolle Ampertal. Und der internationale Fernradweg München-Regensburg-Prag wird im Kreis entlang der Isar und durch das Hopfenanbaugebiet Hallertau geführt.

Die Hallertau ist das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt und befindet sich zu einem Teil im Landkreis Freising. Die bis zu sieben Meter hohen Hopfenstangen mit ihren verspannten Drähten prägen im Sommer das Bild der Hallertau, und viele Brauereien in aller Welt brauen ihr Bier mit dem Hopfen aus der Hallertau. In der Hallertau ist viel geboten – von Hopfenspargel- und Hopfenwochen über das Hopfenkranzlfest und das Hallertauer Bierfestival bis zum Dellnhauser Volksmusikfest. Auch in kulinarischer Hinsicht gibt es viele Angebote in der Hallertau und in Freising, denn neben vielen Restaurants und Gaststätten lockt auch das vor Ort gebraute Bier: ob in der Schlossbrauerei in Au oder in der ältesten Brauerei der Welt in Freising – Weihenstephan.

Die Krypta des Freisinger Doms

Verkehr[Bearbeiten]

Der Landkreis Freising verfügt über eine sehr günstige Verkehrsanbindung. Er ist Teil des Münchener Verkehrsverbundes (MVV) und umfasst auch den größten Teil des Flughafens München Franz Josef Strauß, den die S-Bahnlinien 1 und 8 durch den Landkreis von München her erschließen.

Die von der AG der Bayerischen Ostbahnen schon 1858 eröffnete Hauptbahn München – Regensburg wird bis zur Kreisstadt Freising ebenfalls von der S-Bahnlinie S1 befahren. Weitere Haltestellen für Regionalzüge sind Marzling, Langenbach und Moosburg, die alle noch Teil des MVV-Tarifgebietes sind.

Während die S1-Haltestellen Eching und Neufahrn und der S8-Halt in Hallbergmoos bereits eine umsteigefreie Anbindung an den Flughafen besitzen, wird im Zuge des geplanten Erdinger Ringschlusses mittels der Durchbindung der Regionalzüge aus Richtung Landshut und die Verlängerung der S-Bahnlinie S2 von Erding über den Flughafen bis nach Freising über die Neufahrner Gegenkurve auch eine umsteigefreie Anbindung der anderen Haltestellen an den Flughafen realisiert werden.[4]

Außerdem ist noch die Münchner U-Bahnlinie U6 erwähnenswert, weil sie nahe der Landkreisgrenze, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Echinger Gemeindeteil Dietersheim, im Garchinger Forschungsgelände endet und deswegen auch in das Regionalbusnetz integriert ist.

In der Hallertau entstanden um die Jahrhundertwende zwei Lokalbahnstrecken der Bayerischen Staatseisenbahnen: Als erste 1895 die von Wolnzach nach Mainburg und danach 1909 in Enzelhausen abzweigend die zweite über Au und Nandlstadt nach Langenbach bei Freising. Der Personenverkehr wurde auf diesen beiden Strecken im Jahre 1969 eingestellt, auf der Teilstrecke Unterzolling–Langenbach allerdings erst 1973.

Die Bundesautobahnen 9 (München-Nürnberg) und 92 (München-Deggendorf) sowie die Bundesstraßen 11, 13 und 301, wie auch die Staatsstraßen 2045, 2053, 2054, 2084, 2085, 2331, 2339, 2341 und 2584 erschließen den Landkreis.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt im Schildhaupt die bayerischen Rauten und ist gespalten von Gold und Rot, vorne ein linksgewendeter, rot gekrönter schwarzer Mohrenkopf mit rotem Ohrring, hinten eine silberne heraldische Rose.

Das Wappen erläutert die Geschichte des Landkreisgebietes. Die Rauten stehen für die alten herzoglichen Ämter Kranzberg und Moosburg. Der Mohrenkopf ist das Wappen des ehemaligen Hochstifts Freising, dessen Gebiet an der Isar 1802 an Bayern fiel. Das Mohrenbild ist eine irrige Umdeutung des Hauptes des Bistumspatrons St. Korbinian auf vorheraldischen Münzprägungen. Die Rose ist eine Minderung des drei Rosen enthaltenden Stammwappens der 1281 ausgestorbenen Grafen von Moosburg.

Landrat[Bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten]

Kreistagswahl 2014
Wahlbeteiligung: 52,8 % (–5,6 %p)
 %
40
30
20
10
0
31,5 %
20,5 %
19,4 %
10,5 %
9,8 %
3,7 %
2,5 %
2,1 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-2,3 %p
-3,6 %p
+2,5 %p
-2,9 %p
+9,8 %p
-0,3 %p
-0,9 %p
-2,3 %p

Sitzverteilung im Kreistag des Landkreises Freising (Kommunalwahlen 16. März 2014)

Ausschüsse[Bearbeiten]

  • Kreisausschuss
  • Jugendhilfeausschuss
  • Ausschuss für Planung und Umwelt
  • Ausschuss für Schule, Kultur und Sport
  • Ausschuss für Landkreisentwicklung und Infrastruktur
  • Rechnungsprüfungsausschuss

Weitere Gremien[Bearbeiten]

  • Aufsichtsrat der Krankenhaus Freising GmbH
  • Rettungszweckverband Erding
  • Zweckverband Staatl. Gymnasium Neufahrn
  • Aufsichtsrat Wohnungs- und Grundstücksgesellschaft mbH
  • Verbandsversammlung Sparkasse Freising
  • Verbandsversammlung Sparkasse Moosburg

Einrichtungen des Landkreises[Bearbeiten]

Klinikum[Bearbeiten]

Schulen (in Trägerschaft des Landkreises)[Bearbeiten]

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Die größte Gemeinde im Landkreis ist die Große Kreisstadt Freising mit 45.118 Einwohnern (mit Nebenwohnsitzen 48.462), gefolgt von der Gemeinde Neufahrn bei Freising mit 18.973 (21.156) Einwohnern und der Stadt Moosburg an der Isar mit 17.487 Einwohnern.

(Einwohner am 31. Dezember 2013[5])

Städte

  1. Freising, Große Kreisstadt (45.806)
  2. Moosburg a.d.Isar (17.363)

Märkte

  1. Au i.d.Hallertau (5731)
  2. Nandlstadt (5029)

Gemeinden

  1. Allershausen (5470)
  2. Attenkirchen (2563)
  3. Eching (13.415)
  4. Fahrenzhausen (4722)
  5. Gammelsdorf (1403)
  6. Haag a.d.Amper (2811)
  7. Hallbergmoos (10.084)
  8. Hohenkammer (2375)
  9. Hörgertshausen (1847)
  10. Kirchdorf a.d.Amper (2903)
  11. Kranzberg (4131)
  12. Langenbach (3891)
  13. Marzling (3094)
  14. Mauern (2960)
  15. Neufahrn b.Freising (19.040)
  16. Paunzhausen (1546)
  17. Rudelzhausen (3281)
  18. Wang (2476)
  19. Wolfersdorf (2518)
  20. Zolling (4551)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Allershausen mit den Mitgliedsgemeinden Allershausen und Paunzhausen
  2. Mauern mit den Mitgliedsgemeinden Gammelsdorf, Hörgertshausen, Mauern und Wang
  3. Zolling mit den Mitgliedsgemeinden Attenkirchen, Haag a.d.Amper, Wolfersdorf und Zolling


 

Landkreis Dachau Landkreis Erding Landkreis Kelheim Landshut Landkreis Landshut Landkreis München Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Allershausen Attenkirchen Au in der Hallertau Eching (Landkreis Freising) Fahrenzhausen Freising Gammelsdorf Haag an der Amper Hallbergmoos Hörgertshausen Hohenkammer Kirchdorf an der Amper Kranzberg Langenbach (Oberbayern) Marzling Mauern Moosburg an der Isar Nandlstadt Neufahrn bei Freising Rudelzhausen Wang (Oberbayern) Wolfersdorf Paunzhausen ZollingMunicipalities in FS.svg
Über dieses Bild

Städte und Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78[Bearbeiten]

Vor der Gebietsreform hatte der Landkreis Freising 71 Gemeinden (siehe Liste unten). Die Gemeinde Neustift wurde im Jahr 1905 Teil der Stadt Freising, Vötting im Jahr 1937.

Im Norden grenzte der Landkreis an den Landkreis Mainburg, im Nordosten an den Landkreis Landshut, im Südosten an den Landkreis Erding, im Süden an den Landkreis München, im Südwesten an den Landkreis Dachau und im Nordwesten an den Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm. Die Stadt Freising war nicht Teil des Landkreises, sondern eine kreisfreie Stadt, war aber dennoch Sitz der Kreisverwaltung.

Die Gemeinden des Landkreises Freising vor der Gemeindereform 1971/78[6][7]. (Die Gemeinden, die es heute noch gibt, sind fett geschrieben.)

frühere Gemeinde heutige Gemeinde heutiger Landkreis
Abens (entstand 1971 aus den
Gemeinden Hemhausen und
Hirnkirchen; 1978 Eingemeindung
nach Au i.d.Hallertau)
Au i.d.Hallertau Landkreis Freising
Airischwand Nandlstadt Landkreis Freising
Aiterbach Allershausen Landkreis Freising
Allershausen Allershausen Landkreis Freising
Anglberg Zolling Landkreis Freising
Appersdorf (Ober- und Unterappersdorf) Zolling Landkreis Freising
Attaching Freising Landkreis Freising
Attenkirchen Attenkirchen Landkreis Freising
Baumgarten Nandlstadt Landkreis Freising
Berghaselbach Wolfersdorf Landkreis Freising
Bruckberg Bruckberg Landkreis Landshut
Bruckbergerau Bruckberg Landkreis Landshut
Dürnhaindlfing Wolfersdorf Landkreis Freising
Eching Eching Landkreis Freising
Enghausen Mauern Landkreis Freising
Figlsdorf Nandlstadt Landkreis Freising
Gammelsdorf Gammelsdorf Landkreis Freising
Giggenhausen Neufahrn b.Freising Landkreis Freising
Gremertshausen Kranzberg Landkreis Freising
Großnöbach Fahrenzhausen Landkreis Freising
Günzenhausen Eching Landkreis Freising
Haag a.d.Amper Haag a.d.Amper Landkreis Freising
Hagsdorf Wang Landkreis Freising
Haindlfing Freising Landkreis Freising
Hallbergmoos Hallbergmoos Landkreis Freising
Hemhausen Au i.d.Hallertau Landkreis Freising
Hirnkirchen Au i.d.Hallertau Landkreis Freising
Hohenbercha Kranzberg Landkreis Freising
Hohenkammer Hohenkammer Landkreis Freising
Hörgertshausen Hörgertshausen Landkreis Freising
Inkofen Haag a.d.Amper Landkreis Freising
Inzkofen Wang Landkreis Freising
Itzling Freising Landkreis Freising
Jarzt Fahrenzhausen Landkreis Freising
Johanneck Paunzhausen Landkreis Freising
Kammerberg Fahrenzhausen Landkreis Freising
Kirchdorf a.d.Amper Kirchdorf a.d.Amper Landkreis Freising
Kranzberg Kranzberg Landkreis Freising
Langenbach Langenbach Landkreis Freising
Lauterbach Fahrenzhausen Landkreis Freising
Margarethenried Hörgertshausen Landkreis Freising
Marzling Marzling Landkreis Freising
Massenhausen Neufahrn b.Freising Landkreis Freising
Mauern Mauern Landkreis Freising
Moosburg a.d.Isar Moosburg a.d.Isar Landkreis Freising
Nandlstadt Nandlstadt Landkreis Freising
Neufahrn b.Freising Neufahrn b.Freising Landkreis Freising
Niederambach Moosburg a.d.Isar Landkreis Freising
Oberhummel Langenbach Landkreis Freising
Palzing Zolling Landkreis Freising
Paunzhausen Paunzhausen Landkreis Freising
Pfettrach Attenkirchen Landkreis Freising
Pfrombach Moosburg a.d.Isar Landkreis Freising
Plörnbach Haag a.d.Amper Landkreis Freising
Pulling Freising Landkreis Freising
Reichersdorf Gammelsdorf Landkreis Freising
Reichertshausen Au i.d.Hallertau Landkreis Freising
Rudlfing Marzling Landkreis Freising
Schlipps Hohenkammer Landkreis Freising
Schweinersdorf Wang Landkreis Freising
Sillertshausen Au i.d.Hallertau Landkreis Freising
Sünzhausen Freising Landkreis Freising
Thalhausen Kranzberg Landkreis Freising
Thonstetten Moosburg a.d.Isar Landkreis Freising
Tüntenhausen Freising Landkreis Freising
Tünzhausen Allershausen Landkreis Freising
Volkmannsdorferau Wang Landkreis Freising
Wang Wang Landkreis Freising
Wimpasing Attenkirchen Landkreis Freising
Wippenhausen Kirchdorf a.d.Amper Landkreis Freising
Wolfersdorf Wolfersdorf Landkreis Freising
Zolling Zolling Landkreis Freising

Geotope[Bearbeiten]

Im Landkreis befinden sich vier vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope (Stand September 2013).

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen FS zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Freising – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert, Richard Bauer (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 463.
  3.  Wilhelm Volkert, Richard Bauer (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  4. Pläne und Informationen zur Flughafenanbindung
  5. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)
  6. Seite über den Landkreis Freising auf verwaltungsgeschichte.de (abgerufen am 25. August 2010)
  7. BayernViewer der Bayerischen Vermessungsverwaltung (abgerufen am 25. August 2010)